Archiv der Kategorie: LinkedIn

Etappe 31 gesponsert von Sandro Schmid – AAAccell – 203 Km / 566 Hm

Start:                                               09h45 Bordeaux
Ziel (Ankunftszeit):                         17h30 Bayonne
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         6h23 / 173h15
Durchschnitt:                                   31.7 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           203 Km / 4’715 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       566 Hm / 38’931 Hm

„Zägg – dä nächschti 200er“

Beim Aufstehen wurde ganz rasch klar – gestern hatten wir von allem etwas zu viel……  vom Essen, vom Mineralwasser, vom Apéro und ja vielleicht auch etwas vom Bordeauxwein….. Von etwas hatten wir aber auch etwas zu wenig: vom Schlaf. Wird das alles zusammengemischt ist das Resultat dann offensichtlich: wo ist die Motivation für die anstehende Etappe?

Bis wir dann losfuhren war es bereits 09h45 und so ganz klar war auch nicht wie wir aus Bordeaux herauskommen sollen. Marcus hat von seinen Verwandten sicher fünf verschiedene Varianten erklärt bekommen. Eines war bereits klar beim Start – es wird eine totale Flachetappe – also von Beginn weg „Kette rechts“.

Das Wetter meinte es sehr gut mit uns – angenehme 20 Grad und etwas Sonne. Es ging dann ganz flott aus der Stadt hinaus und dann hatten wir primär diese scheinbar endlosen Gerade vor uns. Da kannst du während 5 Km einfach nur geradeaus fahren und das Ende der Strasse oder eine Kurve ist am Horizont nicht sichtbar. Links und rechts von der Strasse ist es ebenfalls immer gleich – Pinien und noch einmal Pinien. Was macht man da am Besten: Griff und Kopf nach unten, Kette rechts und Vollgas geben. Im bewährten 5 / 5 liessen wir es wortlos krachen. In no time erreichten wir unsere Crew zur Mittagspause nach 106 Km mit einem Schnitt von über 32 KmH.

In der kurzen Pause beugten wir uns alle noch einmal über die Karten und stellten fest, dass wir das Ziel nach hinten verlegen müssen, da sonst die morgige Etappe zu lange sein würde. Wow, das bedeutet nun 200 Km – also noch einmal knapp 90 Km – nicht gerade ein Aufsteller. Als ob das nicht schon genug wäre, zogen noch Wolken auf und es begann zu tropfen. Was soll’s: Augen zu und durch – nicht lange studieren, denn es wird nicht besser.

Nach 180 Km zeigte der Tacho einen Durchschnitt von 32.6 – nicht schlecht. Ich war ganz schön froh, dass wir nicht das Wetter der Etappe 30 hatten, das hätte uns wohl den Rest gegeben. Seit der Mittagspause hat sich landschaftlich rein gar nichts verändert: Pinien, Pinien und noch einmal Pinien und das bei pfeilgeraden und endlos scheinenden Straßen.

In Bayonne sind wir nun angekommen und somit auch der letzte Abend mit Alex und Werner, die morgen Abend den Autoschlüssel und die Verantwortung an die neue Crew übergeben werden.

Bei der Hotelbuchung ist immer eine der grossen Herausforderung, dass Marcus und ich wohl das Zimmer jeweils teilen, doch das Bett wollen wir nicht auch noch teilen, ergo ist ein Kingsizebed für uns nicht ideal. Heute war wieder so ein Fall. Nach dem Checkin gehst Du mit Sack und Pack ins Zimmer und siehst nur das eine Bett – also wieder runter an die Reception – ein neuer Anlauf. Heute ging das dreimal so, bis sie dann in einem Zimmer aus einem grossen Bett, zwei einzelne gemacht hatten.

Der Highlight war dann das Nachtessen in einem unscheinbaren Restaurant: http://www.restaurant-bayonne-royleon.com – ganz spezielle Menus, raffiniert gemacht und sehr einladend angerichtet – ein Traum.

Unsere Zeit in Frankreich nähert sich dem Ende –nur noch wenige Kilometer und dann befahren wir Spanien. 

Fazit: „Kette rechts“ und dann Vollgas

Bildschirmfoto 2016-09-09 um 19.16.17 Bildschirmfoto 2016-09-09 um 19.16.52

Ruhetag in Bordeaux

Ein Ruhetag scheint immer etwas schneller vorbei zu gehen….

Gestern noch eine „Bollenhitze“ und heute angenehme 25 Grad – ideal für einen Ruhetag. Alex und Werner waren natürlich voller Tatendrang nach sechs Tagen primär für uns dazu sein. So trennten sich unsere Wege bereits nach dem Frühstück, das wir auch getrennt eingenommen haben. Während Marcus und ich bei der Tante im Haus übernachteten, bezogen die beiden je ein Zimmer in einer nahegelegenen Jugendherberge. Mit dem Tram fuhren sie los um Bordeaux zu besichtigen.

Unser Weg führte uns zuerst zu Cousine Nathalie und danach direkt zu Yves, einem Physiotherapeut, der uns massierte und behandelte. Während er den einen massierte, war der andere an einem Elektromassagegerät angehängt und erhielt so quasi Elektroschocks – nein natürlich nicht – eher ein angenehmes „Chrüsälä“. So kam jeder in den Genuss von gut einer Stunde Behandlung. Statt einer Bezahlung, wünschte er sich nur ein gemeinsames Foto mit uns vor dem Mercedes. So habe er das Gefühl auch etwas zu dieser tollen Sache beigetragen zu haben. Wie cool ist das denn – danke Yves you made a difference.

Nun ging es direkt an den Strand in Lacanau. Eine Beach von besonderer Bedeutung für Marcus, dort war er als Kind und mit seinen Kinder schon x-mal. Was haben wir gemacht – NICHTS.  Ein kleines Nickerchen am Strand, ein kurzer Schmumm im erfrischenden Meer und natürlich ein Espresso da und etwas Süsses dort. Die Zeit verflog nur so. Wäre manchmal schön, wenn das bei härteren Etappen auch der Fall wäre.  Aber eben, das Leben ist kein Ponyhof.

Ab 18h00 ging es von einem Verwandtenbesuch zum anderen und überall waren wir so herzlich willkommen. Wir wurden beschenkt und bewirtet und selbstverständlich war die Zeit überall viel zu kurz und zu knapp. Was für eine tolle Familie hat Marcus hier in Bordeaux – einfach super und man fühlt sich sofort als Teil davon.

Noch etwas in eigener Sache: für die kommenden 5 Etappe haben sich noch keine offizielle Spender eingefunden – also wer hat noch nicht oder will noch einmal???

Fazit:  Auch die Franzosen unterstützen JMZ. Sun, fun and nothing to do. 

Etappe 30 – gesponsert von Amberg Engineering AG – 206 Km / 727 Hm

Start:                                               08h45 La Rochelle
Ziel (Ankunftszeit):                         18h00 Bordeaux, Le Taillan
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         7h43  / 166h52
Durchschnitt:                                   26.7 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           206 Km / 4’512 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       727 Hm / 38’365 Hm

Angesagt: 165 Km – gemacht 207 Km – wer hat hier gerechnet? Weinstrasse im Bordeauxgebiet – ein Traum, wenn man einmal dort ist. Happy Familientreffen von Marcus

Gemäss den heutigen News wird Bordeaux die Stadt sein mit den höchsten Temperaturen von ganz Frankreich – erwartet werden 37 Grad und da wollen wir wirklich hin und das noch mit den nicht-klimatisierten Rennräder???? Okay, die beiden Routenplaner Marcus und Alex berechneten eine Etappe von 165 km.  Es kam noch besser, denn an der Hotelreception wurde uns ein noch kürzerer Weg nach……

Oh wie cool, ich sitze hier in meinem Zimmer, bin am Blogschreiben und da fliegt mir doch eine kleine Fledermaus um die Ohren. Wow, so nahe habe ich noch nie eine gesehen und ich bin sicher, das ist ein super Ohmen – danke für deinen Besuch mein kleiner Freund (ist soeben aus dem offenen Fenster verschwunden).

……. sorry für den kleinen Einschub. Wo war ich? Ach ja beim kürzeren Weg bis nach Rochefort. Wir sind extra eine halbe Stunde als üblich losgefahren, weil wir wussten, dass wir in Royan eine Fähre erwischen müssen.

Zügig kamen wir voran und erreichten Rochefort wirklich super gut, doch dann fuhren wir doch tatsächlich einmal im Kreis – jänu, da ging unser kleiner Vorsprung flöten. Wie kann das nur passieren? Wir sind ja schon super Helden.

Wir fuhren in Royan ein und das zeitgleich mit der Fähre – super Timing. Die Crew stand bereits ready mit den Lunchbags für uns Athleten – was für ein super Service. So konnten wir auf der 20 minütigen Überfahrt etwas essen und drinken, hatten wir doch bereits 86 Km in den Beinen und heiss war es auch schon.

Mit dem ersten Meter im Département de la Gironde schien Marcus in seiner ersten oder zweiten Heimat angekommen zu sein. Er zeigte mir gleich einer der Strände, die er bereits als kleiner Junge besucht hatte. Ihr hättet sein Leuchten in den Augen sehen sollen – unvergesslich.

Marcus hatte eine klare Vorstellung über den restlichen Verlauf der Etappe, hatte er diese ja früher auch schon mit dem Auto befahren – ja mit dem Auto mein guter Freund……. Ich fragte ihn noch wegen dem evtl. Nachschub für die Bidons – ist keine Problem, wir können unterwegs in den kleinen Städtchen jederzeit kurz anhalten und etwas einkaufen…..

Jetzt weiss ich auch warum der Wind gestern wohl etwas länger gepennt hat, damit er heute Vollgas geben konnte und das tat er. Statt mit „Kette rechts“ Vollgas geben zu können, mussten wir immer wieder auf das kleine Kettenblatt schalten, um so einigermaßen gegen den Wind aufkreuzen zu können. Und nun kammen sie – die Hitze und die 25 Km, die nur endlos flach sind und keinen Schutz vom Wind bot. Nach einer Weile schaute ich Marcus etwas fragend an???? Marcus: „ja es wird bald besser wenn wir bei den Weingüter sind, da wird es Bäume und Alleen haben, die uns vom Wind schützen werden“. Das stimmt, aber erst nach eben diesen 25 Km. Ja diese Anfahrt auf der Weinstrasse hatte mein lieber Freund etwas anders in Erinnerung. Was ich ihm zu Gute halten muss – er übernahm Verantwortung und führte einen heroischen Kampf mit und gegen den Wind.

Wir alle kennen folgenden Satz aus der Werbung von Medikamenten: „Zu Risiken und Nebenwirkungen, lesen sie die Packungsbeilage oder fragen sie ihren Arzt oder Apotheker“ – Was wäre wohl heute in der Packungsbeilage gestanden oder was hätte der Arzt uns empfohlen? Fahrradfahren in dieser Hitze (mittlerweile 33 Grad und Wind wie in einem Backofen) – könnt ihr vergessen – abgelehnt – Übungsabbruch, zuviele Risiken und Nebenwirkungen. Leider keine Option für uns – also weiter.

Während dem Fahren ist die Haut immer schön trocken und man schwitzt gar nicht – danke lieber „Windföhn“. Hält man aber an, dann passiert folgendes: Grosshirn an alle Pumpstationen: „sofort kühlen, was ist das nur wieder für eine Sauhitze heute – das ist ein Notfall sofort, ich betonne! Sofort runter kühlen.“ Und dann stehst du da und es läuft dir nur so runter.

Nun zum Getränke-Nachschub: kein Städtchen auf den ersten 70 Km hatte einen offenen Laden oder ein Restaurant – super Mr. Tourguide. Die Bidons bereits leer und keine Ende von Hitze und Wind in Sicht. Lösung: Notfallnummer einstellen und innert 15’ war die JMZ-Rettungscrew vor Ort.

Und dann kamen sie, die Weingüter und Marcus hatte wirklich nicht zu viel versprochen. Wunderschöne Güter, Reben so weit das Auge reicht und ein Marcus, der über jedes Gut etwas zu erzählen wusste, primär wie super gut dieser und jener Wein ist. Und ja, nun waren wir vom Wind geschützt……

In Städtchen Pauilac offerierte Marcus uns allen ein grosses Glacé und je zwei Cola’s – wie super gut war das denn. Alex und Werner hatten heute unterwegs den Sprinter in einer Waschanlage wieder auf Hochglanz gewaschen und poliert und das ist doch eine Glacebelohnung wert oder?

Ich schaute auf meinen Tacho: 166 Km – oh wir sind ja bereits am Ziel – denkste es fehlen noch 40 Km – was ist hier nur schief gelaufen? Spielt eigentlich keine Rolle, denn Bordeaux le Taillan ist noch nicht da, also Schnauze halten und pedalen…..

Es folgten weitere Weingüter, die wirklich eine Augenweide sind und so vergingen die 40 Km im Fluge. Wir biegen in einer der Strassen in Le Taillan ein und da kommt uns ein Teil von Marcus Familie ebenfalls mit Fahrräder entgegen. Was für eine herzliche Begrüßung und Tatie Coco mit 81 Jahren, wollte gleich ein Rennen machen. Gibt es etwas Schöneres als von einer Familie so empfangen zu werden? Zusammen fuhren wir die restlichen Meter und dann ging es los mit Apéro, kurzer Abkühlung im Pool, über zur Vor-, Hauptspeise, Käse und Dessert. Zu zwölft sassen wir zusammen am Tisch und sprachen mit Händen und Füssen, denn mein Französisch ist etwas eingerostet und  gehört bekanntlich nicht zu meinen lieblings Sprachen….. Was für ein super toller Abend und was für eine Gastfreundschaft – danke Euch allen.

So nun Ruhetag in Bordeaux – uns wird es sicher nicht langweilig, doch zuerst noch dem kühlenden Wind etwas zuhören und dann schlafen.

 

Fazit: Die meisten sind am Ende der Weinstrasse körperlich schwerer und finanziell leichter – bei uns ist es gerade umgekehrt – zu viel geschwitzt  beim Kampf gegen Wind und Hitze. Die speziellen Erinnerungen und Empfindung von Marcus bei seiner Familie.

Bildschirmfoto 2016-09-08 um 00.18.10 Bildschirmfoto 2016-09-08 um 00.17.16

Etappe 29 : 172 Km / 853 Hm

Start:                                               09h15 Pornic
Ziel (Ankunftszeit):                         16h30 La Rochelle
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         5h48  / 159h09
Durchschnitt:                                  29.5 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           172 Km / 4’306 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       853 Hm / 37’638 Hm

Sehr gut vorangekommen. Zeit gehabt um zu philosophieren.  

Die Hitze hat uns eingeholt – schwitzen statt schlottern! Am Morgen sah es zwar noch nicht so aus, denn wieder hatte es Nebel und die Sonne hielt sich versteckt und auch der Wind war wohl noch am pennen, also wir losfuhren. Es ging gleich richtig los – aus dem Hotel raus und auf die Autostraße und volle Pulle – was häsch, das häsch!

Das Gelände war ideal für die 5 Km-Ablösungen – langgezogene Bodenwellen, die ein dahinrauschen so richtig ermöglichten. Also! Wenn es schon für uns läuft, dann nutzen wir das aus und der Wind hat wohl heute ausgeschlafen, denn er war erst so ab 11h00 spürbar – nicht fest aber eben doch so, dass es mehr Aufwand braucht auf dem Radel.

Es geht ja nicht immer nur gerade aus und wir folgen auch nicht immer der gleichen Straßennummer (z.B,D5 oder D786), d.h. bei jeder Richtungsänderung wird das neue Ziel, sprich Dorf, kurz bekanntgegeben, so dass dann vier Augen schauen können, ob wir richtig unterwegs sind. Was wir auf keinen Fall wollen, sind Umwege fahren, die kosten A) körperliche Kraft und B) tuen sie „geistig“ weh.

Man radelt so vor sich her, hat den Namen des kommenden Dorfes / Städtchen im Kopf und fokussiert sich darauf. Es wird erreicht, man passiert es und fährt weiter und ja man vergisst es wieder. Einige bleiben aber aus irgend welchen Gründen hängen, doch die meisten gehen unbeachtet vorbei oder positiv formuliert – man hat diese wieder losgelassen. Das ist mir heute so aufgefallen und hat für mich auch eine Parallele zum wirklichen Leben. Dinge werden definiert, avisiert, passiert/erledigt/erlebt und sind dann Vergangenheit. Die Kunst ist es im Augenblick zu sein, es zu genießen, es dann aber auch wieder loszulassen. Ja beim Velofahren wird einem auf einfache Art und Weise so einiges bewusst.

105 Km geschafft und das mit einem Durchschnittsspeed von 30.5 – well done Boys. An einem kleinen Weiher haben Werner und Alex für uns den Lunch serviert. Wir können ja nun alle wieder „normal“ essen – halleluja. Die Sonne war nun voll da und der Wind ebenfalls.

La Rochelle, unser heutiges Ziel, ist nur noch knapp 60 Km von uns entfernt – das sollten wir in 2.5 Std. locker schaffen. Eltern mit kleinen Kindern wissen, dass so gegen Abend die Kleinkinder oft die „Schreiphase“ haben – wer weiß warum? Das kam mir heute in den Sinn, als ich einmal mehr Marcus erlebte nach dem Mittagsrast, denn dann hat er jeweils seine „Stampferphase“ und fährt so Rad, als ob es Morgen verboten wird.

Der Vorteil vom raschen Velofahren bei dieser Hitze (zeitweise 33 Grad) ist der wunderbare Wind, der scheinbar kühlt. Zusammen mit dem Gegenwind ja schon fast chillig J – wehe wenn man aber kurz anhält, dann weiß man wie sich der Mozzarella auf einer Pizza im Ofen fühlen muss.

Ihr spürt heute war ein erfolgreicher Tag und wir sind stolz: 170 Km mit einem Durchschnitt von fast 30 KmH, nachdem wir vor zwei Tagen noch so in den Seilen gehangen sind. An dieser Stelle danken wir dem grossen Support von vielen Bloglesern und Fans – es hat geholfen. Einmal mehr: wo ein Wille ist, ist ein Weg und wenn der Wille noch sinnvoll umsetzt wird, ist noch viel mehr möglich. Ich bin stolz auf die JMZ-Truppe – weiter so und nun sind wir ja nur noch eine Etappe vom Weinparadies und dem wohlverdienten Ruhetag entfernt. Chateaux’s wir kommen – get ready and get the great win’s out.

Fazit: Die Wärme beflügelt.  

Bildschirmfoto 2016-09-06 um 17.41.57 Bildschirmfoto 2016-09-06 um 17.41.23d

d

Etappe 28 : 190 Km / 1’683 Hm

Start:                                               09h00 Moncontour
Ziel (Ankunftszeit):                         18h00 Pornic
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         7h18  / 153.21
Durchschnitt:                                   25.9 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           190 Km / 4’134 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       1’683 Hm / 36’785 Hm

Deutliche Antwort auf die gestrige Misere.  Reis und Rüebli „retten“ alle JMZ-Büebli. Wieder mehr oder weniger im Fahrplan

Was für ein Aufstehen heute Morgen? Das Morgenessen haben wir alle ins Zimmer separat geliefert bekommen, da das Hotel eigentlich geschlossen ist. Als ich aus dem Hotelzimmer (alle Zimmer haben dein Eingang direkt an einer Strasse) ging sah ich Werner und Alex je mit einer Tasse Kaffee in der Hand draußen stehen. Und nun die alles entscheidende Frage: Wie geht es? Alex: „ich wurde auch noch richtig „durchgeputzt“ und Werner: „Lage stabil, kann aber noch nichts essen“. Bei Marcus tönte es ähnlich und ich war immer noch leicht fiebrig. In einem Punkt waren wir uns bereits vor dem Start einig: das Menü für heute Mittag – Reis mit Rüebli, so wie gestern zum Nachtessen und teilweise zum Frühstück (ich habe die Resten von gestern gleich gegessen).

Bordeaux ist in drei Tagen zu erreichen und durch die verkürzte Etappe von gestern gibt es etwas mehr für die kommenden Tage. Für heute planten wir gute 155 Km.

Das Wetter war gut, dh. trocken mit etwas Nebel, was hier in der Bretagne nichts ungewöhnliches ist. Marcus fühlte sich Welten besser als noch gestern – wie sagte er: „ich habe wieder richtig Benzin drin“ und so übernahm er die Führungsarbeit, da ich mich noch nicht so super fühlte. Bis zum Mittagsrast agierte und reagierte ich nicht, nein ich funktionierte nur. Es war mein ganz persönlicher Kampf und zum Glück konnte ich einfach beim Capitain de la route anhängen. Das Gelände und der Wind machten es uns auch nicht ganz einfach, denn es war ein ständiges Auf und Ab und der Wind blies primär von vorne, mal etwas mehr von links und dann wieder von rechts, aber eben immer von vorne. Hat der etwas gegen uns?

Wir durchquerten so quasi die Bretagne von Norden in den Süden und das erklärt auch das hügelige Gelände. Wenn man dieses Gebiet mit einem Auto befährt und dabei den Tempomaten drin hat, ist das einfach und wunderbar – mit dem Radel ist es nur noch wunderbar! Die Gegend hat sehr viel zu bieten an alten und gut erhaltenen kleinen Städtchen, die in der Vergangenheit sicher einmal eine größere Bedeutung hatten. Stellvertretend erwähne ich Josselin: https://de.wikipedia.org/wiki/Josselin

Beim Mittagsrast – bei Reis und Rübli – wurde die Route etwas verlängert auf knapp 170 km also nicht Saint Nazaire als Ziel, sondern Pornic. Somit war klar, dass wir die nächste grosse Brücke überqueren werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Saint-Nazaire-Brücke. Ich kann euch sagen, diese Dinger sind schon sehr eindrücklich und heute hatte es noch viel Wind und einen Nebel, der sich mit San Francisco vergleichen lässt. Natürlich hielten wir auf dem höchsten Punkt an und machten, wie es sich für richtige Touristen gehört, noch einige Fotos. Dabei blies uns der Wind um die Ohren, es war merklich kühler und der Nebel war gerade unter uns. Fazit: super cooles Erlebnis, noch eindrücklicher als die Brücke in Le Havre – Pont de Normandie.

Sobald die Brücke fertig ist, ist es auch fertig für uns Radfahrer, denn nach wie vor haben wir auf Autobahnen nichts verloren. Also rechts weg und neu orientieren. Nun stellte Marcus fest, dass er die Karten aus dem Atlas nur bis vor die Brücke fotografiert hat….. ups. Na gut wir haben ja noch iPhone und Garmin (leider können wir diese Dinger nur noch begrenzt nutzen, da das synchronisieren und laden von Routen so mühsam und langwierig ist und der geduldige Kurt ist ja auch nicht mehr da). Bald fanden wir einen Radweg, der gut beschildert und uns direkt nach Pornic führte – einziger Nachteil: ich glaube so jeder Hausecken in diesem Delta mussten wir irgendwie an- und umfahren. Ja und teilweise durften wir auch auf Naturstrassen fahren. Einmal mehr die letzten 15 Km können sehr lange dauern und so war auch heute. Kurz vor Pornic schaute Marcus auf seinen Garmin – er hatte dort die Hoteladresse eingeben – und was zeigte das Ding an: „Bitte wenden“- Marcus: „so ein Scheiss, dass kann ja nicht sein, los wir fahren weiter“. Ja wir hätten dieses eine Mal auf die Maschine hören sollen, denn unser „selbstständiges“ Weiterfahren führte zu einem Umweg von knapp 5 Km, denn die Wendeempfehlung war genau richtig. Um 18h00 erreichten wir das Hotel und der Tacho zeigte beachtliches: 190 Km und knapp 1’700 Hm – wir haben also eine klare Antwort zu gestern gegeben – das JMZ-Team ist wieder zurück.

Bei einem wunderbaren Nachtessen im Hafen genossen wir nicht nur das Essen, nein auch das Geleistete. Wir waren alle viel weniger auf den Felgen, als gestern nach den läppischen 106 Km. Nutzen wir diesen Wind aus und lassen uns nach Bordeaux tragen, wo uns der nächste Ruhetag erwartet.

Fazit: Das Team ist wieder auferstanden und hat so einiges geleistet. 

Bildschirmfoto 2016-09-05 um 18.53.41 Bildschirmfoto 2016-09-05 um 18.54.24

Etape 25 du Havre à Carentan

Après une journée de repos, ce n’est pas évident de se remettre en selle, heureusement  nous n’avons pas trop de jours de repos. Nous nous sommes couchés tard, et le matin on l’a ressenti,  néanmoins il faut faire abstraction des pensées négatives,  et les mettre dans un coin, car ça n’avance à rien.

Nos accompagnateurs prennent joyeusement leur petit déjeuner mais nous deux n’avons pas faim, néanmoins le bon sens nous conseille de manger avant l’effort.

Le port du Havre, point de départ, est gigantesque et quand tu le parcours à vélo, tu as l’impression d’être minuscule et qu’il n’a pas de limites . il y a des cargos qui transportent jusqu’à 19 000 containers. Heureusement, hier, un chauffeur de taxi nous a donné les grandes lignes pour trouver le bon chemin, et on est arrivé au pont de Normandie. Je ne me suis jamais trouvé sur pont avec un pente de 6,5%  et j’ai du monter en danseuse. Crucial ! a dit Marcus dans la langue qui est ma préférée.

Ca s’est super bien passé, par Honfleur, et le long des côtes normandes .  Puis, en lisant les panneaux indiquant des noms bien connus  de batailles de la 2ème guerre mondiale, j’ai voulu y aller, mais la route planifiée ne passait pas par là. Nous nous sommes perdus, retrouvés sur l’autroute….., je vous laisse imaginer la tête des conducteurs, jusqu’à ce qu’on trouver lune sortie ( par l’entrée en fait). Nous faisons un détour et nous retrouvons sur du gravier avec nos super vélos qui  ont été conçus pour le Paris Roubaix….

L’équipe accompagnante a préparé son premier repas, super bon !

Pendant  notre traversée de la Normandie, mes pensées m’emportaient constamment  vers la 2ème  guerre mondiale, et ce qui s’y est passé . Beaucoup d’hommes ont laissé leur vie au combat, et le cours de l’histoire a changé, comme l’évolution de l’Europe.

Pour terminer mon récit de cette journée, je vais aborder un autre sujet : vous savez comme il est important pour les Français de faire un bon dîner et d’apprécier la soirée. C’est ce que nous faisons et nous n’allons pas maigrir !

Etape 26 de Carentan à Saint Malo

L’immodium remplace le croissant, et le riz le hamburger  –   Bain de mer  -Saint Malo est à voir absolument.

Hotel sur la promenade le long de la mer,  baignade dans la mer, et repas fantastique dans la vieille ville de Saint Malo.

Au lieu de profiter du buffet du petit déjeuner, Marcus , assis devant sa tasse de thé noir, à sorti l’Immodium de sa boite et lu la notice. Depuis hier son estomac et son intestin lui jouent des tours. Mon copain n’avait pas l’air frais ce matin, malgré la nuit à l’hotel,alors que 155 km  nous attendaient avec une première pause à 100 km.

Il y avait peu de circulation comme c’était dimanche, on a très bien roulé pendant les premiers 100 km, et aucun cycliste ne  nous aurait doublés. Nous roulons sur les magnifiques routes normandes que je conseille vivement de découvrir. Ces petits villages peuvent nous amener à croire que le monde, malgré  l’union européenne,  va bien. On a envie de s’arrêter dans les petites boulangeries ou boucheries artisanales pour y acheter quelque chose. Bien sûr on ‘est pas là pour ça mais notre équipe le fait.

Nous avons déjeuné devant le Mont Saint Michel. Marcus n’a mangé que du riz/carottes et moi un gros hamburger/frites. Marcus se sentait déjà mieux. Nous avons  grimpé jusqu’à l’église, et je me suis demandé ce que les bâtisseurs avaient pensé en construisant ici.

Il nous restait 50 km avant Saint Malo. Il fait 29 °, chouette on va  bronzer, mais on a le vent de face et il est chaud. On longe des établissements où on conditionne les moules et les huitres, de belles plages,  des promenades , beaucoup de restaurants.

Nous sommes arrivés à l’hotel avant nos accompagnateurs, et on profité du soleil, et du vent rafraichissant. Je me dois de féliciter le capitaine de la route pour son comportement aujourd’hui, car malgré son régime,  il s’en est très bien sorti. « Chapeau mon copain »

La suite vous la connaissez déjà, je voudrais juste ajouter que j’aimerais bien passer quelques jours de repos ici, et que j’apprécierais d’y revenir en touriste

Etappe 27 gesponsert von Hubmann Franziska: 106 Km / 918 Hm

Start:                                               10h30 Saint Malo
Ziel (Ankunftszeit):                         16h0 Moncontour
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         4h02  /146h03
Durchschnitt:                                   26.3 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           106 Km / 3’944 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       918 Hm / 35’102 Hm

Die JMZ-Truppe ist angezählt. Rückfall und ein weiterer Befall. Verkürzte Etappe.  

Leider war der Start in den heutigen alles andere wie gut, denn Marcus hatte einen Rückfall und es sollte noch andere treffen im Verlauf des Tages.

Marcus liess das Frühstück aus und es war geplant trotzdem um 09h00 los zu fahren. Wenn es dann gegen einem läuft, dann so richtig! Es begann auch noch zu regnen – was für ein Gegensatz zu gestern (heute 17 Grad, gestern 29 Grad). Im Vertrauen auf die WetterApp wurde die Abfahrt um eine Stunde verschoben. Wir schlichen alle irgendwie aus dem Hotel. Für die Crew war es auch nicht einfach, da die Routenpläne immer wieder von uns geändert wurden und sie nie so genau wussten, was und wie wir es heute machen werden. Lange Rede, kurzer Sinn: um 10h30 fuhren wir „topmotiviert“ im Regentenue los. Zum Glück war es nicht so kalt und der Regen nur leicht.

Bereits von Beginn weg war der Wurm auch beim Routenfinden drin. So dauerte es schon viel länger als geplant aus Saint Malo hinaus zu fahren und unterwegs verfuhren wir uns auch noch ein paar mal – es ist also richtig super doof gelaufen. Ihr könnt euch vorstellen, dass das das Stimmungsfass jetzt nicht gleich zum überlaufen brachte.

Wir fuhren eigentlich durch ein super schönes Gebiet, doch da es bewölkt war und unsere Motivation, Stimmung und Verfassung auch nicht gerade in der oberen Hälfte der Motivationsskala war, nahmen wir das irgendwie gar nicht so richtig wahr.

Im Fachjargon nennen wir das „eine richtige Drecksetappe“- man wurmt so vor sich hin, der Tacho scheint eingefroren zu sein und das Grosshirn entwickelt nur ein Auge für das Negative und das Schlimme – und es findet es laufend!!!

Eindrücklich war der Abstecher ans Cap Fréhel https://de.wikipedia.org/wiki/Cap_Fréhel – aber eben bei Sonnenschein wäre es noch viel schöner gewesen – ihr merkt – so war der Groove.

Zum ersten Mal haben wir die Crew zurück beordert, so dass die Pause früher stattfinden konnte. Es war bereits 13h45 und wir hatten erst 64 Km „erkämpft“. Es bringt nichts, das war uns nun glasklar. Also bis wohin soll es noch gehen? Es müssen mind. 100 Km auf dem Tacho sein (wer hat das eigentlich bestimmt? Ja so sind wir eben). Das neue Ziel wurde mit Moncontour definiert, Distanz etwas mehr als 40 km. Alex reservierte in Windeseile ein Hotel vor Ort. Irgendwie rafften wir uns wieder auf und gaben trotz körperlicher und geistiger Havarie noch einmal Vollgas.

Streckentechnisch lief es nun für uns, da es nur noch sehr wenige Steigungen hatte und primär via sehr langen Geraden abwärts ging. Moncontour  https://www.google.fr/search?q=moncontour+bretagne&client=safari&rls=en&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwi9387-rPbOAhUMahoKHbhTAt0Q_AUICCgB&biw=1040&bih=635 ist ein sehr idyllisches Dorf auf einer Anhöhe.

Wir kamen an, stiegen von den Rennmaschinen (die waren es noch, wir schon lange nicht mehr) und sassen einfach nur da vor dem Hotel. Wir beide sahen aus wie  ausgetrunkene Biergläser! Einfach nur leer.

Zimmerbezug, duschen und beide legten wir uns einfach nur hin – OHNE WORTE. Alex und Werner machten sich nun auf in die nächstgelegene Stadt um eine Apotheke zu suchen, damit sie ein Magen/Darmmittel für Marcus auftreiben konnten. Er braucht so etwas wie BioFlorin um wieder in die Gänge zu kommen. Ich selber bin auch leicht fiebrig und angezählt. Wie sich später herausstellte, hat nun Werner die gleiche Magen-/Darmgeschichte wie Marcus. Auf dem Weg in die Stadt gab es 4 Notfall-WC-Stopps (Hotel und Restaurant). Für Werner heute auch Immodium, statt Menu surprise.

Eine gute Seite hat das Ganze dann aber doch noch. Wir sind alle viel früher im Bett, da wir A)nicht essen gehen heute (es wird selbstgekochter Reis geben für die, die essen können) und B) so der Blog auch viel früher geschrieben werden konnte.

Also drückt uns die Daumen, dass die Wunderheilung über Nacht stattfindet, sei es für unsere Körper und das Wetter, so dass wir morgen bei Sonnenschein weiter in den Süden vorstoßen können.

Fazit:  Ein Plackerei für Körper und Geist. 

Bildschirmfoto 2016-09-04 um 20.00.14 Bildschirmfoto 2016-09-04 um 20.00.39

Etappe 26 gesponsert von Bonvin Serge: 155 Km / 1’002 Hm

Start:                                               09h15 Carentan
Ziel (Ankunftszeit):                         16h30 St. Malo
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         5h43  / 142h01
Durchschnitt:                                   27.1 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           155 Km / 3’838 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       1’002 Hm / 34’184 Hm

Immodium statt Croissant. Reis statt Hamburger. Bad im Meer und Saint Malo ist definitiv eine Reise wert.

Hotel direkt an der Uferpromenade. Ein Bad im Meer vor Saint Malo und ein wunderbares Nachtessen in der Altstadt von Saint Malo das keine Wünsche offen lies – so rundeten wir den intensiven Tag ab.

Statt sich wie üblich am Frühstücksbuffet mit den guten Sachen einzudecken, sass Marcus vor einer Tasse Schwarztee und las die Packungsbeilage von Immodium. Seit gestern Mittag spielte sein Magen / Darm etwas verrückt und das ist beim Radfahren alles andere wie motivationsfördernd. Er konnte zwar die Nacht primär im Bett verbringen, doch so richtig frisch sah mon copin nicht wirklich aus. Die Strategie für heute war einfach: 155 Km, der erste Rast bei 100 Km. Marcus entschied „leer“ (nichts essen zum Frühstück und während dem Fahren) auf die ersten 100 Km zu gehen. Es ist klar, dass man dann nicht von Kraft strotzt, ergo übernahm ich heute etwas mehr Führungsarbeit.

Wahrscheinlich weil es heute Samstag ist, hatte es nur ganz wenig Verkehr auf den Strassen und auf den ersten 100 Km überholten uns nur gerade 2 LKW’s – traumhaft. Wir sahen auch einige Velofahrer, doch niemand nahm den Kampf mit uns auf – wir wären ready gewesen…..

Einmal mehr durchfuhren wir die wunderschöne Normandie, die ich wirklich nur empfehlen kann. In diesen Dörfern hat man das Gefühl die Welt sei trotz EU noch in Ordnung. Es ist sauber und irgendwie einladend in der Bäckerei oder der Metzgerei, ja das hat es in fast jedem grösseren Dorf noch, kurz anzuhalten um eine dieser lokalen Spezialitäten zu kaufen. Natürlich haben wir beide keine Zeit, doch dafür haben wir ja unsere super Crew, die das für uns erledigt und uns beim Lunch auftischt. Danke – wir schätzen das sehr.

Lunch hatten wir kurz vor der Insel des weltberühmten „Mont-Saint-Michel“ https://de.wikipedia.org/wiki/Le_Mont-Saint-Michel. Mir wurde ein herrlicher Hambuger mit Pommes serviert, während Marcus den gewünschten weißen Reis mit Karotten bekam…..Beide genossen wir die unterschiedlichen Kalorien. The good news: Marcus fühlte sich schon einiges besser und er wollte seinen Magen wieder so fit haben, dass er am Abend auch gut Essen konnte.

Wir Radfahrer fuhren dann noch auf die Insel und schauten uns diese Kirche / Burg etwas näher an. Schon sehr beeindruckend und ganz sicher eine Reise wert. Was haben die sich wohl damals gedacht, als sie sich entschieden haben so etwas zu bauen????

Uns standen noch knapp 50 km bevor bis nach Saint Malo. Wie sich zeigte 50 Km, die es in sich hatten. Mittlerweile zeigte die Temperaturanzeige über 29 Grad an – super schön, endlich werden wir schön braun….. Nun bliess aber auch der Wind volle Pulle gegen uns und dann fühlen sich die 29 Grad wie ein Föhn an im Gesicht. Bei diesem intensiven „Stampfen“ gegen den Wind wurden wir mit der abwechslungsreichen Küstenlandschaft entlohnt. An uns rauschten riesige Sandstrände, Austern- und Muschelfirmen vorbei. Natürlich fehlten, die vielen Restaurants und Strandpromenaden auch nicht. Das ist sehr hilfreich, da es einem etwas ablenkt.

Wir waren sogar vor der Crew im Hotel und genossen die Sonne und nun auch den kühlenden Wind. An dieser Stelle noch ein sehr grosses Kompliment an meinen Capitain de le route – er hat sich durchgebissen durch die heutige Etappe, wenn er auch nichts rechtes zu Beißen hatte – Chapeau mon copin. Was dann folgte habe ich ja einleitend bereits geschrieben. Ich könnte nun locker hier ein paar Tage Ruhepause machen, denn es ist wirklich ein super schöner Flecken hier – maybe next time als Tourist.

Fazit: Nicht einmal ein „schlechter“ Magen kann Marcus aufhalten. Normandie at it best. 

Bildschirmfoto 2016-09-03 um 19.30.13 Bildschirmfoto 2016-09-03 um 19.29.25