Family-Days in Amsterdam – spannende Stadt – Freunde
Von Hengelo fuhren wir direkt an den Flughafen in Amsterdam, wo die Familie von Marcus bereits freudig auf ihn wartete. Wie schön zu sehen und zu erleben, wenn Familien sich wieder sehen. Es ist ja nicht so, dass wir nun ewig weg waren, doch es ist eben speziell sich nach gut drei Wochen wieder zu sehen. Marcus Kinder waren natürlich gleich auf Vollgas, erzählten, fragten und wollten gleich los legen…… wow was für ein Rhythmuswechsel zu den vergangenen Tagen.
So beim Fahren in die Stadt und dem Zuhören bei diesem munteren und fröhlichen hin und her, wurde mir einmal mehr bewusst, was für ein Privileg wir haben. Ohne gross zu überlegen, können wir unsere Kinder kurz „einfliegen“ lassen, viel Qualitätszeit mit ihnen verbringen und uns dann wieder unserem Abenteuer widmen. Dieser „Luxus“ ist nicht jedem vergönnt. Und ja es gibt so viele Familien, denen ist noch viel weniger vergönnt. Das ist einer der vielen Gründe warum JMZ#2 überhaupt passiert – wir wollen im Leben von wenigen Kindern und Jugendlichen etwas, und sei es nur etwas ganz Kleines, verändern oder ermöglichen. Bekanntlich erobert ein Lächeln die Welt und wenn es dann noch von einem Kind ist, dann ist es für mich noch viel wertvoller. In den vergangenen Tagen hier in Amsterdam, habe ich viel Lachen gehört von Julie, Mathieu (zwei der drei Kinder von Marcus) und von happy kids hier in Amsterdam. Bald geht das Strampeln und Spendensammeln weiter, so dass wir dann hoffentlich sehr bald auch viele Kinder in der Schweiz Lachen hören.
Neben den üblichen Touristenaktivitäten (Bootstour, Schlendern durch die Stadt (jeden Tag mind. 15 km), Besuche von Parks und Museen und Shopping) hatten wir auch die Möglichkeit einen weiteren Buddy von mir zu treffen: Anuraag. Er lud uns ein in ein wunderbares Restaurant mit traumhaftem asian Food. Es ist immer wieder super gemeinsam über „the good old days“ zu lachen und sich gegenseitig zu informieren was gerade aktuell läuft. Anuraag, geboren in Indien, aufgewachsen in London und nun arbeitend in Amsterdam, brachte noch seine vietnamesische Kollegin Phuong mit, die ebenfalls in Amsterdam arbeitet. Dieser Austausch über die Landes- und Kulturgrenzen hinaus, ist für mich immer wieder so bereichernd und relativierend. Zu oft sind die eigenen Herausforderungen die Größten und die Schwierigsten, doch das ist doch immer eine Frage der Verhältnismäßigkeit. Darum sind diese Reisen und Abenteuer so wertvoll für mich. Und um den Bogen zu den Kindern noch einmal zu machen, diese hatten auch eine super Zeit, denn sie versuchten mit ihrem „Playstation-English“ eine Konversation mit Anuragg und Phuong, wie auch mit dem Servicepersonal zu führen. Spannend wie sie das gemacht haben und wie unkompliziert und unvoreingenommen sie das machen – ja! darum sind die Kinder, mit ihrer Leichtigkeit des Seins, unsere Zukunft.
Zusammen waren wir im Anne Frank Museum. Ein Museum mit einem ganz speziellen touch, der wohl niemanden unberührt lässt. Ich habe bereits etwas über die Kinder geschrieben und darum könnt ihr euch sicher vorstellen, dass mir dieser Besuch sehr unter die Haut gegangen ist. Da ist diese 13-jährige Anne, die ein Tagebuch schreibt in einer Art und Weise und unter Umständen, die ich mir gar nicht richtig vorstellen kann. Nur schon die Vorstellung, und das Durchwandern dieses Verstecks, in dem die zwei Familien mehr als zwei Jahre waren – immer im Dunkeln, immer leise sein und keine Abwechslung habend, ist so erdrückend. Da ist sie wieder die Verhältnismäßigkeit – was ist schlimm oder was ist wirklich eine Herausforderung? An dieser Stelle noch eine Empfehlung zu einem meiner Lieblingsfilmen, der u.a. das Tagebuch von Anne Frank als Basis hat: „The freedom writers“ https://www.youtube.com/watch?v=JhXMJlm852A
Zum Abschluss muss ich sie noch einmal erwähnen, die vielen Velo’s. Auf der Bootstour erfuhren wir, dass Amsterdam die Fahrradhauptstadt der Welt ist – es sollen 880’000 Velos in Betrieb sein und das bei einer Bevölkerung von 810’000 in der City……. „Ein Fahrrad ist kein Transportmittel, es ist ein Lebensgefühl“ und das ist hier wirklich spür- und erlebbar.
Fazit: Ein Lächeln erobert die Welt und die Kinder sind unsere Zukunft












Weekend greetings Marcus and Andreas – I raise a great cup of coffee to you this morning as I catch up on your journey. What a fantastic week, one filled with family and friends in addition to the continuing adventures on the road. I am especially grateful for your reflections as the experiences gain greater meaning and significance, not only for you but for those of us who „ride with you.“
Cheers to you both. You have experienced much and there remains so much more to be discovered on the kilometers that lay before you.
Embrace the serendipity, road warriors. Best to you both this week. Stephen
Hi Stephen
You are the true serendipity pro. Thank you for your support. Tomorrow we will be back on the road again and I am happy for it.
All the best
Andreas & Marcus – the road warriors
Bonjour marcusli, je suis au taillan-medoc avec Karine qui repart de ses vacances ce soir avec jerome. Nous sommes contents de savoir que tu as passé un bon WE avec Bettina et les enfants.
Nous pensons toujours très fort à vous. Bon voyage en Ecosse, profitez des beaux paysages avec j’espère du soleil
Bonsoir tatie Coco
Nous sommes bien arrivée en Ecosse et allons continuer notre tour demain après avoir parcouru les derniers kilomètre en voiture pour arriver au point tout au nord. Le départ est prévu pour midi et après avec le rythme quotidien de env. 150 km par jour.
Merci beaucoup et a bientôt
Marcus
Gut geschrieben, lieber Andreas!
Was mir total gefällt: Ihr macht aktuell keine Meilen. Da kann ich als Kilometer-Sponsor beruhigt eine teure Zigarre auf Euch rauchen.
Have Fun
Ruedi
Hallo Ruedi
Kaufe keine zu teure Zigarre, denn ab morgen geht das Kilometerfressen wieder los und es wird knüppeldick kommen, denn wir werden Vollgas geben.
Viva
Andreas
Hallo Zämä
Schön zu lesen dass es Euch gut geht.
als ich die Bilder von Amsterdam sah kamen mir so viele schöne Erinnerungen. Ja und Dir Andy?
Hier bei mir soweit alles Io. War am Wochenende im Emmental bei Christoper Kipf. Er schickt Euch viele Grüsse und wünscht Euch viel Erfolg.
Liebe Grüsse
MamiLilly
Danke Dir und ganz bald wieder, denn ab morgen geht es wieder mit Radeln los.
big hug
Andreas