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Etappe 19 – gesponsert von Natalie Pedrocchi 145 Km / 1’239 Hm
Start: 10h30 Crianlarich
Ziel (Ankunftszeit): 18h15 Lanark
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total): 5h25 / 101h32
Durchschnitt: 26.7 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*: 145 Km / 2’787 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*: 1’239 Hm / 26’068 Hm
Beinahe ein Tilt erlebt – physisch und psychisch viel Energie verbraucht.
Ganz ehrlich, heute Abend hänge ich ganz schön in den Seilen – nicht nur ich, denn es war heute eine ganz spezielle Etappe – psychisch und natürlich auch physisch sehr anstrengend.
Heute Morgen hat uns Leonie verlassen und ist nach Taynuilt, Nähe Oban (sie lebt und studiert dort) zurückgekehrt. Leider war meine Lieblingstochter nur eine kurze Zeit mit uns, doch ich habe diese Zeit sehr genossen. Es war so schön zu sehen, wie sie das alles gemeistert und gemanagte hat. Es ist noch nicht so lange her, da habe ich ihr noch die Windeln gewechselt und nun macht sie das für mich im übertragenen Sinne. Ihr könnt mir glauben, dass ich so was von stolz auf meine Leonie bin – danke Dir, dass Du mir / uns diese Zeit geschenkt und uns so super unterstützt hast – jederzeit wieder.
Der wunderbare Tag begrüßte uns mit abwechselnden Regenschauer, so dass sich die Abfahrt verzögerte, denn wir wollten A) nicht mit der vollen Regenmontur starten und B) nicht gleich ganz nass werden. Das machte uns auch gar nicht nervös, da wir heute eine „Znüni-Etappe“ vor uns hatten mit knapp 140 Km.
Bald merkten wir, dass es heute eine „stopp & go“ – Etappe werden wird. Sonne, Regen, Unterstehen, Warten, Sonne, Fahren usw. In den ersten 80 Km mussten wir zweimal unterstehen und warten. Der Zufall wollte es, dass wir jedes Mal bei einem Kaffeeshop oder eine Bäckerei warten mussten und so noch kurz etwas „einwerfen“ konnten. Eine Ladenbesitzerin gab uns netterweise noch etwas Süßes auf den Weg. Wenn dann die Sonne schien, blies uns der Gegenwind ohne Erbarmen mitten ins Gesicht – wow so mühsam. Ach ja und dann waren da noch die holprigen Straßen und die vielen Autos. Kein Wunder wenn man Sterling und Glasgow umfahren muss.
Irgendwann meinte Marcus: „wir müssen heute wohl für irgend etwas büßen“ und ich erwiderte: „nein wir verschaffen uns Kredit für ein anderes Mal“. Wir hatten wohl beide Recht als wir uns am Freitagabend, im Weekendverkehr, durch die Suburbs von Glasgow unseren Weg bahnten. Was für ein Sch…. – sorry ich kann es nicht anders formulieren. Stellt euch folgendes vor: Gegenwind, dass es einem nur so um die Ohren pfeift und gleichzeitig fahren ständig Autos an einem vorbei, die auch einen „Saumeis“ machen. Ständig ist man den Löchern und Abwasserdeckel am ausweichen und sich irgendwie durch die Kreisel am „schleichen“. Was für ein Gegensatz zur zweiten Etappe im Norden Schottlands. Als dann auch noch ein Kranken- und Polizeiwagen mit Sirene an mir vorbeirauschten, hatte ich das Gefühl mein Großhirn hat gleich einen Tilt (https://en.wikipedia.org/wiki/Tilt_(poker). Wir hielten kurz an und schauten uns nur an – und wir dachten gestern sei eine Arbeitsetappe gewesen – was war das heute???? OHNE WORTE!!!
Es ist keine gute Idee, eine Stadt wie Glasgow, an einem Freitagabend im Abendverkehr zu durchqueren und sei es auch nur in den Suburbs. Dieser Verkehr und diese Hektik ist nichts für Radfahrer. Also! Abhaken und nach vorne schauen.
Wie gesagt, wir sind ziemlich müde, denn die gestrige und heutige Etappe haben sehr viel Energie gekostet. Wir haben auch nur ganz wenige Fotos gemacht, zu fest waren wir mit uns und allem drum herum beschäftigt.
Dafür war das Nachtessen beim lokalen Italiener ein echtes Highlight. Die Speicher sind wieder gefüllt und als es dann noch um den Dessert ging, meinte Marcus: „ja schon, aber nur etwas, das wir nicht auch noch kauen müssen, denn wir haben keine Energie mehr – wir sind zu müde“. In diesem Sinne – gute Nacht!
Fazit: Grossstädte sind nicht geeignet für Radfahrer an einem Freitagabend. Gestern und heute viele „Körner“ liegen gelassen. Das Team besteht nur noch aus drei Leuten.
Etape 17
Journée de rêve : temps magnifique, paysages de conte de fées
L’Ecosse se montre sous son meilleur jour : douceur de la température et rayons de soleil dès le début. Petit déjeuner à 8h05 et départ à 9h05 en culottes courtes.
Petite côte dès le début ce que je trouve toujours super pour commencer quand les muscles sont froids et que le derrière n’a pas trouvé la bonne position sur la selle. Mais dans ce cas précis on était béni, car la départementale nous a fait découvrir un paysage extraordinaire, on a jeté un dernier coup d’œil sur Tongue notre village étape, et les mots ne peuvent pas décrire ce que nous voyions. Cela s’est poursuivi pendant une centaine de km. La température est montée à 24°.
Bous étions sur une petite route de 3 m de large, où il est difficile de se croiser, et c’est le genre de route que j’apprécie, très reposante, C’est ce que Marcus voulait faire depuis des années, cette traversée de l’Ecosse, et il a réalisé son rêve. Il n’a jamais fait autant de photos de sa vie. J’étais content de faire partie de ce rêve devenu réalité avec mon ami.
Si je dois faire une remarque négative, c’est sur l’état de la chaussée qui n’est pas vraiment entretenue, ou ne l’est plus depuis des années. Pour le postérieur ce n’est pas l’idéal, car il y a des creux et des bosses, et une chaussée inégale.
Nos accompagnateurs sont toujours étonnés de voir avec quelle rapidité nous arrivons car pendant que nous roulons, il doivent faire les courses, trouver un hébergement pour la nuit, préparer le repas, et en plus faire des photos. Kurt a apporté sa machine à café et on va pouvoir déguster des Nespresso, Merci Kurt. Nos nouveaux accompagnateurs sont au top !
Nous arrivons au Loch Ness mais nous ne trouvons pas Nessie. Le repas est traditionnel écossais : black pudding et Haggis.
Etappe 18 – gesponsert von Martin Tromp 165 Km / 1’402 Hm
Start: 09h45 Drumnadrochit
Ziel (Ankunftszeit): 16h30 Crianlarich
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total): 5h41 / 96h07
Durchschnitt: 29.0 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*: 165 Km / 2’642 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*: 1’402 Hm / 24’829 Hm
Arbeitsetappe endet in richtiger Arbeit. Sehr viel Verkehr und Gegenwind.
Die kürzeste Verbindung zweier Punkte ist die Gerade – so steht es im Lehrbuch und so war es für heute geplant – ganz einfach, doch es kam etwas anders.
Wir fuhren los und fanden sehr rasch den Rhythmus, so dass wir immer mit über 30 Kmh unterwegs waren. Ich sass heute deutlich besser im Sattel und der Pneuwechsel auf einen 28er hat sich als sehr positiv erwiesen – deutlich weniger Schläge und somit weniger Schmerzen. Danke Marcus für den Effort.
Da wir die Highlands nicht durchqueren wollen, müssen wir uns nun auf den Hauptverkehrsachsen bewegen und da hat es logischerweise deutlich mehr Verkehr, vor allem wenn man mit gestern vergleicht. Primär folgten wir immer wieder einem der vielen Loch’s (Fjorde). Rasch fuhren wir in den bewährten 5 Km Ablösungen mit dem Ziel, diese Arbeitsetappe a.s.a.p hinter uns zu bringen.
Kurz vor dem Mittagsrast überholte uns der Mercedes und ganz erstaunt sah ich wie hinten an der Türe eine meiner Velohosen an einem Kleiderbügel im Wind flatterte! Ähm ??? das sollte wohl nicht sein oder? Also kurz anrufen. Wie sich herausstellte, wurden diese während dem Eierkochen und Einkaufen zum Trocknen in die Sonne gehängt. Hat noch lustig ausgesehen wie die Hose unter den beiden großen Köpfen so flatterte.
Wunderbar gespiesen, kurz die Bidons gefüllt und schon nahmen wir die restlichen 70 Km in Angriff – eigentlich ein „kurzer Chut“. Plötzlich setzte der Gegenwind ein und wir befuhren bereits die Ausläufer der Highlands, d.h. es begann anzusteigen. Ich versuchte mich nun im Versteckspiel mit dem Wind – ganz klein machte ich mich hinter Marcus, doch „heiterä Fahnä“ wie soll sich ein 1.86 grosser und 102 Kg schwerer Athlet hinter Marcus verstecken? – bin für jeden Tipp dankbar….. Mit anderen Worten ich verlor das Versteckspiel mit dem Wind, denn er „fand“ mich immer wieder und doch war ich sehr dankbar, dass Marcus im Aufstieg vorausfuhr und mir zumindest einen schmalen Streifen Windschatten gab.
Diese Überführungsetappe wollte und wollte einfach nicht enden. Kaum hatten wir eine Steigung hinter uns, sahen wir dahinter wie sich die Straße Kilometer um Kilometer weiter ins Tal schlängelte und dabei einfach nie in Richtung Tal zeigte. Die Landschaft wäre eigentlich wunderschön, doch bei soviel Gegenwind und dem doch recht mühsamen Verkehr, kommen nur sehr begrenzt Glücksgefühle auf wie gestern. Wir fuhren bis auf knapp 400 MüM und schon war es wieder nur 12 Grad und bewölkt. Links und rechts hatte es Berge, die bis auf knapp 2’000 MüM gehen und ja sogar ein Skigebiet haben wir passiert. Auch in dieser für uns sicher nicht ganz einfachen Herausforderung bewährte sich einmal mehr der banale Spruch: „irgendwann hat alles ein Ende!“ So war es auch heute und nach 164 Km (gefühlt waren es sicher 200+) sind wir vor dem Hotel vorgefahren. Kurzer Check: Was tut mir eigentlich nicht weh? Großhirn an alle: Schadensmeldungen! Ja und es kamen so einige und sie ähnelten sich alle so ziemlich: „wir sind müde und brauchen Energie“. Gesagt, getan und schon waren Marcus und ich an den Recoveryshakes – heute in XXL. Das Notfallprogram ging dann noch weiter indem wir uns beide je ein heißes Bad gönnten und dann noch die Beine und den Rücken stretchten.
Jetzt, nach einem köstlichen Abendessen, sieht die Welt bereits wieder super aus und wir sind wieder munter am Sprüche klopfen. Erst wenn wir den Humor verlieren, dann müsst ihr Leser euch Sorgen machen – okay?
Einige von Euch senden uns immer wieder aufbauende und motivierende Kommentare – danke dafür. Ich bin aber sicher, wir haben mehr als nur diese Blogleser und darum hier mein Aufruf: wir freuen uns über jeden Kommentar und das auch täglich :-).
Fazit: Alles hat einmal ein Ende und Gegenwind und unerwartete Steigungen sind in der Kombination eher etwas mühsam Notfallprogram zeigte sehr rasch Wirkung – we are back on track.
Etape 16
A nouveau à hauteur d’Oslo, mais en Ecosse, sur nos pédales avec nos nouveaux accompagnateurs
En regardant une carte de l’Europe vous verrez que nous sommes à la même latitude qu’Oslo, mais à John o’ Groats. Dimanche à Amsterdam Marcus a dû dire au revoir à sa famille car nous prenions le bateau pour Newcastle à 15h. Une partie de ma famille m’a accompagné pendant la traversée
Très bon repas, du roulis qui nous envoyait sur les murs, mais personne n’a eu le mal de mer et nous sommes arrivés lundi matin pour repartir en voiture sur une distance de 350 km vers Oban où nous attendait Kurt qui nous accompagnera avec Léonie en Ecosse et en Angleterre. Marcus a fait une révision complète des vélos . Le lendemain debout à 6 h pour 6h de route jusqu’à John o’ Groats, le début de notre prochaine étape http://www.rideacrossbritain.com/home/lands-end-to-john-ogroats-route/
Le disque du frein avant de mon vélo a été endommagé, et Marcus s’est à nouveau transformé en mécanicien, puis ce fut le tour du pneu…à plat ! Je me demanderais ce que je ferais sans Marcus, le pauvre, il devait changer sa tenue de cycliste et mettre à nouveau celle de mécanicien. Qu’est- ce que je ferais sans lui ? on a fini par être sur la ligne de départ, nos accompagnateurs étaient bien présents sur la route, Léonie au vélo, et Kurt était notre photographe attitré.
Nous voilà tous les deux côte à côte jusqu’à ce que l’on se retrouve nez à nez avec le sigle d’une Mercedes, nous roulions à droite ! Ca nous a complètement réveillés. Le vent de côté, beaucoup de nuages, ça ressemblait au cap Nord ce paysage : Il y a beaucoup d’eau, de superbes plages de sable, des rochers, de l’herbe, des moutons, des vaches. Quand le soleil brille c’est paradisiaque, mais pour le moment, ce n’est pas le cas.
Les jambes qui n’ont pas travaillé depuis quelques jours se réchauffent lentement et retrouvent les températures norvégiennes, 11°. Pour cette première étape de mise en jambes en Ecosse nous avons fait le choix délibéré de parcourir 100km.
Leonie nous a trouvé de la place pour 4 dans une auberge de jeunesse et ce n’était pas chose aisée, car il n’y a pas toujours de connexion Internet ou de ligne téléphonique par ici.
Etappe 17 – gesponsert von Honegger Philatelie AG 162 Km / 1’536Hm
Start: 09h15 Tongue
Ziel (Ankunftszeit): 16h30 Drumnadrochit
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total): 6h07 / 90h26
Durchschnitt: 26.5 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*: 162 Km / 2’477 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*: 1’536 Hm / 23’427 Hm
Ein Traumtag: Wetter mega – Landschaft märchenhaft.
Schottland zeigt sich von der absolut besten Seite – angenehme Wärme und viel Sonnenschein von Beginn weg. Wenn die Sonne lacht stehen alle viel lieber auf – so auch das JMZ-Team. Bereits um 08h15 waren wir am Frühstück und um 09h15 fuhren wir los – im Kurzdress (oben und unten).
Sogleich begann eine kurze Steigung von knapp 200 Hm, was ich immer super finde gleich nach dem Start (im Fall ironisch gemeint). Die Muskeln sind noch kalt, der Po hat die richtige Sitzposition noch nicht gefunden und überhaupt, wer findet das schon lässig! Doch in diesem Fall wurden wir umgehend belohnt, denn diese Nebenstraße führt uns in eine wunderschöne Landschaft, doch zuerst durften wir noch ein Blick über Tongue werfen – beschreiben? Nicht möglich, denn Worte können dem nicht gerecht werden.
Wir fuhren auf den typischen 4-Klass-Strassen, dh. ca. 3 Meter breit und es hat immer wieder die „Passing Place“, an denen zwei Fahrzeuge aneinander vorbei fahren können. So hat es natürlich viel weniger Autos und keine Lastwagen. Ich liebe es mich auf diesen Straßen zu bewegen – es hat so etwas beruhigendes. Wenn dann noch eine Landschaft wie heute dazu kommt, könnte man meinen im Paradies unterwegs zu sein und Radfahren wird zum „Wolkenspringen“. Auf den ersten 25 Km überholten uns weniger Autos, wie ich Schweißtropfen vergossen habe. Marcus wollte ja im Vorfeld unbedingt und das seit vielen Jahren, Schottland mit dem Velo befahren. Heute ist er definitiv angekommen – ohne Worte! Ja so blieb es fast die ganzen ersten 100 km. Auch noch nie hat er so viele Fotos gemacht….. Er sog es einfach nur rein und seine Emotionen schienen, wie Van Gogh, in seinem Geist Bilder für die Ewigkeit zu malen. Schön, dass ich Teil davon sein konnte und meinen Freund so erleben durfte.
Auch bei uns anderen blieben die Emotionen nicht aus – zu schön war alles. Der Verwandte von Thor, hier in Schottland, beschenkte uns mit allem was er hatte – Sonne und noch einmal Sonne, mit max. 24 Grad. (vgl. die Fotos).
Wenn ich einen Makel anbringen dürfte, dann sicher wegen dem Straßenbelag. Immer wieder hat man das Gefühl, auf einem Schüttelbecher unterwegs zu sein. Die meisten dieser Straßen haben einen Rollsplitt Belag, der aber schon in die Jahre gekommen ist und dadurch hat es sehr viele Rillen, Furchen und Unebenheiten. An einem Tag wie heute, ist das zwar Jammern auf sehr hohem Niveau, doch wenn das Hinterteil sich dann irgendwann bemerkbar macht, ist es eben anders – einmal mehr eine Frage der Verhältnismäßigkeit. Die gute Nachricht: morgen werde ich wieder mit den 28er-Reifen unterwegs sein – also im „comfort style“.
Die Crew ist immer wieder überrascht und beeindruckt wie schnell das Peloton unterwegs ist. Auf dem Papier haben sie eigentlich sehr viel Zeit, doch am Ende wird es dann doch immer eng, denn unterwegs muss eingekauft, der Lunch vorbereitet und dann noch die Hotelreservierung für die Übernachtung gemacht werden. Und dazwischen sollten auch noch ein paar Fotos geschossen werden. Die neue Crew schlägt sich aber bereits sehr gut und Kurt hat seine private Kaffeemaschine mitgebracht. Schon noch cool, wenn man zum Frühstück, in der Pause oder am Abend einen Nespresso erhält – danke Kurt für den Effort.
Nun sind wir am Loch Ness auf der Suche nach Nessie – bis jetzt noch erfolglos aber gestärkt durch ein traditionelles Essen aus Schottland: Black Pudding und Haggis.
Fazit: Marcus ist in Schottland angekommen und sog die Eindrücke nur so rein. Strassen sind wie ein „Schüttelbecher“ für das Hinterteil.

Etape 13
Jour de repos – Enfin l’été, on va se baigner !
Bonne nouvelle, tous nos vêtements trempés ont séché à l’intérieur, et heureusement on n’en n’a pas eu besoin. En effet le soleil brillait, bien qu’il fasse frais.
Nous avons dit au revoir à notre photographe et choisi de prendre une route avec moins de circulation et qui semblait plus « courte ». Ca montait déjà, et j’avais l’impression que cela allait durer un moment. J’ai regardé Marcus et lui ai dit « si ça continue comme ça je vais être de mauvais poil » et il a répondu « Eh bien je croyais que tu t’en sortais bien, tu es tellement rapide ».
On a ricané et finalement on était près du sommet, et bientôt la descente. Le rêve pour des cycliste cette descente, un temps magnifique, vent arrière, et joli paysage, on roule à 35km/h. Nous traversons des bois de pins et de bouleaux, en cherchant des yeux un élan. Nous n’en voyons pas mais pas mal d’entre eux nous ont certainement aperçu.
A 90 km du point de départ, après 2h3/4 , nous atteignons l’étape déjeuner. Pas mal pour un jour de repos, car aujourd’hui théoriquement c’était notre jour de repos !
Le changement aujourd’hui c’est le beau temps, le moral formidable, les bonnes jambes, dont on avait bien besoin . Quel contraste avec hier.
Thor ( le dieu norvégien) a définitivement capitulé. Après nous avoir mis à l’épreuve, à laquelle nous avons résisté, il a jeté son marteau dans le désert. Que du beau temps !!!
Il y eut des moments quand nous traversions les forêts, où on ressentait vraiment l’été, et la beauté des lieux était presque ennuyeuse. Cela a été aussi une belle journée pour nos accompagnateurs qui nous attendaient au camping de Rena.
Pour la première fois on voit des gens en maillot de bain. On se déhabille, on enfile les notres , achetons une glace et nous voilà dans l’eau du lac à 15°, rafrapichissant certes mais bonne pour les jambes.
Les photos ne seront pas de la même qualité maintenant mais elles auront le mérite d’être authentiques
Nous avons un sponsor pour l’étape 16 et nous le remercions
Etape 14
Journée de détente à vélo et du temps pour une pause café
Dernière nuit sur le sol norvégien. Nous avons profité de notre logement douillet et du petit déjeuner en plein air.
Nous sommes comme les femmes ce matin « Comment allons nous nous habiller ?» C’est la question que nous nous sommes posé tous les matins ( à cause du temps incertain) . Allons nous mettre des T-shirts et des shorts ? les shorts posent un problème, car nous n’avons pas les jambes rasées et un cycliste (chevronné) n’ a pas de poils aux jambes. Tant pis on met quand même les shorts et on se rasera les jambes dès que possible.
C’est tout à fait détendus que nous démarrons pour une étape courte de 110 km. C’est dingue de voir comme le corps et l’esprit se sont vite adaptés à ce changement. Sulement 3h50 de vélo, merci à nos corps et esprit de nous protéger.
Nous sommes confiants car nous avons de la marge pour être à Oslo demain. Routes secondaires sans asphalte et peu de circulation. Nous passons par le centre d’Elverum ou nous tombons sur un café où nous trouvons du vrai bon café, pas croyable ! On apprècie le soleil sur le visage et notre cappuccino.
Arrivée à Sand à 15h15. Nous avons vu et apprécié le paysage, les maisons , les gens lors de cette étape reposante mémorable. Les maisons sont très bien entretenues. Sur les routes norvégiennes on ne voit pas beaucoup de panneaux indiquant les distances en km.
Ce soir c’était notre dernier dîner avec Franziska et Klaus qui s’envolent d’Oslo demain. Nous les remercions chaleureusement pour leur présence, leur implication, et le job parfait qu’ils ont accompli pour nous.
Demain, nous allons traverser la ville d’Oslo jusqu’au port où nous allons prendre la bateau. La traversée d’une grande ville est quelque chose de nouveau pour nous
Etape 15
On a traversé le 1er pays – la Norvège – il nous en reste 5. Journée à vélo agréable , Objectif atteint
Aujourd’hui on a pour objetctif d’être à Oslo à 15h. A 9h10 on est déjà sur la route, et avons juste un peu plus de 100 km à parcourir, ce qui est tout à fait possible , mais on ne sait jamais ce qui peut arriver, par exemple ce matin le compresseur n’a pas fonctionné et heureusement nous avons une pompe manuelle pour regonfler les roues.
Une grande ville, c’est comme une boite de chocolat, tu ne sais pas ce que tu vas y trouver ! On a une idée de la direction à prendre, mais on ne sait pas exactement où on est, on va donc se fier à notre intuition. Nous sommes restés très concentrés, et avons bien avancé, en approchant d’Oslo, fort heureusement il y avait une piste cyclable et nous avons trouvé l’arrivée. Je trouve ça génial de sillonner une grande ville à vélo, on voit beaucoup de choses en roulant et la ville nous procure du plaisir.
Franziska et Klaus nous attendaient au port (avec le fourgon), où ils nous ont quittés après de chaleureuses embrassades. Nous nous sommes changés, avons rangé, effectué les formalités pour la traversée, regardé ce qu’il y avait dans le frigo du fourgon , et comme c’était l’heure du déjeuner nous nous sommes installés pour manger Puis on a pris une douche et on s’est installé sur le solarium du pont supérieur.
Nous savourons notre cigare , et notre diner au steakhouse. En deux semaines nous avons parcouru 2200km en 15 étapes, beaucoup d’ instants et d’impressions inoubliables. Oui nous sommes fiers de ce que nous avons accompli, nous nous entendons bien, notre confiance est renforcée. La confiance dans l’équipe et nos capacités est plus grande, et cela nous donne de l’énergie positive.
Cette traversée nous repose plus que nous en avons l’habitude et nous en profitons . Après une nuit à bord nous arrivons à Copenhague à 9h45 d’où nous repartirons vers Amsterdam avec le fourgon Mercedes, et le 21 toujours en bateau nous partons pour l’Ecosse, l’endroit le plus au Nord d’où nous remonterons sur nos vélos le 23 août.
Etappe 16 – gesponsert von Peter Oeschger 103 Km / 1’251Hm
Start: 15h30 John o’Groats
Ziel (Ankunftszeit): 19h15 Tongue
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total): 3h44 / 84h19
Durchschnitt: 27.7 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*: 103 Km / 2’315 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*: 1’251 Hm / 21’891 Hm
Wieder auf Höhe Oslo die Tour aufgenommen – einfach in Schottland. Die Pedalen kreisen wieder. Neue Crew hat ihre Tätigkeit aufgenommen.
Stellt Euch, vor eurem geistigen Auge, kurz die Europakarte vor………. Wir sind nun wieder auf der Höhe von Oslo – in John o’Groats – einfach nun in Schottland. Kurz ein Update was dazwischen passiert ist:
Am Sonntag hieß es für Marcus Abschied nehmen von seiner Familie in Amsterdam, denn wir mussten um 15h00 die Fähre nach Newcastle nehmen. Des einen Leid, des anderen Freud – so war es nun für mich, denn ich sah nun einen Teil meiner Familie wieder – Rita meine Frau und Leonie meine Tochter. Die beiden sind von der Schweiz angereist und zusammen nahmen wir die Fähre nach Newcastle. Rita hat diese Überfahrt für JMZ organisiert und gesponsert – noch einmal ganz herzlichen Dank.
Die Fähre legte um 17h30 ab und erreichte Newcastle am nächsten Morgen (Montag). Auf der Überfahrt genossen wir das wunderbare Essen und die einmal mehr „chillige“ Atmosphäre auf einer dieser großen Fähre von DFDS. Einzig der recht hohe Wellengang lies uns etwas den Wänden nachgehen – zum Glück wurde niemand Seekrank.
Und wieder standen 350 Km Autofahrt vor uns bis nach Oban. In Oban, dem vorübergehenden Wohn- und Studienort von Leonie, war der nächste Halt geplant. Auf der Autobahn sind 350 Km nicht so viel, doch hier in England und Schottland dauert es leider viel länger, da auf dieser Achse nur Hauptstraßen vorhanden sind. Wir trafen um 15h00 in Oban ein. Hier war Kurt Flückiger bereits am Warten auf uns (er reiste bereits vor einer Woche an). Kurt wird uns, zusammen mit Leonie, in Schottland / England begleiten und betreuen. Sofort begannen die Vorbereitungsarbeiten für den erneuten Start mit den Rennräder. Marcus nahm sich Maximus und Mr. /Mrs. X vor: Komplettreinigung, Einstellungen und Service Integral.
Tagwache 06h00, Frühstück, packen und Auto laden, denn es standen wieder 6 Std. Autofahrt vor uns von Oban nach John o’Groats, dem Start oder Ende der berühmten End to End Veloroute durch UK: http://www.rideacrossbritain.com/home/lands-end-to-john-ogroats-route/
Marcus und ich schauten uns immer wieder an – so richtig im Velofahrmodus sind wir noch nicht gewesen – zu lange war wohl die Pause. Ja! es ist ganz einfach: Velodress anziehen, Bidon füllen, Riegel einpacken und auf den „Hobel“ steigen – next stopp in 100 km. Schön wäre es, wenn da nicht noch die Pannenhexe auf Maximus gewartet hätte…..
Beim Öffnen der Schiebetüre stand Maximus zu nahe und wurde voll getroffen, mit der Konsequenz, dass die vordere Bremsscheibe ersetzt werden musste. Marcus war noch nicht in den Velohosen und schon musste er wieder in die Mechaniker Hosen. Gekonnt und flink wurde die Scheibe ausgewechselt und alle Reifen gepumpt. Und da war es wieder: Pffffffffff –ich glaube es nicht: Plattfuß vorne bei Maximus. Oh Marcus Du armer, statt Velodress nun noch einen Platten fixen. Was hätte ich nur gemacht ohne den Mechaniker on site? Einen ganz schlechten Eindruck! Endlich war es dann soweit, wir konnten an die Startlinie rollen und die von den Print-, Social-Medien und Freunden gewünschten Fotos vom Start machen. Es war bereits spürbar, dass sich die neue Crew von Beginn weg ins Zeug legte. Überall legten sie Hand an und dann unterwegs waren sie immer wieder präsent und machten Fotos. Mit Kurt haben wir wieder einen leidenschaftlichen Fotografen dabei und Leonie ist die designierte „driverin“ – Womanpower am Lenkrad von Mercedespower.
Wir fuhren los – endlich! Der Wind schien sich mit uns zu verbünden und diese freudige Erkenntnis lenkte uns voll ab – von was wohl? Dem Linksverkehr natürlich. Nebeneinander und plaudernd fuhren wir gewohnt auf der rechten Straßenseite los und es ging nicht sehr lange, schauten wir einem Mercedes-Stern (was für ein Zufall) und einem schmunzelndem Ehepaar in die Augen….. So nun waren wir definitiv wach. Unterstützt von wunderbarem Seitenwind ging es der Nordküste sehr flott voran. Leider war es stark bewölkt, doch wir bemerkten sehr rasch, dass es hier landschaftlich sehr ähnlich aussieht wie am Nordkap. Es hat nichts, außer viel Wasser, super Sandstrände, Felsen, Gras, Schafe, Kühe und eine Art rote Alpenrosen. Wie sieht es hier wohl aus, wenn die Sonne volle Kanne scheint? Ein Paradies – aber eben, so hat es sich nicht präsentiert und doch gefiel es uns sehr.
Die Beine merkten noch nicht von selber, dass der Alltag nun wieder da ist, will heissen? strampeln, krampfen und Vollgas geben. Also gaben wir einige mentale Impulse und so langsam aber sicher begannen sich die Beine zu „öffnen“. Ach ja die Temperaturen waren wieder nahe an denen von Norwegen – 11 Grad und teilweise mit leichtem Regen.
Bewusst haben wir heute eine Kurzetappe geplant, +/- 100 Km, so zu einfahren und aufwärmen. Etwas unterschätzt haben wir auf den vorhandenen 1:300’000 Karten, die Höhenmeter, denn am Ende zeigte der Tacho über 1’200 Hm an.
Leonie hat für uns ein 4er-Schlag in einer Jugendherberge gefunden. Es war gar nicht so einfach während der Anfahrt von Oban etwas zu finden. Hier oben ist es nicht so, dass das Telefonnetz immer voll da ist. So ist surfen im Internet und telefonieren mit den Hotels nicht ganz einfach.
Fazit: Back on the bike again – neue Crew macht es super – Landschaftlich wie am Nordkapp – wieder zwei Pannen

SPIRIG Nicola wünscht JMZ reloaded viel Erfolg
Weekend in Amsterdam
Family-Days in Amsterdam – spannende Stadt – Freunde
Von Hengelo fuhren wir direkt an den Flughafen in Amsterdam, wo die Familie von Marcus bereits freudig auf ihn wartete. Wie schön zu sehen und zu erleben, wenn Familien sich wieder sehen. Es ist ja nicht so, dass wir nun ewig weg waren, doch es ist eben speziell sich nach gut drei Wochen wieder zu sehen. Marcus Kinder waren natürlich gleich auf Vollgas, erzählten, fragten und wollten gleich los legen…… wow was für ein Rhythmuswechsel zu den vergangenen Tagen.
So beim Fahren in die Stadt und dem Zuhören bei diesem munteren und fröhlichen hin und her, wurde mir einmal mehr bewusst, was für ein Privileg wir haben. Ohne gross zu überlegen, können wir unsere Kinder kurz „einfliegen“ lassen, viel Qualitätszeit mit ihnen verbringen und uns dann wieder unserem Abenteuer widmen. Dieser „Luxus“ ist nicht jedem vergönnt. Und ja es gibt so viele Familien, denen ist noch viel weniger vergönnt. Das ist einer der vielen Gründe warum JMZ#2 überhaupt passiert – wir wollen im Leben von wenigen Kindern und Jugendlichen etwas, und sei es nur etwas ganz Kleines, verändern oder ermöglichen. Bekanntlich erobert ein Lächeln die Welt und wenn es dann noch von einem Kind ist, dann ist es für mich noch viel wertvoller. In den vergangenen Tagen hier in Amsterdam, habe ich viel Lachen gehört von Julie, Mathieu (zwei der drei Kinder von Marcus) und von happy kids hier in Amsterdam. Bald geht das Strampeln und Spendensammeln weiter, so dass wir dann hoffentlich sehr bald auch viele Kinder in der Schweiz Lachen hören.
Neben den üblichen Touristenaktivitäten (Bootstour, Schlendern durch die Stadt (jeden Tag mind. 15 km), Besuche von Parks und Museen und Shopping) hatten wir auch die Möglichkeit einen weiteren Buddy von mir zu treffen: Anuraag. Er lud uns ein in ein wunderbares Restaurant mit traumhaftem asian Food. Es ist immer wieder super gemeinsam über „the good old days“ zu lachen und sich gegenseitig zu informieren was gerade aktuell läuft. Anuraag, geboren in Indien, aufgewachsen in London und nun arbeitend in Amsterdam, brachte noch seine vietnamesische Kollegin Phuong mit, die ebenfalls in Amsterdam arbeitet. Dieser Austausch über die Landes- und Kulturgrenzen hinaus, ist für mich immer wieder so bereichernd und relativierend. Zu oft sind die eigenen Herausforderungen die Größten und die Schwierigsten, doch das ist doch immer eine Frage der Verhältnismäßigkeit. Darum sind diese Reisen und Abenteuer so wertvoll für mich. Und um den Bogen zu den Kindern noch einmal zu machen, diese hatten auch eine super Zeit, denn sie versuchten mit ihrem „Playstation-English“ eine Konversation mit Anuragg und Phuong, wie auch mit dem Servicepersonal zu führen. Spannend wie sie das gemacht haben und wie unkompliziert und unvoreingenommen sie das machen – ja! darum sind die Kinder, mit ihrer Leichtigkeit des Seins, unsere Zukunft.
Zusammen waren wir im Anne Frank Museum. Ein Museum mit einem ganz speziellen touch, der wohl niemanden unberührt lässt. Ich habe bereits etwas über die Kinder geschrieben und darum könnt ihr euch sicher vorstellen, dass mir dieser Besuch sehr unter die Haut gegangen ist. Da ist diese 13-jährige Anne, die ein Tagebuch schreibt in einer Art und Weise und unter Umständen, die ich mir gar nicht richtig vorstellen kann. Nur schon die Vorstellung, und das Durchwandern dieses Verstecks, in dem die zwei Familien mehr als zwei Jahre waren – immer im Dunkeln, immer leise sein und keine Abwechslung habend, ist so erdrückend. Da ist sie wieder die Verhältnismäßigkeit – was ist schlimm oder was ist wirklich eine Herausforderung? An dieser Stelle noch eine Empfehlung zu einem meiner Lieblingsfilmen, der u.a. das Tagebuch von Anne Frank als Basis hat: „The freedom writers“ https://www.youtube.com/watch?v=JhXMJlm852A
Zum Abschluss muss ich sie noch einmal erwähnen, die vielen Velo’s. Auf der Bootstour erfuhren wir, dass Amsterdam die Fahrradhauptstadt der Welt ist – es sollen 880’000 Velos in Betrieb sein und das bei einer Bevölkerung von 810’000 in der City……. „Ein Fahrrad ist kein Transportmittel, es ist ein Lebensgefühl“ und das ist hier wirklich spür- und erlebbar.
Fazit: Ein Lächeln erobert die Welt und die Kinder sind unsere Zukunft
Verschiebung von Kopenhagen nach Hengelo NL
Autofahren und noch einmal Autofahren – Bürokram – Hengelo und der Camping
Der heutige Tag ist rasch erzählt, denn er bestand primär aus Autofahren von Kopenhagen nach Hengelo NL.
Vor der Abfahrt führte uns Carsten noch in eine coole Kaffeerösterei mit einer Kaffeebar. Ihr hättet Marcus leuchtenden Augen sehen sollen – ein Paradies für einen coffeefreak wie ihn. Es gibt nicht viel besseres, als den Tag mit einem sehr guten Kaffee zu starten und das war auch nötig, denn vor uns standen gut 700 km Autobahn, Fähre und wieder Autobahn quer durch Dänemark, Deutschland und Holland.
Soweit war nur klar, dass wir am Freitag um 11h00 am Flughafen in Amsterdam sein müssen, denn dann kommt Marcus Familie an. Also „pedal tot he medal“ und los – der Weg ist das Ziel.
Während Marcus das Fahren übernahm, erledigte ich die Büroarbeiten – es lebe die moderne Technik – Hotspot, Natel, Laptop usw und das erst noch im Auto, während dem Fahren. Kurze Pause bei einem Mac on the road – ja ich weiss keine typische Sportlernahrung, doch normalerweise findet man an den Autobahnraststätten ja auche keine Vollkorn-Takeaways.
Ganz ehrlich, Radfahren macht schon viel mehr Spaß, als irgendwo auf einer Autobahn zu düsen und immer wieder auf einen Stau aufzufahren. Irgendwie ging der Tag auch vorbei und bald war es einmal Zeit etwas für die Übernachtung zu suchen. Während wir mit 110 Sachen eine Ausfahrt nach der anderen passierten, hatte ich den Auftrag etwas im Internet zu suchen. Die zufällige Wahl viel auf Hengelo, einer Stadt mit über 80’000 Einwohner in Holland. Hier war es dieser Camping.
http://home.kpn.nl/smink148/Index%20Duits.htm und so sah unser „Blockhaus“ aus: http://home.kpn.nl/smink148/Trekkershut%20Duits.htm
Dieser Camping ist wieder eine ganz andere Welt, als die in Norwegen und Kopenhagen. Auch das Preisgefüge ist auf einem ganz anderen Level. Wir bezogen das hübsche, kleine Blockhaus und gönnten uns noch einen kurzen Schwumm im Pool. Es herrschte ein ganz speziell Ambiance und Ruhe auf diesem Camping – sehr erholsam.
Für das Nachtessen fuhren wir in die Stadt und fanden im Zentrum eine coole Baar, die super Burger’s und Bier serviert. Dazu konnten wir einer Lifeband zuhören. Die Sonne verabschiedete sich so langsam und der Vollmond begann langsam aber sicher sein Pracht zu entfalten. Die Leute und davon hatte es ganz viele, waren alle so wunderbar gut drauf, sie lachten, plauderten und schienen so unendlich glücklich. Wahrscheinlich lag es auch daran, dass wir beide so entspannt unterwegs waren.
Auffallend waren auch hier wieder die vielen Velos. Marcus sass nur so da und verfolgte das Vorbeirauschen der scheinbar unendlichen Anzahl von Velos – er konnte es kaum glauben. Alt und jung, klein und gross und schlank und fest, alle sind per Velo unterwegs – einfach cool. Dadurch empfindet man auch eine ganz andere Ambiance – viel relaxter und entspannter. Ehrlicherweise muss man aber auch berücksichtigen, dass es hier überall flach ist wie eine Scheibe. Der höchste Höhenunterschied, den wir fanden, war ein Randstein;-) Erkenntnis für uns beide: die Dänen und die Holländer machen das verkehrstechnisch viel schlauer als wir und Marcus muss sich nun wirklich einen Business Case überlegen, denn hier besteht Potential.
Morgen geht es nun weiter nach Amsterdam – wir werden um 11h00 am Flughafen erwartet.
Fazit: Es hat seinen Reiz, sich einfach vom Gefühl leiten zu lassen und offen zu sein für „serendipitiy“ – dem positiven Zufall
Zitat der Woche 33 / 2016
Kopenhagen
Kopenhagen ist eine coole Stadt – Massagen und quality time mit Freunden
Ankunft in Kopenhagen am Morgen, nach einer erholsamen Überfahrt mit der Fähre. In den nächsten Tagen sind die Vorzeichen für uns ganz anders, denn wir sind in charge for the car! Es ist immer gut, wenn man Freunde hat, die sich freuen wenn man auf Besuch kommt – angemeldet oder eben überraschend. Mein buddy Carsten Müller wohnt in Kopenhagen und hat unsere „Wunschliste“ (Massage, Übernachtung, qualitytime with cigars) entgegengenommen und für uns alles organisiert.
Marcus und ich hatten den ganzen Morgen für uns und diesen nutzten wir für eine kleine Stadttour per pedes. Grösste Herausforderung? Parkieren des Sprinter. So kurvten wir suchend in Downtown herum, um am ende doch einen illegalen PP zu belegen – Konsequenz: Busse, die uns leider weggeflatter ist beim Abfahren…. bin gespannt was nun passiert?
Kopenhagen bei wunderbaren Sommerwetter, ist super. Viele Fußgängerzonen und Velos überall. Hier sollte Marcus eine Filiale eröffnen, denn hier hat es x-mal mehr Velos, wie Autos und die Radwege sind wirklich vorbildlich. In der ganzen Stadt gibt es keine Steigung und die Wahrscheinlichkeit von einem Velo angefahren zu werden, ist viel höher als von einem Auto.
So beim Schlendern realisierten wir, wie müde und voller Laktat unsere Beine wirklich sind. Das war seit langem wieder ein Tag, an dem nicht ein paar Stunden Radfahren angesagt waren.
Um die Mittagszeit trafen wir Carsten, der uns so gleich zum SPA brachte. Auf dem Weg dorthin erfuhren wir, dass er kein Hotelzimmer für uns reserviert hat, weil A) praktisch alles ausgebucht und B) die Preise explodiert sind wegen der Pride Parade. Bedacht darauf, dass wir einen „guätä gsundä Schlaf“ bekommen (seine Wohnung ist zu klein, zwei Kinder und zwei junge Hunde), organsierte Carsten kurzerhand seinen neuen Wohnwagen (war eingestellt außerhalb der Stadt) und brachte diesen auf einen Campingplatz in der Stadt (www.bellahoj-camping.dk) – coole Idee!
Das SPA ist ohne „Schnick – Schnack und Schnörkel“, wie eine alte Fabrikhalle mit sichtbaren Leitungen usw. (http://svoemmehal.frederiksberg.dk/vores-tilbud/kurbad). Saunagang, Whirlpool und chillen waren die Vorbereitung für die anstehende Sportmassage. Keine Ahnung was Carsten den beiden Masseuern im Vorfeld erzählt hatte, denn beide gingen ganz schön zur Sache. Sie fanden so ziemlich jeden trigger point in unserer Muskulatur, glaubt mir, davon hatte es ganz viele – Schmerz überall, die Meldungen ans Grosshirn wollten gar nie aufhören. Das soll gesund sein? Abwechselnd hörten wir den anderen gequält Stopp rufen. Beide waren wir wohl zum ersten Mal irgend happy, dass die Massage vorbei war. Gemäss Prognosen der Masseure, werden wir eine markante Verbesserung ab Freitag bemerken – ja dann sind wir ja gespannt.
Der Rest vom Tag ist rasch erzählt: Apéro im Grünen, wunderbares Nachtessen beim Italiener (www.da-claudio.dk) und dann Ausklang in dieser Bar: www.vinstue90.dk (hundertjährige Tradition und einer der wenigen Ort wo das Rauchen drinnen noch erlaubt ist)
Das Bier, das hier serviert wird, hat den Namen „slow beer“ – warum? Das Füllen des Glases, dauert ca. 20 Min, da sich der Schaum immer wieder setzen muss. Um diese lange Zeit zu überbrücken, lernten wir, wird mit einem „waiting beer“ gestartet. „What a feeling“ – dieses „slow beer“ – geschmackvoll, sehr leicht und fein – kombiniert mit einer Zigarre und guten Freunden – the burner. Und nun kommt die Vollendung, resp. Abrundung: nun wird noch das „exit beer“ getrunken. Konsequenz: es musste ein Taxi her!
Carsten und Luise, wir danken euch für die Einführung in die grosse weite Welt von Carlsberg Bier und der amüsanten quality time, die ihr uns geschenkt habt.
Fazit: Die nachhaltige Massage wird uns sicher sehr gut tun in the long run. Man will ein Bier geniessen und endet mit mindestens drei Bier. Es geht nichts über gute Freunde.








































































