Etappe 18 – gesponsert von Martin Tromp 165 Km / 1’402 Hm

Start:                                               09h45 Drumnadrochit
Ziel (Ankunftszeit):                         16h30 Crianlarich
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         5h41  / 96h07
Durchschnitt:                                   29.0 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           165 Km / 2’642 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       1’402 Hm / 24’829 Hm

Arbeitsetappe endet in richtiger Arbeit. Sehr viel Verkehr und Gegenwind.

Die kürzeste Verbindung zweier Punkte ist die Gerade – so steht es im Lehrbuch und so war es für heute geplant – ganz einfach, doch es kam etwas anders.

Wir fuhren los und fanden sehr rasch den Rhythmus, so dass wir immer  mit über 30 Kmh unterwegs waren. Ich sass heute deutlich besser im Sattel und der Pneuwechsel auf einen 28er hat sich als sehr positiv erwiesen – deutlich weniger Schläge und somit weniger Schmerzen. Danke Marcus für den Effort.

Da wir die Highlands nicht durchqueren wollen, müssen wir uns nun auf den Hauptverkehrsachsen bewegen und da hat es logischerweise deutlich mehr Verkehr, vor allem wenn man mit gestern vergleicht. Primär folgten wir immer wieder einem der vielen Loch’s (Fjorde).  Rasch fuhren wir in den bewährten 5 Km Ablösungen mit dem Ziel, diese Arbeitsetappe a.s.a.p hinter uns zu bringen.

Kurz vor dem Mittagsrast überholte uns der Mercedes und ganz erstaunt sah ich wie hinten an der Türe eine meiner Velohosen an einem Kleiderbügel im Wind flatterte!  Ähm ??? das sollte wohl nicht sein oder? Also kurz anrufen. Wie sich herausstellte, wurden diese während dem Eierkochen und Einkaufen zum Trocknen in die Sonne gehängt. Hat noch lustig ausgesehen wie die Hose unter den beiden großen Köpfen so flatterte.

Wunderbar gespiesen, kurz die Bidons gefüllt und schon nahmen wir die restlichen 70 Km in Angriff – eigentlich ein „kurzer Chut“. Plötzlich setzte der Gegenwind ein und wir befuhren bereits die Ausläufer der Highlands, d.h. es begann anzusteigen. Ich versuchte mich nun im Versteckspiel mit dem Wind – ganz klein machte ich mich hinter Marcus, doch „heiterä Fahnä“ wie soll sich ein 1.86 grosser und 102 Kg schwerer Athlet hinter Marcus verstecken? – bin für jeden Tipp dankbar….. Mit anderen Worten ich verlor das Versteckspiel mit dem Wind, denn er „fand“ mich immer wieder und doch war ich sehr dankbar, dass Marcus im Aufstieg vorausfuhr und mir zumindest einen schmalen Streifen Windschatten gab.

Diese Überführungsetappe wollte und wollte einfach nicht enden. Kaum hatten wir eine Steigung hinter uns, sahen wir dahinter wie sich die Straße Kilometer um Kilometer weiter ins Tal schlängelte und dabei einfach nie in Richtung Tal zeigte. Die Landschaft wäre eigentlich wunderschön, doch bei soviel Gegenwind und dem doch recht mühsamen Verkehr, kommen nur sehr begrenzt Glücksgefühle auf wie gestern. Wir fuhren bis auf knapp 400 MüM und schon war es wieder nur 12 Grad und bewölkt.  Links und rechts hatte es Berge, die bis auf knapp 2’000 MüM gehen und ja sogar ein Skigebiet haben wir passiert. Auch in dieser für uns sicher nicht ganz einfachen Herausforderung bewährte sich einmal mehr der banale Spruch: „irgendwann hat alles ein Ende!“ So war es auch heute und nach 164 Km (gefühlt waren es sicher 200+) sind wir vor dem Hotel vorgefahren. Kurzer Check: Was tut mir eigentlich nicht weh? Großhirn an alle: Schadensmeldungen! Ja und es kamen so einige und sie ähnelten sich alle so ziemlich: „wir sind müde und brauchen Energie“. Gesagt, getan und schon waren Marcus und ich an den Recoveryshakes – heute in XXL. Das Notfallprogram ging dann noch weiter indem wir uns beide je ein heißes Bad gönnten und dann noch die Beine und den Rücken stretchten.

Jetzt, nach einem köstlichen Abendessen, sieht die Welt bereits wieder super aus und wir sind wieder munter am Sprüche klopfen. Erst wenn wir den Humor verlieren, dann müsst ihr Leser euch Sorgen machen – okay?

Einige von Euch senden uns immer wieder aufbauende und motivierende Kommentare – danke dafür. Ich bin aber sicher, wir haben mehr als nur diese Blogleser und darum hier mein Aufruf: wir freuen uns über jeden Kommentar und das auch täglich :-).

Fazit:  Alles hat einmal ein Ende und Gegenwind und unerwartete Steigungen sind in der Kombination eher etwas mühsam Notfallprogram zeigte sehr rasch Wirkung – we are back on track. 

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Etape 16

A nouveau à hauteur d’Oslo, mais en Ecosse, sur nos pédales avec nos nouveaux accompagnateurs

En regardant une carte de l’Europe vous verrez que nous sommes à la même latitude qu’Oslo, mais à John o’ Groats. Dimanche  à Amsterdam Marcus a dû dire  au revoir à sa famille  car nous prenions le bateau pour Newcastle à  15h. Une partie de ma famille m’a accompagné pendant la traversée

Très bon repas, du roulis qui nous envoyait sur les murs, mais personne n’a eu le mal de mer et nous sommes arrivés lundi matin pour repartir en voiture sur une distance de 350 km vers Oban où nous attendait Kurt qui nous accompagnera avec Léonie en Ecosse et en Angleterre. Marcus a fait une révision complète des vélos . Le lendemain debout à 6 h pour 6h de route jusqu’à John o’ Groats, le début de notre prochaine étape http://www.rideacrossbritain.com/home/lands-end-to-john-ogroats-route/

Le disque du frein avant de mon vélo a été endommagé, et Marcus  s’est à nouveau transformé en mécanicien, puis ce fut le tour du pneu…à plat ! Je me demanderais ce que je ferais sans Marcus, le pauvre, il devait changer sa tenue de cycliste et mettre à nouveau celle de mécanicien. Qu’est- ce que je ferais sans lui ? on a fini par être sur la ligne de départ, nos accompagnateurs étaient bien présents sur la route, Léonie au vélo, et Kurt était notre photographe attitré.

Nous voilà tous les deux côte à côte jusqu’à ce que l’on se retrouve nez à nez avec le sigle d’une Mercedes, nous roulions à droite ! Ca nous a complètement réveillés. Le vent de côté, beaucoup de nuages, ça ressemblait au cap Nord ce paysage : Il y a beaucoup d’eau, de superbes plages de sable, des rochers,  de l’herbe, des moutons, des vaches. Quand le soleil brille c’est paradisiaque, mais pour le moment, ce n’est pas le cas.

Les jambes qui n’ont pas travaillé depuis quelques jours  se réchauffent lentement et retrouvent les températures norvégiennes, 11°. Pour cette première étape  de mise en jambes en Ecosse nous avons fait le choix délibéré de parcourir 100km.

Leonie nous a trouvé  de la place pour 4 dans une auberge de jeunesse et ce n’était pas chose aisée, car il n’y a pas toujours de connexion Internet ou de ligne téléphonique par ici.

8 Gedanken zu „Etappe 18 – gesponsert von Martin Tromp 165 Km / 1’402 Hm

  1. Hallo Marcus

    Mal was zum Nachdenken –>

    „.. da kommt Essen auf Rädern…“ gestern passiert als ich an einer Frau mit Schäferhund vorbeigefahren bin….

    Weiterhin guten Tritt und viel Spass!!!!

    Marcus

    1. Guten Abend Markus
      Elche und Rentiere sind Vegetarier, auch Schafe, Hasen und die Kühe die wir täglich sehen. Also keine Gefahr für uns. Die schlechten Strassenbeläge plagen uns sehr viel mehr!
      Wir bleiben dran!
      Gruss Marcus

  2. Grossartig, Jungs, wie ihr „meine“ Etappe gemeistert habt. Da habt ihr euch auch einen schönen Whiskey verdient. Habt ihr euch übrigens schon an die „Haggis“ heran gewagt? Ein MUST in Schottland…! Weiterhin gute Fahrt!
    Mit Radlergruss, Martin

    1. Hallo Martin
      Es war uns eine Ehre, die wir mit Schweiss begossen haben.
      Natürlich hatten wir bereits das schottische Nationalgericht und seit dann haben wir auch super Beine;-)
      Sportliche Grüsse
      Andreas & Marcus

  3. Hey Jungs – ich habe das gestrige Nachtessen mit euch und der JMZ-Crew sehr genossen! Waren ja ein Klacks, die 40 Minuten nach Crianlarich von meiner derzeitigen Heimat in Taynuilt aus! Jetzt seid ihr das erste Mal ohne weibliches Begleitcrewmember unterwegs – ich hoffe, dass euch der Frauenpower nicht allzu sehr fehlt ;-))
    All the best weiterhin, und wie gesagt: ich wünsche euch schnelle, fitte und leichte Beine! Dranne bliibe :-))
    Alles Liebe
    Rita

    PS: Marcus Grundel, ich hoffe, bei dir ist noch alles dran nach der Begegnung mit dem hungrigen Hund…??!!

    1. Auch wir haben das Dinner mit dem Frauenpower sehr genossen.
      Und ja ganz sicher fehlt uns der Frauenpower bereits 😉
      Das mit den Beinen ist so eine Sache…..diese werden sich noch viel besser
      Kussi
      Andreas

  4. Mon petit filleul, cher Andreas
    Je suis heureuse de voir que le beau temps est revenu, et cela fait plaisir de vous voir enfin bras nus!
    mes chaleureuses félicitations aux champions du vélo que je suis dans leurs étapes depuis le départ du Cap nord.
    Mon record à vélo a été Bruges/Soulac il y a quelques années de cela, le plus mauvais souvenir a été de pédaler le long de l’océan.
    je comprends d’autant mieux votre mérite car ce que vous faites à cote de mes performances est grandiose.
    Gros gros bisous de ta marraine, mon cher Markus et pour Andreas

    1. Bonsoir tatie Violette
      Quelle surprise! cela me fait beaucoup plaisir de savoir que toi aussi tu nous suis depuis le départ. Et merci aussi pour tout tes voeux et félicitations. Je suis très heureux de savoir que beaucoup de gens, mais surtout la famille en France nous suivent, ça nous motive beaucoup et nous en avons besoin car nous passons aussi des moments difficile surtout physiquement.
      Bros bisous et à bientôt à Bordeaux.
      Marcus

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