Etappe 4 – gesponsert von Reto Hossli – 130 Km / 898 Hm

Start:                                                        10h30 Skibotn

Ziel (Ankunftszeit):                                16h45            Setermoen

Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):            4h45  / 23h26

Durchschnitt:                                   27.2 Km / Std

Gefahrene KM (Tag/Total)*:                130 Km / 664 Km

Absolvierte HM (Tag/Total)*:               898 Hm / 6’098 Hm

*Abweichungen zur Übersicht entstehen infolge Tunneldurchquerungen, die nicht aufgezeichnet werden

Late start für Erholungsetappe – Regen für coole Fotos – 1. Panne – Cabin’s sind zweckmässig und sehr einfach – cooler groove

Gestern wurde es dann doch noch sehr früh – 01H30 – bis wir die Lichter gelöscht haben. Irgendwie ist es unglaublich wie jeweils die Zeit einfach so verrinnt und da es nicht dunkel wird, fällt es einem auch nicht so auf. Dazu kommt, dass wir nach einer solchen super Tour auch sehr „aufgekratzt“ und einfach gut drauf sind, was man sicher im Blog irgendwie auch mitbekommt – oder?

Wir haben gestern realisiert, dass wir mit dem neuen Ziel Oslo (nicht mehr Bergen) auch einiges an Km einsparen – keine Angst es sind immer noch sehr viele. Für uns heisst das nun noch im Durchschnitt ca. 140 km pro Tag fahren und das sind ja so quasi Sonntagsausfahrten…..

Frühstück war auf 09h00 angesetzt – wir gönnten uns etwas mehr Ruhe. Ich glaube letzte Nacht habe ich mich nicht einmal bewegt im Schlaf, das Bett sah am Morgen wie unbenutzt aus – war ich wohl etwas auf den Felgen? – zur Beruhigung: heute Mental eine 4, Körper eine 3 – ja so ist das, ich bewege mich zur Zeit nicht mehr wie ein junger Hund.

In Klaus und Franziska’s  Bungalow war aufgetischt und wir wurden einmal mehr verwöhnt. Weil es draussen regnete, blieben wir etwas länger sitzen und fuhren erst um 10h30 los. Irgendwie wollten wir verhindern A) nass zu werden und B) dass die Rennräder wieder schmutzig werden.

A propos Rennräder: wir fuhren los (mehr darüber etwas später) und bald begann eine Diskussion über die Namen unserer treuen Gefährten. Bekanntlich heisst meiner Maximus (er ist ebenfalls so heroisch wie die Hauptfigur im Film „Gladiator“). Zu meiner ganz grossen Überraschung hat Marcus Velo keinen Namen – wie kann das sein??

Es ging hin und her von „Trückli“, „Tarzan“ über „Machine“ und am Ende blieb nichts übrig: mein Vorschlag: „Cameleon“, so kann Marcus den Namen immer wieder anpassen…. Vielleicht habt Ihr ja noch eine gute Idee und wir können dann in Oslo eine Taufe veranstalten.

Ja das Anfahren heute morgen, ging alles andere als flockig…. Bis ich den richtigen Sitz gefunden habe und die Beine so einigermaßen zu drehen begannen, hat es schon ein wenig gedauert. Marcus hatte auch so seine liebe Mühe den richtigen (schmerzreduzierten) Sitz zu finden. Sobald eine Gegensteigung kam, erhielten unsere Großhirne ganz viele Meldungen aus den Beinen – keine war ein Lob oder ein Hurraschrei. Darum wird das Einfahren immer mehr an Bedeutung gewinnen. Ja lassen wir das, nach einer Stunde herrschte wieder „courant normal“ auf dem Sattel und in den Beinen.

Wir fuhren nur kurz auf der E6 und bogen dann in die E87 ein. Gemäss Karte etwas kürzer und weniger befahren. Das stimmt und mir ist auch klar warum? Als ich den Belag sah, kamen mir Erinnerungen an die Route 66 auf – ein Schüttelbecher von Strasse. Eigentlich wollte ich schon die Umkehr vorschlagen, doch Marcus schien so motiviert und happy, da blieb mir nur noch das Schweigen. Es dauerte nicht lange, da begann die Strasse anzusteigen und leichter Regen setzte ein. Wo ist eigentlich Ueli – nun sind wir schon 40 km unterwegs und keine Fotos – ist er uns bereits leid? Er ist aber wie ein Wetter-App – wo es regnet, da steht er und freut sich, dass er nun super Fotos machen kann  – wenn dann nicht ein Pöstler mit seinem Auto, das Superfoto verhindert hätte. Anmerkung: Ueli wünscht uns keinen Regen, im Gegenteil.

Landschaftlich war diese E87 mit dem Tirol vergleichbar – folgend einem Fluss und links und rechts hat es Berge und ganz viel grün.

Während gut 30 Min fuhren wir durch den Regen und gleichzeitig schien auch die Sonne – super Stimmung (vgl. die Bilder).  Nach 60 km gab es einen „Zwipf“ (für alle nicht AdA – Angehörigen der Armee) das ist eine Zwischenverpflegung. Gleichzeitig zogen wir uns trockene Kleider an und die Gondelfahrt ging weiter. Es ist einfach Luxus pur, wenn man sich etwas Warmes anziehen kann und dann auch noch verpflegt wird. Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: DANKE Klaus und Franziska.

Flott ging es weiter – next stopp nach 108 km für Lunch – okay das war so um 15h15.

Kurz vor dem Ziel läutete mein Natel : Ueli – „wo seit ihr und wo ist Klaus?“ Wir hatten auch keine Ahnung, doch wir sahen ihn um die nächste Kurve in ca 400 m Distanz. Mit dem Auflegen hörte ich einen anderes Geräusch – Pffffffff – oh nein der erste Platten. Ah, das ist ja kein Problem – wir haben ja den Profimechaniker dabei. Marcus und ich schauten uns an, sahen Ueli und was für ein Gedanke kam uns?  …..der hat Nägel gestreut, damit er weitere Actionfotos machen kann von uns! Zu seiner Verteidigung: so verdattert wie er geschaut hat, als wir spazierend zu seinem Auto kamen, bestätigt seine Unschuld. 1,2,3 und schon war die Panne behoben und wir konnten die restlichen ca. 350 m bis zum Camper noch fahren – unglaublich wie das wieder gepasst hat.

Die Sonne scheint, der Tisch und die Stühle stehen für uns Athleten breit und was war das Menü heute? Tomaten – Mozzarella Salat, Crevettencocktail (das könnte die neue Geheimdoping auf dem Velo sein), sowie Käse, Nüsse und Brot – ein Traum.

Endspurt – noch knapp 40 Km bis zum Camping. Gut gelaunt, wieder etwas steif und auf der Suche nach der idealen Sitzposition, fuhren wir los. Was für eine Überraschung, es waren dann nur noch 22 Km  – das ist immer besser so als umgekehrt.

Ach ja, mittlerweile sind wir auf der Karte (die auf dem Mercedes ist) bereits im Fensterecken, rechts oben, angekommen – nun ist es ja nicht mehr so weit bis Gibraltar…..

Heute übernachten wir nicht 3 Sterne, eher 0 Sterne mit viel Erinnerungspotential, doch immer noch besser als Zelten….. Cool war das chillen vor der Cabin beim Retablieren und Bier trinken. Es hat ein Restaurant in der Nähe und wir haben da wunderbar gespiessen – nachdem wir alle etwas aus der norwegischen Speisekarte ausgesucht haben…..

Noch ein Wort zum Abschluss: „ja wir lassen uns Playoff-Bärte wachsen“ Warum? Weil wir so noch besser und cooler aussehen……. oder so 🙂

Noch etwas in eigener Sache: die kommende Etappe 6 ist noch offen für einen Sponsor!!!!

Fazit:  Regen gibt schöne Fotos – Gondeln hat seinen Reitz und hilft bei der Aktiverholung. Essen und Stimmung hervorragend. Übernachten in 0-Sterne Cabins wird unvergesslich bleiben. Last but not least: wir haben noch keinen passenden Namen für die Rennmaschine von Marcus

Bildschirmfoto 2016-08-04 um 21.58.11

Etappe 3

Départ:                                0930 h

Arrivée:                                1745h

Durée du trajet:                 7h 33 min

Kilomètre parcourru:       211 km / totale des trois jours 534 km

Dénivelé:                             2044 m / total 5200 m

Vitesse en moyenne:        27,5 km/h

Le jour 3 et toujours difficile, les jambes sont fatigue le risque d’accident est élevé! Mais pas pour nous, il faut montrer au corps qui est le chef! Le plan était de regagner les kilomètres du premier jour. Cela veut dire, au moins 205 km à parcourir. Les prévisions étaient pas trop mal – nous pensions. Juste après le départ les premières gouttes et la première pente et 8°C.

Ueli notre photographe adore ces conditions, pluie, froid, douleurs, le résultat des photos et le meilleur. Aujourd’hui il voulait essayer de nous photographier dans la voiture qui roule devant nous. Il est toujours encore à la rechèrche de la photo parfaite.

Et effectivement après 55 km et 1050m de dénivelé nous sommes arrivés à un point de vue extraordinaire (voir les photos).

Prochain arrêt à 125 km. Le temps est en train de ce arranger et nous décidons après avoir cassé la croute de continuer pour la première fois en cuissard court.

La température est entre 14 et 20°. Mais toujours du vent, des nuages et la vue sur les glaciers qui sont environs 300m plus haut en haltitude – ce qui nous rassure pas vraiment. Mais il y a juste encore 80 km à pédaler…..

Mentalement un défi assez spécial nous attendait. Pour avancer de juste 1km nous étions obligé de contourner un fiord de 25km de longuer. Cela veut dire 50 km pour 1 km!!!

Les derniers 30 km étaient plus vraiment nécessaire, on était vraiment cuit!

Arrivé finalement au camping les bières étaient déjà prêtes – malheureusement sans alcool mais c’était bon quand même!

Etappe 4

Départ:                                1030 h

Arrivée:                                1645h

Durée du trajet:                 4h 45 min

Kilomètre parcourru:       130 km / totale des trois jours 664 km

Dénivelé:                             898 m / total 6’098 m

Vitesse en moyenne:        27,2 km/h

Départ retardé par la pluie et par les jambes très fatigues. Les nuits sont si claires qu’on oublie qu’il est tard, alors hier par exemple nous nous sommes couchés à 1 h30. Ce matin on a pris le déjeuner tranquillement à 09 heures. A 10.30h nous sommes montés sur nos selles pour parcourir une étape bien plus courte. Les premiers kilomètres étaient difficile, tout nous faisait mal après la longue journée de hier. Le paysage encore complètement différent et pas de maison pas de village – rien, juste la nature. Et juste après, la pluie de nouveau. Mais au moins il faisait plus très froid, mais 30 min de pluie c’est trop! Alors au premier arrêt après 60 km changer les habits et manger!

Le prochain arrêt était prévu à 108 km pour casser la croute, il était déjà 15h15. Une petite crevaison mais sinon pas de problème, sauf les jambes et les fesses. Alors aujourd’hui j’avais mal!

Finalement l’étape était términé après 130 km et celà nous dérangeait pas du tout.

Camping sale et vraiment minable, mais le steak dans un restaurant de Ren était extra.

A la prochaine……

2 Gedanken zu „Etappe 4 – gesponsert von Reto Hossli – 130 Km / 898 Hm

  1. Mein geändertes Morgenritual ist nach vier Tagen schon fester Bestandteil meines Tages …. Notebook starten, Latte Macchiato holen, euren spannenden Blog lesen und die tollen Fotos einsaugen …. so quasi Trittbrettfahrer …. oder geniessen ohne Schmerzen und im Trockenen 😉
    Nun zum Namen von Marcus‘ Rad: Ich würde meinen, ein Mädel-Name würde dem Bike gut stehen und dem Marcus bestimmt auch gut tun 😉 Muss ja nicht „Ludmilla“ sein! Wie tönt „Somara“ in euren Ohren? Man(n) kann’s auch eher liebevoll „Somärchen“ nennen oder auch mal „Somaaara“ wenn’s ein bisschen mehr böhze-Buben-mässig ein sol… Somara ist übrigens das italienische Wort für (Draht-)Eselin.
    Also dann, ihr harten Krieger – bleibt gesund und bei guter Laune. Ich freue mich auf die nächsten 40 Blogeinträge 🙂

  2. Bonsoir les garçons,

    Je ne me trompais pas en parlant de masseur, c’est ce qui vous manque. En tous cas, je lis quelque chose de positif, vous avez un peu plus de châleur.
    Je parle à tout le monde autour de moi de votre virée à vélo, quel challenge.
    Oui je n’oublie pas d’ajouter qu’il y a un but, l’aide aux enfants.
    Vous êtes courageux et motivés, continuez!
    Grosses bises

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