Start: 09h45 Suances
Ziel (Ankunftszeit): 14h30 Ribadesella
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total): 3h53 / 191h03
Durchschnitt: 26.0 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*: 101 Km / 5’149 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*: 1’169 Hm / 44’012 Hm
Kompensation für Gestern – warum haben wir plötzlich so viel Zeit? Beachlife ist eben auch nicht schlecht.
Gestern dauerte ja alles etwas länger und alles schien etwas umständlicher gelaufen zu sein. Es ist also Zeit wieder einmal für ein Goody – ein Ruhetag liegt nicht drin, aber eine etwas kürzere Etappe sicher. Übereinstimmend wurde diese auf gut 100 Km festgelegt mit der einzigen Auflage, das Hotel muss direkt an der Beach sein, so das wir noch etwas baden gehen können.
Bereits bei der Abfahrt war es warm und „düppig“. Unser Weg führte uns leicht versetzt zur Küste durchs Hinterland. Natürlich ging es sehr bald wieder rauf und runter. In diesem Gelände fällt es mir grundsätzlich schwerer Marcus zu folgen. Er fährt dann leichtfüßig hinauf und ich verliere immer wieder den Anschluss, denn ich kann ihm einfach nicht folgen ohne in den roten Bereich zu kommen. Ja hier sind die 30 Körpergewicht oder Muskeln mehr kein Vorteil. Es ist auch mehr als nur verständlich, dass Marcus seinen Rhythmus fahren muss und dieser ist nun einmal ein anderer als bei mir. Für mich ist das dann ab und zu auch mental eine Herausforderung, wenn ich sehe wie die Lücke aufgeht. Zum Glück wartet er dann jeweils oben wieder auf mich und lässt mich in seinem Windschatten wieder verschnaufen und so den mentalen Gap wieder schliessen. Ja das sind die kleinen Kämpfe, die man immer wieder mit sich austrägt.
Immer wieder sehen wir die Pilger, die wie wir auf den Haupt- und Nebenstrassen unterwegs sind. Mir ist aufgefallen, dass diese sehr selten mit Funktionswäsche ausgerüstet unterwegs sind, im Gegenteil, einer alten, kurzen Hose, einem Baumwolltshirt, Turnschuhen und ab und zu auch guten Wanderschuhen und natürlich dem obligaten Rucksack mit der sichtbaren Muschel. Erstaunlicherweise habe ich noch keinen gesehen, der gelächelt oder eine zufriedene und glückliche Ausstrahlung gehabt hat. An was mag das liegen? Sind diese noch zu wenig lange unterwegs und tragen noch zu schwer an der Bürde, die sie zum Pilgern veranlasst hat? Oder fahren wir einfach zu schnell an ihnen vorbei und unser Luftzug verzieht ihnen das Gesicht – just kidding!
Noch etwas fällt mir in Spanien immer wieder auf – die gut riechenden Heuballen. Die sind überall in den Wiesen und Felder zwischengelagert und alle sind, wie bei uns, in Plastikfolie gewickelt. Durch die Wärme (dadurch fermentieren diese wohl im Innern) verströmen diese einen so angenehmen Duft, der einem immer wieder in die Nase steigt, wenn man vorbei fährt. Leider habe ich bis jetzt noch nicht herausgefunden nach was es riecht. Wie ein süsser Tee – vielleicht wie Bergamotte – aber eben so ganz klar ist es noch nicht – ich halte meine Nase weiterhin in den Wind.
Wie haben wir die zusätzliche Zeit, wir sind bereits um 14h30 im Hotel gewesen, genossen mit Nichtstun an der Beach. Man liegt im warmen Sand und hört dem Rauschen der Wellen zu. Rasch sind alle Strapazen und Herausforderungen vergessen, ja sie werden so quasi davon geschwemmt mit den endlos wiederkehrenden Wellen.
Wir haben nun mehr als 5’000 Km absolviert und haben noch den einen oder anderen Kilometer vor uns. Wahrscheinlich sind es am Ende nicht ganz 8’000 Km – so oder so werden es ganz viele unvergessliche Erlebnis- und Erinnerungs-Kilometer sein, die wahrscheinlich etwas später noch eine grössere Bedeutung für jeden von uns haben werden.
Fazit: Kürzere Etappe gibt uns Zeit zum Baden. Was ist mit den Pilgern los? Die persönlichen Herausforderung im Wellblechgelände von Andreas











Marcus and Andreas –
It was a good day. Cheers to you both. A little time relaxing on the beach is never a bad thing. Enjoy the unique memories of each day. Best to you both.
Stephen
Bonjour mon petit Markus. Hier soir, je t’avais fait un long discours qui a disparu de l’écran !!!!!! Non, ne ris pas
Tu vois je suis comme mes héros de la route je n’abandonne pas. Merci à Andréas de bien s’occuper de son ami, car si on a bien compris il t’a sauvé deux fois. Andréas, c’est très dur pour toi mais force encore et tu as te retrouver à Gibraltar comme tu le désires tant. Allez courage!
Bonsoir Tatie Coco
T’es une héros aussi (ça se dit?), c’est vrai! La volonté que tu as de nous motiver et soutenir est phénoménal! Andy m’as sauvé une fois, la première fois j’étais seul devant et une voiture m’a coupé le chemin! Mais tout va bien, sauf le temps qui commence vraiment a nous faire …..!
Nous sommes à environ 100 km de Santiago de Compostela, la cathédrale que nous allons sûrement visiter demain, mais nous continuerons la route, car nous avons environs 140 km à faire!
Vous embrasse très fort
Marcus
Karine est rentrée et va très bien. Je reste encore à Paris pour une petite semaine car elle ne peut toujours pas conduire.
Je t’embrasse très très fort et un gros bisou à Andréas.
Coucou Markus, c’est karine, je profite du long message de maman pour vous faire de gros bisous. Tatie coco est très studieuse, cela fait deux heures qu’elle vous ecrit!!! Il paraît que les messages s’échappent tous seuls. T’y crois toi?!!!
Avez vous eu le temps de visiter Guggenheim? C’est un super musée, nous y ramènerons les enfants bientôt j’espère.
Gros gros bisous à vous deux
Bonsoir Karine
Je suis très content que tous s’est bien passé chez toi! Nous avons juste fait des photos de l’extérieur du musée, pour le visiter nous n’avions pas eu assez de temps.
C’est marrant, chez ma mère il y a aussi des messages qui s’échappe de temps en temps!!
Vous embrasse
Marcus