Start: 09h15 Trofors
Ziel (Ankunftszeit): 16h30 Grong
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total): 5h12 / 52h56
Durchschnitt: 28.9 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*: 160 Km / 1’461 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*: 979 Hm / 14’617 Hm
The „Arctic“-Stage! Lagerfeuerromantik
Klaus empfängt uns um 15h30 (neuer Rekord) auf dem Camping in Grong, vor unserer Cabin. Wieder eine sehr gute Wahl – ein Zweizimmerhäuschen. Wir setzen uns hin vor der Cabin, Nüssli und Bier stehen bereit – finden uns super für das Geleistete und dann sagt Klaus mit einem gequälten Ausdruck im Gesicht: „Tut mir leid, dass ich das nicht auch noch richtig organisiert habe – ja dass der Veloraum für die beiden Supermaschinen beheizt ist“. Klaus Du bist unglaublich – danke Dir, dass Du jeweils unser Gepäck bereits reinträgst und alles bereit machst.
Übrigens hat diese Cabin sogar eine Bodenheizung, die an ist – was sagt das dem Leser???? Ja wir sind sehr froh darüber und ihr werdet auch gleich erfahren warum.
Die gestrige Lagebesprechung ergab, dass wir noch knapp 900 Km bis Oslo vor uns haben. Dafür stehen uns 6 Fahrtage zur Verfügung – also sind mind. 130 Km pro Tag gefordert. Heutiges Ziel Grong – ist 150 km entfernt.
Vielleicht langweile ich den einen oder andere Leser mit dem Wetter, doch wenn man diesem jeden Tag so ausgesetzt ist wie wir, erhalten Prognosen und Realität eine ganz andere Dimension. Hier in Norwegen ein bezahlter Wetterfrosch zu sein – ist ein garantierter Bankrott, denn hier ändert das Wetter ja quasi um jede Ecke.
Heute Morgen bei der Abfahrt: Da war sie – die vermisste Sonne und der blaue Himmel. Beflügelt fuhren wir los, mit einem Minimum an warmen Kleidern – was für ein Fehlentscheid! Es ging nicht lange, fuhren wir in die erste Wolke rein. Das fiese ist, dass man mit den polarisierten Brillen, denn Regen schon von weitem sieht – Ausweichen auf der E6 – not possible. Zum Glück regnete es nie so fest, dass wir anhalten mussten um die Regenjacken anzuziehen. Natürlich waren die Strassen nass und so wurden die Füsse mit der Zeit immer nässer und fast gleichzeitig begann die Temperatur zu sinken. Noch keine 90 Min im Sattel und schon zeigt die Temperaturanzeige knapp 5 Grad (vgl. Foto unten) an. So ein scheiss, wir haben erst bei Km 80 zum Lunch abgemacht und wir frieren bereits.
Das war nun die Zeit vom Capitain de la Route (Marcus), dem Chef halt. Je mehr es regnete, je kälter es wurde, um so schneller liess er seine „Nähmaschine“ (die Beine) laufen. Mit einem Durchschnitt von mehr als 35 KmH führte er das Feld an, schaute zu mir zurück und sagte mir mit seinem typisch verschmitzten Gesicht: „muss mich bewegen, sonst friere ich ein.“ Und noch einer aus Marcus Leben, denn er in dieser Phase von sich gab: „Eigentlich lasse ich mir den Bart zum Sonnenschutz wachsen, doch gegen die Kälte ist es auch noch super…“
So bei Km 70, also kurz vor der Rast, schonte es etwas, die Sonne schien und die Strassen waren trocken. Wir beide waren aber mittlerweile mit so ziemlich gefühllosen Füssen und Händen unterwegs. Ich träumte bereits von der wärmenden Armeedecke aus dem Auto. Da hatte Marcus wieder eine super Idee. Wir können ja Franziska fragen, ob sie, den am Morgen zubereitete Thonsalat XXXL, für uns nicht warm servieren könnte 😉
Wir kommen so um eine Kurve und da steht er – der Mercedes – WAS ist das??? Da raucht es, haben diese eine Panne, nein das darf nicht sein!!! – Was für einen Anblick! Klaus hat ein Lagerfeuer gemacht und alles ist angerichtet wie beim gemütlichen, sonntäglichen Picknick. Nun nur ganz rasch aus den nassen Schuhen, Socken und Kleider, die Armeedecke schnappen und ans Feuer sitzen. Da sassen wir dann am Lagerfeuer wie damals in der Pfadi, als ich noch „Loki“ und Marcus „Castor“ hiessen. Wer führt da Regie beim JMZ Abenteuer – unglaublich? Ueli konnte sich fotografisch austoben, denn am Morgen musste er so die eine oder andere Enttäuschung wegstecken. Nicht selten sahen wir ihn beim Vorbeirasen die Hände verwerfen. Er stand super positioniert – Kamera im Anschlag und dann kreuzten Autos oder Töff’s mit uns gleichzeitig das Bild – ein no go. Auf sein perfektes Bild warten wir also weiterhin…… – an uns liegt es nicht, denn wir machen super Fortschritte in der Schauspielschule für Rennradfahrer in action.
„Vom Winde verweht“ könnte man den zweiten Teil der heutigen Etappe betiteln. Die Sonne schien und je mehr sie das tat, um so mehr schien der Gegenwind zu blasen – ja alles kann man nicht haben.
Nach heute habe ich den Namen „Capitain de la rédaction“, während Marcus nun offiziell der „Capitain de la route et technique“ ist.
Fazit: Wo es Rauch hat, hat es auch ein wärmendes Feuer – Lagerfeuerromantik während der Arctic Etappe. Marcus ist nicht nur der Capitain de la route – nein auch ein Spassvogel
Jour 9- feu de camp romantique
Bonne journée, nous arrivons à à 15h 30 . Klaus nous attend au camping de Grong, avec de la bière et des fruits secs devant la maisonnette de deux pièces qui est un très bon choix. Notre chambre a le chauffage au sol et nous sommes contents.
Il nous reste 900 km à parcourir avant Oslo, ce qui signifie 130 km/jour.
Je ne veux pas vous ennuyer avec mes réflexions météorologiques, mais en Norvège, le climat change tout le temps. Nous sommes partis ce matin , sous un ciel bleu et du soleil, ça n’a pas duré, à travers mes verres polarisés j’ai reconnu les nuages annonçant la pluie, qui n’a pas tardé, pas trop forte, mais nos pieds étaient de plus en plus mouillés, et la température a baissé jusqu’à 5°. On était frigorifiés.
Marcus, le capitaine de la route, pédale de plus en plus vite, 35km/h , il pleut de plus en plus et il se retourne pour me dire « je dois bouger, ou je gèle ». « C’est bien de se laisser pousser la barbe, ça protège non seulement du soleil mais ça tient chaud , super ! “ A 70km, le soleil réapparait, et Marcus continue : « A notre étape à 80 km du départ, Je vais demander à Franziska de nous faire réchauffer la salade de thon ». On y arrive, nous apercevons de la fumée, et pensons qu’il y a un problème avec le moteur du fourgon Mercedes, mais non, Klaus nous a préparé un feu de camp !!! Vite ,enlevons nos vetements et chaussures mouillés, enroulons nous dans la couverture militaire et installons nous devant le feu




















Bonsoir les super cyclistes
Ich frage mich , mit diesen Winter Temperatur, wann wird ein Bär ihre Route treffen ? Ich sehe kein auf den wunderschönen fotos!
Einen dicken Kuss