Etappe 39 – 123 Km / 889 Hm

Start:                                               09h15 Pontevedra
Ziel (Ankunftszeit):                         16h45 Viana do Castelo
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         4h29  / 210h26
Durchschnitt:                                   27.3 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           123 Km / 5’664 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       889 Hm / 49’688 Hm

Portugal ist erreicht – perfekte Verhältnisse mit viel Sonne, Meer und einer gewonnen Stunde Freizeit

Yessss – wir konnten wieder Sonnencreme auftragen am Morgen, denn die Sonne und das Meer erwartete uns heute.

Nachdem wir Vigo durchquert und passiert haben, fuhren wir alles der Küste entlang. So habe ich mir das eigentlich immer vorgestellt in meiner Naivität – flache Strassen und immer schön der Küste entlang. Wie wir wissen aus den vergangenen gut sieben Wochen war das leider nie oder nur ganz selten der Fall, entweder ging es ständig rauf und runter oder es hat geregnet. Doch heute war es einfach nur perfekt – wie im Traum. Das Sahnehäubchen war sicher auch noch der sehr willkommene Rückenwind.

Es ist Samstag und dann sind auch die spanischen Velofahrer unterwegs – gleich in ganzen Pelotons. Leider fuhren sie uns immer entgegen, so dass wir uns gar nie mit ihnen messen oder einfach anhängen konnten.

Mit Judith und Rolf haben wir uns in Guarda verabredet, da wir dort auf eine Fähre wollten nach Caminah. Wir zwei Helden haben uns bei der Suche nach dem Hafen bereits etwas verfahren, denn wir fanden uns plötzlich auf einem Strandweg und irgendwann war dann nur noch Sand – also das Ganze HALT und zurück. Der Ärger war aber an einem ganz kleinen Ort, denn das rauschende Meer, die großartigen Felsen und die Sonne entschädigten uns.

Als wir dann am Hafen ankamen fuhr die Fähre innerhalb von 15’ ab. Wir wollten zuerst etwas essen und gemäß Plan ging die nächste ja in einer Stunde wieder – Denkste! Der Rio Mino ist eine Grenzfluss, denn auf der anderen Seite ist Portugal. Die Zeit verging, Rolf klärte einmal mehr ab und die Fähre wollte einfach nicht zurückkommen. Mittlerweile warteten wir bereits fast zwei Stunden und nichts ging. Bis zur nächsten Brücke sind es gut 16 Km und dann wieder 16 Km zurück. Wir wollten heute aber nicht wieder einen langen machen also wurde unser Sprinter zur Fähre. Selbstverständlich haben wir den Tacho gestoppt und liessen uns via Strasse nach Caminah fahren. Ihr glaubt es nicht, als wir am Hafen einfuhren, fuhr die Fähre auch in den Hafen ein! Offensichtlich hätten wir einfach noch eine halbe Stunde mehr Geduld haben müssen. Mittlerweile glauben wir auch zu wissen, wie es zu dieser Verwirrung kam bei den Zeitangaben – Portugal ist in einer anderen Zeitzone, d.h. wir haben eine Stunde gewonnen.

Die verbleibenden 25 Km wurden wir vom Wind richtiggehend getragen nach Viana do Castelo (https://de.wikipedia.org/wiki/Viana_do_Castelo) unserem Etappenzielort.

Ja was machen wir mit der gewonnen Stunde Zeit? Ein Besuch in der Altstadt. Wir kamen zum Staunen gar nicht mehr heraus. Alles wunderschön restauriert und sehr lieblich präsentiert. Diese Stadt scheint eine lange Geschichte zu haben und überrascht positiv mit der Erscheinung. Der Zufall wollte es, dass auch noch eine Art Musikfest stattfindet. In der Altstadt waren nicht weniger als drei Bühnen aufgebaut. So lässt sich sehr chillig ein Bier und spanische Nüssli genießen.

Das Nachtessen war auch ein Leckerbissen. In einem sehr traditionellen Restaurant haben wir ein Fondue Bourguignonne gegessen, meines Wissen kein Nationalgericht aber doch sehr gut. Was noch spannend war, zum Fleisch im Oel wurden auch Früchte serviert.

Ach ja die Sprache! Nun sind wir richtig gefordert, denn das portugiesisch hat nichts Verwandtes mit den Sprachen, die wir sprechen. Wir greifen also wieder auf die alt bewährte „Hände & Füsse-Sprache“ zurück.

Fazit: Sonne und Meer – was willst Du mehr?

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Etape 37

On roule au lieu de nous reposer

Je ne vais pas encore vous parler du temps. Il pleut et réjouis toi quand il pleut ,ça ne sert à rien de se lamenter car il pleut quand même.

Aujourd’hui c’est notre jour de repos, mais hier nous avons bien récupéré et très bien dîné. Le parador était le bon choix. Merci à tous  pour vos encouragements et vos   commentaires qui nous vont droit au cœur.

Saint Jacques de Compostelle est la destination finale de tous les pélerins. Nous voulions y aller mais sommes à  plus de 170 km de cette ville,  or pour un jour de repos cela fait beaucoup. On se décide donc pour une autre ville, pas très loin, Vitalba, et on arrive dans un très bel hotel.

Vitalba est un village qui ressemble à beaucoup de petites villes que nous avons traversées ; une place centrale, une église,  une boulangerie, une boucherie, quelques bars/restaurants. Marcus et moi nous y avons flâné, et avons remarqué que tous les magasins étaient fermés, probablement l’heure de la siesta. Qu’est-ce qui peut y bien attirer les gens ? Qu’est-ce qui leur plaît, pourquoi y bâtissent-ils leur existence? Pourquoi sommes nous à Wetzikon/Thalheim ? qu’est- ce qui nous y retient ? On n’a pas trouvé la réponse, peu importe,  ça a juste occupé notre esprit. Aimer et protéger son petit monde,  ne pas toujours faire de comparaisons avec autre chose  est ce qui rend heureux.

Nous avons eu le temps de regarder ce qui nous attend , le reste de notre trajet jusqu’à Gibraltar,  et la bonne nouvelle est que nous y serons le 30 septembre. Même si cela ne fait pas tout à fait 8000km en fin de course, nous sommes fiers de ce que nous aurons accompli

2 Gedanken zu „Etappe 39 – 123 Km / 889 Hm

  1. Hallo meine liebsten Velofahrer
    Staune immer mehr über Euren Durchhalte Wille. Hut ab und Herzliche Gratulation! Leider kann man sich das Wetter nicht aussuchen aber ob wir es mit Lachen oder Wettern annehmen. Ich wäre mit der Nässe, Kälte und dem Wind schon abgelegen wie eine welke Primel.
    Frohe und wunderschöne Weiterfahrt wünscht Euch
    MamiLilly

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