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Zwei wohlverdiente Ruhetage in Lissabon

Zwei volle Ruhetage in Lissabon vor dem Endspurt nach Gibraltar.

Liebe Blogleser und andere Fans, ich habe mir erlaubt gestern blogtechnisch auch einmal frei zu geben J Doch zweimal über das grosse Nichtstun von uns beiden zu berichten schien mir etwas unangebracht. Seit aber versichert, wir haben die beiden Tage in vollen Zügen genossen, sei es kulturell oder kulinarisch.

Ich nehme es gleich vorneweg – Lissabon ist wirklich eine Reise wert und bietet sehr viel. Die wichtigen Touristenplätze haben wir selbstverständlich angelaufen und besichtigt. Unsere Garminuhren zeigten gestern z.B. je gut 15 Km Gehdistanz an und das an einem Freitag. Ja wir beide hatten heute Morgen sogar einen leichten Wadenspanner vom vielen Treppensteigen in und um Lissabon. Wie es sich für Sportler von unserem Format gehört, haben wir jede mögliche Treppe genommen und immer auf Taxis, Trams und Tucktucks verzichtet.

Was uns beide sehr überrascht hat waren die total vielen Touristen um diese Jahreszeit. Gemäß Internet ist der Hotelauslastungsgrad bei 99% und das ist in der Stadt ganz klar spür- und erlebbar.

Ein Highlight war sicher der Besuch im https://de.wikipedia.org/wiki/Castelo_de_São_Jorge. Sehr interessante Geschichte und eine Aussicht zum Verweilen und Innehalten. Wir haben uns versucht vorzustellen, wie diese Leute damals gelebt haben? Wie war das mit der einstigen grossen Seefahrernation Portugal und warum konnten sie ihren damaligen „Vorsprung“ nicht in die Neuzeit retten?

Am meisten genossen wir aber sicher, das „floaten“ durch die Stadt – keinen Plan, keinen Zeitdruck und keine Verpflichtung zu haben. Wollen wir links gehen, nein rechts sieht es doch viel cooler aus usw. – das ist doch gelebte Freizeit oder?

Heute nahmen wir ein „Vitaminfrühstück“ ein in der Stadt. Nicht wirklich, wohl eher eine richtige Kalorienbombe (jeder je 6 Stück), denn wir bestellten nur die typischen Süßigkeiten (http://www.touristenrouten.com/kulinarische_rezepte_pt_portugal.html?sec=Doces) von Portugal. Wow, die sind ja so was von gut, leider nicht geeignet für jeden Tag und schon gar nicht in diesen Mengen. Es lebe das Radfahren, dann ist es quasi wie Negativkalorien essen…….

Selbstverständlich waren wir auch fleißig, d.h. wir haben das Restprogram geplant. So grob über den Daumen sind es noch 700 Km und das wollen wir in sechs Etappen bewältigen. Somit sind wir genau im definierten Plan – am Ziel in 48 Etappen. Einzige Herausforderung: die Hotels unterwegs, denn der Süden von Portugal scheint auf der Karte 1:400’000 nicht wirklich gross bevölkert zu sein. Einmal mehr, wir nehmen es wie es kommt und Reserven haben wir ja auch noch.

Heute wird das Abschiedsessen mit Rolf und Judith sein, denn heute ist die letzte Crew – die „one-man-show“ Willi gesund, munter und motiviert angekommen. Er wird uns nun bis nach Gibraltar begleiten und betreuen. An dieser Stelle ein ganz grosses Dankeschön für Euren Einsatz und Eure Unterstützung, die wir sehr geschätzt haben.

Vielleicht interessiert es ja jemand, wie wir uns in den letzten Wochen gefühlt haben und wie sich unser Gewicht entwickelt hat. Dazu haben wir unter der Rubrik Team ein Übersichtsfile geladen „Facts & Figures“.

Fazit: Lissabon ist eine Reise wert – der countdown für den Endspurt beginnt

BONJOUR A TOUS LES AMIS FRANCOPHONES
 

Vous savez depuis le début de notre tour européen que nous roulons pour une bonne cause qui vient en aide aux enfants en difficulté ROKJ

(Il y a une cagnotte que vous pouvez alimenter avec un don,  soyez assurés que votre argent sera bien employé, et nous vous sommes par avance très reconnaissants de ce que vous pourrez faire.)

Plusieurs d’entre vous veulent participer à notre action mais ils sont un peu perdus avec l’Allemand ( on peut aussi choisir l’Anglais en haut à droite EN)
Oui vous pouvez régler avec votre carte de crédit.

Pour faire un don, il suffit d’aller à droite de la photo principale de l’étape

Vous voyez ROKJ , OUI, alors vous cliquez dessus

Vous allez  maintenant tout à fait en bas et vous cliquez sur nous bien sûr /JEDEMEILEZAEHLT.CH

ensuite vous cliquez sur : jetzt spenden  ou donate now si vous choisissez le texte en Anglais

Et voici ce que vous voyez (j’ai fait un copier coller);  en rouge  j’ai indiqué ce qui est le plus facile et un exemple de montant

    Donation Options

    1. Please choose from the following donation options.
  1. I need a receipt
  2. All amounts in CHF. The invoice will be sent by mail. For donations made per KM the invoice will be sent only after the tour is completed.
    Only fully completed KM will be considered.If you have chosen to donate a fix amount you may transfer the money to one of the following accounts:1. Vereinskonto: „ROKJ Jedemeilezählt“ – CH42 8147 7000 0038 6597 7
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    Postkonto 84-5464-6
    SWIFT Code RAIFCH22E77
  3. Alternatively, you can make a donation with your credit card or your PayPal account.*

Pour ceux qui souhaitent un reçu il faut cliquer sur la petite case après „receipt“

 

J’espère que tout est clair pour vous, sinon demandez moi des précisions ou alors contactez M. Christine a mariechristine.amelot@gmail.com

 

Et encore merci!!!

Etape 42

Arrivée à Lisbonne, dernière étape intermédiaire

On a parcouru 6 110 km jusqu’à aujourd’hui, c’est pas cool ça ? Nous en sommes très fiers, et super contents car il y a eu des francs suisses versés dans la cagnotte ROKJ grâce  au blog . Merci aux généreux donateurs.

Malgré l’emplacement de l’hotel aucun de nous n’a bien dormi, probablement cela est dû au bruit incessant des vagues.

Ce  matin l’humidité dûe à la présence de l’Atlantique avait entraîné de la brume, et nous avons craint un changement de temps, mais pas du tout, il a fait bien chaud.

Nous étions sur nos vélos depuis un moment quand nous nous sommes interpelés : «  t’as envie de faire du vélo aujourd’hui ? » Super, cette réflexion, quand il y a 140 km à faire. La réponse est arrivée rapidement quand mon frein a fait un bruit bizarre, et nous avons fait un arrêt d’urgence  devant  un expresso. Incroyable, mais tout est rentré dans l’ordre.

Sur la route, nous avons longé  un beau bâtiment viticole mais Il n’y avait pas de vigne,  que des poiriers et des pommiers. Peut-être que la signalisation ne correspond pas à la réalité !

Nous avons fait des selfies, donné des interviews aux personnes qui sont curieuses de détails  au vu de notre attirail ,  de nos extraordinaires vélos, et de notre bronzage particulier.

On a retrouvé à Belem Judith et Rolf qui nous ont châleureusement accueillis, on aurait pu croire qu’on était déjà à Gibraltar. Judith a dit qu’elle avait la chair de poule, tellement elle était contente, c’est pas mignon ? Notre équipe nous avait préparé deux sièges avec deux verres de vin blanc. Après 140 km sous 28°C, cela nous a bien rafraîchis, quelle délicieuse sensation Je continue ou pas ? Nous avons ensuite regagné notre hotel  où nous resterons 2 jours, car nous avons 2 jours de repos bien mérités.

Etappe 42 – gesponsert von Peter Schuppli – 140 Km / 1’237 Hm

Start:                                               09h45 Nasaré
Ziel (Ankunftszeit):                         17h00 Lissabon
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         5h30 / 227h05
Durchschnitt:                                   25.3 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           140 Km / 6’110 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       1’237 Hm / 52’732 Hm

Letztes Zwischenziel mit Lissabon erreicht.

WOW! Das letzte große Zwischenziel – Lissabon (https://de.wikipedia.org/wiki/Lissabon) haben wir gesund und munter erreicht.

Der Tacho zeigt 6’110 gefahrene Km und 52’732 erklommene Hm – wenn das nicht cool ist! Ihr spürt wir sind ganz schön happy und stolz auf das Geleistete und das dürfen wir wohl auch. Weiter hat uns auch beflügelt, dass heute und gestern wieder so einige Franken an Spenden reingekommen sind – dem Newsletter sei dank und danke allen Spendern.

So richtig gut haben wir alle nicht geschlafen, denn so gut unser Hotel gelegen war, so laut war es auch bis spät in die Nacht und bereits wieder am Morgen. Was soll’s,  mit Wellenrauschen aufwachen hat seinen besonderen Reiz.

Durch die Feuchtigkeit vom Atlantik war es heute morgen ganz dunstig und wir befürchteten bereits einen erneuten Wetterwechsel – aber Fehlalarm, es wurde noch ganz schön warm.

Wir fuhren los und nach einer kurzen Weile schauten wir uns so an: „Hast Du Lust zum Velofahren? – „Ähm, nein nicht wirklich“ – das sind ja super Voraussetzungen für ein 140 Km Etappe. Die Lösung folgte postwendend: meine Vorderbremse gab Laute von sich, die nicht sein sollten und so beschlossen wir, diese bei einem Espresso-Notfall-Stopp zu richten. Ihr glaubt es nicht, das half uns, und der Bremse. Von nun an lief es. Die Straße führte uns durch ein Weinanbaugebiet und war sehr schön. Einzige Herausforderung: wir sahen keine Reben nur Apfel- und Birnenplantagen. Vielleicht ist die Straßenbeschilderung und die Realität nicht ganz kongruent – was soll’s – schön anzusehen war es trotzdem.

Die An- und Einfahrt in Lissabon war einmal mehr sehr speziell. Als Radfahrer ist man so klein und doch so flink in einer Grossstadt. Man ist ständig voll auf Zack und kann doch wunderbar „sightseeing“ machen. Unser „pathfinder“ Marcus führte uns einmal mehr zielgerichtet an den Hafen – er ist eben schon ein „geiler Siech“ (sorry für den Ausdruck, das musste einmal sein).

An vielen Sehenswürdigkeiten hielten wir kurz an, machten den obligaten Selfie und gaben Interviews den interessierten Touristen. Wir sind eben schon ein „eyecatcher“, sei es vom Tenue, den super Rennmaschinen oder einfach wegen der bestechenden Bräune an den nicht vom Velodress verdeckten Stellen.

Mit Rolf und Judith haben wir uns in Belem beim: (https://de.wikipedia.org/wiki/Torre_de_Belém) verabredet. Als wir ankamen wurden wir von beiden so herzlich begrüsst und man hätte meinen können wir seien bereits in Gibraltar. Judith meinte nur: „ich hatte richtig Hühnerhaut vor Freude“ – ist das nicht rührend. Sie hatten bereits zwei Stühle und zwei Gläser Weißwein für uns bereit zum anstossen. Nach 140 Km, bei mehr als 28 Grad, da geht ein Weißwein direkt rein und entfaltet dieses wunderbare Gefühl von Leichtigkeit im Sein……. mehr muss ich nicht erzählen oder? Einige Fotos und ein Glace folgten noch, bevor wir dann ins Hotel fuhren, unserem Aufenthaltsort für die nächsten zwei Tage – JA wir haben nun zwei Ruhetage für „sun – fun – and nothing – to do“. Was ja nicht ganz stimmt, doch zumindest auf den Hobel steigen wir ganz bestimmt nicht.

Fazit: Die wohlverdienten Ruhetage stehen an.

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Etape 40

Un jour comme aujourd’hui devrait pouvoir se répéter, quand tout va  pour le mieux, pourquoi ne serait-ce pas la même chose le lendemain ? Ah ce n’est pas si simple, alors « carpe diem ».

Porto n’était qu’à 70 km de notre point de départ, et ensuite il nous restait 50 km à parcourir jusqu’à notre ville étape. Marcus  se souvenait de ses vacances à Madère, et des patisseries qu’il avait dégustées, c’est ce que nous attentions pour la pause déjeuner.

Le soleil sur le visage, le vent dans le dos, nous avons roulé jusqu’à Porto. Il y avait à nouveau beaucoup de cyclistes. Grâce à nos jambes bien exercées on a pu gagner chaque « duel ». On méritait bien nos patisseries.

Il y a à Porto un immense pont au-dessus du Rio Douro, mais c’est une autoroute interdite aux cyclistes. En cherchant notre chemin nous nous sommes retrouvés au milieu d’une manifestation sportive ;  une course avec des centaines de participants et de spectateurs. En nous frayant un chemin jusqu’au port, nous sommes tombés sur un policier qui dans un anglais parfait nous a raconté l’histoire du vieux pont. Le détour valait le coup car la vieille ville et le vieux pont méritent une visite.

Les pavés  qui sont omniprésents  à Porto nous font tressauter,  On est secoué comme dans un shaker !!!

Après le déjeuner composé de sucreries que nous éliminons bien vite, nous avons longé la côté, et c’était comme si on naviguait à la voile, poussés par le vent. Notre point de chute était à nouveau un port et nous n’avons pas manqué le ferry.

Avec un grand sourire nous sommes arrivés à Sao Jacinto où avait lieu une fête de rue genre gay pride, car il y avait des centaines de personnes présentes, du moins c’est ce que je croyais jusqu’à ce que je vois une flottille de bateaux décorés, une vierge et un prêtre. C’était plutôt une célébration religieuse.

Sur le ferry Marcus a réglé notre passage et  dit au préposé de garder la monnaie, vous auriez dû voir son visage reconnaissant, inoubliable !

Au final on a parcouru 158 km au lieu des 130 prévus, et c’était une merveilleuse journée.

Etape 41

Nous nous sommes encore baignés.

Le temps était « copier coller » à celui d’hier. Nous sommes arrivés au paradis des surfers  : Nazaré. C’est très touristique, mais en écrivant j’entends le roulement des vagues. Notre route était parsemée de petits villages parallèles à l’autoroute.  Malgré cela sur notre route que nous pensions plus tranquille, il y avait beaucoup de camions chargés de bois , et nous avons traversé des bois de pins et d’eucalyptus qui dégagaient cette odeur particulière dont j’ai déjà parlé.

D’habitude c’est Marcus qui roule en tête, et c’est tout à fait différent d’être devant que derrière. On trace la route, on fait attention, car on est responsable,  on prend le vent, on est concentré,  on reste vigilant à tout ce qui peut arriver, et celui qui est derrière n’a qu’à suivre en toute confiance. Aujourd’hui Marcus s’est mis à côté de moi et m’a demandé de prendre la tête. Cela a été une leçon de vie pour moi. A l’avant on s’engage complètement et on a des responsabilités.

Notre hotel est au bord de la plage, et nous avons retrouvé notre Mercedes et notre équipe. Beaucoup de gens debout près de leur voiture se demandaient ce que nous faisions. Eh bien nous approchons de Lisbonne, c’est  énorme et complètement dingue.

Nous avons pris le temps de nous baigner. Hé, l’eau était super froide !!! Nous sommes d’accord pour dire que la mer  est plus froide qu’en Norvège où nous nous sommes aussi baignés. C’était quand même super, et cerise sur le gateau, la bière et quelques noix nous attendaient.

Etappe 41 – gesponsert von Ruedi & Kathrin Baggenstoss – 148 Km / 896 Hm

Start:                                               09h30 Aveiro
Ziel (Ankunftszeit):                         16h00 Nasale
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         5h11  / 221h35
Durchschnitt:                                   28.9 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           148 Km / 5’970 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       896 Hm / 51’495 Hm

Wieder einmal im Meer gebadet. Unterschiedliche Gefühls- und Gedankenzustände beim Velofahren

Das „copy paste“ hat beinahe geklappt! Wetter, Temperaturen, Verkehr und Etappenziel super. Die Gegend und die Straßen okay.

Wir sind im Surfer Paradies gelandet – Nazaré. Wohl sehr touristisch, doch während ich den Blog schreibe, höre ich das Rauschen der Wellen vom Strand. Der Weg nach Nazaré war geprägt von sehr langen Geraden entlang von kleinen, sehr weit aufgeteilten Dörfern. Parallel verläuft eigentlich eine Autobahn und erfahrungsgemäß sind dann weniger Lastwagen auf den Parallelstraßen, doch das war heute leider nicht so der Fall. Viele der Lastwagen hatten Holz geladen, was nicht verwunderlich ist, denn wir passierten immer wieder lange Pinien- und Eukalyptuswälder. Ich habe bereits schon darüber geschwärmt, was für einen wunderbaren Duft diese verströmen wenn es warm ist und heute bei 25 Grad – ein Traum, der das träumen noch viel einfacher macht.

Apropos träumen. Wie schon oft bei den vergangenen 41 Etappen – ja so viele sind es bereits, sind wir auch heute die bewährten 5 Km–Ablösungen gefahren. Spannend ist, dass die Gedankenwelt nicht gleich ist, wenn man vorne fährt oder hinten am „süggälä“ ist. Irgendwann ist mir das aufgefallen und heute wurde mir das von Marcus bestätigt, ja  ihm gehe es genau so.

Ist man vorne am „stampfen“, dann ist man bereits körperlich viel mehr engagiert, dann schaut man für den idealen Weg, zeigt dem Freund so quasi den Weg und weist auf allfällige Hindernisse hin und man achtet auch auf den Weg. Mit anderen Worten, man ist voll in der Verantwortung und führt die Truppe an. Ganz anders wenn man hinten ist: der gröbste Wind wird vom Freund vorne verdrängt, dadurch kann man entspannt hinten eben „süggälä“. Man schaut für Dich und so kann man seine Gedanken so wunderbar auf Reisen schicken. Abgetaucht ist man dann, wenn man den Freund verwundert anschaut, wenn dieser vorne auf die Seite fährt und dir zu verstehen gibt, dass es nun wieder an Dir ist, die Verantwortung zu übernehmen.

Für mich eine weitere Lektion aus dem Leben, die mir das Radfahren irgendwie bildlich bewusst macht. Ist man „vorne“, im lead, dann ist man voll engagiert und in der Verantwortung. Darf man hingegen jemanden vertrauensvoll folgen, dann gehen Türchen auf und man kann etwas mehr um sich selber kümmern.

So quasi in der ersten Reihe an der Strandpromenade steht unser Hotel und entsprechend viel Aufmerksamkeit erhielten wir, als unser Mercedes vor dem Hotel stand und wir ankamen – die beiden Gladiatoren aus dem Norden. Sehr viele Leute blieben beim Auto stehen und wollten wissen, was wir denn machen. In solchen Momenten, also nicht nur in solchen, wird es einem bewusst, dass wir schon etwas machen, das nicht ganz so üblich ist. Wir stehen ja auch nicht mehr am Norkapp, sondern sind kurz vor Lissabon und da wirkt alles noch etwas grösser und verrückter.

Last but not least fanden wir auch noch Zeit um einen kurzen Sprung ins Meer zu machen. Wow, das war aber super kalt – Marcus und ich sind uns nicht ganz einig, doch ich behaupte, das Meer ist kälter als der See in Norwegen in dem wir badeten. So oder so war es toll und das anschließende obligate Notfallbier (den Recoveryshake hatten wir ja bereits) und die Nüssli waren noch ein weiteres Sahnehäubchen vom heutigen Tag.

Fazit: Radfahren kann helfen das Leben etwas besser zu verstehen.

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