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Etappe 25 gesponsert von die Mobiliar, Generalagentur Bülach Max Suter: 175 Km / 1’086 Hm

Start:                                               09h15 Le Havre
Ziel (Ankunftszeit):                         18h00 Carentan
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         6h41  / 136h18
Durchschnitt:                                   26.2 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           175 Km / 3’683 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       1’086 Hm / 33’182 Hm

Nicht einfach wieder in die Gänge zu kommen. Strassen in Frankreich helfen uns. Geschichtliche Orte, die nachdenklich machen.

Nach einem Ruhetag mental wieder in die Gänge zu kommen ist gar nicht so einfach. Zum Glück haben wir nicht so viele Ruhetage…… Gestern wurde es einmal mehr spät – bei Marcus wegen den Garmingeräten (Track laden) und bei mir wegen dem Blog schreiben. So fehlten uns am Morgen bereits die eine oder andere Minute Schlaf, was das in die Gänge kommen auch nicht wirklich vereinfacht hat. Aber wir sind ja mental stark, können die negativen Gedanken ausblenden oder zumindest gut verstecken, denn es bringt ja sowie so nichts.

Beide saßen wir mit Alex und Werner am Frühstück. Während die beiden munter futterten, man hätte meinen können sie besteigen heute die Rennmaschinen, schauten wir uns nur an und stellten fest, dass wir gar keinen Hunger haben und nun nur aus reiner Vernunft etwas essen. Wir wollen ja nicht in den ersten 100 Km dem Hungerast (wieso nennt man das eigentlich so?) begegnen.

Der Hafen von Le Havre (https://de.wikipedia.org/wiki/Le_Havre) ist ja riesig und wenn man diesen noch per Fahrrad befährt, scheint er endlos und du selber so richtig klein. Da hat es Schiffe, die bis zu 19’000 Container laden können. Zum Glück hat uns gestern ein cooler Taxichauffeur (der mit uns wohl das Geschäft vom 3. Quartal gemacht hat) den Weg in groben Zügen bereits gezeigt. Zielsicher durchquerten wir das Hafenareal um uns dem nächsten Highlight zu nähern: Pont de Normandie https://de.wikipedia.org/wiki/Pont_de_Normandie. In meinem Leben bin ich  noch nie bei einer Brückenüberquerung in eine Steigung von 6.5% gefahren und musste aus dem Sattel. Eine sehr imposante Erfahrung oder wie es Marcus in seiner Sprache (meiner Lieblings Sprache) gesagt hat: crucial (das ist NICHT die englische Schreibweise).

Via Honfleur ging es dann primär der Küste der Normandie entlang. Sehr rasch merkten wir den französischen Groove in den Straße und kleinen Städtchen. Die Straßen und der Verkehr sind super gewesen, solange wir uns auf den „D-dreistellig“(z.b. D514, denn einstellig = Autobahn und zweistellig = Autostraße) fuhren.

In der ersten Stunde konnten wir noch locker dem Track folgen, doch dann war Schluss, weil ich noch die berühmten Kriegsschauplätze an der Küste anschauen wollte, der Track aber bereits ins Landesinnere geplant war. Es dauerte schon eine kleine Weile bis wir uns selber lenken und weisen konnten. Wir waren also so für eine Stunde etwas „lost in the Normandie“. So fuhren wir z.B. auf eine Autobahn, mussten umkehren und die Einfahrt wieder rausfahren (huch die Gesichter der Autofahrer hättet ihr sehen müssen – alle haben uns angestrahlt und bejubelt). Weiter ging es mit einem Abstecher auf eine Naturstrasse – nur läppische 5 Km auf einem Kiesweg und wir fahren ja diese Hightech Maschinen, die auch im berühmten Radklassiker „Paris – Roubiax“ eingesetzt werden…. Es ist nicht lustig und so waren wir froh nach dem Abstecher rasch wieder Tritt gefunden zu haben.

Die neue Crew hat heute ihre Premiere mit dem Food bereitstellen gemacht. Well done Boy’s: Avocadobrötli in den Teamfarben und erst noch super gut.

Während ich so durch die Normandie radelte, beschlich mich immer mehr dieses beklemmende Gefühl. Hier ist historisch so viel passiert, hier wurde so viel gestorben, hier wurde die Entwicklung Europas in eine neue Richtung gelenkt und das ist irgendwie spürbar. Dieses Gefühl wird noch intensiviert an den historischen Landeplätzen vom D-Day. Wir leisteten uns diese Abstecher und schauten es uns an (https://de.wikipedia.org/wiki/Omaha_Beach) – ohne Worte, nur meinen Respekt an alle, die damals so viel, unter so schwierigen Umständen geleistet haben.

Ich kann nun nicht mit diesem beklemmenden Gefühl den Blog abschliessen, also kurz noch ein paar Worte zum Essen: sie können es eben schon die Franzosen – kochen und geniessen. Jeder Abend war bis jetzt ein Festessen – ein Genuss. So werden wir sicher nicht so viel Gewicht verlieren, aber was soll’s – wir können alles essen und wissen am nächsten Tag wird unsere „Aktivdiät“ wieder voll für uns arbeiten.

Fazit: Neue Crew gab einen sehr guten Einstand. Lost in der Normandie. Viel Geschichte gesehen und erlebt. 

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Journée de repos

A l’arrivée à Portsmouth nous nous réjouissions  à l’avance de notre journée de repos prévue demain.

L’embarquement a duré quelque temps, mais cela s’est bien terminé. Nous avons pris le nécessaire dans le Mercedes pour aller nous installer sur les transats du pont, un peu plus grands  que les sièges de 1ère classe du rail suisse, sauf qu’ils ne sont pas récents. C’est pourtant là qu’on  va devoir dormir car il n’y a rien d’autre. On aura une heure en moins de sommeil (décalage horaire ), et je ne vous en dis pas plus sur l’inoubliable  et reposant sommeil. Nous avons essayé de trouver la meilleure position, et à 4 h du matin je me suis réveillé seul, mes amis étaient partis chercher un endroit plus confortable pensais-je. Je me suis donc allongé sur le plancher avec le sac de Marcus pour coussin. Finalement à 8 h nous sommes arrivés.

Au poste de douane nous attendaient nos nouveaux accompagnateurs Alex et Werner. Nous avons dit au revoir à Kurt qui a fait un super boulot pendant les neuf derniers jours, ce dont nous le remercions chaleureusement.  Profite du vélo  ce week end  en forêt noire ! il faut faire un peu d’exercice.

Pas grand-chose à dire sur cette journée : bel ensoleillement qui doit se poursuivre dans les jours à venir, réparation de  la roue par Marcus, qui va aussi se faire couper les cheveux,  lessive, massage pour les jambes endolories, et départ pour Honfleur http://de.normandie-tourisme.fr/articles/honfleur-278-3.html

Quelle adorable petite ville , pleine d’un charme typiquement français ! nous avons profité du soleil, de ne rien faire, et du merveilleux dîner. Parfaite journée de repos.

Nous avons mérité cette journée de détente, tout comme Honfleur mérite d’être visitée.

Ruhetag in Le Havre

Anstrengende Überfahrt – wenig Schlaf – Abschied von Kurt – neue Crew übernimmt – chillen in Honfleur

Mit der Ankunft in Portsmouth stieg auch die Vorfreude auf den anstehenden Ruhetag in Le Havre – also noch kurz auf die Fähre und dann kann es losgehen mit chillen en France – dachten wir.

Das boarden auf der Fähre schien ewig zu dauern, aber einmal mehr, irgendwann hat auch das geklappt. Mit ganz wenig Gepäck verließen wir das Auto und bezogen unsere „Liegesessel“ auf der Fähre, was einem leicht größeren 1. Klass Sitz in der SBB entspricht, außer, dass er sich wie früher noch verstellen ließ. Aber ganz ehrlich, so sollen wir schlafen während der Überfahrt? JA – mehr war nicht im Angebot. Zu dem kam noch die Erkenntnis, dass uns während der Überfahrt auch noch eine Stunde möglichen Schlaf „geklaut“ wird. Von einem geruhsamen und erholsamen Schlaf – keine Rede. Jeder von uns versuchte sich es irgendwie bequem zu machen in diesen Stühlen, was fast nicht ging. Irgendwann so um 04h00 stellte ich fest, dass meine Freunde gar nicht mehr da waren und sich irgendwo eine Schlafstelle gesucht haben. Ich versuchte mich auf dem Boden, mit der Tasche von Marcus als Kissen. Langer Rede, kurzer Sinn – viel geschlafen haben wir nicht bis wir um 08h00 die Fähre verließen.

Gleich nach der Zollkontrolle begrüßte uns die neue Crew, Alex und Werner. Sie werden nun die Crew-Verantwortung von Kurt übernehmen. Nach einem gemeinsamen Frühstück verabschiedeten wir uns von Kurt, der für uns in den vergangenen 9 Tagen super Arbeit geleistet hat – ganz herzlichen Dank. Wir werden Deine „Nüsslidiebstähle“ und „Zeltli-Eskapaden“ vermissen. Fahr gut Heim und genieße Dein Bike Weekend im Schwarzwald – endlich darfst Du auch wieder selber Sport betreiben.

Der Rest vom Tag ist rasch erzählt. Strahlender Sonnenschein, so soll es auch in den nächsten Tagen bleiben und so einiges um zu erledigen: Speiche am Hinterrad von Marcus reparieren, Massage für die geschundenen Beine, Einkaufen, Haare schneiden von Marcus, Wäsche waschen und Ausflug nach Honfleur (http://de.normandie-tourisme.fr/articles/honfleur-278-3.html).

Was für ein herziges Städtchen, das soviel vom französischen Charme verbreitet. Wir genossen die Sonne, das Nichtstun und das wunderbare Nachtessen. Ein perfekter Tag für einen Ruhetag, bevor es morgen wieder los geht. Dank einem sehr engagierten Taxifahrer wissen wir bereits wie wir „elegant“ aus der größten französischen Hafenstadt rauskommen werden.

Fazit:  Ruhetage muss man sich verdienen. Neue Crew und Abschied von Kurt. Honfleur ist wirklich eine Reise wert.

Etape 24

Encore un petit défi, notre dernière étape en Angleterre.

 

Nous avons traversé l’Ecosse et l’Angleterre en 9 étapes. Aujourd’hui à 16h30 nous sommes arrivés au port de Portsmouth.

Pile poil 120 km jusqu’au port de Portsmouth étaient un jeu d’enfant , nous nous sommes donc autorisés un peu plus de sommeil et sommes partis à 10h. Juste avant le départ Marcus a contrôlé notre alimentation en courant (eclairage vélos), et il n’y en avait presque plus, heureusement qu’on a le Mercedes pour le charge ment de secours. J’en ai profité pour aller chez le coiffeur, je ne pouvais pas arriver  en France échevelé.

Le soleil s’est caché et le ciel s’est couvert, le paysage a changé.  Soudain un bruit sec , nous nous regardons, qu’est-c e que cela peut bien être ?  Le rayon de la roue arrière du vélo de Marcus s’est cassé. Il a de quoi continuer mais la mauvaise nouvelle c’est qu’il va devoir travailler  pendant sa journée de repos.

Autour de nous, comme auparavant le paysage était  de rêve  sur les petites  routes . On a croisé beaucoup de faisans, tous en vie et en forme, mais ils n’ont pas l’air très intelligents. Lorsqu’on approchait , ils partaient en courant, et  au dernier moment ils s’envolaient  à toute vitesse. Le style des maisons n’était plus le même, c’était des maisons en pierre avec des toits de chaume ( voir les photos).

Mon vélo , Maximus, a ralenti la cadence, encore un pneu à plat que Marcus a réparé en un clin d’œil.

En chemin Marcus et moi avons eu une conversation intéressante au sujet de nos propres enfants. Pourquoi  donnent  ils si peu de nouvelles, que ce soit par écrit ou de vive voix ? Et quand nous sommes en contact avec eux,  ça ne dure pas longtemps. On ne leur manque pas ? Qu’est -ce qu’on peut espérer ,en toute franchise ? Est- ce qu’on doit attendre quelque chosed’eux, et a-t- on un  quelconque espoir ? On se dit que pour eux on s’est « éclipsé » pour aller jusqu’au bout de notre projet.

Allez, une dernière côte, et voilà Portsmouth à nos pieds, le port et le ferry jusqu’au Havre. On trouve le port en un rien de temps et comme on a bien roulé, on prend nos cliques et nos claques direction la plage. On s’est jeté à l’eau comme des gosses,  nous avons apprécié  la fraîcheur de l’eau, et surtout le fait d’avoir derrière nous tous ces « miles ».

On n’est pas peu fier d’avoir roulé pendant plus de 3500km. Quand on regarde la carte sur le Mercedes,  on se rend compte de ce qu’on a réalisé au mois d’août. Il n’y a pas si longtemps, on quittait le Cap Nord. Ce qui est appréciable surtout, c’est que nous soyons en bonne santé et en forme.

Maintenant nous allons profiter de notre journée de repos au Havre, et rencontrer nos nouveaux accompagnants.

Un mois sur la route : on a  bien réussi, et encore mieux vécu cette aventure.

Etappe 24 (leider ohne Spender): 121 Km / 922 Hm

Start:                                               10h30 Highworth
Ziel (Ankunftszeit):                         16h30 Portsmouth
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         4h39  / 129h37
Durchschnitt:                                   26.1 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           121 Km / 3’508 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       922 Hm / 32’096 Hm

Noch einige kleine Herausforderung auf der letzten Etappe in England. Hafen gesund und munter erreicht.

Geschafft – Schottland und England sind in 9 Etappen durchquert worden. Heute um 16h30 erreichten wir den Hafen von Portsmouth.

Mit knapp 120 Km bis an den Hafen von Portsmouth war die heutige Etappe ein Klacks, ergo gönnten wir uns etwas mehr Schlaf und Abfahrt war erst auf 10h00 angesagt. Kurz bevor es los ging, checkte Marcus noch kurz unsere „Stromversorgung“ an der elektronischen Schaltung und oh „scheibe“, da leuchtet es rot, dh. in kurzer Zeit ist nix mehr mit Schalten…… Das wäre ja gar nicht gut, wenn es nicht mehr schaltet in diesem hügeligen Gebiet. Also „Notfall-Charging“ im Mercedes – eben schon gut, wenn man so eine „Kampfmaschine“ dabei hat, die praktisch alles kann. Ich nutze die Zeit und ging noch kurz zum Coiffeur, denn meine Haarpracht war viel zu lang und für Frankreich muss ich ready sein.

Leider versteckte sich die Sonne etwas und bei bewölktem Himmel wirkt die Landschaft einfach nicht gleich. Also Kopf runter und peace erhöhen. Dann ein Knall und wir schauten uns an – was war das? Kaum zu glauben nun hat es auch Marcus Rennmaschine erwischt – Speichenbruch am Hinterrad. Zum Glück hatte er nur ein ganz kleines „Achti“ und so konnte er weiterfahren. The bad news: am Ruhetag muss er wieder arbeiten.

Landschaftlich war es nach wie vor traumhaft, den weiterhin folgten wir Nebenstrassen. Wir sahen auch ganz viele Fasane – alle lebend, munter und fidel. Doch wirklich intelligent scheinen diese Vögel nicht zu sein. Wenn sie auf der Straße sind und wir angerauscht kommen, dann rennen diese wie wild davon und erst im letzten Moment fliegen sie so halbherzig davon. Für was können diese Viecher fliegen, wenn sie es zuerst mit Laufen versuchen???? Der Häuserstil veränderte sich einmal mehr: immer noch Steinhäuser, doch nun haben sehr viele noch die alten Schilfdächer (vgl. Fotos).

Maximus lahmte auch noch kurz unterwegs – ein weiterer Plattfuß am Hinterrad, der von Marcus in no time repariert worden ist.

Unterwegs hatten Marcus und ich eine spannende Unterhaltung zum Thema eigene Kinder. Warum hören oder lesen wir beide jeweils nun so wenig von ihnen? Und wenn wir in Kontakt stehen, dann sind sie jeweils überraschend kurz angebunden. Vermissen sie uns nicht? Was ist die richtige Erwartungshaltung, dürfen wir überhaupt eine haben? Liegt es an uns, dass wir allenfalls aus ihrer Sicht so ein „Egoprojekt“ durchziehen?

Ein letzter Aufstieg und dann liegt uns Portsmouth zu Füssen, der Hafen und die Fähre nach Le Havre. Der Hafen ist rasch gefunden und da wir zeitlich sehr gut unterwegs waren fuhren wir noch mit Sack und Pack an den Strand. Wie kleine Kinder warfen wir uns dann in die Fluten und genossen die Abkühlung aber wohl noch viel mehr die Tatsache, dass wir nun ein weiterer Meilenstein geschafft haben.

Etwas stolz sind wir beide schon, denn mehr als 3’500 Km sind gefahren und über 32’000 Hm sind erklommen (fast 130 Std im Sattel). Wenn wir so auf die Karte am Mercedes schauen, dann wird es einem so richtig bewusst, was wir bereits geleistet haben im August. Es ist noch nicht lange her, da sind wir ehrfürchtig am Nordkapp gestartet. Was aber noch viel wichtiger ist, wir sind gesund und munter.

Wir werden den kommenden Ruhetag in Le Havre sehr genießen, Rehabilitieren und die neue Crew willkommen heißen.

Fazit:  Einen Monat on tour – viel geleistet und noch viel mehr erlebt.

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Etappe 23 – gesponsert von bodyworkx, Wetzikon: 166 Km / 1’804 Hm

Start:                                               09h15 Shifnal
Ziel (Ankunftszeit):                         18h00 Highworth
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):        07h00  / 124h58
Durchschnitt:                                   23.6 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           166 Km / 3’387 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       1’804 Hm / 31’174 Hm

Auf und nieder – immer wieder. Bilder sagen mehr als Worte.

Morgen werden wir mit der Etappe 24 die Durchquerung von Schottland und England

abschließen, d.h. weitere gut 1’300 km sind gestrampelt. Da kann es doch nicht sein, dass wir für diesen super Tag noch keinen Spender haben oder??? Also überlegt es euch beim Lesen vom heutigen Blog – okay?

Gestern haben wir ja etwas „gegondelt“ und darum stand heute wieder eine längere Tour mit 160+ Km auf dem Programm. Die Sonne lachte bereits seit Sonnenaufgang und die Temperaturen versprachen ebenfalls super zu werden – Tenuebefehl für heute:  kurz und Sonnencreme von Sherpa Tensing.

Mittels dem gestern von Marcus und Kurt geplanten Track hofften wir ohne grössere Probleme die beiden größeren Städte Wolverhampton und Birmingham zu durchqueren. Das gelang uns auch sehr gut und dank den vielen abwesenden Brits, die wohl das Weekend noch weiter verlängerten, hielt sich der Verkehr in Grenzen. Ständig ging es rauf und runter, links und rechts, im Kreisel herum und ja natürlich die vielen Rotlichter was ein ständiges stopp & go mit sich zog. Wir fuhren recht zügig und alle Staus überholten wir sportlich, elegant. Nur einmal bogen wir bei einem Rotlicht falsch ab (d.h gewohnheitsmäßig wie in der Schweiz) und sahen uns plötzlich drei Spuren gegenüber mit Autos, die alle gleichzeitig auf uns losfuhren. Huch, nun aber Vollgas, Lenker herumreissen und Flucht – Marcus auf die richtige Seite und mir blieb nur noch das Trottoir. Glück gehabt!

Wenn es auch primär sehr anstrengend ist durch eine Grossstadt zu fahren, ist es doch sehr spannend, abwechslungsreich und kurzweilig, weil man ständig etwas sieht und erlebt. Faszinierend sind die Wechsel der Quartiere, die die unterschiedlichen sozialen Schichten repräsentieren.

Nach 50 Km, zwei Stunden haben wir fast 35 Km in der Stadt verbracht. Wir sind nicht langsam gefahren, doch in einer Stadt müht man sich ab und das Resultat auf dem Tacho bleibt sehr bescheiden. Nach einem Friedhof verließen wir die Stadt und von da an durften wir wieder diese wunderschönen Nebenstraßen erfahren und erleben. Im Gegensatz zu gestern, waren diese nun aber sehr coupiert. Er ging rauf und runter, nie lange, dafür immer wieder sehr ruppig mit 9%-15%. Am Ende vom Tag hatten wir über 1’800 Hm auf dem Tacho und das ohne einen Pass dabei.

Dieses Rauf und Runter in den Midlands ist auch ein klassischer Rhythmusbrecher. Kaum hat man etwas Speed aufgebaut, kommt die nächste Gegensteigung und man muss runterschalten, allenfalls aus dem Sattel und alles beginnt wieder vor vorne. Plötzlich überholte uns ein Velofahrer – wow das hat es seit dem Nordkapp noch nie gegeben! Da fährt einer an uns vorbei und wirft uns so quasi den Fehdehandschuh vor die Füsse. Ganz klar was nun passierte oder? Marcus schaute mich kurz an und nahm die Verfolgung auf. Bald waren wir am Hinterrad und blieben dran und natürlich versuchte uns der „Überholer“ abzuschütteln. Nach ein paar Kilometer bog er ab und wir in die andere Richtung, bis unser Garmin sich meldete, weil wir auf der falschen Route waren. So schade, denn wir hätten also dran bleiben und den „Gladiatorenkampf“ weiterführen können.

Kurt schien es geahnt zu haben, dass die heutige Etappe etwas mehr Energie benötigt und kochte uns zum Lunch wunderbare Spaghetti, so dass wir gerüstet waren für den zweiten Teil der heutigen Tour.

Landschaftlich wurde es noch einmal ein totaler Knaller. Diese Nebenstrassen, diese Steinhäuser und diese riesen Felder (schaut euch die Bilder an). Manchmal hatte man das Gefühl wieder im Mittelalter zu sein. Diese abgelegenen Steinhäuser, Höfe und Kirchen sahen damals wohl nicht gross anders aus. Ein Genus für das Auge und nach wie vor eine grosse Belastung für die Beine, da es ja immer noch rauf und runter ging.

Gegen Ende zog es sich dann doch noch recht, denn alles was über 6 Stunden im Sattel ist, hinterlässt Spuren. Heute waren es 7 Stunden und diese waren nicht ohne.

Fazit: Die Midlands sind super schönes Veloparadies, wenn man einigermassen in Form ist. 

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Etape 21

Notre hotel – zéro étoile  -ne servait aucun petit déjeuner. Ici il n’y a pas de cafés tout près pour se restaurer comme il y en a chez nous, alors nous avons marché jusqu’à l’hotel George où on nous a servi, en attendant que le temps s’améliore rapidement.

Nous avons quitté Penrith pour notre étape de 160km et avons longé le «  lake side national park », certainement le point le plus haut d’Angleterre. Après la pluie le beau temps, le paysage s’est montré sous son meilleur angle, de belles prairies avec des moutons, des moutons et encore des moutons sans oublier les murs de pierre typiques.  Nous avons trouvé beaucoup  d’animaux sauvages morts sur notre passage, vraisemblablement écrasés par des voitures, – nous avons dédicacé une partie de ce chemin aux faisans – et sûrement pas par des vélos. Par contre les vaches et les moutons avaient l’air très heureux.

On roule entre Birmingham et Liverpool éloignées de 60 km l’une de l’autre. Nous, nous sommes assez loin de ces métropoles, et comme c’est dimanche c’est tranquille.

Kurt nous a réservés un hotel à Haydock, mais pas de restaurant à l’horizon, comme je m’y attendais, il a fallu rouler une heure de plus pour trouver un établissement où on était heureux d’être assis et d’attendre une heure… avec notre bière de secours.  Nous avons dû poursuivre notre route pour trouver un restaurant, mais sans succès, jusqu’à ce qu’on aperçoive de loin l’enseigne jaune avec le M de Mc Donald’s. Les calories on s’en fiche pas mal vu le nombre de calories qu’on brûle chaque jour.

On verra bien demain dans quel état sont nos jambes après ce dîner hyper calorique. Quant à Marcus il prendra son petit déj à 7 h car il a faim de bonne heure

Etape 22

Journée idéale  pour des cyclistes

Nous sommes partis pour parcourir 160 km comme Kurt et Marcus l’avaient planifié. J’ai donc demandé au capitaine de la route pourquoi il avait programmé cette aussi longue  distance car nous ne sommes qu’à 400 km de Portmouth, et il nous reste 3 jours pour les parcourir. Il m’a regardé, a réfléchi et indiqué à Kurt qu’on ferait 120km.

Du coup, tout allait bien  au moment du merveilleux départ. Quant tout va bien,  tout semble beau et bon comme aujourd’hui notre virée à vélo.

Kurt nous avait préparé un super tour, et nous avons roulé sur des routes secondaires. Et quand je dis secondaires, elles le sont, bordées de hautes haies de chaque côté qui bouchent la vue, ou de magnifiques sentiers.

Les faisans passaient devant nous, sans avoir à être inquiétés. Le temps était de la partie, pratiquement 20° C.

Nous sommes passés par des hameaux habités, où les maisons sont  magnifiques, de style typiquement anglais,  et avec beaucoup de cachet. Quelle belle journée dont nous avons profité pleinement, d’autant que ce n’était pas dans nos plans.

Nous nous sommes arrêtés dans l’adorable ville de Nantwich  que nous avons contemplée .(https://de.wikipedia.org/wiki/Nantwich)

Et maintenant nous sommes à Shifnal chez Henri  (https://en.wikipedia.org/wiki/Shifna (https://www.tripadvisor.co.uk/Restaurant_Review-g504108-d2401002-Reviews-Henri_s_Brasserie-Shifnal_Shropshire_England.htmlun super hotel restaurant où  le chef nous prépare pour 15 £ un superbe dîner de 3 plats, le meilleur que nous ayons dégusté. Je vais  lui mettre une dédicace sur tripadvisor.

Les plus grandes surprises et trésors  sont ceux qu’on n’espère pas. Faire du vélo en Angleterre put être génial

Etappe 22 – gesponsert von Welzl Christian: 120 Km / 867 Hm

Start:                                               09h15  Haydock
Ziel (Ankunftszeit):                         17h0o Shifnal
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         5h03  / 117h58
Durchschnitt:                                   23.6 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           120 Km / 3’221 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       867 Hm / 29’370 Hm

Der perfekte Radlertag – Ausfahrt mit Erholungswert. „Gondeln“ mit viel Genuss.

Wir fuhren los, mit dem Ziel gut 160 km zu fahren, denn so wurde es gestern von Marcus und Kurt geplant. Nach einer Weile fragte ich den „Capitaine de le route“ warum wir eigentlich heute eine so lange Etappe machen, wenn die total Distanz bis Portmouth nur noch etwas mehr als 400 km ist und wir drei Tage zur Verfügung haben? Er schaute mich an, überlegte einen Augenblick, griff zum Natel und gab Kurt neue Instruktionen: neues Ziel für heute nur noch gut 120 km.

Ab diesem Augenblick wurde es zu einer wunderschönen Ausfahrt. Wenn es läuft, dann läuft es und alles Schöne und Gute kommt zusammen – genau so war es heute – einfach ein Traum, ja quasi der perfekte Velotag.

Kurt hatte gestern wieder eine absolute super Tour für uns zusammengestellt und runtergeladen. Wir fuhren praktisch alles auf Nebenstraßen und wenn ich von Nebenstraßen rede, dann meine ich das auch. Das Gute daran ist, dass diese in einem super Zustand sind. Links und rechtes hat es jeweils Hecken oder es sind traumhafte Alleen. Wenn ich einen Makel anbringen wollte, dann einfach, dass die Hecken teilweise zu hoch sind und wir nicht darüber sehen konnten. Immer wieder rannten vor uns Fasane über die Straße – so cool diese zu sehen, denn diese lebten alle noch. Dazu kam, so quasi als Sahnehäubchen, das makellose Wetter – etwas über 20 Grad, kein Wind – what else can you ask for?

Immer wieder fuhren wir durch Wohngebiete, die offensichtlich nicht von der „blue color“ Bevölkerung bewohnt wird – im Gegenteil – super schöne Häuser, bescheiden und doch mit sehr viel englischem Style und Cache. Uns hat es sehr gefallen – was für einen Unterschied zu gestern. Unser heute gefahrener Durschnitt war noch nie so tief, doch „what the heck!“ – heute war chillen, genießen und aktive Erholung angesagt. Was es ganz besonders machte, ist die Tatsache, dass es nicht geplant war und einfach so entstand – also wieder einmal serendipity.

Wenn wir so chillig unterwegs sind, dann halten wir auch ab und zu an und schauen etwas an. Beim ersten Mal war es an einem Hafen (bereits ein Post gemacht) und was haben wir im Gespräch mit Einheimischen gelernt? Heute ist ein „Bank Holiday“, d.h. alles ist geschlossen und darum sind alle Engländer unterwegs und in „unseren“ Hotels. Weiter haben wir gelernt, dass so ein Hausboot, wenn es neu gekauft wird, ab 25’000 Pfund zu haben ist, nach oben ist der Preis offen. Gerade hier in Manchester und Liverpool ist das ein sehr beliebtes „Spielzeug“ oder die zweit teuerste Investition einer Familie (nach dem eigenen Haus).

Und dann hielten wir im herzigen Städtchen Nantwich (https://de.wikipedia.org/wiki/Nantwich), einfach nur schön anzusehen und zum Genießen.

Und nun sind wir in Shifnal (https://en.wikipedia.org/wiki/Shifnal) gelandet und hier im Henri’s (https://www.tripadvisor.co.uk/Restaurant_Review-g504108-d2401002-Reviews-Henri_s_Brasserie-Shifnal_Shropshire_England.html)

Was für ein cooles Hotel und Restaurant. Der Chefkoch war sich nicht zu schade für uns eine Kabelrolle zu organisieren, so dass wir den Mercedes wieder einmal „andocken“ konnten, damit wieder alle Batterien voll sind. Mir war der Koch bereits hier sehr sympathisch und was er dann noch für uns in der Küche zauberte? Mega, super gut. Ein Dreigänger für 15.—Pfund und jeder Gang hätte in Zürich locker CHF 25.—gekostet und wir hätten es mehr als okay gefunden. Das heutige Nachtessen war mit Abstand das Beste, was wir per dato genossen haben. Well done „chef“ – werde im Tripadvisor noch eine Lobeshymne schreiben.

Und zu Schluss noch der „Schmunzler“ vom Tag. Mitten im hammer Dinner beginnt Kurt zu lachen – ja was ist nun los? Kurt: „endlich konnte ich diesen Stein wegwerfen!“ Und nun lachten wir alle! Warum? Seit drei Tagen hat Kurt beim Mittagessen immer einen Avocado Stein serviert. Und heute habe ich ihn einmal gefragt, warum er diesen denn immer serviere? Kurt: „ja der war in der Küche und ich dachte, ihr wollt diesen essen“

Fazit: Wo man es nicht unbedingt erwartet, sind oft die grossen Überraschungen und Schätze. Velofahren kann auch in England ein grosser Genuss sein. 

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Etappe 21 – gesponsert von Daniel Bruhin: 159 Km / 1’247 Hm

Start:                                               09h45 Penrith
Ziel (Ankunftszeit):                         17h00 Haydock
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         5h39  / 112h55
Durchschnitt:                                   28.1 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           159 Km / 3’101 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       1’247 Hm / 28’503 Hm

Tolles SMS – viele tote Tiere – die Diät mit Erfolgsgarantie – Mac als Retter

Heute Morgen habe ich folgendes WhatsApp erhalten:

Hoi Andreas, bin auf der BelAlp und hatte Gespräche mit unseren Kollegen/Generalunternehmer. Da er erzählte er mir, er sei 3 Wochen mit dem Töff durch Skandinavien gefahren. Und jetzt kommt es: ich sagte ihm, ein Kollege von mir fahre mit dem Velo vom Nordkap nach Gibraltar. Da sagte er, ja das ist „jede Meile zählt“. Sie hätten in Fauske den Bus gesehen und im gleichen Restaurant gespiesen! Unglaublich oder?! Die Welt ist so klein … Und eure Außenwirkung so groß! Euch weiterhin alles Gute und viel Erfolg. Gruss

Ist das nicht cool? Das war ein richtiger Aufsteller heute Morgen und das brauchte ich auch, denn es regnete einmal mehr…..

Unser 0-Stern Hotel servierte am Morgen leider kein Frühstück und es hatte auch keine Möglichkeit gescheit ein eigenes Frühstückbüfett aufzubauen. So gingen wir zu Fuss auf „Frühstücksuche“ in Town. Gar nicht so einfach wie bei uns, denn hier in England sind Bäckereien und Kaffees wie bei uns, nicht so an der Tagesordnung – halt eine andere Kultur. Im „King Georg Hotel“ wurden wir A) fündig und B) wurden wir auch bedient. Nur nicht hetzen, denn der WetterApp versprach baldige Besserung.

Mit knapp 160 Km stand wieder eine happige Etappe an und die Beine & Füdlis sind leider über Nacht nicht mirakulös geheilt geworden.

Wir verließen Penrith und durchfuhren den „Lake Side National Park“ mussten dabei auch den höchsten Tourpunkt in England erklimmen – 1’400 Feets. Die Landschaft wäre sicher total schön gewesen, doch leider hatte es Nebel und Nieselregen – ja so kann es laufen. Auf der anderen Seite klarte es dann sehr bald auf und uns präsentierte sich die Gegend um Kendal von der schönsten Seite: Saftig grüne Wiesen mit Schafen, Schafen und noch einmal Schafen.  Natürlich fehlten die typischen Steinmauern nicht – ein Anblick zum anbeissen.

In dieser „heilen“ Welt hat es auch viel Wild und das trafen wir immer wieder am Straßenrand an und es war nicht am uns zuwinken oder uns anfeuern – ganz im Gegenteil: Tod – überfahren von Fahrzeugen (mit ganz grosser Wahrscheinlichkeit nicht von Fahrrädern). Ein Stück nannten wir im Nachhinein „die Todesstrecke der Fasane“, denn auf wenigen Kilometer sahen wir so unglaublich viele tote Tiere und wurden fast noch Zeuge, wie einer life überfahren wurde. Sooooo schade, doch die Tiere haben ihre Wege und wenn diese sich mit dem vom Menschen kreuzen, dann endet es primär schlechter für das Tier. Auf der anderen Seite schienen mir die vielen hundert Schafe und Kühe sehr happy in den Wiesen zu stehen.

Unsere Tour führt uns so ziemlich genau zwischen den beiden Großstädten Liverpool und Manchester durch, die knapp 60 Km auseinander liegen. Wenn das auf der Karte auch nicht so aussieht doch in real life sieht es so aus, als ob diese Städte fast zusammen gewachsen sind. Mit der Folge, dass wir uns immer in urbanem Gelände bewegt haben und so auch wieder einiges an Verkehr mitbekommen haben. Alles ist etwas entspannter – gut heute war ja auch Sonntag – und etwas weitläufiger.

Kurt buchte uns ein Hotel in Haydock. Zu was das gehört – keine Ahnung, doch was ich heute gelernt habe – ein Restaurant zu finden ist in diesem Haydock gar nicht so einfach. Mit Hilfe vom Navi fuhren wir mehr als eine halbe Stunde herum und als wir etwas Passendes fanden, wurden wir sehr freundlich darauf hingewiesen, dass wir bitte eine Stunde auf einen Tisch warten dürfen….. Wo denken die den hin, hier stehen zwei fahrende Maschinen, die Treibstoff brauchen und sei es nur schon das „Notfallbier“, denn den Recoveryshake hatten wir ja schon.

Die Suche ging weiter und wir endeten in irgend einem Stadtteil, in einem in die Jahre gekommenen Pub. Man wollte nichts so richtig anfassen, doch die Menschen waren aufgestellt und wir kamen in den Genuss einer life Karaokeshow. Ja und das Restaurant hatten wir immer noch nicht und nun kommt es – am Horizont sahen wir das rettende, gelbe M vom Mac. Marcus wehrte sich mit allen Argumenten, doch heute durfte Kurt auswählen und dank meinen Inputs, wurde Marcus überstimmt. Der Vorteil vom Mac? Die Menue’s sind so angeschrieben, dass der Esser / Genießer immer schön weiß wie viele Kcal er gerade genossen hat….. Als ob uns das eine Rolle spielt, denn wir verbrennen jeden Tag ein paar Kalorien mehr, als wir zu uns nehmen, denn sonst würden wir ja nicht Woche für Woche an Gewicht verlieren. Also eine Tour wie die unsrige ist eine wunderbare Diät – Erfolg garantiert und Mann / Frau hat dabei nie Hunger – was für eine tolle Sache oder? Also Velo kaufen und losfahren, ganz einfach jeden Tag im Durchschnitt 150 Km in 5-6 Std.

Mal sehen wie gute Beine wir morgen haben werden, nach diesem aufbauenden und lustigen Dinner in einem der Mac’s von Haydock. Marcus, so scheint es zumindest, hat diesen Abstecher überlebt, wahrscheinlich will er morgen einfach schon um 07h00 zum Frühstück, weil er vor lauter Hunger frühzeitig aufgewacht ist.

Fazit: Diese Grossstädte haben es in sich. England verfügt über sehr viele Tiere – tod oder lebendig. Ein Pub- und Mac-Besuch für die Ewigkeit.

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Etappe 20 – gesponsert von Physiotherapie ManoMed 155 Km / 1’188 Hm

Start:                                               09h45 Lanark
Ziel (Ankunftszeit):                         16h30 Penrith
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         5h44  / 107h16
Durchschnitt:                                   27.1 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           155 Km / 2’942 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       1’188 Hm / 27’256 Hm

Schottland ist geschafft – England wir kommen. Beinahe keine Hotel im Umkreis von 30 Km von Penrith gefunden. Es geht nichts über eine geplante und auf dem Garmin abgespeicherte Route.

Schottland liegt hinter uns, d.h. wir sind über 107 Std im Sattel gesessen und haben per dato fast 3’000 Km und 27’000 Hm absolviert – nicht so schlecht oder? England wir kommen!

Gestern Abend hat Kurt noch sehr lange nach einem Hotel im Großraum Penrith gesucht und hat leider bis um 01h15 nichts gefunden – jede Booking Seite zeigte nur eines an: fully booked. Wow, das haben wir nun wirklich nicht erwartet – ist den jeder UK-Mensch unterwegs an diesem Weekend? Die Sucherei ging am Morgen weiter, in dem Kurt sicher noch 10 Hotels und B&Bs telefonierte – ohne Erfolg. Mental begannen wir uns darauf einzustellen, dass wir heute Abend zum ersten Mal campen werden. Nun kam der Frauenpower aus Oban zum Zuge! Um 14h30, wir waren gerade im obligaten 100 Km-Pausenrast, erhielten wir von Rita die Erfolgsmeldung: Hotel in Penrith gefunden – es ist nicht ein 5, 4, 3, 2 und nicht 1 Stern Hotel – sondern ein Pub mit einigen Zimmern darüber. Alles ist besser als campen und vor allem jetzt, da es noch zu regnen begonnen hat. DANKE Rita für Deinen 2-Stunden-Powereinsatz.

Kurt ist unser Garmin-Profi (unser Navi auf dem Radel) und investiert sehr viel Zeit am Computer in die Routenplanung für uns. D.h. er plant die ganze Route am Bildschirm und lädt uns diese dann pfannenfertig auf unsere und sein eigenes Gerät. So fahren wir alle nach den gleichen Vorgaben und haben die besten Chancen uns immer punktgenau zu finden. Sehr dankbar sind wir jeweils beim Passieren von Städten, denn sonst würde das noch sehr viel mehr Zeit und Nerven kosten.  Danke Kurt für den tollen Einsatz, der uns sehr viel Zeit und Ärger vermeidet.

So zum krönenden Abschluss in Schottland, genossen wir heute Morgen ein typisches schottisches Frühstück. So gut wie es war, so intensiv und lange habe ich es beim Radeln noch gespürt…….  – richtig nachhaltig. Zum Glück waren die ersten 100 Km mehr oder weniger flach, mit vielen Bodenwellen, die wir einfach „durchdrücken“ konnten.

Die letzten 20 Km hatten es dann aber wieder in sich – eine endlose Gerade (entlang der großen Autobahn) mit ständigem auf und ab – nicht schlimm aber halt ein Rhythmusbrecher.  Und dann dieser Gegenwind, der einem so richtig die Energie aus dem Körper bläst. Manchmal habe ich das Gefühl, dass meine interne „Tankanzeige“ nicht zuerst orange aufleuchtet, d.h. es hat noch „Benzin“ für 15 km, sondern gleich der Motor abstellt und ich das Gefühl habe den TCS anrufen zu müssen. Zum Glück habe ich dann meinen TCS-Mann vor Ort: Marcus, der mich dann im Schlepptau ins Ziel zieht, sprich mir Windschatten gibt und voraus fährt.

So beim Fahren habe ich mich immer wieder gefragt, wer und warum nach Penrith (https://en.wikipedia.org/wiki/Penrith,_Cumbria) geht und so alle Hotelzimmer belegt sind? Nun habe ich eine Ahnung. Es hat eine sehr schöne und gut erhaltene Altstadt, die so einiges zu bieten hat für den Touristen. Wir fanden einmal mehr einen super Italiener und füllten unser „Body-Tanks“ mit sehr guten italienischen Kohlehydraten (in fester und flüssiger Form).

Dadurch, dass wir etwas Zeit gut machen müssen auf die Marschtabelle, bleibt leider keine Zeit für einen Ruhetag – im Gegenteil, jeden Tag (neun Tage am Stück) müssen mind. 150 Km auf den Tacho, denn am 31.8.16, 23h15, haben wir die Fähre nach Le Havre gebucht. Unsere Beine und unser Füdli zeigen uns auf ihre Art und Weise was sie von diesem Monsterprogramm halten – sie tun jeden Tag etwas mehr weh. Doch wie heisst es so schön: „Pain is for the moment, glory forever!“

Fazit:  So viele Tage am Stück fahren hinterlässt Spuren. Vorausplanung wird noch wichtiger.  Alle UK-Menschen scheinen on tour zu sein. 

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Etape 18

Etape laborieuse – Beaucoup de circulation et vent latéral

La ligne droite est le plus court chemin d’un point à un autre, c’est ce qu’on apprend à l’école, mais aujourd’hui, cela a été différent.

Nous avons rapidement trouvé le bon rythme,  si bien que nous roulions à 30 km/h, j’étais mieux assis  sur ma selle, et avec un nouveau pneu  j’étais moins secoué, et avais moins de douleurs, grâce à l’intervention de  Marcus que je remercie.

Comme on ne veut pas traverser les Highlands, cela signifie qu’on va rouler au milieu de la circulation sur des routes très fréquentées, ce qui n’était pas le cas hier. Pour commencer nous avions longé les nombreux  lochs (fjords).

On voulait laisser derrière nous cette étape  pénible le plus vite possible. A l’heure du déjeuner  en passant devant le Mercedes, j’ai vu quelque chose d’incongru : mon short suspendu à un cintre à la porte du fourgon devant l’image de nos deux visages, mais c’était pendant la cuisson des œufs et au moment où nos accompagnateurs faisaient les courses.

Après un bon repas nous sommes repartis pour les 70 km restants, et avons commencé à ressentir le vent latéral et le relief des Highlands ( bien nommés). Je me suis fait tout petit derrière Marcus pour prendre le moins de vent possible, mais comment un athlète de 1,86m et 102 kilos peut imaginer se cacher derrière Marcus ? le fait que Marcus roule devant moi m’a quand même protégé d’un peu de vent.

Cette étape n’en finissait pas, après une montée, on ne voyait pas le bout de la route, le vent latéral était là , le ciel couvert, et à 400m la température a chuté  à 12°. Nous n’étions pas aussi heureux qu’hier et n’avions pas la tête à admirer le paysage,  nous étions entourés de montagnes culminant à 2000m, le trafic était dense. Bref, tout à une fin. Nous sommes  arrivés à notre hotel au bout de 164 km avec l’impression d’en avoir fait 200. A ce moment, nous sommes fatigués et avons besoin de nous ressourcer. Nous prenons un bain bien chaud et étirons notre dos et nos jambes.

Après un repas délicieux, le monde semble plus clément, et nous avons plaisanté joyeusement.

Chers lecteurs, si nous perdons le sens de l’humour, vous devez vous inquiéter .

Nous apprécions tous les messages que nous recevons des lecteurs que nous remercions vivement, nous les  lisons tous les  jours.