Etappe 2 – gesponsert Markus Grunder – 187 Km / 1’706 HmEtappe 2 – gesponsert Markus Grunder – 187 Km / 1’706 Hm

Start:                                                             09h30            Russenes

Ziel (Ankunftszeit):                                    16h45             Langfjordbotn

Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):               6h11  / 11h08

Durchschnitt:                                              29.4 Km / Std

Gefahrene KM (Tag/Total)*:                   187 Km / 323 Km

Absolvierte HM (Tag/Total)*:              1’706 Hm / 3’156 Hm

*Abweichungen zur Übersicht entstehen infolge Tunneldurchquerungen, die nicht aufgezeichnet werden

Freude herrscht – Marcus ist wieder der Alte und kann wieder voll in die Pedalen treten. Regen und Wolken begleiteten uns den ganzen Tag. Sind fast wieder in line mit dem original Routenplan. Fotograf und das Begleiterteam steigern sich von Stunde zu Stunde.

Entgegen den Vorhersagen vom Wetter-App regnete es heute Morgen immer noch leicht und alles war nass – huch – so haben wir das aber nicht bestellt nach dem gestrigen Traumtag. Einer unter uns freute das, denn er verfolgt andere Ziele….

Nach einer Nacht in einem Doppelzimmer, das eher einem Kinderzimmer aus den 70er Jahren entsprach, als den Bedürfnissen von zwei Erwachsenen: Breite 2m, Länge 4m und da sollen zwei Athleten und vier Sporttaschen, die Waag usw. Platz haben…. ach ja, die Kleider zum Trocknen habe ich noch vergessen. Aber wie immer, irgendwie geht es immer und in einem Zelt übernachten wäre keine bessere Variante gewesen.

The head line of the day: Marcus ist wieder gesund und steht mit mir wieder in der Radfahrerphalanx – zu 100% können wir nun wieder zusammen allen Gegnern (Km, Hm, Wetter usw.) standhalten. Und wie gut es ihm geht – wir sind nur so geflogen über den wunderbaren Asphalt: die ersten 95 km und 960 hm mit einem 30.4 Schnitt.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, den gestern eingehandelten Rückstand auf die Marschtabelle wieder etwas zu schliessen und darum waren mindestens 170 km gefordert.

In Gedanken und mit der bewährten 5 Km – Ablösungen (einer ist während 5 Km vorne, während der andere sich im Windschatten „ausruhen“ kann) rauschten wir durch die Gegend, immer folgend einem Fluss und einer Landschaft, die uns an Norwegen erinnert – logisch. Plötzlich steht Klaus am Strassenrand und winkt uns auf einen Parkplatz – oh was ist passiert? Eine Pause kann es ja noch nicht sein, denn unser Tacho zeigt ja erst 37 km an??? Doch! Es ist eine Kurzpause mit Kiwi, Bananen und heissem Tee. Wenn für uns auch überraschend, so haben wir es geschätzt so umsorgt zu sein. Wir hatten so auch die Möglichkeit unser Tenue den neuen Verhältnissen anzupassen – was leider nicht das einzige mal gewesen ist im Verlauf der Tour.

Ueli, der Fotograf, will das perfekte Foto und vielleicht gelingt ihm das mit uns als den unique model’s. Immer wieder steht er am Strassenrand und macht Foto’s und gibt uns „Anweisungen“ beim Vorbeifahren mit seinem Mietwagen. Wir denken uns von Stunde zu Stunde in diese Rolle rein, die uns dabei auch noch riesen Spass macht.  Wie ihr Leser sicher festgestellt habt, sind die Fotos von unerwarteter Qualität und Aussagekraft – ja so ist das, wenn eine leidenschaftlicher Fotograf am Werk ist. Ueli – danke Dir für deinen unbezahlbaren Beitrag zum Gelingen von diesem Abenteuer, auch wenn Du Dir Regen gewünscht hast für gute Fotos. Bitte liebe Leser schaut auch immer in der Galerie die Fotos an, denn wir können nicht alle im Blog raufladen.

Kurz vor dem Stadteingang von Alto, nach etwas mehr als 90 km stand unser Mercedes. Bis dorthin haben wir sonst keine Menschensiedlung durchfahren – nur Natur. Klaus und Franziska haben alles für einen super Lunch hergerichtet und uns verwöhnt – da könnte sich so manches 4-Stern Hotel eine Scheibe abschneiden. Wir, die Gäste, stehen im Mittelpunkt und können uns um unsere Belange kümmern – wie zum Bsp. das ganze Tenue zu wechseln, da alles durchgeschwitzt und nass war, was bei 9 Grad nicht so angenehm ist. U.a. gestärkt mit Essiggurkenwasser (soll super sein gegen Krämpfe) nahmen wir die nächsten 90 Km in Angriff.

Es ging nicht lange und dann begann es zu regnen – Ueli’s Wunsch ging also in Erfüllung und er verdankte es uns mit super Foto’s – seht selbst. An dieser Stelle auch ein Lob und Dank an DexShell, die mit ihren gesponserten Socken, Mützen und Handschuhen dafür sorgten, dass wir trocken blieben – zumindest an den Händen, dem Kopf und den Füssen. Jeder der einmal Militär geleistet hat, weiss wie wunderbar sich das anfühlt.

Der Wind war heute auch wieder primär unser Freund und verhalf uns diese lange Etappe zu meistern, so dass wir um 17h00 auf dem Campingplatz ankamen. Klaus & Franziska, unsere Organisationstalente, haben für uns Radfahrer ein kleines Haus gemietet – the burner im Vergleich zu gestern. Wir haben Platz ohne Ende, so dass alle unsere Kleider zum trocknen aufgehängt werden konnten und auch sonst alles super Platz hat.

Retablieren, eine Runde Stretching und Fascienmassage bringt uns vor dem 1 – Gang Gourmetmenue wieder in Schwung. Ja das mit dem Nachtessen war so eine Sache, denn der Camping hat keine Infrastruktur und alles hier in der Umgebung ist auf Selbstversorger eingerichtet, so dass wir uns zum Nachtessen in einer Tankstelle (20km vom Camping entfernt) einfanden. Die Menueauswahl: Burger und Frikadellen als Tagesmenue – kein mindblower, aber es füllte die leeren Tanks und da ist ja immer noch etwas Schoggi und Nüssli, das trösten kann – kein Grund für schlechte Laune.

Ihr Leser sollte uns beiden nun sehen können: wir sitzen wie ein altes, glückliches Ehepaar auf dem Sofa nebeneinander und schreiben den Blog – ich auf deutsch und Marcus simultan an der Französischen Version – ein  Grossteil seiner Verwandtschaft lebt in Frankreich und ist der deutschen Sprache nicht mächtig.

Fazit: Ein gesunder Marcus treibt das JMZ-Team wieder zu Höchstleistungen an. Fotograf und Begleiterpaar übertreffen sich immer wieder. Regen verhalf Ueli zu guten Fotos und wir sind wieder auf Zielkurs in der Marschtabelle.  

Bildschirmfoto 2016-08-02 um 21.45.34

Pour la famille en France:

Départ:                                0930 h

Arrivée:                                1645h

Durée du trajet:                 6h 11 min

Kilomètre parcourru:       187 km / totale des deux jours 323km

Dénivelé:                             1706 m / total 3156 m

Vitesse en moyenne:        29,5 km/h

Nous sommes heureux, Marcus a retrouvé sa forme habituelle. Pluie et beaucoup de nuages nous avons accompagné durant toute la journée. Mais nous avons presque plus de retard sur notre sur notre itinéraire. Notre photographe et notre équipe de voyage fait un boulot excellent.

Ce matin nous sommes parti sous la pluie, tous les apps de météo avions dit le contraire. Tout était mouille et les températures inférieures à 10 ° nous n’ont pas vraiment motivés.

Après une nuit dans une chambre double d’hôtel de 8 m2. Avec notre bagages et nos habits mouillés et plain de sueur – c’était la galère! Mais c’était toujours mieux que passer la nuit dans la tente.

L’étappe d’hier était déjà une émotion incroyable, d’une part ce paysage d’une autre part le défi que nous parcourons!

L’étape d’aujourd’hui était encore incroyable. Un paysage totalement different, difficile à pédaler mais avec des images inoubliables. Pendant les premiers 90 km nous ne sommes jamais passez dans un village!

Nous avions le but de regagner le temps perdu de hier, alors min. 170 km. Nous nous sommes reliés tous les 5 km pour maintenir une moyenne pour arriver à notre but.

Après 100 km à Alto le deuxième arrêt, après un petit arrêt à 50 km lors nous buvions du jus de cornichon (bon contre les crampes), nous avons cassé la croute et étions obligé de nous changer car nous étions tout mouillé et avec ces températures on prend tout de suite froid.

Ueli, notre photographe cherche la photo parfaite – mais franchement, les photos sont déjà géniales et nous sommes très heureux de l’avoir avec nous.

Alors ce soir Andreas et moi sont assis dans notre petite maison sur un camping à Langfjordbotn et écrivons notre blog. Lui en almend moi la traduction en français – d’ailleurs veuillez excuser mes fautes en orthographe. Et considérez aussi qu’il est déjà 23 h et que nous avons déjà bien travaillé aujourd’hui.

Le diner finalement on l’a pris à une station d’essence. Dans les environs de 30 km pas de restaurant! Menue du jour! Boulettes de viande hache inondé dans une sauce dég…. avec une feuille de salade fané. Mais au moins le logement et super, un 3 pièces sur un camping au middle of nowhere!

Alors j’espère que vous lisez tous ma petite traduction et nous sommes très heureux que vous nous suivez attentivement.

A la prochaine sur notre cite…..

2 Gedanken zu „Etappe 2 – gesponsert Markus Grunder – 187 Km / 1’706 HmEtappe 2 – gesponsert Markus Grunder – 187 Km / 1’706 Hm

  1. Salut cousin! Contente de savoir que vos premières étapes se passent bien et que ta grippe n’est qu’un mauvais souvenir. C’est génial de pouvoir vous suivre presque en direct. Et la température devrait s’améliorer de jour en jour puisque vous descendez dans le sud

  2. Merci Marcus de te donner la peine de traduire

    Je pourrai aussi le faire pour notre famille qui te suit

    Les photos sont magnifiques!!!

    j’imagine l’émotion ressentie par vous deux en longeant les fjords, cela doit être fantastique

    je vais suggérer aux Bordelais le jus de cornichon à l’apéritif;;;;

    Gros gros bisous à vous deux, et gardez la forme ! je suis admirative

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