Etappe 32 – 182 Km / 2’020 Hm

Start:                                               09h15 Bayonne
Ziel (Ankunftszeit):                         18h15 Bilbao Spanien
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         7h12  / 180.27
Durchschnitt:                                   25.3 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           182 Km / 4’897 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       2’020 Hm / 40’951 Hm

Eviva Espana – Adieu la France

Uns war allen klar, dass der heutige Tag routentechnisch nicht ganz einfach sein wird und darum brauchten wir auch sehr viel Zeit bis wir uns auf die Route festlegten. Es begann damit, dass wir aus Bayonne raus, durch Biarritz und San Sebastian hindurch mussten. Leider verfügten wir ab der spanischen Grenze über kein gutes Kartenmaterial mehr, dh. die vorhandene Karte hatte den Massstab 1:500’000 – darauf sieht alles einfach und direkt aus und wird dann der erlebten Realität eines Radfahrers in keiner Art und Weise gerecht.

Quasi mit dem Überqueren der Grenze war es vorbei mit dem hügellosen Gelände. Überhaupt hat der ganze Groove wie auf Knopfdruck geändert – es ist nicht nur das Offensichtliche wie die Sprache, nein es ist die Architektur und Anordnung der Städte, es sind die Straßenbezeichnungen – zu denen komme ich noch! Und sonst was auf und neben den Straßen geschieht. Ich behaupte, dass man das mit dem Fahrrad viel intensiver und direkter erlebt als mit dem Auto. Mittlerweile sind wir im achten Land (wenn wir  Dänemark, Deutschland und Holland auch noch dazuzählen) unterwegs und unsere Sinne sind sicher so geschärft, dass wir diese Veränderungen wahrnehmen.  Und das bestätigt auch das alte Sprichwort: „Wenn jemand eine Reise tut, so kann er etwas erzählen“.

Und da waren sie plötzlich – die vielen Rennvelofahrer, Jogger und die Wanderer mit Rucksäcken. Wir befinden uns seit einiger Zeit auf dem Jakobsweg https://de.wikipedia.org/wiki/Jakobsweg . Gibt es ein typisches Muster  bei den Pilgern – nein überhaupt nicht, nur etwas verbindet scheinbar alle: sie haben auf dem Rücken eine grosse Jakobsmuschel befestigt und einen Wanderstock. Nicht nur sie haben das Ziel Santiago de Compostela, nein auch wir. Unser Vorteil, wir werden die gut 700 Km deutlich rascher absolvieren können.

Bald einmal war klar, das wir uns auf die N634 fokussieren, denn diese schien uns direkt. Es gab nur eine ganz kleine Herausforderung: die N634 ist ab und zu eben auch eine Autobahn (wie kann man nur so doofe Bezeichnungen machen – der Straßen Minister von Spanien scheint auch kein Velofahrer zu sein). Zweimal ist es uns passiert – wir folgen motiviert der Beschilderung und im letzten Augenblick sehen wir das Veloverbotsschild und der grosse Verkehr. Ganz übel hat es uns dann in San Sebastian erwischt. Da sind wir von der herrlichen Strandpromenade gekommen und haben fast eine Stunde einen Weg gesucht hinaus aus der Stadt, weil die N634 plötzlich eine Autobahn war. By the way: wie gerne hätten wir am Strand auch etwas „gechilled“, unsere schön braunen Arme, Beine und Gesichter präsentiert (den Rest hätten wir verdeckt gehalten, weil viel zu weiss) und dabei den Doppio Espresso genossen.

Statt Autobahn – nahmen wir im übertragenen Sinne die Bergbahn…… es ging ein erstes Mal so wunderbar den Berg hinauf. Der Lohn – eine wunderschöne Aussicht auf die Küste und keinen Verkehr. Der Schweiß lief und das Tempo verlangsamte sich. Auf dem untenstehenden Höhenprofil könnt ihr sehen, wie es nun wieder ein Terrain für „Bergflöhe“ ist.

Der Mittagsrast war erst um 14h30, bei Km 108, bei knapp 30 Grad und nach 1’400 Hm. Mir war es nicht mehr so ums Sprechen beim Essen und als ich dann auch noch realisierte, dass wir noch gut 70 Km vor uns hatten, war es nicht so, dass ich den spanischen Freudentanz vollführte. Gibt es eine Wahl, ja würde es, doch keine, die ich in Betracht zog. Also „Füdlibacken zusammenklemmen“ und weiter ging es.

Viel spannendes zum zweiten Teil gibt es nicht wirklich zu erzählen, da wir uns weg von der Küste und uns mehr im Landesinneren bewegten. Die Hälfte der Strecke mit Rückenwind und ab dem höchsten Punkt der heutigen Etappe (313 MüM) mit vollem Gegenwind. Marcus übernahm einmal mehr die „Windblockerfunktion“ und führte Klein-Isi bis nach Bilbao. Dort erwartete uns ein großes Begrüssungskomitee (die Frauen von Alex und Werner (Ursula und Edith) sowie die neue Crew mit Rolf und Judith sind bereits gestern angereist).  Sie waren bereits im Apéro, kein Wunder es war ja auch schon 18h15. Wir beide waren schon recht gezeichnet und ausgepumt (ich sicher um einiges mehr als Marcus) und so kam uns das „Notfallbier“ gerade richtig – so quasi als lebensrettende Sofortmassnahme. Während wir beide noch etwas in den Seilen hingen im Strassenkaffee, wurde die neue von der alten Crew in sämtliche Geheimnisse der Betreuungskunst eingeweiht. Es würde mich schon noch interessieren, was so auf der Tonspur noch für Informationen über uns beide Vögel übermittelt werden….. nein lieber nicht!

Beim Nachtessen war schon fast alles wieder vergessen und bei bester Stimmung liessen wir den Abend ausklingen und morgen geht es ja bereits wieder weiter. Neues Land, neue Crew, die gleichen Radfahrer und dem gleichen Ziel: gesund und munter Ende September in Gibraltar anzukommen und dabei viel zu erleben und Geld für ROKJ und Pro Juventute zu sammeln – as simple as that!

 

Fazit: „Bergflöhe“ sind gefragt. Andere Länder – andere Strassenbezeichnungen. Neue Crew übernimmt. Aus flach wurde hügelig. 

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Journée de repos à Bordeaux.

Après la châleur torride hier, aujourd’hui  il fait 25°C, ce qui est idéal pour notre journée de repos.

Nous avons passé la nuit chez tatie Coco, et nos accompagnateurs dans un petit hotel proche. Après le petit déjeuner, Werner et  Alex sont allés visiter Bordeaux, ils ont pris le bus, le tram, fait un tour de la ville dans le bus à ciel ouvert. De notre côté nous sommes allés nous faire masser et relaxer par un physiothérapeute  très compétent, qui n’a pas voulu de notre argent. Il a juste souhaité faire une photo avec nous devant le fourgon Mercedes  Nous tenons à le remercier chaleureusement. Ensuite,  nous sommes allés à Lacanau,  au bord de la mer,  que Marcus connait bien et où il est allé depuis qu’il est petit : petite baignade, gateau, café. Nous sommes revenus à  Bordeaux pour aller rendre visite à  quelques membres de la famille de Marcus. Quelle famille formidable.  Ils m’ont fait comprendre qu’on faisait partie de la famille.

Ils soutiennent aussi  Jede Meile zaehlt !

Etape 31  : Bordeaux/Bayonne

En se levant ce matin, il n’y avait aucun doute : hier nous avions bu trop d’eau, d’apéros, trop mangé… mais le dîner était vraiment délicieux du début à la fin. Ce matin on manquait de sommeil. A 9h45, nous ne savions pas vraiment quel chemin prendre pour sortir de Bordeaux. Marcus avait reçu des avis différents  de sa famille. La chose certaine c’était que nous allions rouler sur du plat ! du début à la fin.

Le temps était des nôtres, 20°C, du soleil. On ne voyait pas le bout de la route, pas de virage non plus, c’était toujours tout droit, et des pins , des pins, des pins à perte de vue. Nous avons mis la gomme et en un rien de temps nous avons rejoint notre équipe à 106 km pour la pause déjeuner.

On en a profité pour regarder la carte, et il était clair que nous devions faire plus de km que prévu, sinon l’étape du lendemain serait trop longue. On n’a pas trop réfléchi  car on a senti quelques gouttes, il ne nous restait plus qu’ à faire 90 km. J’ai remarqué que notre vitesse moyenne était de 32,6 km/h, pas mal, nous avons poursuivi notre route, et c’était la même chose : des pins, des pins et des pins, et une route toujours droite.

Nous sommes arrivés à Bayonne, c’était notre dernière soirée avec nos accompagnateurs  qui nous quittaient le lendemain. A l’hotel, prise de tête  pour faire comprendre qu’on veut une chambre à 2 lits,  je veux bien partager la chambre avec Marcus, mais certainement  pas le lit. En arrivant dans notre chambre on voit un grand lit, on a dû  redescendre et insister  pour avoir enfin nos 2 lits.

Superbe dîner dans un restaurant qui ne payait pas de mine. Notre tour en France approche bientôt de la fin, encore quelques km et nous serons en Espagne.

3 Gedanken zu „Etappe 32 – 182 Km / 2’020 Hm

  1. Allez, les super mecs, vous n’êtes pas loin du but, ça doit être excitant, d’approcher du but!!! Quelle gratification!!!

    P.S. Je ne vois pas de photos du magnifique Guggenheim museum, vous ne l’avez pas vu ???

    1. Merci Marie-Christine
      Cela devient excitant tout doucement, c’est vrai! Mais il nous reste encore un sacré bout a faire. Mais avec votre soutien c’est bien plus facile.

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