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GUT Lara, Skirennfahrerin und Gesamtweltcupsiegern
IVANOVIC Ana – Tennisspielerin: „the best to JMZ“
MAURER Ueli, Bundesrat: „go to the rock go“
Etappe 42 – gesponsert von Peter Schuppli – 140 Km / 1’237 Hm
Start: 09h45 Nasaré
Ziel (Ankunftszeit): 17h00 Lissabon
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total): 5h30 / 227h05
Durchschnitt: 25.3 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*: 140 Km / 6’110 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*: 1’237 Hm / 52’732 Hm
Letztes Zwischenziel mit Lissabon erreicht.
WOW! Das letzte große Zwischenziel – Lissabon (https://de.wikipedia.org/wiki/Lissabon) haben wir gesund und munter erreicht.
Der Tacho zeigt 6’110 gefahrene Km und 52’732 erklommene Hm – wenn das nicht cool ist! Ihr spürt wir sind ganz schön happy und stolz auf das Geleistete und das dürfen wir wohl auch. Weiter hat uns auch beflügelt, dass heute und gestern wieder so einige Franken an Spenden reingekommen sind – dem Newsletter sei dank und danke allen Spendern.
So richtig gut haben wir alle nicht geschlafen, denn so gut unser Hotel gelegen war, so laut war es auch bis spät in die Nacht und bereits wieder am Morgen. Was soll’s, mit Wellenrauschen aufwachen hat seinen besonderen Reiz.
Durch die Feuchtigkeit vom Atlantik war es heute morgen ganz dunstig und wir befürchteten bereits einen erneuten Wetterwechsel – aber Fehlalarm, es wurde noch ganz schön warm.
Wir fuhren los und nach einer kurzen Weile schauten wir uns so an: „Hast Du Lust zum Velofahren? – „Ähm, nein nicht wirklich“ – das sind ja super Voraussetzungen für ein 140 Km Etappe. Die Lösung folgte postwendend: meine Vorderbremse gab Laute von sich, die nicht sein sollten und so beschlossen wir, diese bei einem Espresso-Notfall-Stopp zu richten. Ihr glaubt es nicht, das half uns, und der Bremse. Von nun an lief es. Die Straße führte uns durch ein Weinanbaugebiet und war sehr schön. Einzige Herausforderung: wir sahen keine Reben nur Apfel- und Birnenplantagen. Vielleicht ist die Straßenbeschilderung und die Realität nicht ganz kongruent – was soll’s – schön anzusehen war es trotzdem.
Die An- und Einfahrt in Lissabon war einmal mehr sehr speziell. Als Radfahrer ist man so klein und doch so flink in einer Grossstadt. Man ist ständig voll auf Zack und kann doch wunderbar „sightseeing“ machen. Unser „pathfinder“ Marcus führte uns einmal mehr zielgerichtet an den Hafen – er ist eben schon ein „geiler Siech“ (sorry für den Ausdruck, das musste einmal sein).
An vielen Sehenswürdigkeiten hielten wir kurz an, machten den obligaten Selfie und gaben Interviews den interessierten Touristen. Wir sind eben schon ein „eyecatcher“, sei es vom Tenue, den super Rennmaschinen oder einfach wegen der bestechenden Bräune an den nicht vom Velodress verdeckten Stellen.
Mit Rolf und Judith haben wir uns in Belem beim: (https://de.wikipedia.org/wiki/Torre_de_Belém) verabredet. Als wir ankamen wurden wir von beiden so herzlich begrüsst und man hätte meinen können wir seien bereits in Gibraltar. Judith meinte nur: „ich hatte richtig Hühnerhaut vor Freude“ – ist das nicht rührend. Sie hatten bereits zwei Stühle und zwei Gläser Weißwein für uns bereit zum anstossen. Nach 140 Km, bei mehr als 28 Grad, da geht ein Weißwein direkt rein und entfaltet dieses wunderbare Gefühl von Leichtigkeit im Sein……. mehr muss ich nicht erzählen oder? Einige Fotos und ein Glace folgten noch, bevor wir dann ins Hotel fuhren, unserem Aufenthaltsort für die nächsten zwei Tage – JA wir haben nun zwei Ruhetage für „sun – fun – and nothing – to do“. Was ja nicht ganz stimmt, doch zumindest auf den Hobel steigen wir ganz bestimmt nicht.
Fazit: Die wohlverdienten Ruhetage stehen an.
Etape 40
Un jour comme aujourd’hui devrait pouvoir se répéter, quand tout va pour le mieux, pourquoi ne serait-ce pas la même chose le lendemain ? Ah ce n’est pas si simple, alors « carpe diem ».
Porto n’était qu’à 70 km de notre point de départ, et ensuite il nous restait 50 km à parcourir jusqu’à notre ville étape. Marcus se souvenait de ses vacances à Madère, et des patisseries qu’il avait dégustées, c’est ce que nous attentions pour la pause déjeuner.
Le soleil sur le visage, le vent dans le dos, nous avons roulé jusqu’à Porto. Il y avait à nouveau beaucoup de cyclistes. Grâce à nos jambes bien exercées on a pu gagner chaque « duel ». On méritait bien nos patisseries.
Il y a à Porto un immense pont au-dessus du Rio Douro, mais c’est une autoroute interdite aux cyclistes. En cherchant notre chemin nous nous sommes retrouvés au milieu d’une manifestation sportive ; une course avec des centaines de participants et de spectateurs. En nous frayant un chemin jusqu’au port, nous sommes tombés sur un policier qui dans un anglais parfait nous a raconté l’histoire du vieux pont. Le détour valait le coup car la vieille ville et le vieux pont méritent une visite.
Les pavés qui sont omniprésents à Porto nous font tressauter, On est secoué comme dans un shaker !!!
Après le déjeuner composé de sucreries que nous éliminons bien vite, nous avons longé la côté, et c’était comme si on naviguait à la voile, poussés par le vent. Notre point de chute était à nouveau un port et nous n’avons pas manqué le ferry.
Avec un grand sourire nous sommes arrivés à Sao Jacinto où avait lieu une fête de rue genre gay pride, car il y avait des centaines de personnes présentes, du moins c’est ce que je croyais jusqu’à ce que je vois une flottille de bateaux décorés, une vierge et un prêtre. C’était plutôt une célébration religieuse.
Sur le ferry Marcus a réglé notre passage et dit au préposé de garder la monnaie, vous auriez dû voir son visage reconnaissant, inoubliable !
Au final on a parcouru 158 km au lieu des 130 prévus, et c’était une merveilleuse journée.
Etape 41
Nous nous sommes encore baignés.
Le temps était « copier coller » à celui d’hier. Nous sommes arrivés au paradis des surfers : Nazaré. C’est très touristique, mais en écrivant j’entends le roulement des vagues. Notre route était parsemée de petits villages parallèles à l’autoroute. Malgré cela sur notre route que nous pensions plus tranquille, il y avait beaucoup de camions chargés de bois , et nous avons traversé des bois de pins et d’eucalyptus qui dégagaient cette odeur particulière dont j’ai déjà parlé.
D’habitude c’est Marcus qui roule en tête, et c’est tout à fait différent d’être devant que derrière. On trace la route, on fait attention, car on est responsable, on prend le vent, on est concentré, on reste vigilant à tout ce qui peut arriver, et celui qui est derrière n’a qu’à suivre en toute confiance. Aujourd’hui Marcus s’est mis à côté de moi et m’a demandé de prendre la tête. Cela a été une leçon de vie pour moi. A l’avant on s’engage complètement et on a des responsabilités.
Notre hotel est au bord de la plage, et nous avons retrouvé notre Mercedes et notre équipe. Beaucoup de gens debout près de leur voiture se demandaient ce que nous faisions. Eh bien nous approchons de Lisbonne, c’est énorme et complètement dingue.
Nous avons pris le temps de nous baigner. Hé, l’eau était super froide !!! Nous sommes d’accord pour dire que la mer est plus froide qu’en Norvège où nous nous sommes aussi baignés. C’était quand même super, et cerise sur le gateau, la bière et quelques noix nous attendaient.
MARVULLI Franco, Vice Olympiasieger: „gäbed alles – gogogo JMZ“
Etappe 41 – gesponsert von Ruedi & Kathrin Baggenstoss – 148 Km / 896 Hm
Start: 09h30 Aveiro
Ziel (Ankunftszeit): 16h00 Nasale
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total): 5h11 / 221h35
Durchschnitt: 28.9 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*: 148 Km / 5’970 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*: 896 Hm / 51’495 Hm
Wieder einmal im Meer gebadet. Unterschiedliche Gefühls- und Gedankenzustände beim Velofahren
Das „copy paste“ hat beinahe geklappt! Wetter, Temperaturen, Verkehr und Etappenziel super. Die Gegend und die Straßen okay.
Wir sind im Surfer Paradies gelandet – Nazaré. Wohl sehr touristisch, doch während ich den Blog schreibe, höre ich das Rauschen der Wellen vom Strand. Der Weg nach Nazaré war geprägt von sehr langen Geraden entlang von kleinen, sehr weit aufgeteilten Dörfern. Parallel verläuft eigentlich eine Autobahn und erfahrungsgemäß sind dann weniger Lastwagen auf den Parallelstraßen, doch das war heute leider nicht so der Fall. Viele der Lastwagen hatten Holz geladen, was nicht verwunderlich ist, denn wir passierten immer wieder lange Pinien- und Eukalyptuswälder. Ich habe bereits schon darüber geschwärmt, was für einen wunderbaren Duft diese verströmen wenn es warm ist und heute bei 25 Grad – ein Traum, der das träumen noch viel einfacher macht.
Apropos träumen. Wie schon oft bei den vergangenen 41 Etappen – ja so viele sind es bereits, sind wir auch heute die bewährten 5 Km–Ablösungen gefahren. Spannend ist, dass die Gedankenwelt nicht gleich ist, wenn man vorne fährt oder hinten am „süggälä“ ist. Irgendwann ist mir das aufgefallen und heute wurde mir das von Marcus bestätigt, ja ihm gehe es genau so.
Ist man vorne am „stampfen“, dann ist man bereits körperlich viel mehr engagiert, dann schaut man für den idealen Weg, zeigt dem Freund so quasi den Weg und weist auf allfällige Hindernisse hin und man achtet auch auf den Weg. Mit anderen Worten, man ist voll in der Verantwortung und führt die Truppe an. Ganz anders wenn man hinten ist: der gröbste Wind wird vom Freund vorne verdrängt, dadurch kann man entspannt hinten eben „süggälä“. Man schaut für Dich und so kann man seine Gedanken so wunderbar auf Reisen schicken. Abgetaucht ist man dann, wenn man den Freund verwundert anschaut, wenn dieser vorne auf die Seite fährt und dir zu verstehen gibt, dass es nun wieder an Dir ist, die Verantwortung zu übernehmen.
Für mich eine weitere Lektion aus dem Leben, die mir das Radfahren irgendwie bildlich bewusst macht. Ist man „vorne“, im lead, dann ist man voll engagiert und in der Verantwortung. Darf man hingegen jemanden vertrauensvoll folgen, dann gehen Türchen auf und man kann etwas mehr um sich selber kümmern.
So quasi in der ersten Reihe an der Strandpromenade steht unser Hotel und entsprechend viel Aufmerksamkeit erhielten wir, als unser Mercedes vor dem Hotel stand und wir ankamen – die beiden Gladiatoren aus dem Norden. Sehr viele Leute blieben beim Auto stehen und wollten wissen, was wir denn machen. In solchen Momenten, also nicht nur in solchen, wird es einem bewusst, dass wir schon etwas machen, das nicht ganz so üblich ist. Wir stehen ja auch nicht mehr am Norkapp, sondern sind kurz vor Lissabon und da wirkt alles noch etwas grösser und verrückter.
Last but not least fanden wir auch noch Zeit um einen kurzen Sprung ins Meer zu machen. Wow, das war aber super kalt – Marcus und ich sind uns nicht ganz einig, doch ich behaupte, das Meer ist kälter als der See in Norwegen in dem wir badeten. So oder so war es toll und das anschließende obligate Notfallbier (den Recoveryshake hatten wir ja bereits) und die Nüssli waren noch ein weiteres Sahnehäubchen vom heutigen Tag.
Fazit: Radfahren kann helfen das Leben etwas besser zu verstehen.
Etappe 40 gesponsert von Credit Suisse Marktgebiet Winterthur – 158 Km / 911 Hm
Start: 09h15 Viana do Castelo
Ziel (Ankunftszeit): 17h15 Aveiro
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total): 5h58 / 216h24
Durchschnitt: 26.4 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*: 158 Km / 5’822 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*: 911 Hm / 50’599 Hm
Nur fliegen ist schöner – copy paste sollte doch möglich sein
Tage wie heute sollte man einfach immer wieder kopieren können auf den Seiten des Lebens, denn wenn es stimmt und perfekt ist, warum sollte es am nächsten Tag anders sein? Wie wir alle wissen, ist das leider nicht ganz so einfach. Um so wichtiger ist es, dass man sich den guten oder den perfekten Tagen ganz bewusst ist – seize the day oder carpe diem!
Porto lag nur knapp 70 Km vom Start entfernt und danach sollten es noch 50 Km sein bis zum Zielort. Darum kam die Crew in den Genuss von einem „Freitag“, denn es macht keinen Sinn sich in einer Stadt wie Porto zu suchen und zu treffen. Marcus wusste aus seinen Ferien auf Madeira, dass es in Portugal wunderbare Süßigkeiten gibt und das sollte unser heutiger Lunch sein – ein richtiger Sugarboost.
Die Sonne im Gesicht, den Wind im Rücken so fuhren wir Porto (https://de.wikipedia.org/wiki/Porto) entgegen und wieder waren die Velofahrer überall, diesmal sprachen sie einfach portugiesisch. Wir beide hatten wunderbare Beine, die ready waren for action und so nahmen wir jedes Duell auf und gewannen jedes. So verdienten wir uns die Süssigkeiten.
Gemäss Garmin gibt es im Zentrum Porto nur eine grosse Brücke über den Rio Douro. Wie sich herausstellte, ist das aber eine Autobahn und nicht wirklich geeignet für uns Velofahrer. Beim Wegsuchen fanden wir uns plötzlich mitten in einer großen Laufveranstaltung mit hunderten von Läufern und Zuschauern wieder. Gehend bahnten wir uns einen Weg entlang dem Hafen bis uns ein freundlicher Polizist, in perfektem Englisch, von einer weiteren Brücke, „the old bridge“, erzählte. Dieser Umweg hat sich definitiv gelohnt, denn die Altstadt von Porto und der Weg zur alten Brücke ist wirklich eine Reise wert (vgl. die Fotos). Natürlich passierten wir auch das Zentrum des Portweinverkaufs.
Wenn es eine „Beschwerde“ für heute gab, dann waren es die Pavé-Abschnitte (Kopfsteinpflaster), die es immer wieder hatte in und um Porto. Es ist unglaublich wie man da durchgeschüttelt wird – wie in einem Schüttelbecher. Wie überleben die Rennfahrer dies nur bei den Frühjahrsklassikern wie z.Bsp. Paris – Roubaix?
Das Mittagessen war einmal ganz anders – bestehend nur aus Süssigkeiten. Ist ja auch kein Problem, wenn man weiss, dass man diese entweder bereits verbrannt hat oder noch verbrennen wird.
Entlang der Küste ließen wir uns in den Süden „blasen“ – hätten wir ein Segel gehabt, wären wir wohl geflogen. Wie kleine Kinder ließen wir uns wieder anstecken von den perfekten Bedingungen und fuhren, also ob morgen das Velofahren verboten wäre – 40 Km in 65 Min. Ziel war wieder ein Hafen mit einer Fähre – wird diese fahren??? Ja sie tat es und das erst noch pünktlich.
Mit einem big smile erreichten Sao Jacinto und hatten noch etwas Zeit. Dann hörten wir Musik, sahen die vielen Leute und ich meinte nur, das scheint die Street Parade von Aveiro (https://de.wikipedia.org/wiki/Aveiro_(Portugal)
zu sein…… oh nein was für ein Irrtum – statt Lovemobils fuhren Schiffe in einer Parade, die offensichtlich einen religiösen Hintergrund hatten, denn es hatte einen Pfarrer und eine große Statue der heiligen Maria (das war zumindest unser Eindruck).
Das ist einer der großen Reize des Reisen oder eben „serendipitiy“ (der positive Zufall), denn man begegnet Dingen, Events, Menschen und erlebt Augenblicke, die man nie geplant hätte. Diese kreuzen weil man eben ungeplant und unvoreingenommen unterwegs ist.
Noch etwas ist mir heute geblieben, der dankbare Blick vom Kassier auf der Fähre. Er bahnte sich den Weg zwischen den Autos und den Fußgänger durch und verkaufte die Tickets. Von uns wünschte er EUR 4.10 für uns beide und die Fahrräder. Marcus gab ihm zu verstehen, dass er das Wechselgeld behalten könne. Ihr hättet dieses Strahlen und seinen Dank erleben sollen – einfach cool und unüblich. Schön, dass es das noch gibt.
Eigentlich waren heute ja nur 130 Km geplant, doch am Ende zeigte der Tacho 158 Km und wisst ihr was – es hat überhaupt keine Rolle gespielt, denn es ist so wunderbar gelaufen. Ja es ist eben immer schön, wenn es schön ist.
Fazit: Porto ist eine Reise wert. Serendipitiy und Dankbarkeit
Etape 38
De retour : le soleil, la châleur et le bon moral au top
Il faisait 10°C exactement lorsque nous sommes partis pour nous retrouver dans le brouillard et sous une pluie fine. 100 km plus loin nous étions à St Jacques de Compostelle pour notre pause déjeuner.
On a bien remarqué l’altitude de la Galicie, on n’a pas été emballé par la beauté des paysages. Ce qui est intéressant ce sont les bois d’eucalyptus devant lesquels nous sommes passés, qui dégagent une odeur forte particulière.
Et tout à coup il y a des pélerins partout près de leur but. J’ai essayé autant que possible de voir l’expression sur leurs visages et c’est la joie et une grande satisfaction que j’ai vues. Sur la grande place devant la cathédrale ça fourmillait de pélerins assis, allongés, recueillis. Voir et Vivre cette joie palpable et cette béatitude était apaisant. Je me sentais déplacé quelque part, car nous n’avons pas encore atteint notre but. Comment cela sera-t-il pour nous, encore deux bonne semaines pour le savoir.
Pour en revenir à notre journée, où sont passés nos accompagnateurs ? Ils n’ont pas la moindre chance de nous trouver dans ces ruelles ou de se garer. Nous nous sommes donc éloignés de la cathédrale et de la vieille ville et voulions les appeler, quand nous avons trouvé Rolf cherchant une place de parking. Il avait déposé Judith devant la cathédrale juste avant. Tout le troupeau étant enfin rassemblé, nous avons pu manger.
Jusqu’où allons nous ? Marcus ne sait pas trop, aussi nous nous décidons pour 40 km vers Vilanova de Arousa.
Je suis toujours épaté par la façon dont Marcus se débrouille grâce à son sens de l’orientation , pour trouver le chemin de la sortie. Cela a été le cas aujourd’hui. Le soleil et la châleur lui ont donné des ailes. En fait on a parcouru 60 km et pas 40 km comme cela avait été estimé. On aura parcouru 161 km et on en est content.
Ici à 7h30 il fait encore nuit mais le soir il fait jour à 8h30. Je me suis rendu compte qu’ici, en Galicie, avant 8h30 on ne peut pas dîner où que ce soit. Il est décrété que c’est de plus en plus tard. Je ne sais pas comment ça se passera au Portugal. Demain on passe la frontière.
Etape 39
Nous sommes arrivés au Portugal.
Oui on a mis de la crème solaire, car le soleil est revenu, et nous sommes au bord de la mer. Après Vigo nous avons longé la côté
Je ne sais pas pourquoi, dans mon esprit naïf, les routes étaient toujours plates le long des côtes. Comme nous l’avons appris au cours des 7 dernières semaines, ce n’est pas le cas. Pourtant aujourd’hui c’était comme dans un rêve, et le petit vent arrière était la cerise sur le gâteau.
C’est samedi , et les cyclistes espagnols circulent en pelotons. Heureusement ils se déplaçaient dans l’autre sens et nous n’avons pas eu à nous mesurer à eux. On avait donné rendez- vous à Guarda à Judith et Rolf, et nous les deux héros nous nous sommes perdus : en cherchant la direction du port, on s’est retrouvé sur le sable.
Quand nous sommes enfin arrivés au port, le ferry partait dans 15 min et nous avions faim, le prochain départ serait une heure plus tard. Le Rio Mino est le fleuve frontière entre l’Espagne et le Portugal. On a attendu près de deux heures et toujours pas de bateau. Aller au prochain pont cela signifiait 16 km de plus dans un sens et 16 dans l’autre. On s’est glissé dans les petites rues de Caminah, et en arrivant au port on a vu le ferry qui arrivait aussi. On aurait dû attendre une petite demi heure, ce que nous avions oublié c’est le décalage horaire. On a gagné une heure au Portugal.
Le vent nous a portés jusqu’à Viana do Castelo, notre ville étape que nous avons eu le temps de visiter ; la vieille ville est entièrement restaurée, et tout est de bon goût. Le hasard veut que ce jours là il y ait eu un festival musical, et nous nous sommes retrouvés là avec une bonne bière et des noix.
On a mangé une délicieuse fondue bourguignonne dans un restaurant traditionnel, je sais que cela n’a rien à voir avec la cuisine locale. En ce qui concerne la langue, elle ne ressemble pas à celles que nous connaissons. On en revient aux mains et aux pieds pour se faire comprendre.
Le soleil et la mer, que veux tu de plus ?
LEHMANN Urs, Präsident CH-Skiverband: „Spinner leben länger“
Etappe 39 – 123 Km / 889 Hm
Start: 09h15 Pontevedra
Ziel (Ankunftszeit): 16h45 Viana do Castelo
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total): 4h29 / 210h26
Durchschnitt: 27.3 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*: 123 Km / 5’664 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*: 889 Hm / 49’688 Hm
Portugal ist erreicht – perfekte Verhältnisse mit viel Sonne, Meer und einer gewonnen Stunde Freizeit
Yessss – wir konnten wieder Sonnencreme auftragen am Morgen, denn die Sonne und das Meer erwartete uns heute.
Nachdem wir Vigo durchquert und passiert haben, fuhren wir alles der Küste entlang. So habe ich mir das eigentlich immer vorgestellt in meiner Naivität – flache Strassen und immer schön der Küste entlang. Wie wir wissen aus den vergangenen gut sieben Wochen war das leider nie oder nur ganz selten der Fall, entweder ging es ständig rauf und runter oder es hat geregnet. Doch heute war es einfach nur perfekt – wie im Traum. Das Sahnehäubchen war sicher auch noch der sehr willkommene Rückenwind.
Es ist Samstag und dann sind auch die spanischen Velofahrer unterwegs – gleich in ganzen Pelotons. Leider fuhren sie uns immer entgegen, so dass wir uns gar nie mit ihnen messen oder einfach anhängen konnten.
Mit Judith und Rolf haben wir uns in Guarda verabredet, da wir dort auf eine Fähre wollten nach Caminah. Wir zwei Helden haben uns bei der Suche nach dem Hafen bereits etwas verfahren, denn wir fanden uns plötzlich auf einem Strandweg und irgendwann war dann nur noch Sand – also das Ganze HALT und zurück. Der Ärger war aber an einem ganz kleinen Ort, denn das rauschende Meer, die großartigen Felsen und die Sonne entschädigten uns.
Als wir dann am Hafen ankamen fuhr die Fähre innerhalb von 15’ ab. Wir wollten zuerst etwas essen und gemäß Plan ging die nächste ja in einer Stunde wieder – Denkste! Der Rio Mino ist eine Grenzfluss, denn auf der anderen Seite ist Portugal. Die Zeit verging, Rolf klärte einmal mehr ab und die Fähre wollte einfach nicht zurückkommen. Mittlerweile warteten wir bereits fast zwei Stunden und nichts ging. Bis zur nächsten Brücke sind es gut 16 Km und dann wieder 16 Km zurück. Wir wollten heute aber nicht wieder einen langen machen also wurde unser Sprinter zur Fähre. Selbstverständlich haben wir den Tacho gestoppt und liessen uns via Strasse nach Caminah fahren. Ihr glaubt es nicht, als wir am Hafen einfuhren, fuhr die Fähre auch in den Hafen ein! Offensichtlich hätten wir einfach noch eine halbe Stunde mehr Geduld haben müssen. Mittlerweile glauben wir auch zu wissen, wie es zu dieser Verwirrung kam bei den Zeitangaben – Portugal ist in einer anderen Zeitzone, d.h. wir haben eine Stunde gewonnen.
Die verbleibenden 25 Km wurden wir vom Wind richtiggehend getragen nach Viana do Castelo (https://de.wikipedia.org/wiki/Viana_do_Castelo) unserem Etappenzielort.
Ja was machen wir mit der gewonnen Stunde Zeit? Ein Besuch in der Altstadt. Wir kamen zum Staunen gar nicht mehr heraus. Alles wunderschön restauriert und sehr lieblich präsentiert. Diese Stadt scheint eine lange Geschichte zu haben und überrascht positiv mit der Erscheinung. Der Zufall wollte es, dass auch noch eine Art Musikfest stattfindet. In der Altstadt waren nicht weniger als drei Bühnen aufgebaut. So lässt sich sehr chillig ein Bier und spanische Nüssli genießen.
Das Nachtessen war auch ein Leckerbissen. In einem sehr traditionellen Restaurant haben wir ein Fondue Bourguignonne gegessen, meines Wissen kein Nationalgericht aber doch sehr gut. Was noch spannend war, zum Fleisch im Oel wurden auch Früchte serviert.
Ach ja die Sprache! Nun sind wir richtig gefordert, denn das portugiesisch hat nichts Verwandtes mit den Sprachen, die wir sprechen. Wir greifen also wieder auf die alt bewährte „Hände & Füsse-Sprache“ zurück.
Fazit: Sonne und Meer – was willst Du mehr?
Etape 37
On roule au lieu de nous reposer
Je ne vais pas encore vous parler du temps. Il pleut et réjouis toi quand il pleut ,ça ne sert à rien de se lamenter car il pleut quand même.
Aujourd’hui c’est notre jour de repos, mais hier nous avons bien récupéré et très bien dîné. Le parador était le bon choix. Merci à tous pour vos encouragements et vos commentaires qui nous vont droit au cœur.
Saint Jacques de Compostelle est la destination finale de tous les pélerins. Nous voulions y aller mais sommes à plus de 170 km de cette ville, or pour un jour de repos cela fait beaucoup. On se décide donc pour une autre ville, pas très loin, Vitalba, et on arrive dans un très bel hotel.
Vitalba est un village qui ressemble à beaucoup de petites villes que nous avons traversées ; une place centrale, une église, une boulangerie, une boucherie, quelques bars/restaurants. Marcus et moi nous y avons flâné, et avons remarqué que tous les magasins étaient fermés, probablement l’heure de la siesta. Qu’est-ce qui peut y bien attirer les gens ? Qu’est-ce qui leur plaît, pourquoi y bâtissent-ils leur existence? Pourquoi sommes nous à Wetzikon/Thalheim ? qu’est- ce qui nous y retient ? On n’a pas trouvé la réponse, peu importe, ça a juste occupé notre esprit. Aimer et protéger son petit monde, ne pas toujours faire de comparaisons avec autre chose est ce qui rend heureux.
Nous avons eu le temps de regarder ce qui nous attend , le reste de notre trajet jusqu’à Gibraltar, et la bonne nouvelle est que nous y serons le 30 septembre. Même si cela ne fait pas tout à fait 8000km en fin de course, nous sommes fiers de ce que nous aurons accompli



















































