Etappe 24 (leider ohne Spender): 121 Km / 922 Hm

Start:                                               10h30 Highworth
Ziel (Ankunftszeit):                         16h30 Portsmouth
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         4h39  / 129h37
Durchschnitt:                                   26.1 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           121 Km / 3’508 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       922 Hm / 32’096 Hm

Noch einige kleine Herausforderung auf der letzten Etappe in England. Hafen gesund und munter erreicht.

Geschafft – Schottland und England sind in 9 Etappen durchquert worden. Heute um 16h30 erreichten wir den Hafen von Portsmouth.

Mit knapp 120 Km bis an den Hafen von Portsmouth war die heutige Etappe ein Klacks, ergo gönnten wir uns etwas mehr Schlaf und Abfahrt war erst auf 10h00 angesagt. Kurz bevor es los ging, checkte Marcus noch kurz unsere „Stromversorgung“ an der elektronischen Schaltung und oh „scheibe“, da leuchtet es rot, dh. in kurzer Zeit ist nix mehr mit Schalten…… Das wäre ja gar nicht gut, wenn es nicht mehr schaltet in diesem hügeligen Gebiet. Also „Notfall-Charging“ im Mercedes – eben schon gut, wenn man so eine „Kampfmaschine“ dabei hat, die praktisch alles kann. Ich nutze die Zeit und ging noch kurz zum Coiffeur, denn meine Haarpracht war viel zu lang und für Frankreich muss ich ready sein.

Leider versteckte sich die Sonne etwas und bei bewölktem Himmel wirkt die Landschaft einfach nicht gleich. Also Kopf runter und peace erhöhen. Dann ein Knall und wir schauten uns an – was war das? Kaum zu glauben nun hat es auch Marcus Rennmaschine erwischt – Speichenbruch am Hinterrad. Zum Glück hatte er nur ein ganz kleines „Achti“ und so konnte er weiterfahren. The bad news: am Ruhetag muss er wieder arbeiten.

Landschaftlich war es nach wie vor traumhaft, den weiterhin folgten wir Nebenstrassen. Wir sahen auch ganz viele Fasane – alle lebend, munter und fidel. Doch wirklich intelligent scheinen diese Vögel nicht zu sein. Wenn sie auf der Straße sind und wir angerauscht kommen, dann rennen diese wie wild davon und erst im letzten Moment fliegen sie so halbherzig davon. Für was können diese Viecher fliegen, wenn sie es zuerst mit Laufen versuchen???? Der Häuserstil veränderte sich einmal mehr: immer noch Steinhäuser, doch nun haben sehr viele noch die alten Schilfdächer (vgl. Fotos).

Maximus lahmte auch noch kurz unterwegs – ein weiterer Plattfuß am Hinterrad, der von Marcus in no time repariert worden ist.

Unterwegs hatten Marcus und ich eine spannende Unterhaltung zum Thema eigene Kinder. Warum hören oder lesen wir beide jeweils nun so wenig von ihnen? Und wenn wir in Kontakt stehen, dann sind sie jeweils überraschend kurz angebunden. Vermissen sie uns nicht? Was ist die richtige Erwartungshaltung, dürfen wir überhaupt eine haben? Liegt es an uns, dass wir allenfalls aus ihrer Sicht so ein „Egoprojekt“ durchziehen?

Ein letzter Aufstieg und dann liegt uns Portsmouth zu Füssen, der Hafen und die Fähre nach Le Havre. Der Hafen ist rasch gefunden und da wir zeitlich sehr gut unterwegs waren fuhren wir noch mit Sack und Pack an den Strand. Wie kleine Kinder warfen wir uns dann in die Fluten und genossen die Abkühlung aber wohl noch viel mehr die Tatsache, dass wir nun ein weiterer Meilenstein geschafft haben.

Etwas stolz sind wir beide schon, denn mehr als 3’500 Km sind gefahren und über 32’000 Hm sind erklommen (fast 130 Std im Sattel). Wenn wir so auf die Karte am Mercedes schauen, dann wird es einem so richtig bewusst, was wir bereits geleistet haben im August. Es ist noch nicht lange her, da sind wir ehrfürchtig am Nordkapp gestartet. Was aber noch viel wichtiger ist, wir sind gesund und munter.

Wir werden den kommenden Ruhetag in Le Havre sehr genießen, Rehabilitieren und die neue Crew willkommen heißen.

Fazit:  Einen Monat on tour – viel geleistet und noch viel mehr erlebt.

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9 Gedanken zu „Etappe 24 (leider ohne Spender): 121 Km / 922 Hm

  1. Ihr Athleten
    Herzliche Gratulation zu dieser tollen Halbzeitleistung! Super wie ihr das macht, ditto mit Blog!
    Na und das mit den Kids – für die seid ihr halt einfach nicht zu hause, ihr Alltag bleibt sich gleich……..

  2. Merci les garçons pour ce beau voyage que vous nous faites vivre à travers vos photos et commentaires.
    Marcus, je te charge comme d’habitude, de féliciter tes coéquipiers : les photos sont encore et toujours magnifiques, pittoresques, amusantes…et j’apprécie beaucoup les commentaires quotidiens d’Andréas : son ton, son humour…quel travail supplémentaire à l’arrivée de chaque étape !
    Tant que je suis dans les compliments, un grand merci aussi à Christine pour ses traductions qui permettent à toute la famille française d’être avec vous et derrière vous…
    Juste une petite chose (si je peux me permettre) je trouve que vous ne mettez peut-être pas assez en avant le côté humanitaire de votre périple avec quelques explications ou rappels qui motiveraient les dons…on est captivés par votre voyage et on en oublie le but (enfin, c’est mon ressenti)
    Vous voilà aux portes de la France et nous nous réjouissons…quand pensez vous être parmi nous ?
    Je vous souhaite une très très belle journée en espérant que vous continuez à vous régaler des yeux et de la pédale !
    Encore bravo et je vous embrasse tous très fort
    Ta cousine adorée !!!

  3. Bonjour Markusly. Je viens de visionner ta dernière étape anglaise. Je suis restée en admiration devant la photo de ce beau mecano anglais sur le bas-côté de la route. Comment allez-vous tous? Bien, même très bien puisque la FRANCE est là

    1. Merci tatie pour ton compliment que je peux seulement confirmer…..
      Nous allons très bien et nous reprenons la route demain matin vers St. Malo.
      Et oui, nous sommes très heureux de toucher du sol français et de bientôt arriver à Bordeaux.
      Gros bisou
      Marcus

  4. Markus, je suis désolée, mon texte, encore une fois n’est pas parti en entier et des mots en anglais se mêlent à mes mots français. Je t’avais pourtant fait un long discours !!! Je le reprendrai la prochaine fois. En attendant, de gros bisous ,(s’ils arrivent jusqu’à vous….)

  5. Salut les mecs !
    Marcus, sais tu quand vous serez à Bordeaux ? oui je sais bien que c’est difficile de prévoir la date quand on est à bicyclette mais nous – ta famille française – voudrions honorer votre exploit et vous accueillir comme il se doit..
    Grosses bises
    P.S. J’espère que tu apprends un peu de Français a Andy pendant vos longues heures de pédalage…

    1. Bonsoir Christine
      Nous pensons arriver environs entre le 7 et le 9 septembre. Mais ne vous embêtez pas trop quand-même. Apprendre le français à Andy est très difficile, il comprend beaucoup mais alors quand il parle c’est la galère….:-)

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