Jede Meile zählt

Nordkapp > Gibraltar
Distanz bis ZielAm Zielkm
Andreas Isler, Peter Wegmüller (Präsident ROKJ Bülach/Dielsdorf), Marcus Niessl

Anlässlich des clubübergreifenden ROKJ-Anlasses der Rotary Clubs RC Zürcher-Unterland, RC Dielsdorf, RC Zürich-Glattal und RC Zürich Flughafen konnten wir die beiden Checks übergeben.

Total sind CHF 70’800.– an Spenden eingegangen und die teilen sich wie folgt auf:

ROKJ:  CHF 53’200.–

Pro Juventute:  CHF 17’600.–

An dieser Stelle bedanken Marcus und ich uns noch einmal ganz herzlich für das grosse Engagement uns gegenüber, aber auch für die gute Sache. Jeder gesammelte Franken wird im Leben eines Kindes oder Jugendlichen etwas positives bewirken – dafür haben wir gestrampelt und uns engagiert.

D A N K E

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Andreas Isler, Stéphanie Kebeiks & Katja Wiesendanger (beide Pro Juventute) Marcus Niessl

Andreas Isler, Peter Wegmüller (Präsident ROKJ Bülach/Dielsdorf), Marcus Niessl

Abschied JMZ#2 2016

Rückfahrt – eintauchen ins „normale“ Leben

Genau vor zwei Monaten, am 29.7.16, sind wir in Kloten ins Flugzeug gestiegen und haben das große Abenteuer JMZ#2 in Angriff genommen – es scheint eine Ewigkeit her und doch ist es noch so unglaublich nahe. Heute, am 29.9.16, sind wir gesund, munter, tiefenentspannt und energiegeladen daheim angekommen. Was liegt dazwischen?

Kurz einmal die Fakten:

Distanz der ganzen Tour war gut 17’300 Km

  • Auto ans Nordkap: 4’500
  • Velotour:                      7’000
  • Fähren:                       2’000 (Oslo –Kopenhagen / Amsterdam –Newcastle / Portsmouth –    Le Havre)
  • Überführungen:      1’500 (Kopenhagen – Amsterdam / Newcastle – Oban – John O’Groats)
  • Auto-Rückfahrt      2’300

Die eigentliche Velotour:

  • Emotionen:               unbeschreiblich / nicht zählbar
  • Distanz:                     6’811 Km
  • Höhenmeter:            58’226 Hm
  • Zeit im Sattel:           252 Std
  • Kalorienverbrauch: 47 Etappen à geschätzten 6’000 pro Etappe = 282’000
  • Gewichtsveränderung:       Andreas  -5 Kg / Marcus: unverändert  (weitere Details: vgl. unter Rubrik „Team“: Fact & Figures)

Eine Frage gilt es noch zu klären – warum waren es nicht 8’000 Km mit dem Radel? Bei einem Projekt wie diesem gibt es die eine oder andere Unsicherheit bei der Planung und irgendwann legt man einen Plan fest, der dann so gut wie möglich umgesetzt wird. Die erste große Anpassung war sicher, dass wir keinen Platz erhielten auf dem Frachter, der uns von Norwegen nach England hätte bringen sollen, entgegen ersten Zusagen. Statt nach Bergen fuhren wir dann nach Oslo und das waren gut 300 Km weniger. Dadurch, dass wir immer wieder Fixpunkte hatten für die Crewwechsel, mussten wir ab und zu eine direktere als geplante Linie fahren, was sich vor allem in der Bretagne auswirkte (minus 600 Km). Bottom line: die 6’800 Km sind ein langer Weg und wir beide sind sehr stolz darauf.

Marcus und ich sind nun in zwei Tagen von Málaga nach Wetzikon gefahren. Die gut 2’300 Km im Auto haben wir genauso absolviert wie jene auf dem Velo – abwechslungsweise, mit viel Freude und zielorientiert. Ein ganz großer Unterschied gab es aber schon. 1’000 Km mit dem Sprinter macht man relative einfach in 10 Std. Fahrzeit, doch was dabei hängen bleibt ist nicht zu vergleichen mit dem was in der gleichen Fahrzeit auf dem Radel hängen bleibt. Beim Radfahren ist man einfach näher, intensiver und noch fokussierter dabei – man spürt die Nähe zum Boden und zur Umgebung. Etwas was wir sicher auch gelernt haben: die Distanzen anders einzuschätzen – es spielt keine Rolle wie weit es ist – nur wie lange es dauert und was man dabei empfindet.

Seit neun Wochen sind Marcus und ich jeden Tag 24 Std. zusammen gewesen – im wahrsten Sinne des Wortes. Beide haben wir das noch nie mit einem anderen Menschen so erlebt, was es noch spezieller für uns beide macht. Seit über 40 Jahre kennen wir uns nun, pflegen eine wertvolle Freundschaft und schätzen uns. Mit diesem Abenteuer haben wir diesem Buch der Freundschaft ein weiteres und sehr spannendes Kapitel beigefügt. Marcus DANKE DIR for the great moments!

Bei allen Beteiligten (sei es aktiv als Teilnehmer oder passiv als Verfolger) wird dieses Abenteuer viele positive Emotionen hinterlassen und ich hoffe, dass dies dann bei den Kinder und Jugendlichen auch geschehen wird, wenn sie dank dem aktuellen Spendenergebnis von CHF 65’000.— in der oder anderen Form auch positive Emotionen mitnehmen können auf den Lebensweg.

Nach einem großen Film kommt nun im Kino, während der Film noch nachwirkt, der Abspann mit allen Danksagungen – stellt Euch vor wie das nun geschieht.

Wir DANKEN allen, die uns in irgend einer Weise mit Zeit, Geld oder einfach Herzblut unterstützt haben. Wir wissen das sehr zu schätzen und sind uns bewusst, dass das ohne EUCH nicht stattgefunden hätte und es nicht selbstverständlich ist in der heutigen raschlebigen Zeit.

Vor gut zwei Jahren haben wir beide uns entschieden zwei Monate von unserer kostbaren Lebenszeit für dieses Abenteuer einzusetzen. War das nun sinnvoll oder eine „Verschwendung“?  Muss man so etwas gemacht haben? Darüber haben wir uns immer wieder einmal unterhalten während dem „gondeln“ auf dem Radel. Eigentlich spielt es keine Rolle und man muss das sicher nicht machen. ABER – es ist ein unglaubliches und unbeschreibliches Gefühl, das man nur erlebt, wenn man es gemacht hat.

Und was blebt mir als Blogschreiber? Ganz einfach -  Ich bin dann mal weg …………

Etape 47

Arrivés en bonne santé et en forme – mission accomplie !

Désolé pour le retard, mais hier soir on voulait tout simplement profiter de la soirée et de notre vécu.

Etre arrivés est  très particulier. Je ne vais quand même pas vous laisser sans nouvelles de la dernière étape.

On n’a pas vraiment bien dormi la nuit dernière, ce qui est compréhensible, si près du but, et une telle aventure, « ça n’arrive qu’ une fois dans sa vie ».

Nous voulions partir tôt mais l’hotel ne servait le petit déjeuner qu’à partir de 9h, alors c’est Willi qui s’y est collé.  La table était dressée devant le Mercedes à 8h, et le café prêt. Il ne faisait  pas tout à fait jour quand nous nous sommes assis avec des pensées diverses.  Croyez moi, au sens propre du mot on  devait se battre, et pédaler. C’était une ambiance particulière, liée aux émotions  positives que nous ressentions. A 9h le soleil s’est levé, les animaux, la nature s’éveillent. La lumière chaude et bienfaisante est là. Vous avez remarqué que je m’éloigne du sujet….

Notre premier arrêt était à Tarifa, le point le plus au sud de l’Europe. Plein sud, le vent n’était pas présent, mais dès que nous avons pris la direction de l’est , c’est reparti. Des centaines d’éoliennes étaient visibles ,  et vu la façon dont les ailes tournaient,  c’était un record pour les compagnies. Tous les deux nous nous sommes battus comme des lions contre le vent, la vitesse maximale était de 20 km/h mais je m’en fichais car le soir nous aurions atteint notre but.

Le long de la côte le vent a forci, il y avait de la brume.  On était balloté comme des bouées  lorsque la mer est déchaînée. On devait se déplacer sans cesse pour ne pas être rejeté sur le côté.

Tarifa nous a déçus, c’est une base militaire. De là on a repris la route de la côte, avec beaucoup de vent et une bonne côte, Marcus m’a dit «  on ne va jamais arriver  avec ce vent » . le bruit du vent et des éoliennes nous accompagnait.

Si ça monte, ça descend aussi et cette fois vers Algesiras, la dernière ville espagnole avant Gibraltar

ALors que nous roulions près du port et cherchions notre chemin,Marcus a dit : Wouah…regarde ce rocher dans la brume, bien gros ». « Oui, mon cher Marcus, c’est bien lui » , « THE ROCK ». je ne m’attendais pas à ce qu’il soit aussi énorme. A partir de là ( nous roulions dans une zone industrielle) nous avions toujours le rocher en vue et cétait de plus en plus sûr : le but est presque atteint.

Que ressent-on à cet instant ? une belle gratitude et une joie immense,  car nous sommes arrivés en bonne santé et en forme. Les photos sont là pour témoigner.

Nous étions à la douane avec nos passeports et roulions en trance sur la piste d’atterrissage jusqu’à notre cible : Europa point. Nous ne parlions guèr en nous sommes descendus de nos engins de course, nous nous sommes regardés, et pris dans les bras. Est-il besoin d’en dire davantage ? Non, car les moments les plus calmes sont souvent les plus forts.

On voulait aussi aller jusqu’au rocher des singes,  mais on ne nous a pas laissés passer en voiture,  et nous n’avions aucune envie d’y aller à pied.

Nous sommes partis direction Malaga où on a déposé Willi qui rejoignait un séminaire de yoga. Merci Willi pour ta prestation, et désolés d’avoir atteint notre cible plus tôt que prévu .

A Mortil Marcus et moi avons trouvé un hotel qui proposait un buffet italien devant lequel nous arborions un sourire radieux «  on l’a fait »

Nous sommes sur le chemin de retour, qui est la 48ème  étape, et la dernière. Je parlerai plus tard des pensées et des émotions qui se succèdent. Je n’en ai pas fini avec le blog.

 

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Start:                                               09h00 Medina
Ziel (Ankunftszeit):                         15h00 Gibraltar
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         5h15  / 252h34
Durchschnitt:                                   24.4 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           130 Km / 6’811 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       1’057 Hm / 58’226 Hm

Gegenwind ohne Ende – wie fühlt sich eine Boje – Ziel gesund und munter erreicht – mission accomplished!

Sorry für die Verspätung, doch gestern wollten wir einfach den Abend und das Erlebte genießen. Wir sind am Ziel und das ist für uns etwas ganz Spezielles. Ich will es aber nicht unterlassen euch noch über die gestrige 47 Etappe etwas detaillierter ins Bild zu setzen.

Wirklich gut geschlafen haben wir in der Nacht davor beide nicht – irgendwie auch verständlich so kurz vor dem Abschluss eines solchen „once in a lifetime“ Abenteuer oder? Wir wollten früh losfahren, doch das Hotel wollte erst um 09h00 Frühstück auftischen, also übernahm Willi diesen Teil. Um 08h00 war vor dem Hotel, neben dem MERCEDES aufgetischt und der dampfende Kaffee war bereit. Es war noch gar nicht richtig hell, als wir uns mit gemischten Gefühlen an den Campingtisch setzten und uns mit den letzten Vorräten verköstigten.

Und dann ging es los und glaubt mir, wir mussten es uns heute im wahrsten Sinne des Wortes erkämpfen und erstrampeln. Diese unglaubliche Stimmung am Morgen, die sicher auch durch unsere Stimmung noch ergänzend positiv „eingefärbt“ worden ist, wäre alleine ein Bericht wert. Um 09h00 ist die Sonne ja erst eine Stunde da, dh. der Tag, die Natur und die Tiere sind immer noch am Erwachen. Dazu kommt dieses warme und wohlwollende Licht – ihr merkt ich drifte ab…..

Unser erstes Ziel war Tarifa, der südlichste Punkt Europas. Solange wir uns in Richtung Süden bewegten, dh. bis zur Stadt Vejer war der Wind kein Thema. Sobald wir unsere Nasen in Richtung Osten richteten ging es los und wie. Bald waren sie auch wieder da – die hunderten von Windmühlen und wie diese wirbelten – ich glaube die Betreiber haben an diesem Tag Rekordumsätze gemacht. Wir beide kämpften wie Löwen gegen den Wind, machten uns jeweils ganz klein hinter dem anderen und erschraken wenn wir auf den Tacho schauten: da gibst Du Vollgas und es sind knapp 20 KmH. Da müssen wir durch und ganz ehrlich, mir war das so etwas von egal, denn am Abend würden wir am Ziel sein.

Der Küste entlang bis nach Tarifa erreichte der Gegenwind ein erstes Mal einen Höhepunkt. Wir wurden wie Bojen in der stürmischen See hin und her gewirbelt vom Wind. Oder mussten uns in eine Seitenlage begeben, um nicht seitlich weggeblasen zu werden. Das haben wir beide noch nie erlebt.

Tarifa war dann für uns eine kleine Enttäuschung. Da kämpft man wie ein Löwe und darf dann nicht an den südlichsten Punkt weil es militärisches Sperrgebiet ist – jänu! Willi war bereits vor Ort und hatte die letzte Verpflegung ready für uns vor dem großen Ziel.

Von Tarifa ging es zurück auf die Küstenstrasse, die uns gleich mit sehr viel Wind und einer Steigung von gut 350 Meter begrüßte. Stehend pedalierten wir und da meinte Marcus: „bei diesem Wind werden wir ja nie ankommen….“ Dazu kam nun noch Nebel und es kühlte etwas ab. Begleitet wurden wir einerseits vom Windgeräusch und andererseits vom Geräusch der Windräder – also ganz so leise sind diese dann doch nicht.

Wo es rauf geht, geht es bekanntlich auch wieder runter – diesmal nach Algeciras, der letzten spanischen Stadt vor Gibraltar.  Als wir so am Hafen vorbei fuhren und den Weg suchten hörte ich Marcus sagen: „wow schau einmal diesen Felsen im Nebel an – schon noch gross!“ – „Ja lieber Marcus, das ist er – the ROCK“. Ganz ehrlich, so gross hätte ich diesen auch nicht erwartet – überhaupt haben wir uns offensichtlich sehr wenig Gedanken gemacht, was und wie uns Gibraltar erwarten wird. Wir waren immer fokussiert auf die nächste Etappe und das Ziel schien sehr lange, so weit weg.

Ab jetzt (wir fuhren durch ein riesiges Industriegebiet, direkt am Meer)  hatten wir den ROCK immer im Blickwinkel und es wurde immer klarer: DAS ZIEL IST GREIFBAR NAHE! Was empfindet man in einem solchen Augenblick? Große Dankbarkeit und Freude, dass man gesund und munter ankommen durfte. So richtig am Ziel fühlte ich mich, als wir das Foto mit der Verkehrstafel „Gibraltar“ mit dem ROCK im Hintergrund machten.

Dann standen wir vor dem Zoll nach Gibraltar, zeigten unsere ID’s und fuhren wie in Trance weiter über die Flugpiste zu unserem Ziel: Europa Point.  Viel haben wir nicht geredet – über was auch? Wir stiegen von unseren treuen Rennmaschinen ab, schauten uns an und umarmten uns. Braucht es noch mehr? Nein, denn die ruhigsten Momente sind oft die lautesten.

Ja eigentlich wollten wir noch zum Affenfelsen, doch mit dem Auto ließ man uns nicht vorfahren und auf die Seilbahn und dann noch zu Fuss gehen, darauf hatten wir ganz einfach keine Lust mehr.

Völlig unspektakulär setzten wir uns noch in den Velokleider ins Auto und fuhren los in Richtung Málaga. Dort luden wir Willi in einem Yogacamp ab. Er wird dort noch bis am Samstag bleiben, denn sein Flug geht erst am Samstag. Danke Willi für Deinen tollen Einsatz und sorry, dass wir nun doch einiges rascher am Ziel waren als ursprünglich geplant. Es war aber von Anfang an klar, dass wir nicht künstlich etwas verlängern wollten – es ist wie es ist und das was ist, auf das sind wir sehr stolz und bereitet uns sehr viel Freude.

In Mortil fanden Marcus und ich nach einigem Suchen ein Hotel. Am italienischen Buffet prosteten wir uns zu – beide mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht – im Wissen: WE DID IT!

Wir sind nun auf der Rückfahrt und das ist für uns die 48 und letzte Etappe. Ich werde darüber und allfällige Gedanken, die allenfalls noch aufkommen werden, jeweils berichten. Es ist also noch nicht ganz fertig mit den Blogs.

Fazit: Oft sind die leisen Momente die lautesten! WE DID IT!

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Etape  45

Imagine toi que tu es allongé dans une prairie, tu regardes les nuages, tu entends les grillons, qu’est-ce- que c’est agréable !  mais si tu es allongé aux environs de minuit dans ta chambre d’hotel et que tu entends le grillon, tu ne ressens pas du tout la même chose ! Après avoir cherché le coupable, nous l’avons trouvé dans mon sac de sport, et  hop dehors par le balcon.

De l’autre côté du fleuve c’est l’Espagne, et nous voulions y aller à vélo  en rallongeant l’étape , mais il est trop tard, il y a des km à parcourir,  et c’est donc Willi qui nous  amène sur l’autre berge avec le Mercedes. Sur la route vers Séville, je peux dire que le paysage ressemble à ce que nous avons vu hier, sauf qu’il y a beaucoup  de mandariniers, et que la châleur est torride, le vent est latéral, et les tronçons se ressemblent. Marcus se retourne et dit : «  il me fait mal au cœur ce corbeau, en haut de ce poteau téléphonique, avec personne à qui parler »

Aujourd’hui c’est l’avant avant dernière étape et on aurait pu se contenter de moins de km puisque 160 sont prévus.  Les douleurs sont palpables,  les impressions sont là, mon cerveau perdrait le contrôle ? On n’en a pas parlé avant, ça ne servait à rien car on était bien loin du but. En effet, les semaines précédentes, ce sujet n’a pas été évoqué, car on savait bien que cela ne servait à rien de se plaindre, et aujourd’hui il nous reste encore  pas mal de km avant l’arrivée.

Le coca est plus que bienvenu lors de la pause qui suit la canicule, c’est le moment idéal. Le vent et la canicule  que nous avons endurés, alors que nous gourdes sont pratiquement vides, et qu’on a eu des hallucinations  qui nous laissaient entrevoir des canettes de Coca, après 145 km  ,nous font apprécier ce moment « d’extase ». Après quelques canettes nous voilà devant le cathédrale que nous admirons, et  nous dégustons une glace suivie d’un coca, super, ça c’est une expérience !

Encore 2 nuits avant que nous n’allions dire bonjour aux singes de Gibraltar. Qu’est- ce qu’on ressent au bout de 6500 km ? Je ne trouve pas les mots pour l’exprimer. Je trouve ça juste super !

Etape 46

Séville – Medina Sidonia

Avant-dernière étape : je ne trouve pas les mots pour mon blog. Cette étape est allée si vite. Nous ne sommes plus qu’à 130km de notre but ultime !!! Le but qu’on a défini il y a deux ans, sur lequel on a travaillé et pédalé. Un vide est palpable, comment cela va-t-il se passer. C’est pas bien compliqué, on retourne en Suisse, ce qui nous prendra deux bonnes journées, et la vie va reprendre son cours. Est- ce vraiment ce qui nous attend ? on verra bien, mais ce qui est certain c’est que Marcus et moi nous revenons enrichis  d’une expérience et d’ et d’une aventure énormes.

Ce vide ressenti, j’en ai parlé avec Willi, et à ma question «  qu’est-ce qu’on va faire maintenant ? », il a répondu : «  tout simplement se retenir, et en aucun cas se jeter sur quelque chose de nouveau ». Ce vide n’est pourtant pas négatif, au contraire il  laisse la place à d’autres réflexions. Assez de rêveries, retour au concret.

On a réussi à  trouver la bonne issue  et à sortir de Séville rapidement, comme toujours dans les grandes villes, malgré le trafic intense. Nous avons été  étonnés de découvrir à côté des oliveraies des champs de coton. Du coton en Europe ?

Après 50 km on a quitté la route principale et on s’est retrouvé à l’intérieur des terres sur une départementale,  au calme, avec de vastes étendues devant nous.  Après la moisson, les champs à perte de vue sont de toutes les couleurs.

Le cycliste avisé sait que s’il voit des éoliennes c’est que le vent n’est pas loin, et c’est ce qui s’est passé. Nous avons traversé des champs d’éoliennes, et il y avait beaucoup de vent.

Nous arrivons à Medina Sidonia, pour profiter de la piscine, des derniers rayons de soleil et de la châleur andalous.

Demain :1ère arrêt Tarifa,  le point le plus au sud de l’Europe , puis le rocher de Gibraltar …….

Il s’en passe des choses dans la tête si près de l’arrivée

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Wir geniessen den Moment, das Erreichte oder einfach uns – mehr dann morgen.

Es ist unbeschreiblich!

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Start:                                               09h15 Sevilla
Ziel (Ankunftszeit):                         15h45 Medina-Sidonia
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         4h40  / 247h15
Durchschnitt:                                   27.4 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           128 Km / 6’681 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       1’059 Hm / 57’169 Hm

Die zweitletzte Etappe absolviert – wie wird es morgen sein am Ziel?  

Irgendwie fehlen mir die Worte für den heutigen Blog. Die heutige Etappe verging im Fluge und nun sind wir wirklich nur noch gut 130 Km vor dem Ziel. Dem Ziel, das wir vor gut zwei Jahren definiert haben und seit da darauf hin gearbeitet und pedalt haben. Es macht sich schon fast eine gewisse Leere bemerkbar und Fragen kommen auf wie es danach weiter geht. So schwierig ist das ja eigentlich nicht, denn wir fahren ja dann zurück in die Schweiz, was uns sicher zwei Tage beschäftigen wird und dann geht das Leben einfach weiter. Ist dem wirklich so? Ja bald werden wir das etwas genauer wissen. Was bereits heute klar ist, Marcus und ich werden um eine große Erfahrung und um ein großes Abenteuer reicher sein.

Auf diese vermeintliche Leere bin ich gespannt. Kurz habe ich das mit Willi besprochen und er meinte auf meine Frage: „ja was macht man denn dann?“ – Willi: „ganz einfach – aushalten und auf keinen Fall sich einfach gleich in etwas Neues stürzen.“ Das stimmt ganz bestimmt und ich bin überzeugt, dass diese Leere in unserem Fall nichts Negatives ist, im Gegenteil es wird uns Raum geben zur weiteren Reflektion. So nun aber genug sinniert – back to normal (ähm? Was immer das bedeutet).

Aus Sevilla sind wir rasch rausgekommen. Es ist wie immer in diesen größeren Städten, man sucht rasch die richtige Verbindungsstrasse und radelt so zielgerichtet wie möglich raus, weg von der Hektik und weg vom Verkehr.  Dabei passierten wir zu unserer großen Überraschung neben den obligaten Olivenplantagen neu auch Baumwollplantagen. Baumwolle im Süden von Spanien hätten wir auch nicht gedacht.

Nach 50 Km verließen wir die Hauptverkehrsachse und sofort waren wir wieder im Hinterland. Hier in Andalusien bedeutet Hinterland große Weiten und totale Ruhe. Steht man einfach nur so da, dann hört man gar nichts – vielleicht etwas den Wind. Die große Ernte scheint hier bereits vorbei zu sein, so sahen wir einmal mehr riesige Felder und Acker in den verschiedenen Farben.

Der kluge Radfahrer weiß, sehe ich Windränder, dann ist der Wind sicher nicht weit. So war das auch heute wieder. Wir passierten ganz viele Windräder, ja richtige Pärke und da war auch der große Wind. Den Rest kennt ihr ja oder könnt ihr euch sicher vorstellen.

Wir sind nun in Medina Sidonia (https://de.wikipedia.org/wiki/Medina-Sidonia) und haben nach der Ankunft am Pool noch etwas die Sonne und Wärme hier in Andalusien genossen.

Für morgen ist alles klar! Erstes Ziel: Tarifa (https://de.wikipedia.org/wiki/Tarifa) eigentlich der südlichste Punkt von Europa. Und dann werden wir den Rock in Gibraltar anfahren, das eigentliche Ziel von uns.

Fazit: so kurz vor dem Ziel geht uns sehr viel durch den Kopf

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