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Etappe 45 – gesponsert von Sandra Richner 160 Km / 968 Hm

Start:                                               10h30 Vila Real do Santo Antonio
Ziel (Ankunftszeit):                         17h45 Sevilla
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         5h48  / 242h35
Durchschnitt:                                   27.5 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           160 Km / 6’553 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       968 Hm / 56’110 Hm

Sevilla erreicht. Eine Coke im richtigen Moment, macht einen riesen Unterschied. Warum melden sich nun plötzlich Schmerzen? 

Stell Dir vor Du liegst in einer schönen Wiese auf dem Rücken, schaust in die Wolken und hörst im Hintergrund die Grillen zirpen – wie entspannend. Liegst Du nun aber um Mitternacht im Hotelzimmer in Deinem Bett und du hörst die gleiche Grille in deinem Zimmer zirpen, dann ist es eine ganz andere Geschichte…… das nervt. Nach einigem Suchen fanden wir sie, dh. wir vermuteten sie in meiner Sporttasche – also nichts wie raus auf den Balkon mit der Tasche.

Auf der anderen Seite vom Fluss liegt Spanien und das wollten wir mit einer weiteren Fähre erreichen. Am Sonntag ist aber erst ab 09h45 Fährbetrieb und das war uns zu spät, da heute eine längere Etappe anstand. Als fuhr uns Willi mit dem Mercedes auf die andere Seite. Wir stiegen auf die Rennmaschinen, starteten die Garmins und schwupp war es bereits 10h30 – es lebe die Zeitumstellung – wir haben soeben eine Stunde verloren.

Über die Strecke nach Sevilla, unserem Etappenziel, gibt es nicht viel Neues zu berichten, denn es sieht gleich aus wie gestern. Ausser dass nun noch Mandarinenplantagen dazu kamen. Vom Empfinden für uns war es einmal mehr Hitze, lange und endlos scheinende  Geraden, Gegenwind und sehr einsame Abschnitte. Einmal meinte Marcus: „da tut mir ja die Krähe leid, die auf einem Telefonmasten sass, die hat ja keinen zum plaudern….“.

Es war heute die drittletzte Etappe, die letzte lange Etappe, die über mehr als 150 Km ging. Man könnte meinen, dass so kurz vor dem Ziel alles etwas einfacher geht. Das Gegenteil ist der Fall. Beide müssen wir uns am Morgen noch etwas mehr selber überzeugen und plötzlich machen sich Schmerzen bemerkbar, die vorher nie da waren. Langsam aber sicher habe ich das Gefühl, dass mein Grosshirn nicht mehr alles unter Kontrolle hat und die vermeintlichen Schadensmeldungen nicht mehr überwachen und sortieren kann – alles kommt direkt beim Chef auf den Tisch. In den Wochen davor war das nie ein Thema, weil wahrscheinlich alle wussten, dass es eh nichts bringt zu jammern, denn es ist ja noch weit bis ins Ziel und es wird sowieso weiter gefahren. Nun ist das aber fundamental anders – in zwei Tagen sind wir am Ziel. Ich hätte nicht gedacht, dass das so sein wird, aber eben so eine Reise hat so viele Überraschungen für uns bereit.

Lange Etappen und die Hitze bringt noch etwas weiteres zu tage: „the perfect Coke moment“. Gibt es das überhaupt? Ja das ist so. Heute war es einmal mehr so. Nach 145 Km erreichten wir die Außenbezirke von Sevilla. Der Wind und die Hitze – es war wieder über 32 Grad, haben uns einmal mehr ausgetrocknet, die ganze Energie vom Mittagessen ist in der Sonne geschmolzen, die Tanks klingen hohl und sind bis fast auf den letzten Tropfen leer. Vor dem geistigen Auge beginnen die Coki-Flaschen vorbei zu fliegen, man sieht sie, man riecht sie und weiß genau wie es sich nun anfühlen würde, wenn das eisgekühlte Coke die ausgedorrte Kehle hinunter rinnt. Dann geht es nicht mehr lange bis das Großhirn den Befehl gibt: Übung halt, Coke kaufen und trinken. Heute einmal mehr so geschehen: Marcus 2 Dosen und Andreas 3 Dosen und das in weniger als 5 Minuten……. wir waren uns beide einig: die Temperatur für den total perfekten Coke moment hätte noch 3 Grad kälter sein sollen. Aber er war so oder so super.

Gestärkt machten wir uns auf noch einige Sehenswürdigkeiten, ua. die Kathedrale (https://de.wikipedia.org/wiki/Kathedrale_von_Sevilla) anzuschauen. Und weil es uns so gut erging dabei, machten wir noch einen Gelatistopp und einem weiteren Coke….. ach ja, eine Coke nach einem Glace ist auch immer wieder ein Erlebnis.

Nun sind es nur noch zweimal Schlafen und dann sollten wir den Affen in Gibraltar guten Tag sagen können. Was für ein Gefühl nach über 6’500 Km??? In Worte fassen? Zur Zeit kann ich es noch nicht – ich genieß einfach und finde es einfach nur super.

Fazit: es gibt ihn – den perfekten Coke Moment

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Etape 44

Dernière étape au Portugal –  c’est inattendu , il y fait très chaud et c’est très beau !

Ferreira était une petite ville  particulière, agréable et si paisible. Hier soir on entendait pratiquement rien si ce n’est l’aboiement lointain d’un chien ou une conversation dans le voisinage. Cette quasi absence de bruit, inhabituelle pour nous, était frappante.

L’hotelière nous a préparé un merveilleux petit déjeuner dans sa cave qui est aussi la cuisine et la salle à manger. Elle est restée pour bavarder avec nous, quoi de plus sympathique ?

C’est samedi, il y a très peu de circulation, dès 9h nous sommes sur la route, et nous trouvons dans un parc national. C’est un paysage différent que nous découvrons : des champs moissonnés, beaucoup d’arbres,  des oliveraies. J’avais l’impression d’être dans le wild west des Etats Unis ou dans le Serengeti. La route était ponctuée de hameaux isolés. Nous avons parcouru 20 km avant d’arriver dans un village et c’était comme dans un film : la place du village, un arbre majestueux, un banc, 5 vieillards y bavardaient et nous ont salué de la main, une image paradisiaque. Puis à nouveau 20 km de no man’s land. Sur les poteaux téléphoniques, il y avait des nids de cigognes, à croire que c’est leur patrie.

Au bord de la route il y avait des serpents morts, et même un panneau  disant : „“attention lynx ! „“mais nous n’en avons vu aucun. Et puis nous sommes soudain arrivés dans un amour de village : Mertola. Une vieille fortification,  un cloitre, un orchestre sur la plage du village, ici tout va pour le mieux.

Après l’arrêt déjeuner,  peu de temps après avoir quitté Mertola, à 80 km, l’étape a pris un nouveau visage : une voie rapide, peu de circulation, des montées et des descentes,  qui pour les voitures   roulant à la même allure, ne présentent aucune difficulté, mais pour nous cyclistes avec une température de 32°C,  et le vent de face, c’est une toute autre histoire…

La mer doit  bien être quelque part ?  Non, le paysage était tout autre, une ceinture de collines, à gravir , en suant à grosses gouttes, Dès que nous avons atteint notre destination, à la vue du premier bar,  Marcus a mis le clignotant, et nous avons commandé 2 Cocas, ce qui était indispensable pour nous réhydrater.

Nous avons pu nous rafraîchir à l’hotel , nous avions du temps devant nous car nous avions bien roulé , et à cette allure, dans 3 jours nous aurons atteint notre but. Il nous reste 400 km  pile poil. Ca semble tellement incroyable et irréel.  Marcus s’est occupé des engins de course,  et les a  remis en parfait état de marche, pour qu’ils soient intacts jusqu’à l’arrivée. Nous avons mis de côté un T-shirt propre pour mettre en valeur notre bronzage à notre arrivée devant Gibraltar et les singes. Gibraltar, réjouis toi de nous voir, comme nous nous réjouissons de te voir!

Etappe 44 – gesponsert von Gabrielle & André Zurkirchen 142 Km / 1’441

Start:                                               09h15 Ferreira
Ziel (Ankunftszeit):                         15h15 Vila Real de Santo Antonio
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         5h00  / 236h47
Durchschnitt:                                   28.4 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           142 Km / 6’393 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       1’441 Hm / 55’142 Hm

Letzte Etappe in Portugal – unerwartet schön und heiss.

Dieses Städtchen Ferreira war wirklich ein ganz spezieller Ort, so ruhig und beschaulich. Gestern Nacht war es draußen ganz ruhig nur ab und zu hörte man einen Hund bellen oder einen Menschen sprechen, sonst aber gar nichts. Das bei uns so übliche Grundrauschen vom Lärm war nicht existent und das war sehr auffallend.

Die Gastgeberin bereitete für uns ein wunderbares Frühstück in ihrem Keller, der zugleich die Küche und das Esszimmer ist – sehr gemütlich. Dabei blieb sie bei uns und plauderte mit uns – wo gibt es so etwas noch – sehr sympathisch.

Was ist am Samstag anders? Ganz einfach – fast kein Verkehr auf den Straßen und schon gar nicht um 09h00. Wie Vögel flogen wir über die Straße und kamen sehr bald in eine Art Nationalpark. Eine ganz neue Landschaft erwartete uns: weite abgemähte Strohfelder und viele Bäume und Olivenplantagen. Zeitweise hatte ich das Gefühl im wilden Westen der USA oder in der Serengeti zu sein – so ähnlich sah es aus. Die fast unbefahrene Straße war nur ganz leicht coupiert und es hatte nur ganz vereinzelt Dörfer. Einmal fuhren wir gut 20 Km bis zu einem kleinen Dorf und dann war es wie im Film: der Dorfplatz, ein grosser Baum, eine grosse Sitzbank, fünf alte Männer, die dort saßen, plauderten und uns dann zuwinkten – ein Bild für die Götter. Und dann wieder mehr als 20 Km Niemandsland.

Auf den Telefonmasten hatte es immer wieder Storchennester – das scheint ihre Heimat zu sein. Leider sahen wir auch immer wieder tote Schlangen am Straßenrand. Und einmal hatte es eine Warntafel: Achtung Luchse – auch noch speziell, doch wir sahen keinen.

Und dann waren wir plötzlich mitten in einem kleinen Bijoux von einem Städtchen: Mértola (https://de.wikipedia.org/wiki/Mértola). Wunderbar gelegen, eine alte Festung, ein Kloster, ein Dorfplatz mit einer singenden Band usw. – hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein.

Nach dem Mittagsrast bei Km 80, kurz nach Mértola, änderte sich die Etappe. Bis dahin ging es flott voran, durch eine uns völlig positiv überraschende Landschaft. Dann kamen wir auf eine Schnellstraße, die wohl wenig Verkehr hatte, aber ständig rauf und runter ging. Im Auto stellt man hier den Tempomat ein und fährt gemütlich die Steigungen von 5-8% easy rauf und runter und das immer im gleichen Tempo. Bei uns? Eine ganz andere Geschichte, denn mittlerweile zeigte das Thermometer 32 Grad und der Wind kam von vorne. Ja irgendwann muss ja das Meer kommen??? Aber die Landschaft stellte uns eine Hügelkette um die andere in den Weg, die es galt zu erklimmen und zu erschwitzen.

Kaum passierten wir das erste Restaurant im Zielort: Vila Real de Santo Antonio – stellte Marcus den Blinker und stürmte an die Bar: zwei Notfall-Cola’s für uns – wir waren doch schon recht „ausgedörrt“ von Wind und Sonne.

Am Hotelpool konnten wir uns abkühlen, denn wir waren unüblich früh bereits vor Ort. Es ist nun wirklich so, dass wenn alles normal läuft, wir in drei Tagen am Ziel sein werden. Uns trennen noch knapp 400 Km vom „Rock“ – ein Klacks und es scheint uns so unreal und unwirklich. Marcus hat bei beiden Rennmaschinen noch einmal einen Service integral gemacht, so dass wir mit sauberen und voll intakten Maschinen den Schlussspurt in Angriff nehmen können. Beide haben wir auch ein sauberes Trikot aufgespart, so dass unsere gesunde Bräune, dann vor dem Rock und den Affen noch besser zur Geltung kommt. Gibraltar wir kommen, freue dich auf uns, denn wir freuen uns auch auf Dich.

Fazit: Auch am Schluss können uns Etappen noch positiv überraschen. Man hat nie alles gesehen und wenn man offen ist im Geist, dann sieht man mehr. 

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Etape 43

Le compte à rebours est enclenché

 

Il y a quelque temps de cela, en Norvège, un des accompagnateurs nous a dit : hé, vous avez parcouru 10% du trajet prévu ».  Maintenant,  quelques semaines plus tard, il ne nous reste plus que 10% à parcourir. Qu’est-ce qu’on n’a pas vécu pendant  ces 90% ? nous avions planifié 48 étapes, et il nous en reste 5 ou 6.

A Lisbonne il y a deux grands ponts au-dessus du Rio Tejo, qui en fait sont des autoroutes interdites aux cyclistes. C’est la raison pour laquelle, après avoir traversé toute la ville en arrivant, nous avons pris aujourd’hui le fourgon avec nos vélos à l’intérieur jusqu’à la sortie du 1er pont, avant d’enfourcher nos vélos. On donne au GPS le nom de la destination, et on se rend compte qu’il nous amène au  2ème pont, et que ce n’est pas la direction. Quelle merde, il y a de la circulation le matin, on ne peut pas faire demi-tour sur une autoroute. On a fini  après un détour ,par arriver à l’endroit indiqué. Pour couronner le tout il n’y avait plus de batterie, et cela signifiait gonfler les pneus à la main. Il est 10 h 45, et nous ne sommes pas en route.

1er arrêt : le port de Setubal : beaucoup de circulation en milieu urbain, alors on baisse la tête et on y va.  Nous sommes d’abord  arrivés à Troia, une presqu’île de dunes  couverte de pins et de chênes liège, et nous étions alors sur l’une de ces routes qui semblent ne jamais finir, ce qui nous amène à cogiter, et à prendre  conscience qu’après  deux jours de repos nos jambes ont du mal à suivre.

Nous avons été contents de retrouver  le Mercedes et Willy  notre accompagnateur à l’ombre d’un chêne pour le déjeuner. Puis nous nous sommes retrouvés sur une belle route longeant la mer, avec peu de circulation.  Il y avait là une  énorme colonie de cigognes dans un champ, et il y en avait aussi au-dessus de nous, qui volaient, c’était très beau à observer.

On s’est bientôt dirigé vers l’intérieur des terres, avec plus de trafic, des montées et des descentes, la châleur et le vent latéral que nous apprécions.

Nous sommes arrivés à destination à l’hotel Casa Verde, mais pas de fourgon, pas de Willy jusqu’à ce que le téléphone sonne. Willy était dans un autre hotel, où il n’y avait pas de réservation pour nous, en fait il n’avait retenu que le nom Casa, et avait eu du mal  à trouver avec le GPS, il avait juste oublié en route « verde ». On en a ri plus tard. Quant aux menus des restaurants que nous avons à choisir, c’est très simple, comme ce n’est écrit qu’en portugais, on n’ a pas à réfléchir…

J’en termine avec une bonne nouvelle : la société Lenzinger d’Uster vient de nous faire un don de 000 francs suisses, et nous les remercions vivement

Etappe 43 – gesponsert von OPO Oeschger AG- 141 Km / 969 Hm

Start:                                               10h45 Lissabon
Ziel (Ankunftszeit):                         16h45 Ferreira de Alentejo
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         4h42 / 231h47
Durchschnitt:                                   29.9 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           141 Km / 6’251 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       969 Hm / 53’701 Hm

Der Countdown hat begonnen.

 „He ihr habt ja bereits 10% absolviert“ – das war er Kommentar der Crew nach der ersten Woche in Norwegen und dabei schauten wir beim Mercedes auf die Karte und schienen noch nirgends zu sein. Und nun, nach acht Wochen, haben wir nur noch knapp 10% der Gesamttour vor uns. Was ist nicht alles passiert während den absolvierten 90%???? 48 Etappen sind geplant, fünf oder sechs haben wir noch vor uns – das ist ja nichts mehr!

In Lissabon gibt es zwei grosse Brücken über den Rio Tejo und beides sind Autobahnen die für Radfahrer denkbar ungeeignet sind. Weil wir ja bereits am Ankunftstag durch die ganze Stadt gefahren sind und die grosse Brücke in Belem passierten, beschlossen wir vom Hotel mit dem Auto bis und über eben diese Brücke zu fahren und dann gleich nach der Brücke zu starten. So musste Willi nicht gleich alleine einen Kaltstart mit dem Auto in der Grossstadt Lissabon machen. Wir gaben den Zielort im Navi ein und fuhren los. Nach einiger Zeit merkten wir, dass das Navi uns genau über die zweite, für uns die falsche Brücke, führt. So ein Scheiss und im Morgenverkehr auf der Autobahn einen U-Turn zu machen verhilft auch nicht gerade zu vielen Freunden….. Also fuhren wir den mehr oder weniger größeren Umweg auf die andere Seite bis zum https://de.wikipedia.org/wiki/Cristo_Rei_(Almada) unserem definierten Startpunkt. Dann die zweite Überraschung: der Kompressor ging nicht, da die Batterie sich offensichtlich in der letzten Woche entladen hatte. Okay, dann sind die vier Pneus von Hand zu pumpen….. Mittlerweile ist es 10h45 und wir sind noch nicht auf dem Hobel – ein vielversprechender Start für den Endspurt!

Erstes Ziel: der Hafen von Setubal, wo wir eine weitere Fähre anpeilten. Der Weg dorthin war bescheiden amüsant – viel Verkehr und primär durch urbanes Gebiet – also Kopf runter und go. Die Fähre, die sehr pünktlich losfuhr, brachte uns nach Troia (https://de.wikipedia.org/wiki/Tróia) Wir fuhren dieser Halbinsel und ihren Dünen entlang durch Pinienwälder und nun auch noch an Korkbäumen vorbei. Es waren wieder diese langen, endlosen Straßen, die nie zu enden scheinen.  In solchen Teilabschnitten wird das Denken irgendwie viel mehr angeregt und in diesem Fall wurde uns bewusst, dass nach den zwei Ruhetagen die Beine nicht mehr so geschmeidig sind. Oder anders formuliert – wir mussten wieder etwas mehr beißen. Wir waren dann doch sehr froh, Willi und den Mercedes am Straßenrand, im Schatten eines großen Korkbaumes zu sehen – ready for lunch. Es war eigentlich eine sehr schöne Strecke, mit sehr wenig Verkehr und immer wieder konnten wir links und rechts das Meer sehen. Ganz besonders war die große Storchenkolonie, die wir in einem Feld sahen. Noch nie habe ich soviel Störche an einem Ort gesehen und dann waren noch ganz viele in der Luft am Segeln – wunderschön anzusehen.

Bald ging es nur noch ins Landesinnere, entlang einer Hauptverkehrsachse. Es war eine typische Wellblechstrecke – leicht rauf und leicht runter, so dass man nie so richtig durchziehen konnte. Dazu kam der Seitenwind und die Wärme, die unsere mentale Stärke einmal mehr leicht auf die Probe stellte, vor allem wenn die Beine nicht so „geschmeidig“ sind.

Dann kamen wir im Zielort an und fanden nach einigem Suchen unser kleines und schmuckes Hotel „Casa Verde“. Wo ist denn unser Fahrer mit dem Auto, der sollte doch hier sein? Und schon läutet das Telefon mit Willi: „ich habe bereits eingecheckt und die Zimmer bezogen, die hatten zwar keine Reservation von uns……“ – „Ähm Willi, in welchem Hotel bist Du, denn wir sind im Hotel mit der Reservation?“ Es klärte sich dann sehr rasch. Willi war in der gleichen Stadt aber einfach ein paar Straßen weiter in einem anderen kleinen, schmucken Hotel. Er hatte einfach nur noch Casa im Kopf, den Rest aber nicht mehr und das Navi hatte ihn auch etwas komisch geführt. Am Ende geht es immer auf und der erste Tag als Crew und dann gleich ganz alleine, ist ja auch nicht ohne. Beim gemeinsamen Nachtessen haben wir noch lange darüber gelacht. Ist man so auf dem Lande ist es auch ganz einfach zu bestellen im Restaurant, denn hier gibt es keine Menukarten in englisch, nur in portugiesisch. Vorteil: man muss nicht lange überlegen.

Zum Schluss noch eine ganz freudige Mitteilung in eigener Sache. Die Tankstellenaktion in Uster, der Firma Lenzlinger Söhne AG hat uns eine Spende von CHF 5’000.—eingebracht. Ganz herzlichen Dank – soooooo cool!

http://www.lenzlinger.ch/news/jmz-das-ziel-naht-resultat-der-spendenaktion

Fazit: Bereits so einiges erlebt mit der neuen One-man-Crew. Beine noch nicht ganz „geschmeidig“. 

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Zwei wohlverdiente Ruhetage in Lissabon

Zwei volle Ruhetage in Lissabon vor dem Endspurt nach Gibraltar.

Liebe Blogleser und andere Fans, ich habe mir erlaubt gestern blogtechnisch auch einmal frei zu geben J Doch zweimal über das grosse Nichtstun von uns beiden zu berichten schien mir etwas unangebracht. Seit aber versichert, wir haben die beiden Tage in vollen Zügen genossen, sei es kulturell oder kulinarisch.

Ich nehme es gleich vorneweg – Lissabon ist wirklich eine Reise wert und bietet sehr viel. Die wichtigen Touristenplätze haben wir selbstverständlich angelaufen und besichtigt. Unsere Garminuhren zeigten gestern z.B. je gut 15 Km Gehdistanz an und das an einem Freitag. Ja wir beide hatten heute Morgen sogar einen leichten Wadenspanner vom vielen Treppensteigen in und um Lissabon. Wie es sich für Sportler von unserem Format gehört, haben wir jede mögliche Treppe genommen und immer auf Taxis, Trams und Tucktucks verzichtet.

Was uns beide sehr überrascht hat waren die total vielen Touristen um diese Jahreszeit. Gemäß Internet ist der Hotelauslastungsgrad bei 99% und das ist in der Stadt ganz klar spür- und erlebbar.

Ein Highlight war sicher der Besuch im https://de.wikipedia.org/wiki/Castelo_de_São_Jorge. Sehr interessante Geschichte und eine Aussicht zum Verweilen und Innehalten. Wir haben uns versucht vorzustellen, wie diese Leute damals gelebt haben? Wie war das mit der einstigen grossen Seefahrernation Portugal und warum konnten sie ihren damaligen „Vorsprung“ nicht in die Neuzeit retten?

Am meisten genossen wir aber sicher, das „floaten“ durch die Stadt – keinen Plan, keinen Zeitdruck und keine Verpflichtung zu haben. Wollen wir links gehen, nein rechts sieht es doch viel cooler aus usw. – das ist doch gelebte Freizeit oder?

Heute nahmen wir ein „Vitaminfrühstück“ ein in der Stadt. Nicht wirklich, wohl eher eine richtige Kalorienbombe (jeder je 6 Stück), denn wir bestellten nur die typischen Süßigkeiten (http://www.touristenrouten.com/kulinarische_rezepte_pt_portugal.html?sec=Doces) von Portugal. Wow, die sind ja so was von gut, leider nicht geeignet für jeden Tag und schon gar nicht in diesen Mengen. Es lebe das Radfahren, dann ist es quasi wie Negativkalorien essen…….

Selbstverständlich waren wir auch fleißig, d.h. wir haben das Restprogram geplant. So grob über den Daumen sind es noch 700 Km und das wollen wir in sechs Etappen bewältigen. Somit sind wir genau im definierten Plan – am Ziel in 48 Etappen. Einzige Herausforderung: die Hotels unterwegs, denn der Süden von Portugal scheint auf der Karte 1:400’000 nicht wirklich gross bevölkert zu sein. Einmal mehr, wir nehmen es wie es kommt und Reserven haben wir ja auch noch.

Heute wird das Abschiedsessen mit Rolf und Judith sein, denn heute ist die letzte Crew – die „one-man-show“ Willi gesund, munter und motiviert angekommen. Er wird uns nun bis nach Gibraltar begleiten und betreuen. An dieser Stelle ein ganz grosses Dankeschön für Euren Einsatz und Eure Unterstützung, die wir sehr geschätzt haben.

Vielleicht interessiert es ja jemand, wie wir uns in den letzten Wochen gefühlt haben und wie sich unser Gewicht entwickelt hat. Dazu haben wir unter der Rubrik Team ein Übersichtsfile geladen „Facts & Figures“.

Fazit: Lissabon ist eine Reise wert – der countdown für den Endspurt beginnt

BONJOUR A TOUS LES AMIS FRANCOPHONES
 

Vous savez depuis le début de notre tour européen que nous roulons pour une bonne cause qui vient en aide aux enfants en difficulté ROKJ

(Il y a une cagnotte que vous pouvez alimenter avec un don,  soyez assurés que votre argent sera bien employé, et nous vous sommes par avance très reconnaissants de ce que vous pourrez faire.)

Plusieurs d’entre vous veulent participer à notre action mais ils sont un peu perdus avec l’Allemand ( on peut aussi choisir l’Anglais en haut à droite EN)
Oui vous pouvez régler avec votre carte de crédit.

Pour faire un don, il suffit d’aller à droite de la photo principale de l’étape

Vous voyez ROKJ , OUI, alors vous cliquez dessus

Vous allez  maintenant tout à fait en bas et vous cliquez sur nous bien sûr /JEDEMEILEZAEHLT.CH

ensuite vous cliquez sur : jetzt spenden  ou donate now si vous choisissez le texte en Anglais

Et voici ce que vous voyez (j’ai fait un copier coller);  en rouge  j’ai indiqué ce qui est le plus facile et un exemple de montant

    Donation Options

    1. Please choose from the following donation options.
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    Only fully completed KM will be considered.If you have chosen to donate a fix amount you may transfer the money to one of the following accounts:1. Vereinskonto: „ROKJ Jedemeilezählt“ – CH42 8147 7000 0038 6597 7
    2. Vereinskonto: „Pro Juventute Jedemeilezählt“ – CH64 8147 7000 0038 6596 9Bankenclearing 81477
    Postkonto 84-5464-6
    SWIFT Code RAIFCH22E77
  3. Alternatively, you can make a donation with your credit card or your PayPal account.*

Pour ceux qui souhaitent un reçu il faut cliquer sur la petite case après „receipt“

 

J’espère que tout est clair pour vous, sinon demandez moi des précisions ou alors contactez M. Christine a mariechristine.amelot@gmail.com

 

Et encore merci!!!

Etape 42

Arrivée à Lisbonne, dernière étape intermédiaire

On a parcouru 6 110 km jusqu’à aujourd’hui, c’est pas cool ça ? Nous en sommes très fiers, et super contents car il y a eu des francs suisses versés dans la cagnotte ROKJ grâce  au blog . Merci aux généreux donateurs.

Malgré l’emplacement de l’hotel aucun de nous n’a bien dormi, probablement cela est dû au bruit incessant des vagues.

Ce  matin l’humidité dûe à la présence de l’Atlantique avait entraîné de la brume, et nous avons craint un changement de temps, mais pas du tout, il a fait bien chaud.

Nous étions sur nos vélos depuis un moment quand nous nous sommes interpelés : «  t’as envie de faire du vélo aujourd’hui ? » Super, cette réflexion, quand il y a 140 km à faire. La réponse est arrivée rapidement quand mon frein a fait un bruit bizarre, et nous avons fait un arrêt d’urgence  devant  un expresso. Incroyable, mais tout est rentré dans l’ordre.

Sur la route, nous avons longé  un beau bâtiment viticole mais Il n’y avait pas de vigne,  que des poiriers et des pommiers. Peut-être que la signalisation ne correspond pas à la réalité !

Nous avons fait des selfies, donné des interviews aux personnes qui sont curieuses de détails  au vu de notre attirail ,  de nos extraordinaires vélos, et de notre bronzage particulier.

On a retrouvé à Belem Judith et Rolf qui nous ont châleureusement accueillis, on aurait pu croire qu’on était déjà à Gibraltar. Judith a dit qu’elle avait la chair de poule, tellement elle était contente, c’est pas mignon ? Notre équipe nous avait préparé deux sièges avec deux verres de vin blanc. Après 140 km sous 28°C, cela nous a bien rafraîchis, quelle délicieuse sensation Je continue ou pas ? Nous avons ensuite regagné notre hotel  où nous resterons 2 jours, car nous avons 2 jours de repos bien mérités.