Kopenhagen

Kopenhagen ist eine coole Stadt – Massagen und quality time mit Freunden

Ankunft in Kopenhagen am Morgen, nach einer erholsamen Überfahrt mit der Fähre. In den nächsten Tagen sind die Vorzeichen für uns ganz anders, denn wir sind in charge for the car! Es ist immer gut, wenn man Freunde hat, die sich freuen wenn man auf Besuch kommt – angemeldet oder eben überraschend. Mein buddy Carsten Müller wohnt in Kopenhagen und hat unsere „Wunschliste“ (Massage, Übernachtung, qualitytime with cigars) entgegengenommen und für uns alles organisiert.

Marcus und ich hatten den ganzen Morgen für uns und diesen nutzten wir für eine kleine Stadttour per pedes. Grösste Herausforderung? Parkieren des Sprinter. So kurvten wir suchend in Downtown herum, um am ende doch einen illegalen PP zu belegen – Konsequenz: Busse, die uns leider weggeflatter ist beim Abfahren…. bin gespannt was nun passiert?

Kopenhagen bei wunderbaren Sommerwetter, ist super. Viele Fußgängerzonen und Velos überall. Hier sollte Marcus eine Filiale eröffnen, denn hier hat es x-mal mehr Velos, wie Autos und die Radwege sind wirklich vorbildlich. In der ganzen Stadt gibt es keine Steigung und die Wahrscheinlichkeit von einem Velo angefahren zu werden, ist viel höher als von einem Auto.

So beim Schlendern realisierten wir, wie müde und voller Laktat unsere Beine wirklich sind. Das war seit langem wieder ein Tag, an dem nicht ein paar Stunden Radfahren angesagt waren.

Um die Mittagszeit trafen wir Carsten, der uns so gleich zum SPA brachte. Auf dem Weg dorthin erfuhren wir, dass er kein Hotelzimmer für uns reserviert hat, weil A) praktisch alles ausgebucht und B) die Preise explodiert sind wegen der Pride Parade. Bedacht darauf, dass wir einen „guätä gsundä Schlaf“ bekommen (seine Wohnung ist zu klein, zwei Kinder und zwei junge Hunde), organsierte Carsten kurzerhand seinen neuen Wohnwagen (war eingestellt außerhalb der Stadt) und brachte diesen auf einen Campingplatz in der Stadt (www.bellahoj-camping.dk) – coole Idee!

Das SPA ist ohne „Schnick – Schnack und Schnörkel“, wie eine alte Fabrikhalle mit sichtbaren Leitungen usw. (http://svoemmehal.frederiksberg.dk/vores-tilbud/kurbad). Saunagang, Whirlpool und chillen waren die Vorbereitung für die anstehende Sportmassage. Keine Ahnung was Carsten den beiden Masseuern im Vorfeld erzählt hatte, denn beide gingen ganz schön zur Sache. Sie fanden so ziemlich jeden trigger point in unserer Muskulatur, glaubt mir, davon hatte es ganz viele – Schmerz überall, die Meldungen ans Grosshirn wollten gar nie aufhören. Das soll gesund sein? Abwechselnd hörten wir den anderen gequält Stopp rufen. Beide waren wir wohl zum ersten Mal irgend happy, dass die Massage vorbei war. Gemäss Prognosen der Masseure, werden wir eine markante Verbesserung ab Freitag bemerken – ja dann sind wir ja gespannt.

Der Rest vom Tag ist rasch erzählt: Apéro im Grünen, wunderbares Nachtessen beim Italiener (www.da-claudio.dk) und dann Ausklang in dieser Bar: www.vinstue90.dk (hundertjährige Tradition und einer der wenigen Ort wo das Rauchen drinnen noch erlaubt ist)

Das Bier, das hier serviert wird, hat den Namen „slow beer“ – warum? Das Füllen des Glases, dauert ca. 20 Min, da sich der Schaum immer wieder setzen muss. Um diese lange Zeit zu überbrücken, lernten wir, wird mit einem „waiting beer“ gestartet. „What a feeling“ – dieses „slow beer“ – geschmackvoll, sehr leicht und fein – kombiniert mit einer Zigarre und guten Freunden – the burner. Und nun kommt die Vollendung, resp. Abrundung: nun wird noch das „exit beer“ getrunken. Konsequenz: es musste ein Taxi her!

Carsten und Luise, wir danken euch für die Einführung in die grosse weite Welt von Carlsberg Bier und der amüsanten quality time, die ihr uns geschenkt habt.

Fazit: Die nachhaltige Massage wird uns sicher sehr gut tun in the long run. Man will ein Bier geniessen und endet mit mindestens drei Bier. Es geht nichts über gute Freunde. 

8 Gedanken zu „Kopenhagen

    1. Hallo meine Lieblingstochter
      Ich habe immer noch super ausgesehen und kein Schwanker war sichtbar oder hörbar – also alles im grünen Bereich.
      Wir hatten einfach ein super lässigen Abend.
      Bis ganz bald und ich freue mich auf die Zeit mit Dir in der Betreuercrew.
      Päpsi

  1. Neben Eurer sportlichen Wahnsinnsleistung und dem Hammer-Team, welches Euch unterstützt, sei auch mal die hervorragende Berichterstattung gelobt. Persönlich bin ich seit meiner Kindheit und ‚Wicki und die Starken Männer“ nicht so der Serientyp, aber es macht unglaublich Spass, Eure Berichte und Erfahrungen, die ihr mit uns teilt, jeden Tag zu lesen. Frei also nach BAP: Fortsetzung folgt. Viel Erfolg weiterhin. Roger

    1. Hallo Roger
      Freut mich, dass Du unsere Berichte mit Wicki und seinen Jungs vergleichst, das ehrt und und spornt uns weiter an, so fit zu bleiben, dass wir auch die Feder noch kunstvoll einsetzen können.
      Es sind noch einige Teile offen von diesem Stück und ich verspreche es wird auch die „geliebten“ cliffhanger geben.
      Sportliche Grüsse
      Andreas

  2. Hallo Zämä
    Gestern hab ich ganz fest an Euch gedacht. Umrundete den Greifensee 32km. 2,5 Stunden auf Natur und Kiesstrassen. Ab Strandbad Uster erwischte mich ein heftiges Gewitter mit Wind und uh viel Regen. Leider fand ich kein kleines Häuschen zum Unterkriechen wie Ihr. Egal! Es war ja nicht so weit zu den trockenen Kleider wie bei Euch. Genoss die Fahrt genauso wie Ihr Eure geniesst . Hey Andy wurdest Du nicht Seekrank?
    Gute Weiterreisse wünscht Euch von Herzen s`Mamililly

    1. Hallo Mami
      Kompliment zur Deiner Leistung – immer schön dran bleiben, denn es ist auch gut für Dich und Regen macht uns bekanntlich ja nur noch schöner.
      Nein auf beiden Fähren wurde ich nicht Seekrank – im Gegenteil habe es genossen.
      Wir geniessen noch etwas Amsterdam bevor es dann morgen weiter geht nach Schottland.
      Big Kiss & hug
      Andreas & Marcus

  3. ciao Iceman und Mäsi
    auch wenn ich jeden tag rio highligths anschaue, die wahren olympioniken seid ihr für mich!!! es freut mich für euch, dass ihr jeden tag geniessen konntet/könnt, abgesehen von kleineren strapazen oder thors laune in norwegen. macht weiter so und ich wünsche euch weiterhin alles gute in den highlands. kilometer fressen, die natur geniessen und gesund bleiben.
    sonnige grüsse ralph

    1. Hallo Ralph
      Wow – was für eine Kompliment! Danke Dir. Vielleicht ist ja eines Tages JMZ auch Olympisch;-) Wer kann am besten leiden ohne zu Klagen oder wer fährt am meisten Spendengelder ein…..
      So oder so für uns beide ist es ein absoluter Knüller und keine Laune von Thor oder so kann unsere Stimmung trüben – im Gegenteil.
      Bald geht es wieder los in Schottland und wir freuen uns sehr darauf, wenn wir auch die Zeit mit den Familien sehr geniessen.
      Sportliche Grüsse
      Andreas & Mägi

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