Start: 09h15 Le Havre
Ziel (Ankunftszeit): 18h00 Carentan
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total): 6h41 / 136h18
Durchschnitt: 26.2 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*: 175 Km / 3’683 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*: 1’086 Hm / 33’182 Hm
Nicht einfach wieder in die Gänge zu kommen. Strassen in Frankreich helfen uns. Geschichtliche Orte, die nachdenklich machen.
Nach einem Ruhetag mental wieder in die Gänge zu kommen ist gar nicht so einfach. Zum Glück haben wir nicht so viele Ruhetage…… Gestern wurde es einmal mehr spät – bei Marcus wegen den Garmingeräten (Track laden) und bei mir wegen dem Blog schreiben. So fehlten uns am Morgen bereits die eine oder andere Minute Schlaf, was das in die Gänge kommen auch nicht wirklich vereinfacht hat. Aber wir sind ja mental stark, können die negativen Gedanken ausblenden oder zumindest gut verstecken, denn es bringt ja sowie so nichts.
Beide saßen wir mit Alex und Werner am Frühstück. Während die beiden munter futterten, man hätte meinen können sie besteigen heute die Rennmaschinen, schauten wir uns nur an und stellten fest, dass wir gar keinen Hunger haben und nun nur aus reiner Vernunft etwas essen. Wir wollen ja nicht in den ersten 100 Km dem Hungerast (wieso nennt man das eigentlich so?) begegnen.
Der Hafen von Le Havre (https://de.wikipedia.org/wiki/Le_Havre) ist ja riesig und wenn man diesen noch per Fahrrad befährt, scheint er endlos und du selber so richtig klein. Da hat es Schiffe, die bis zu 19’000 Container laden können. Zum Glück hat uns gestern ein cooler Taxichauffeur (der mit uns wohl das Geschäft vom 3. Quartal gemacht hat) den Weg in groben Zügen bereits gezeigt. Zielsicher durchquerten wir das Hafenareal um uns dem nächsten Highlight zu nähern: Pont de Normandie https://de.wikipedia.org/wiki/Pont_de_Normandie. In meinem Leben bin ich noch nie bei einer Brückenüberquerung in eine Steigung von 6.5% gefahren und musste aus dem Sattel. Eine sehr imposante Erfahrung oder wie es Marcus in seiner Sprache (meiner Lieblings Sprache) gesagt hat: crucial (das ist NICHT die englische Schreibweise).
Via Honfleur ging es dann primär der Küste der Normandie entlang. Sehr rasch merkten wir den französischen Groove in den Straße und kleinen Städtchen. Die Straßen und der Verkehr sind super gewesen, solange wir uns auf den „D-dreistellig“(z.b. D514, denn einstellig = Autobahn und zweistellig = Autostraße) fuhren.
In der ersten Stunde konnten wir noch locker dem Track folgen, doch dann war Schluss, weil ich noch die berühmten Kriegsschauplätze an der Küste anschauen wollte, der Track aber bereits ins Landesinnere geplant war. Es dauerte schon eine kleine Weile bis wir uns selber lenken und weisen konnten. Wir waren also so für eine Stunde etwas „lost in the Normandie“. So fuhren wir z.B. auf eine Autobahn, mussten umkehren und die Einfahrt wieder rausfahren (huch die Gesichter der Autofahrer hättet ihr sehen müssen – alle haben uns angestrahlt und bejubelt). Weiter ging es mit einem Abstecher auf eine Naturstrasse – nur läppische 5 Km auf einem Kiesweg und wir fahren ja diese Hightech Maschinen, die auch im berühmten Radklassiker „Paris – Roubiax“ eingesetzt werden…. Es ist nicht lustig und so waren wir froh nach dem Abstecher rasch wieder Tritt gefunden zu haben.
Die neue Crew hat heute ihre Premiere mit dem Food bereitstellen gemacht. Well done Boy’s: Avocadobrötli in den Teamfarben und erst noch super gut.
Während ich so durch die Normandie radelte, beschlich mich immer mehr dieses beklemmende Gefühl. Hier ist historisch so viel passiert, hier wurde so viel gestorben, hier wurde die Entwicklung Europas in eine neue Richtung gelenkt und das ist irgendwie spürbar. Dieses Gefühl wird noch intensiviert an den historischen Landeplätzen vom D-Day. Wir leisteten uns diese Abstecher und schauten es uns an (https://de.wikipedia.org/wiki/Omaha_Beach) – ohne Worte, nur meinen Respekt an alle, die damals so viel, unter so schwierigen Umständen geleistet haben.
Ich kann nun nicht mit diesem beklemmenden Gefühl den Blog abschliessen, also kurz noch ein paar Worte zum Essen: sie können es eben schon die Franzosen – kochen und geniessen. Jeder Abend war bis jetzt ein Festessen – ein Genuss. So werden wir sicher nicht so viel Gewicht verlieren, aber was soll’s – wir können alles essen und wissen am nächsten Tag wird unsere „Aktivdiät“ wieder voll für uns arbeiten.
Fazit: Neue Crew gab einen sehr guten Einstand. Lost in der Normandie. Viel Geschichte gesehen und erlebt.
Journée de repos
A l’arrivée à Portsmouth nous nous réjouissions à l’avance de notre journée de repos prévue demain.
L’embarquement a duré quelque temps, mais cela s’est bien terminé. Nous avons pris le nécessaire dans le Mercedes pour aller nous installer sur les transats du pont, un peu plus grands que les sièges de 1ère classe du rail suisse, sauf qu’ils ne sont pas récents. C’est pourtant là qu’on va devoir dormir car il n’y a rien d’autre. On aura une heure en moins de sommeil (décalage horaire ), et je ne vous en dis pas plus sur l’inoubliable et reposant sommeil. Nous avons essayé de trouver la meilleure position, et à 4 h du matin je me suis réveillé seul, mes amis étaient partis chercher un endroit plus confortable pensais-je. Je me suis donc allongé sur le plancher avec le sac de Marcus pour coussin. Finalement à 8 h nous sommes arrivés.
Au poste de douane nous attendaient nos nouveaux accompagnateurs Alex et Werner. Nous avons dit au revoir à Kurt qui a fait un super boulot pendant les neuf derniers jours, ce dont nous le remercions chaleureusement. Profite du vélo ce week end en forêt noire ! il faut faire un peu d’exercice.
Pas grand-chose à dire sur cette journée : bel ensoleillement qui doit se poursuivre dans les jours à venir, réparation de la roue par Marcus, qui va aussi se faire couper les cheveux, lessive, massage pour les jambes endolories, et départ pour Honfleur http://de.normandie-tourisme.
Quelle adorable petite ville , pleine d’un charme typiquement français ! nous avons profité du soleil, de ne rien faire, et du merveilleux dîner. Parfaite journée de repos.
Nous avons mérité cette journée de détente, tout comme Honfleur mérite d’être visitée.


















































































