Start: 15h30 John o’Groats
Ziel (Ankunftszeit): 19h15 Tongue
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total): 3h44 / 84h19
Durchschnitt: 27.7 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*: 103 Km / 2’315 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*: 1’251 Hm / 21’891 Hm
Wieder auf Höhe Oslo die Tour aufgenommen – einfach in Schottland. Die Pedalen kreisen wieder. Neue Crew hat ihre Tätigkeit aufgenommen.
Stellt Euch, vor eurem geistigen Auge, kurz die Europakarte vor………. Wir sind nun wieder auf der Höhe von Oslo – in John o’Groats – einfach nun in Schottland. Kurz ein Update was dazwischen passiert ist:
Am Sonntag hieß es für Marcus Abschied nehmen von seiner Familie in Amsterdam, denn wir mussten um 15h00 die Fähre nach Newcastle nehmen. Des einen Leid, des anderen Freud – so war es nun für mich, denn ich sah nun einen Teil meiner Familie wieder – Rita meine Frau und Leonie meine Tochter. Die beiden sind von der Schweiz angereist und zusammen nahmen wir die Fähre nach Newcastle. Rita hat diese Überfahrt für JMZ organisiert und gesponsert – noch einmal ganz herzlichen Dank.
Die Fähre legte um 17h30 ab und erreichte Newcastle am nächsten Morgen (Montag). Auf der Überfahrt genossen wir das wunderbare Essen und die einmal mehr „chillige“ Atmosphäre auf einer dieser großen Fähre von DFDS. Einzig der recht hohe Wellengang lies uns etwas den Wänden nachgehen – zum Glück wurde niemand Seekrank.
Und wieder standen 350 Km Autofahrt vor uns bis nach Oban. In Oban, dem vorübergehenden Wohn- und Studienort von Leonie, war der nächste Halt geplant. Auf der Autobahn sind 350 Km nicht so viel, doch hier in England und Schottland dauert es leider viel länger, da auf dieser Achse nur Hauptstraßen vorhanden sind. Wir trafen um 15h00 in Oban ein. Hier war Kurt Flückiger bereits am Warten auf uns (er reiste bereits vor einer Woche an). Kurt wird uns, zusammen mit Leonie, in Schottland / England begleiten und betreuen. Sofort begannen die Vorbereitungsarbeiten für den erneuten Start mit den Rennräder. Marcus nahm sich Maximus und Mr. /Mrs. X vor: Komplettreinigung, Einstellungen und Service Integral.
Tagwache 06h00, Frühstück, packen und Auto laden, denn es standen wieder 6 Std. Autofahrt vor uns von Oban nach John o’Groats, dem Start oder Ende der berühmten End to End Veloroute durch UK: http://www.rideacrossbritain.com/home/lands-end-to-john-ogroats-route/
Marcus und ich schauten uns immer wieder an – so richtig im Velofahrmodus sind wir noch nicht gewesen – zu lange war wohl die Pause. Ja! es ist ganz einfach: Velodress anziehen, Bidon füllen, Riegel einpacken und auf den „Hobel“ steigen – next stopp in 100 km. Schön wäre es, wenn da nicht noch die Pannenhexe auf Maximus gewartet hätte…..
Beim Öffnen der Schiebetüre stand Maximus zu nahe und wurde voll getroffen, mit der Konsequenz, dass die vordere Bremsscheibe ersetzt werden musste. Marcus war noch nicht in den Velohosen und schon musste er wieder in die Mechaniker Hosen. Gekonnt und flink wurde die Scheibe ausgewechselt und alle Reifen gepumpt. Und da war es wieder: Pffffffffff –ich glaube es nicht: Plattfuß vorne bei Maximus. Oh Marcus Du armer, statt Velodress nun noch einen Platten fixen. Was hätte ich nur gemacht ohne den Mechaniker on site? Einen ganz schlechten Eindruck! Endlich war es dann soweit, wir konnten an die Startlinie rollen und die von den Print-, Social-Medien und Freunden gewünschten Fotos vom Start machen. Es war bereits spürbar, dass sich die neue Crew von Beginn weg ins Zeug legte. Überall legten sie Hand an und dann unterwegs waren sie immer wieder präsent und machten Fotos. Mit Kurt haben wir wieder einen leidenschaftlichen Fotografen dabei und Leonie ist die designierte „driverin“ – Womanpower am Lenkrad von Mercedespower.
Wir fuhren los – endlich! Der Wind schien sich mit uns zu verbünden und diese freudige Erkenntnis lenkte uns voll ab – von was wohl? Dem Linksverkehr natürlich. Nebeneinander und plaudernd fuhren wir gewohnt auf der rechten Straßenseite los und es ging nicht sehr lange, schauten wir einem Mercedes-Stern (was für ein Zufall) und einem schmunzelndem Ehepaar in die Augen….. So nun waren wir definitiv wach. Unterstützt von wunderbarem Seitenwind ging es der Nordküste sehr flott voran. Leider war es stark bewölkt, doch wir bemerkten sehr rasch, dass es hier landschaftlich sehr ähnlich aussieht wie am Nordkap. Es hat nichts, außer viel Wasser, super Sandstrände, Felsen, Gras, Schafe, Kühe und eine Art rote Alpenrosen. Wie sieht es hier wohl aus, wenn die Sonne volle Kanne scheint? Ein Paradies – aber eben, so hat es sich nicht präsentiert und doch gefiel es uns sehr.
Die Beine merkten noch nicht von selber, dass der Alltag nun wieder da ist, will heissen? strampeln, krampfen und Vollgas geben. Also gaben wir einige mentale Impulse und so langsam aber sicher begannen sich die Beine zu „öffnen“. Ach ja die Temperaturen waren wieder nahe an denen von Norwegen – 11 Grad und teilweise mit leichtem Regen.
Bewusst haben wir heute eine Kurzetappe geplant, +/- 100 Km, so zu einfahren und aufwärmen. Etwas unterschätzt haben wir auf den vorhandenen 1:300’000 Karten, die Höhenmeter, denn am Ende zeigte der Tacho über 1’200 Hm an.
Leonie hat für uns ein 4er-Schlag in einer Jugendherberge gefunden. Es war gar nicht so einfach während der Anfahrt von Oban etwas zu finden. Hier oben ist es nicht so, dass das Telefonnetz immer voll da ist. So ist surfen im Internet und telefonieren mit den Hotels nicht ganz einfach.
Fazit: Back on the bike again – neue Crew macht es super – Landschaftlich wie am Nordkapp – wieder zwei Pannen















Endlich komme ich wieder zu meiner, mit spannung erwarteten Morgenlektüre. Ist wie ein spannendes Buch, das man nicht beiseite legen kann. Das schöne daran ist, ihr liefert die Erlebnisse durch eure Leistun noch delbst dazu. Weiterhin viel Spass und vor allem gut Gesundheit. Ernst
Salut Ernst
Das freut uns sehr, dass es dir gefällt und du uns so intensiv verfolgst. Wir erleben hier unwahrscheinlich schöne Momente….
Lieber Gruss
Marcus
Halo Markrouss !!!
Un grand respect pour ce que vous accomplissez, bravo vous avez du mérite.
Faites attention à vous et profitez bien.
On pense à vous.
Vous me manquez les Suisses, bisous.
Lucas. (Le fils de Tatiana au cas ou)
Haha
Salut Lucas
Mais dis donc, quelle surprise! ça me fait beaucoup plaisir de recevoir un message de toi. Et que vous nous suivez tous, ca nous motive encore plus!
Merci beaucoup et a plus…
Marcus