Etappe 12 – gesponsert von Ueli Lott – 101 Km / 666 Hm

Start:                                               12h00 Soknedar
Ziel (Ankunftszeit):                         15h15 Tynset
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         3h21  / 68h18
Durchschnitt:                                   30.1 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           101 Km / 1’845 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       666 Hm / 18’323 Hm

 *Abweichungen zur Übersicht entstehen infolge Tunneldurchquerungen, die nicht aufgezeichnet werden

Einmal Regen, immer Regen! „Erholungsetappe“ mit guten Resultaten. Ueli total happy

Wir übernachteten in einem kleinen, sehr schön gelegenen (wenn es schönes Wetter ist) und gut unterhaltenen Camping: http://www.gullvagcamping.no/#!__english/facilities. Wir fühlten uns sehr wohl und das Betreiberehepaar gab sich grosse Mühe uns zu verwöhnen – mit selbstgemachten Pizzas zum Nachtessen und einem ausser-planmässigen Frühstück.

Aus der Trainingslehre wissen wir, dass nach einer grossen Leistung, dem Körper etwas Erholung gegönnt werden sollte, diese aber nicht zu ausgedehnt sein soll, damit der Körper sich nicht daran gewöhnt.  Somit war ein schönes Ausfahren angesagt. Um Ueli noch eine Freude zu machen – dazu mehr etwas später, haben wir den Ruhetag auf Montag verschoben.

Wir starteten zuerst mit einem Mechaniker Einsatz von Marcus. In unserer Cabin, in der wir zusammen mit den Rennräder geschlafen hatten (diese mussten nach der parforce Leistung nicht im kalten und feuchten Auto übernachten), richtete Marcus seine mobile Werkstatt ein. Die Nabe wurde von ihm komplett auseinander genommen, gereinigt, geölt und wieder montiert. Mit dem Resultat, dass ich nun wieder geräuschlos mit Maximus unterwegs bin – hurray!

Was für ein Bild, als wir uns im strömenden Regen auf die Etappe machten. Wir beide in voller Regenmontur – ich der „Papagei“ (in leuchtenden Farben) und Marcus als der „black devil“ (alles in schwarz). Ihr alle kennt sicher „Schere – Stein – Papier“ und da wir mittlerweile je ein Hinter- und ein Rücklicht entsorgen mussten (sind defekt), stand eine ganz wichtige Entscheidung an. Wer wird stolzer Träger vom Vorder-, resp. dem Rücklicht, denn das hat so einige Konsequenzen? Yes – der Sieg ging an mich und so konnte ich, zumindest zu Beginn, mich ans Hinterrad heften – der Papagei mit dem Rücklicht und der black devil mit der Vorderlicht.

Es war von Beginn weg eine sehr feuchte, nein total nasse Angelegenheit. Es goss wie aus Kübeln und von den vorbeirauschenden Autos, und vor allem Lastwagen, wurden wir auch regelrecht „geduscht“. Nach gut 20 Km zügiger Fahrt, stellten wir den Blinker und verließen nach mehr als 1’750 Km die E6. Wie auf Knopfdruck nahm der Verkehr ab und das Radeln erhielt wieder die gewohnte, entspannte Qualität wie dem ganzen Weg bis Trondheim.

Ueli wünschte sich einen solchen fotografischen Tag wie heute – Regen, strömender Regen, Gischt, nasse Protagonisten und eine spannende Szenerie – alles konnten wir bieten und gepaart mit unseren schauspielerischen Fähigkeiten entstanden viele gute Fotos, doch sieht selber. Lieber Ueli, morgen trennen sich unsere Wege und auf diesem Weg danken wir Dir ganz herzlich für Deinen bereichernden Einsatz für das JMZ-Projekt – wir werden Dich vermissen.

Wir zogen das Ding in gewohnter Manier durch, mit 5 Km Ablösungen und volle Pulle. Am Schluss zeigte der Tacho mehr als 30 Kmh im Schnitt – super, bei diesen Bedingungen. Und so im Vorbeifahren haben wir ein neues „Tour-Dach“ erklommen mit 723 MüM. Aber ganz ehrlich, beide waren wir trotz top Ausrüstung, klitschnass und die Füsse und Hände spürten wir infolge der Kälte (heute im Durchschnitt 7.2 Grad) nicht mehr so richtig. Unser zufriedenes und verschmitztes Lächeln bei der Vorfahrt beim Hotel in Tynset hätte einen Oskar verdient. Noch kurz „the machines“ abduschen mit der Mercedesdusche und dann noch etwas „föhnen“ mit dem Kompressor.

Nach der warmen Dusche war die grosse Herausforderung genügend Kleiderbügel zu haben um alles zum trocknen aufzuhängen. Wir gönnten uns noch etwas TV und kaum zu glauben, da lief gerade die Norwegen–Tour:  http://www.letour.fr/arctic-race-of-norway/2016/us/ und die aktuelle Etappe ging den gleichen Berg hinauf, den wir erklimmen mussten, weil der Tunnelminister das 8.6 km Tunnel geschlossen hatte. Wir schauten das so an und mussten feststellen, dass wir genau so gut ausgesehen haben beim Anstieg – es hatte einfach etwas weniger Zuschauer;-)

Fazit:  Dito – wie Headline!

Noch etwas in eigener Sache:

Die Etappe 16 hat noch keinen Sponsor – Freiwillige vor und wir haben natürlich auch an allen anderen Spenden Freude, denn diese sind für eine sehr gute Sache.

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Bildschirmfoto 2016-08-13 um 17.22.27 Bildschirmfoto 2016-08-13 um 17.23.11

Chers amis francophones, qui souhaitez savoir comment se passent nos étapes, et avoir quelques détails sur notre route norvégienne, vous trouverez un résume en langue française pour les étapes 8, 9 et 10 juste après les photos. Je continuerai à vous tenir informés.

Merci pour votre soutien.

Etape 12

Nous avons dormi dans un joli camping, bien situé (quand il fait beau), bien entretenu. On se sentait bien et le couple de personnes en charge du lieu s‘est  donné du mal pour nous préparer une pizza maison et un petit déjeuner copieux hors du commun.

Nous savons par la pratique que le corps se souvient de l’effort fourni,  mieux vaut ne pas s’attarder là  dessus,  sinon le corps va se rappeler la performance sportive, et s’habituer à  ce ressenti.

Nous avons reporté notre jour de repos à lundi.

Marcus est intervenu techniquement avec son atelier mobile  sur nos vélos que nous avons mis dans notre chambre pour les protéger du froid et  de l’humidité. Il a tout nettoyé, remis en état et vérifié.

Quelle image de nous sous la pluie battante avec nos vêtements de pluie, Marcus tout en  noir,  le « diable noir » et moi en orange le « perroquet ».  L’éclairage arrière ce fut donc moi  le perroquet (en orange) et celui à l’avant le « diable noir ».

Dès le début c’était  dans une atmosphère humide et  très mouillée. Il tombe des grêlons et nous avons été vraiment douchés par les camions et les voitures devant nous. Apres 20 km parcourus dans ces conditions nous avons mis le clignotant et avons quitté la route E6 après  plus de 1750 km pour prendre une route avec moins de circulation et   nous avons pédalé  en retrouvant la qualité du chemin vers Trondheim.

C’était pour Uelin notre photographe des conditions parfaites  pour nous prendre en photos dans des conditions météo idéales pour lui ; la pluie, les embruns, les cyclistes trempés toujours bons acteurs.

Cher Ueli, demain nos chemins se séparent  et nous te remercions du fond du cœur pour ton implication dans Jede Meile Zaelt. Tu vas nous manquer.

Malgré les conditions dans lesquelles nous pédalons, temps épouvantable, trempés comme des soupes nous atteignons les 30 km/h et un sommet à 723 mètres. Nos pies et nos mains étaieng glacés , car en moyenne aujourd’hui la température était de 7°. Notre sourire joyeux en arrivant à notre hotel à Tynset  aurait mérité un oscar.

Après la douche chaude, nous avons regardé la télévision où on montrait le tour de Norvège à vélo qui a lieu en ce moment, et le fameux tunnel de 8,6 km dont j’ai déjà parlé, qui était fermé, ce qui avait obligé les cyclistes à gravir le sommet  où nous avions pédalé, mais avec moins de spectateurs.

On cherche un sponsor pour l’étape 16

 

6 Gedanken zu „Etappe 12 – gesponsert von Ueli Lott – 101 Km / 666 Hm

  1. Hoi zäme
    Hätte mir für meine gesponserte Etappe für euch schöneres Wetter gewünscht, aber ihr seid ja harte Männer und an den Regen gewohnt! Gratulation zur Etappe und ruht euch gut aus!
    Bei uns in der Schweiz wird es morgen 28 Grad mit viel Sonne☀️

    1. Hallo Ueli
      Ja es war eine spezielle Etappe – Deiner würdig.
      Geniesst das super Wetter – bei uns scheint es auch besser zu kommen.
      Aber am Ende vom Tag, nehmen wir es wie es kommt.
      Viva
      Andreas & Marcus

  2. Ditto – In the US on Route 66, Andreas boldly stated each day, „It is only wind.“ In Norway, the expression now becomes, „It is only rain.“ Hang in there; get dry; and carry on! I wish you both the best for the week ahead.

    1. Hi Stephen
      You are right – it’s only rain and all you get, is wet (sometimes soaking wet).
      Thans for the support and of course we do carry on.
      All the best
      the JMZ-Team

  3. Putaing de pluie, vous aimez toujours autant la Norvège???
    Ici aujourd’hui 37°, c’est aussi crevant !!!

    Einen dicken Kuss für meine zwei Heroes

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