Etappe 20 – gesponsert von Physiotherapie ManoMed 155 Km / 1’188 Hm

Start:                                               09h45 Lanark
Ziel (Ankunftszeit):                         16h30 Penrith
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         5h44  / 107h16
Durchschnitt:                                   27.1 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           155 Km / 2’942 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       1’188 Hm / 27’256 Hm

Schottland ist geschafft – England wir kommen. Beinahe keine Hotel im Umkreis von 30 Km von Penrith gefunden. Es geht nichts über eine geplante und auf dem Garmin abgespeicherte Route.

Schottland liegt hinter uns, d.h. wir sind über 107 Std im Sattel gesessen und haben per dato fast 3’000 Km und 27’000 Hm absolviert – nicht so schlecht oder? England wir kommen!

Gestern Abend hat Kurt noch sehr lange nach einem Hotel im Großraum Penrith gesucht und hat leider bis um 01h15 nichts gefunden – jede Booking Seite zeigte nur eines an: fully booked. Wow, das haben wir nun wirklich nicht erwartet – ist den jeder UK-Mensch unterwegs an diesem Weekend? Die Sucherei ging am Morgen weiter, in dem Kurt sicher noch 10 Hotels und B&Bs telefonierte – ohne Erfolg. Mental begannen wir uns darauf einzustellen, dass wir heute Abend zum ersten Mal campen werden. Nun kam der Frauenpower aus Oban zum Zuge! Um 14h30, wir waren gerade im obligaten 100 Km-Pausenrast, erhielten wir von Rita die Erfolgsmeldung: Hotel in Penrith gefunden – es ist nicht ein 5, 4, 3, 2 und nicht 1 Stern Hotel – sondern ein Pub mit einigen Zimmern darüber. Alles ist besser als campen und vor allem jetzt, da es noch zu regnen begonnen hat. DANKE Rita für Deinen 2-Stunden-Powereinsatz.

Kurt ist unser Garmin-Profi (unser Navi auf dem Radel) und investiert sehr viel Zeit am Computer in die Routenplanung für uns. D.h. er plant die ganze Route am Bildschirm und lädt uns diese dann pfannenfertig auf unsere und sein eigenes Gerät. So fahren wir alle nach den gleichen Vorgaben und haben die besten Chancen uns immer punktgenau zu finden. Sehr dankbar sind wir jeweils beim Passieren von Städten, denn sonst würde das noch sehr viel mehr Zeit und Nerven kosten.  Danke Kurt für den tollen Einsatz, der uns sehr viel Zeit und Ärger vermeidet.

So zum krönenden Abschluss in Schottland, genossen wir heute Morgen ein typisches schottisches Frühstück. So gut wie es war, so intensiv und lange habe ich es beim Radeln noch gespürt…….  – richtig nachhaltig. Zum Glück waren die ersten 100 Km mehr oder weniger flach, mit vielen Bodenwellen, die wir einfach „durchdrücken“ konnten.

Die letzten 20 Km hatten es dann aber wieder in sich – eine endlose Gerade (entlang der großen Autobahn) mit ständigem auf und ab – nicht schlimm aber halt ein Rhythmusbrecher.  Und dann dieser Gegenwind, der einem so richtig die Energie aus dem Körper bläst. Manchmal habe ich das Gefühl, dass meine interne „Tankanzeige“ nicht zuerst orange aufleuchtet, d.h. es hat noch „Benzin“ für 15 km, sondern gleich der Motor abstellt und ich das Gefühl habe den TCS anrufen zu müssen. Zum Glück habe ich dann meinen TCS-Mann vor Ort: Marcus, der mich dann im Schlepptau ins Ziel zieht, sprich mir Windschatten gibt und voraus fährt.

So beim Fahren habe ich mich immer wieder gefragt, wer und warum nach Penrith (https://en.wikipedia.org/wiki/Penrith,_Cumbria) geht und so alle Hotelzimmer belegt sind? Nun habe ich eine Ahnung. Es hat eine sehr schöne und gut erhaltene Altstadt, die so einiges zu bieten hat für den Touristen. Wir fanden einmal mehr einen super Italiener und füllten unser „Body-Tanks“ mit sehr guten italienischen Kohlehydraten (in fester und flüssiger Form).

Dadurch, dass wir etwas Zeit gut machen müssen auf die Marschtabelle, bleibt leider keine Zeit für einen Ruhetag – im Gegenteil, jeden Tag (neun Tage am Stück) müssen mind. 150 Km auf den Tacho, denn am 31.8.16, 23h15, haben wir die Fähre nach Le Havre gebucht. Unsere Beine und unser Füdli zeigen uns auf ihre Art und Weise was sie von diesem Monsterprogramm halten – sie tun jeden Tag etwas mehr weh. Doch wie heisst es so schön: „Pain is for the moment, glory forever!“

Fazit:  So viele Tage am Stück fahren hinterlässt Spuren. Vorausplanung wird noch wichtiger.  Alle UK-Menschen scheinen on tour zu sein. 

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Etape 18

Etape laborieuse – Beaucoup de circulation et vent latéral

La ligne droite est le plus court chemin d’un point à un autre, c’est ce qu’on apprend à l’école, mais aujourd’hui, cela a été différent.

Nous avons rapidement trouvé le bon rythme,  si bien que nous roulions à 30 km/h, j’étais mieux assis  sur ma selle, et avec un nouveau pneu  j’étais moins secoué, et avais moins de douleurs, grâce à l’intervention de  Marcus que je remercie.

Comme on ne veut pas traverser les Highlands, cela signifie qu’on va rouler au milieu de la circulation sur des routes très fréquentées, ce qui n’était pas le cas hier. Pour commencer nous avions longé les nombreux  lochs (fjords).

On voulait laisser derrière nous cette étape  pénible le plus vite possible. A l’heure du déjeuner  en passant devant le Mercedes, j’ai vu quelque chose d’incongru : mon short suspendu à un cintre à la porte du fourgon devant l’image de nos deux visages, mais c’était pendant la cuisson des œufs et au moment où nos accompagnateurs faisaient les courses.

Après un bon repas nous sommes repartis pour les 70 km restants, et avons commencé à ressentir le vent latéral et le relief des Highlands ( bien nommés). Je me suis fait tout petit derrière Marcus pour prendre le moins de vent possible, mais comment un athlète de 1,86m et 102 kilos peut imaginer se cacher derrière Marcus ? le fait que Marcus roule devant moi m’a quand même protégé d’un peu de vent.

Cette étape n’en finissait pas, après une montée, on ne voyait pas le bout de la route, le vent latéral était là , le ciel couvert, et à 400m la température a chuté  à 12°. Nous n’étions pas aussi heureux qu’hier et n’avions pas la tête à admirer le paysage,  nous étions entourés de montagnes culminant à 2000m, le trafic était dense. Bref, tout à une fin. Nous sommes  arrivés à notre hotel au bout de 164 km avec l’impression d’en avoir fait 200. A ce moment, nous sommes fatigués et avons besoin de nous ressourcer. Nous prenons un bain bien chaud et étirons notre dos et nos jambes.

Après un repas délicieux, le monde semble plus clément, et nous avons plaisanté joyeusement.

Chers lecteurs, si nous perdons le sens de l’humour, vous devez vous inquiéter .

Nous apprécions tous les messages que nous recevons des lecteurs que nous remercions vivement, nous les  lisons tous les  jours.

3 Gedanken zu „Etappe 20 – gesponsert von Physiotherapie ManoMed 155 Km / 1’188 Hm

  1. Greetings Marcus and Andreas – It is another Sunday for me and the great pleasure of reading every word and viewing every picture from your past week’s adventures. I glance at your adventures throughout the week but I look forward to Sundays to read them all together and to linger over each photograph imagining how you are experiencing it.
    O’D and Liane spent the night last night and there was of course conversations about your adventures. We laughed how Usain Bolt has copied you with YOUR lightning bolt pose. I realized that there has not been your famous pose since early in your Norway journey. I will know that you are being encouraged by my note (and others) if I find a picture next week with your famous pose.
    Parts of Scotland seemed challenging but beautiful and another special part of this elaborate tapestry of memories that you are weaving together with this incredible journey.
    My two good friends, I encourage you in this upcoming week as you embrace England and enjoy the serendipity of each day and remember how special is your journey together. Ride on, brave warriors. The victory is yours with each km and each day. May the heart of the Chinook bring you strength.
    Cheers, Stephen

    1. Hi Stephen

      First of all – Life is good! Especially with friends like you. Thank you very much for your encouragement.
      The Usain-Pose will come now more often…. I’ll promise and I do feel a lot more to do it.
      Scottland has been wonderful and England is getting better every day. The good weather is making a huge difference.
      All the best
      Andreas & Marcus the Chinook’s

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