Start: 09h15 Grong
Ziel (Ankunftszeit): 14h15 Steinkjor
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total): 3h20 / 57h14
Durchschnitt: 24.3 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*: 80 Km / 1’541 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*: 906 Hm / 15’523 Hm
*Abweichungen zur Übersicht entstehen infolge Tunneldurchquerungen, die nicht aufgezeichnet werden
Das norwegische Tief weitet sich aus – vorzeitiger Abbruch nach 80 Km – Sauna, statt Km!
Es ist immer wieder ein ganz spannender Augenblick, wenn ich am Morgen auf den Sattel steige und die ersten Umdrehungen mache beim Pedalen. Wie fühlt es sich an, was geht und was geht allenfalls nicht? Dazu kommt das Quäntchen Unsicherheit über das was uns erwartet und natürlich auch die gewisse Wehmut, die warme Cabin hinter sich zu lassen. Also richtig hinsetzen, ein paar motivierende Späßchen zu Marcus und los. Es dauerte nicht lang und bereits fanden wir uns in einem ersten Aufstieg und da war sie wieder – die Explosionen im Oberschenkel, wenn die neue Energie auf die verbrauchte auftrifft. Dieser leichte Schmerz, der auch so beschrieben werden kann: „die Beine sind noch zu oder ich habe keine guten Beine“. Kein Problem, denn wir haben ja 160 Km Zeit um die Beine zu öffnen – wirklich?
Jetzt haben wir wirklich ein ernsthaftes Problem. So im „Einfahrgespräch“ beichtete mir Marcus, dass er trotz Aufruf bei euch Lesern, seiner Rennmaschine zum jetzigen Zeitpunkt keinen Namen geben könne…… Was ist passiert? Ganz einfach, er hat für sein Rad nach der Tour bereits potentieller Interessent und er wolle darum keine zu feste und emotionale Bindung aufbauen und ein Name würde genau das machen. Ich halte Euch auf dem Laufenden über den weiteren Verlauf dieser „Liebesbeziehung“.
Nun aber zum eigentlichen Etappenverlauf – der sich ganz anders entwickelte wie von uns geplant. Zuerst leichter Regen und immer mehr Gegenwind und ich meine wirklich viel mehr. Und da waren sie wieder: die „Windohrfeigen“ – ihr kennt das nicht? Ganz einfach – man kämpft im Gegenwind und dann rauscht ein 40 Tönner heran auf der Gegenseite und dieser schiebt noch mehr Wind vor sich her, die einem fast vom Radel wirft – eben wie eine Ohrfeige.
Der Regen nimmt zu, die Temperatur fällt weiter und wir bedauern, dass wir heute Morgen die Regenschütze nicht in Uelis Auto getan haben. Plötzlich setzt Marcus den Blinker und schlägt vor, dass wir etwas bei einem Baum unterstehen, um nicht pudelnass zu werden. Wir verkrochen uns zum Schutz im kleinen „Briefkasten“ (vgl Titelbild). Dieses Foto gibt es ja nur, weil Ueli in unmittelbarer Nähe auf der Lauer lag, sich wunderte warum wir nicht in sein „Fotofalle“ fahren und kehrt, um uns zu suchen.
Oh wie froh waren wir, den ersten heftigen Regenschauer im warmen Polo ausharren zu können.
In der Zwischenzeit wurde von Klaus und Franziska das Bedienungshandbuch vom Mercedes studiert, denn dieser super Wagen hat ja auch eine Standheizung und die sollte es kuschelig machen bis wir zwei kommen. Das Betreuerteam war also auch in dieser Situation ready for the biker.
Weiter ging es mit etwas weniger Motivation und dafür mit noch mehr Gegenwind. Wir „gurkten“ wie wild vor uns hin, doch der Wind schnitt uns Scheibe um Scheibe den Schneit ab…. Es kommt noch besser! Trotz Regen, Kälte und Wind ist es wichtig immer wieder zu trinken, doch will man wirklich einen Schluck vom „Isostar on the rocks“ – wenn jede Faser im Körper sich nach Wärme sehnt? Nun aber genug lamentiert! Es war wirklich eine Herausforderung heute und als die Temperaturanzeige weniger als 5 Grad anzeigte, der Regen noch einmal Vollgas gab, standen wir ein nächstes Mal bei einem Bushäuschen unter und entschieden die Etappe beim Mittagshalt (bei Km 80 in Steinkjor) abzubrechen. Gesundheit vor Programm.
Neues Ziel: Best Western. Wieder mit einem konkreten und machbaren Ziel vor Augen, nahmen wir die restlichen 19 Km in Angriff, selbstverständlich bei schon fast peitschendem Regen und Kälte. Oh wie schön war es das Hotel zu sehen und dann erst unter der warmen Dusche und in der Sauna stehend/sitzend, die tiefe Kälte aus den Knochen zu vertreiben.
Nun können wir noch etwas Olympia schauen im TV (draußen herrscht immer noch Weltuntergangsstimmung) und es chillen lassen – es gibt ja neben JMZ noch andere Grossanlässe.
Fazit: Gekämpft wie Löwen, gefroren wie Pinguine und in knapp 4 Std. knapp 80 km geschafft- doch: „was häsch, das häsch“
Nachtrag zum Fotografen: Stellvertretendes Foto vom totalen Einsatz für das mögliche perfekte Foto
10ème étape
C’est toujours un moment captivant quand je m’assois sur la selle et donne un un 1er coup de pédale.
Comment se sent-on, qu’est ce qui va bien, et ne va pas bien ? Qu’est- ce qui nous attend après avoir quitté la quiétude de notre chambre ? alors on se met bien en selle, on motive Marcus comme il faut, et on y va. Il n’a pas fallu longtemps avant d’atteindre la 1ère montée, et la revoilà, la douleur dans le haut de la cuisse, alors quoi, je n’ai pas de jambes, mais pas de problème. Il y a 160 km à parcourir et les jambes auront le temps de s’échauffer.
Je reviens sur un discours que j’ai eu avec Marcus qui ne veut pas donner de nom à son vélo, contrairement à moi, car il ne veut pas s’investir émotionnellement.
Pour en revenir à notre étape d’aujourd’hui, ce n’est pas comme prévu. On commence avec une petite pluie puis le vent de face, c’est comme des gifles que l’on reçoit, oui des grosses baffes cinglantes. Revoilà la pluie, la température descend, et nous regrettons de ne pas avoir mis nos vetements de pluie dans la voiture d’Ueli (lephotographe). On se réfugie dans une boite aux lettres comme vous pouvez le voir sur la photo pour ne pas être trempés comme des soupes.
Pendant ce temps nos accompagnateurs étudiaient pour nous la notice du Mercedes qui offre un chauffage d’appoint.
Avec le vent de face, la pluie, le froid, nous avons eu de moins en moins de motivations. Une gorgée d » »’Isostar on he rocks » aurait été appréciée par chaque partie de notre corps. J’arrête avec mes lamentations. La température descendant à 5°, nous décidons d’écourter notre étape et de terminer à 80 km lors de la pause déjeuner. Le plus important, c’est la santé !
Nouvel objectif : « BEST WESTERN » hotel !!! Quel réconfort de prendre une douche chaude, de faire un sauna, et de chasser ainsi le froid de nos os glacés. Nous pouvons maintenant regarder les jeux olympiques à la télévision. Il y a en dehors de „Jede Meile Zaehlt “ des enjeux importants.
















Hoi Marcus und Andreas. Zuerst einmal DANKE für euer Abenteuer, das Ihr mit eurer Leidenschaft und den einmaligen Berichten von Andreas uns so Hautnah miterleben lässt. Jetzt sch on SUPER Leistung! Mach selbst Lust, wieder vermehrt auf das Rennrad zu steigen. Nun zu Marcus seiner „Liebesbeziehung“
mit zwei Rädern. Marcus du weisst, das mich für deine „Liebe“ Interresse habe. Aber gib Ihr doch einen Nahmen (wie wäre es mit Ernestine,ha ha), damit du noch befreiter weiterfahrenkannst. Ich wünsche euch zwei endlich einen wohlgesinnten Wettergott und ganz gute Gesudheit. Machäts gut!
Hallo Ernst
Guter Vorschlag – wird sicher ernsthaft geprüft.
Danke auch für die Blumen für den Blog. So macht es auch Spass, wenn die Leser Freude haben an unseren Geschichten und Erlebnissen.
Thor meint es sicher bald wieder super gut mit uns und sonst hoffen wir dann auf die Wettergötter der anderen Länder.
Sportliche Grüsse
Andreas & Marcus.
ciao marcus – was meinst du zu „WICKY“ ? der hat auch alle schlachten gewonnen mit „FAXE“ an seiner seite! kam auch vom hohen norden, hat spitzbübischen humor und immer gute ideen … nenn dein radl doch „WICKY“ und maximus wird sich freuen. ich wünsche euch einen wärmenden schlaf und spätestens in der sonne von frankreich sind die hässlichen nasskalten std. vergessen … keep on fighting for good tougv vikings! best BI/DI
Hallo Bidi
Besten Dank für den Namensvorschlag – ich finde diesen passend, aber eben ist nicht mein Baby um das es hier geht.
Ja nach der heutigen Etappe 11 werden wir sicher wunderbar schlafen. Es ist wie on Route 66 – man kommt einfach nicht ins Bett….
We keep fighting for the best
Ice & Mägi
Salut les garçons! Vous êtes tres mignons dans votre petite cabane boîte aux lettres. On pense très fort à vous, ici à Hourtin 31 degrés aujourd’hui… Dépêchez vous d’arriver dans le sud ouest de la France!
Bon courage à vous deux les grands sportifs, vous vous préparez pour les prochains jeux olympiques! À vous la première médaille d’or Suisse!!
Bisous français
Karine, Jerome, aristide et josephine !
Salut vous tous
Merci beaucoup de penser à nous et de nous suivre sur notre blog. Cela nous motive beaucoup et crois mois nous on avons besoin. Il fait un temps de chien, aujourd’hui on à fait 100km sous la pluie et votre température divisé par 4!
Mais tout dem même cela est une aventure exceptionnel et nous dégustons chaque jour avec toutes les facettes!
Bisous suisses
Marcus et Andreas
Salut les athlètes. Balèze, votre programme!
Une petite suggestion pour le nom de la compagne « 2 roues » de Marcus: L’vélo Caouette !
– Une roue qui couine !
– Qu’a Caouette ?
(en parodie de Gainsbourg) Bref, gardez votre humour, c’est un plaisir de vous lire tous les matins, votre blogg passe toujours avant le Tzuri Oberlender !
Amicales salutations.