Start: 09h15 Pornic
Ziel (Ankunftszeit): 16h30 La Rochelle
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total): 5h48 / 159h09
Durchschnitt: 29.5 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*: 172 Km / 4’306 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*: 853 Hm / 37’638 Hm
Sehr gut vorangekommen. Zeit gehabt um zu philosophieren.
Die Hitze hat uns eingeholt – schwitzen statt schlottern! Am Morgen sah es zwar noch nicht so aus, denn wieder hatte es Nebel und die Sonne hielt sich versteckt und auch der Wind war wohl noch am pennen, also wir losfuhren. Es ging gleich richtig los – aus dem Hotel raus und auf die Autostraße und volle Pulle – was häsch, das häsch!
Das Gelände war ideal für die 5 Km-Ablösungen – langgezogene Bodenwellen, die ein dahinrauschen so richtig ermöglichten. Also! Wenn es schon für uns läuft, dann nutzen wir das aus und der Wind hat wohl heute ausgeschlafen, denn er war erst so ab 11h00 spürbar – nicht fest aber eben doch so, dass es mehr Aufwand braucht auf dem Radel.
Es geht ja nicht immer nur gerade aus und wir folgen auch nicht immer der gleichen Straßennummer (z.B,D5 oder D786), d.h. bei jeder Richtungsänderung wird das neue Ziel, sprich Dorf, kurz bekanntgegeben, so dass dann vier Augen schauen können, ob wir richtig unterwegs sind. Was wir auf keinen Fall wollen, sind Umwege fahren, die kosten A) körperliche Kraft und B) tuen sie „geistig“ weh.
Man radelt so vor sich her, hat den Namen des kommenden Dorfes / Städtchen im Kopf und fokussiert sich darauf. Es wird erreicht, man passiert es und fährt weiter und ja man vergisst es wieder. Einige bleiben aber aus irgend welchen Gründen hängen, doch die meisten gehen unbeachtet vorbei oder positiv formuliert – man hat diese wieder losgelassen. Das ist mir heute so aufgefallen und hat für mich auch eine Parallele zum wirklichen Leben. Dinge werden definiert, avisiert, passiert/erledigt/erlebt und sind dann Vergangenheit. Die Kunst ist es im Augenblick zu sein, es zu genießen, es dann aber auch wieder loszulassen. Ja beim Velofahren wird einem auf einfache Art und Weise so einiges bewusst.
105 Km geschafft und das mit einem Durchschnittsspeed von 30.5 – well done Boys. An einem kleinen Weiher haben Werner und Alex für uns den Lunch serviert. Wir können ja nun alle wieder „normal“ essen – halleluja. Die Sonne war nun voll da und der Wind ebenfalls.
La Rochelle, unser heutiges Ziel, ist nur noch knapp 60 Km von uns entfernt – das sollten wir in 2.5 Std. locker schaffen. Eltern mit kleinen Kindern wissen, dass so gegen Abend die Kleinkinder oft die „Schreiphase“ haben – wer weiß warum? Das kam mir heute in den Sinn, als ich einmal mehr Marcus erlebte nach dem Mittagsrast, denn dann hat er jeweils seine „Stampferphase“ und fährt so Rad, als ob es Morgen verboten wird.
Der Vorteil vom raschen Velofahren bei dieser Hitze (zeitweise 33 Grad) ist der wunderbare Wind, der scheinbar kühlt. Zusammen mit dem Gegenwind ja schon fast chillig J – wehe wenn man aber kurz anhält, dann weiß man wie sich der Mozzarella auf einer Pizza im Ofen fühlen muss.
Ihr spürt heute war ein erfolgreicher Tag und wir sind stolz: 170 Km mit einem Durchschnitt von fast 30 KmH, nachdem wir vor zwei Tagen noch so in den Seilen gehangen sind. An dieser Stelle danken wir dem grossen Support von vielen Bloglesern und Fans – es hat geholfen. Einmal mehr: wo ein Wille ist, ist ein Weg und wenn der Wille noch sinnvoll umsetzt wird, ist noch viel mehr möglich. Ich bin stolz auf die JMZ-Truppe – weiter so und nun sind wir ja nur noch eine Etappe vom Weinparadies und dem wohlverdienten Ruhetag entfernt. Chateaux’s wir kommen – get ready and get the great win’s out.
Fazit: Die Wärme beflügelt.
d










Hey Jungs, schön seit ihr wieder auf den Beinen. Mit soooo viel Reis müüstet ihr ja schon fast chinesisch können. Fast hätte ich mitgelitten, mich dann aber doch entschieden in Eurem Namen ein Bierchen zu trinken.
Macht weiter so, geniesst die Tage, philosophiert übers Leben und zieht Euch jeden Tag rein!
Es macht soviel Spass, mit Euren Bloggs so nahe dabei sein zu dürfen.
„s’Läbe isch kein Ponyhof“ … aber es gheit jede Tag eine ab so emene Güggel abe….
Möcheds guet!
Gruess Dani
PS: warum sieht man eigentlich immer nur den Andi beim Essen?
Ach ja der ander hett ja de Dünnpfiff….
Hallo Dani
Chinesisch können wir noch nicht, doch danke für das Bier, das Du auf unsere Genesung genossen hast – es scheint super geholfen zu haben. Wir ziehen die Tage nur so rein – bei Hitze und Wind.
zu Deinem PS: wer mehr PS hat, braucht auch mehr Benzin….. und mit jedem Tag nähere ich mich meinem Traumgewicht….
Viva
Andreas
Marcus and Andreas – So good to hear the great news of recovery and renewed health and strength. I am excited for you for your rest day and some great wine and food.
Andreas – I love the lessons in life gained by this trip. Remember these – they will serve you well.
All the best, Stephen
The wine street – thats your place to go. We have a plan!!!!
I have learned a lot of lessons of life thru our great friendship.
Life is good
Andreas
Werte JMZ-Combo,
Ihr habt kaum Zeit zum innehalten bei Eurer bravourösen Leistung. Deshalb ein ganz kurzer Kultur-Gruss in Eure aktuelle Wahlheimat von jemanden aus der Schweiz, der weiss, wie man in Frankreich frühstückt:
https://youtu.be/S7cP8jGMtAE
Go ahead.
Grüsse
Hallo Roger
Perfect match! kann ich da nur sagen – Marcus liebt Stephan Eicher – danke Dir.
Wir werden es morgen geniessen, genau so wie wir jeden Tag sonst geniessen.
Sportliche Grüsse
Andreas
Hallo Ihr Lieben
Heute habe ich Euren Bericht mit Freude gelesen. Bin froh habt Ihr wieder neuen Elan schöpfen können. Weiter so! Hey Wärme ist gut für strapazierte Körper.
Hallo Marcus also Deine Käfer hättest Du nicht per Technik senden müssen.
Weiterhin gute Fahrt und viel Energie für x km.
Liebe Grüässli vom MamiLilly
Hallo Mami
wir sind alle wieder gesund und munter und werden den heutigen Ruhetag geniessen.
Andreas