Verschiebung von Kopenhagen nach Hengelo NL

Autofahren und noch einmal Autofahren – Bürokram – Hengelo und der Camping

Der heutige Tag ist rasch erzählt, denn er bestand primär aus Autofahren von Kopenhagen nach Hengelo NL.

Vor der Abfahrt führte uns Carsten noch in eine coole Kaffeerösterei mit einer Kaffeebar. Ihr hättet Marcus leuchtenden Augen sehen sollen – ein Paradies für einen coffeefreak wie ihn. Es gibt nicht viel besseres, als den Tag mit einem sehr guten Kaffee zu starten und das war auch nötig, denn vor uns standen gut 700 km Autobahn, Fähre und wieder Autobahn quer durch Dänemark, Deutschland und Holland.

Soweit war nur klar, dass wir am Freitag um 11h00 am Flughafen in Amsterdam sein müssen, denn dann kommt Marcus Familie an. Also „pedal tot he medal“ und los – der Weg ist das Ziel.

Während Marcus das Fahren übernahm, erledigte ich die Büroarbeiten – es lebe die moderne Technik – Hotspot, Natel, Laptop usw und das erst noch im Auto, während dem Fahren. Kurze Pause bei einem Mac on the road – ja ich weiss keine typische Sportlernahrung, doch normalerweise findet man an den Autobahnraststätten ja auche keine Vollkorn-Takeaways.

Ganz ehrlich, Radfahren macht schon viel mehr Spaß, als irgendwo auf einer Autobahn zu düsen und immer wieder auf einen Stau aufzufahren. Irgendwie ging der Tag auch vorbei und bald war es einmal Zeit etwas für die Übernachtung zu suchen.  Während wir mit 110 Sachen eine Ausfahrt nach der anderen passierten, hatte ich den Auftrag etwas im Internet zu suchen. Die zufällige Wahl viel auf Hengelo, einer Stadt mit über 80’000 Einwohner in Holland.  Hier war es dieser Camping.

http://home.kpn.nl/smink148/Index%20Duits.htm und so sah unser „Blockhaus“ aus: http://home.kpn.nl/smink148/Trekkershut%20Duits.htm

Dieser Camping ist wieder eine ganz andere Welt, als die in Norwegen und Kopenhagen. Auch das Preisgefüge ist auf einem ganz anderen Level.  Wir bezogen das hübsche, kleine Blockhaus und gönnten uns noch einen kurzen Schwumm im Pool. Es herrschte ein ganz speziell Ambiance und Ruhe auf diesem Camping – sehr erholsam.

Für das Nachtessen fuhren wir in die Stadt und fanden im Zentrum eine coole Baar, die super Burger’s und Bier serviert. Dazu konnten wir einer Lifeband zuhören. Die Sonne verabschiedete sich so langsam und der Vollmond begann langsam aber sicher sein Pracht zu entfalten. Die Leute und davon hatte es ganz viele, waren alle so wunderbar gut drauf, sie lachten, plauderten und schienen so unendlich glücklich. Wahrscheinlich lag es auch daran, dass wir beide so entspannt unterwegs waren.

Auffallend waren auch hier wieder die vielen Velos. Marcus sass nur so da und verfolgte das Vorbeirauschen der scheinbar unendlichen Anzahl von Velos – er konnte es kaum glauben. Alt und jung, klein und gross und schlank und fest, alle sind per Velo unterwegs – einfach cool. Dadurch empfindet man auch eine ganz andere Ambiance – viel relaxter und entspannter. Ehrlicherweise muss man aber auch berücksichtigen, dass es hier überall flach ist wie eine Scheibe. Der höchste Höhenunterschied, den wir fanden, war ein Randstein;-) Erkenntnis für uns beide: die Dänen und die Holländer machen das verkehrstechnisch viel schlauer als wir und Marcus muss sich nun wirklich einen Business Case überlegen, denn hier besteht Potential.

Morgen geht es nun weiter nach Amsterdam – wir werden um 11h00 am Flughafen erwartet.

Fazit: Es hat seinen Reiz, sich einfach vom Gefühl leiten zu lassen und offen zu sein für „serendipitiy“ – dem positiven Zufall

4 Gedanken zu „Verschiebung von Kopenhagen nach Hengelo NL

  1. hey masters of the big adventure #2! kam nun ein paar tage nicht dazu die once more fesselnden und eindrückliche live-berichte zu lesen und habe mir nun alles mit genuss nachgeführt. dear icy, ein grosses kompliment – macht riesig spass to read and feel somehow on site … dear marcus, der play-off-bart steht auch dir bestens und gibt euren gesichtern die richtige kombination von kraft und natur! geniesst die ruhestunden und lasst es euch verdient gut gehen, mit oder ohne zigarren. im wissen dass icy riesig hunger haben wird nach seiner rückkehr, sind wir mit volldampf dabei ihm eine verpflegungstätte in gehdistanz zum neuen arbeitsort einzurichten 😉 viva la vida – life is good und ich freue mich auf alle kommenden etappenberichte der letzten knapp 6000km … nicht vergessen, dann bei 5184km kurz ein ruheminute einzulegen zu ehren #1 – take care guys, Bi/DI

    1. Hallo Bidi
      Danke für die Blumen big boy, denn Du weist ganz genau wann und wie diese Blog’s jeweils entstehen.
      Wir haben die Bärte etwas gestutzt, so dass wir ab Dienstag weniger Luftwiderstand haben beim Radeln.
      Cool, das es klappt mit meinem neuen bald Stammlokal – gratuliere.
      Die Ruheminute wird stattfinden – ganz bestimmt.
      all the best the JMZ-Crew.

      1. genau (… im wissen, wann diese blog’s jeweils entstehen …) und umsomehr die wertschätzung seitens uns leser! i’ll never fortget that moment, als du müde morgens um 1 uhr alles geschrieben hattest, bevor ein „delete-all“ dein kreativwerk ungewollt um weitere 45 min. nach hinten schob! guten wiedereinstieg guys und best wishes from sunny switzerland on a monday morning.

        1. Ja das war ein ganz spezieller Moment – Augen zu und durch – war die Devise.
          Ab Montag geben wir wieder gas und die Blogs werden wieder Geschichten von der Road sein.
          Viva
          Andreas & Marcus

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