Start: 10h30 Crianlarich
Ziel (Ankunftszeit): 18h15 Lanark
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total): 5h25 / 101h32
Durchschnitt: 26.7 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*: 145 Km / 2’787 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*: 1’239 Hm / 26’068 Hm
Beinahe ein Tilt erlebt – physisch und psychisch viel Energie verbraucht.
Ganz ehrlich, heute Abend hänge ich ganz schön in den Seilen – nicht nur ich, denn es war heute eine ganz spezielle Etappe – psychisch und natürlich auch physisch sehr anstrengend.
Heute Morgen hat uns Leonie verlassen und ist nach Taynuilt, Nähe Oban (sie lebt und studiert dort) zurückgekehrt. Leider war meine Lieblingstochter nur eine kurze Zeit mit uns, doch ich habe diese Zeit sehr genossen. Es war so schön zu sehen, wie sie das alles gemeistert und gemanagte hat. Es ist noch nicht so lange her, da habe ich ihr noch die Windeln gewechselt und nun macht sie das für mich im übertragenen Sinne. Ihr könnt mir glauben, dass ich so was von stolz auf meine Leonie bin – danke Dir, dass Du mir / uns diese Zeit geschenkt und uns so super unterstützt hast – jederzeit wieder.
Der wunderbare Tag begrüßte uns mit abwechselnden Regenschauer, so dass sich die Abfahrt verzögerte, denn wir wollten A) nicht mit der vollen Regenmontur starten und B) nicht gleich ganz nass werden. Das machte uns auch gar nicht nervös, da wir heute eine „Znüni-Etappe“ vor uns hatten mit knapp 140 Km.
Bald merkten wir, dass es heute eine „stopp & go“ – Etappe werden wird. Sonne, Regen, Unterstehen, Warten, Sonne, Fahren usw. In den ersten 80 Km mussten wir zweimal unterstehen und warten. Der Zufall wollte es, dass wir jedes Mal bei einem Kaffeeshop oder eine Bäckerei warten mussten und so noch kurz etwas „einwerfen“ konnten. Eine Ladenbesitzerin gab uns netterweise noch etwas Süßes auf den Weg. Wenn dann die Sonne schien, blies uns der Gegenwind ohne Erbarmen mitten ins Gesicht – wow so mühsam. Ach ja und dann waren da noch die holprigen Straßen und die vielen Autos. Kein Wunder wenn man Sterling und Glasgow umfahren muss.
Irgendwann meinte Marcus: „wir müssen heute wohl für irgend etwas büßen“ und ich erwiderte: „nein wir verschaffen uns Kredit für ein anderes Mal“. Wir hatten wohl beide Recht als wir uns am Freitagabend, im Weekendverkehr, durch die Suburbs von Glasgow unseren Weg bahnten. Was für ein Sch…. – sorry ich kann es nicht anders formulieren. Stellt euch folgendes vor: Gegenwind, dass es einem nur so um die Ohren pfeift und gleichzeitig fahren ständig Autos an einem vorbei, die auch einen „Saumeis“ machen. Ständig ist man den Löchern und Abwasserdeckel am ausweichen und sich irgendwie durch die Kreisel am „schleichen“. Was für ein Gegensatz zur zweiten Etappe im Norden Schottlands. Als dann auch noch ein Kranken- und Polizeiwagen mit Sirene an mir vorbeirauschten, hatte ich das Gefühl mein Großhirn hat gleich einen Tilt (https://en.wikipedia.org/wiki/Tilt_(poker). Wir hielten kurz an und schauten uns nur an – und wir dachten gestern sei eine Arbeitsetappe gewesen – was war das heute???? OHNE WORTE!!!
Es ist keine gute Idee, eine Stadt wie Glasgow, an einem Freitagabend im Abendverkehr zu durchqueren und sei es auch nur in den Suburbs. Dieser Verkehr und diese Hektik ist nichts für Radfahrer. Also! Abhaken und nach vorne schauen.
Wie gesagt, wir sind ziemlich müde, denn die gestrige und heutige Etappe haben sehr viel Energie gekostet. Wir haben auch nur ganz wenige Fotos gemacht, zu fest waren wir mit uns und allem drum herum beschäftigt.
Dafür war das Nachtessen beim lokalen Italiener ein echtes Highlight. Die Speicher sind wieder gefüllt und als es dann noch um den Dessert ging, meinte Marcus: „ja schon, aber nur etwas, das wir nicht auch noch kauen müssen, denn wir haben keine Energie mehr – wir sind zu müde“. In diesem Sinne – gute Nacht!
Fazit: Grossstädte sind nicht geeignet für Radfahrer an einem Freitagabend. Gestern und heute viele „Körner“ liegen gelassen. Das Team besteht nur noch aus drei Leuten.
Etape 17
Journée de rêve : temps magnifique, paysages de conte de fées
L’Ecosse se montre sous son meilleur jour : douceur de la température et rayons de soleil dès le début. Petit déjeuner à 8h05 et départ à 9h05 en culottes courtes.
Petite côte dès le début ce que je trouve toujours super pour commencer quand les muscles sont froids et que le derrière n’a pas trouvé la bonne position sur la selle. Mais dans ce cas précis on était béni, car la départementale nous a fait découvrir un paysage extraordinaire, on a jeté un dernier coup d’œil sur Tongue notre village étape, et les mots ne peuvent pas décrire ce que nous voyions. Cela s’est poursuivi pendant une centaine de km. La température est montée à 24°.
Bous étions sur une petite route de 3 m de large, où il est difficile de se croiser, et c’est le genre de route que j’apprécie, très reposante, C’est ce que Marcus voulait faire depuis des années, cette traversée de l’Ecosse, et il a réalisé son rêve. Il n’a jamais fait autant de photos de sa vie. J’étais content de faire partie de ce rêve devenu réalité avec mon ami.
Si je dois faire une remarque négative, c’est sur l’état de la chaussée qui n’est pas vraiment entretenue, ou ne l’est plus depuis des années. Pour le postérieur ce n’est pas l’idéal, car il y a des creux et des bosses, et une chaussée inégale.
Nos accompagnateurs sont toujours étonnés de voir avec quelle rapidité nous arrivons car pendant que nous roulons, il doivent faire les courses, trouver un hébergement pour la nuit, préparer le repas, et en plus faire des photos. Kurt a apporté sa machine à café et on va pouvoir déguster des Nespresso, Merci Kurt. Nos nouveaux accompagnateurs sont au top !
Nous arrivons au Loch Ness mais nous ne trouvons pas Nessie. Le repas est traditionnel écossais : black pudding et Haggis.










Hallihallo ihr Lieben
Vielen vielen Dank für das grosse Lob! Es war eine unglaubliche Zeit und ich habe es auch sehr genossen ein Teil vom Team zu sein. Ich war ultra überrascht wie schnell und locker (nicht immer aber meistens, finde ich) ihr die Strassen bezwingt und auch trotz erschwerten Bedingungen immer mit einem Smile im Gesicht im Ziel ankommt und immer noch Energie habt um Sprüche zu klopfen! Weiter so Jungs!!
Danke Dir und ein ganz schönes Weekend
Päpsi