Archiv der Kategorie: Allgemein

Etappe 21 – gesponsert von Daniel Bruhin: 159 Km / 1’247 Hm

Start:                                               09h45 Penrith
Ziel (Ankunftszeit):                         17h00 Haydock
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         5h39  / 112h55
Durchschnitt:                                   28.1 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           159 Km / 3’101 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       1’247 Hm / 28’503 Hm

Tolles SMS – viele tote Tiere – die Diät mit Erfolgsgarantie – Mac als Retter

Heute Morgen habe ich folgendes WhatsApp erhalten:

Hoi Andreas, bin auf der BelAlp und hatte Gespräche mit unseren Kollegen/Generalunternehmer. Da er erzählte er mir, er sei 3 Wochen mit dem Töff durch Skandinavien gefahren. Und jetzt kommt es: ich sagte ihm, ein Kollege von mir fahre mit dem Velo vom Nordkap nach Gibraltar. Da sagte er, ja das ist „jede Meile zählt“. Sie hätten in Fauske den Bus gesehen und im gleichen Restaurant gespiesen! Unglaublich oder?! Die Welt ist so klein … Und eure Außenwirkung so groß! Euch weiterhin alles Gute und viel Erfolg. Gruss

Ist das nicht cool? Das war ein richtiger Aufsteller heute Morgen und das brauchte ich auch, denn es regnete einmal mehr…..

Unser 0-Stern Hotel servierte am Morgen leider kein Frühstück und es hatte auch keine Möglichkeit gescheit ein eigenes Frühstückbüfett aufzubauen. So gingen wir zu Fuss auf „Frühstücksuche“ in Town. Gar nicht so einfach wie bei uns, denn hier in England sind Bäckereien und Kaffees wie bei uns, nicht so an der Tagesordnung – halt eine andere Kultur. Im „King Georg Hotel“ wurden wir A) fündig und B) wurden wir auch bedient. Nur nicht hetzen, denn der WetterApp versprach baldige Besserung.

Mit knapp 160 Km stand wieder eine happige Etappe an und die Beine & Füdlis sind leider über Nacht nicht mirakulös geheilt geworden.

Wir verließen Penrith und durchfuhren den „Lake Side National Park“ mussten dabei auch den höchsten Tourpunkt in England erklimmen – 1’400 Feets. Die Landschaft wäre sicher total schön gewesen, doch leider hatte es Nebel und Nieselregen – ja so kann es laufen. Auf der anderen Seite klarte es dann sehr bald auf und uns präsentierte sich die Gegend um Kendal von der schönsten Seite: Saftig grüne Wiesen mit Schafen, Schafen und noch einmal Schafen.  Natürlich fehlten die typischen Steinmauern nicht – ein Anblick zum anbeissen.

In dieser „heilen“ Welt hat es auch viel Wild und das trafen wir immer wieder am Straßenrand an und es war nicht am uns zuwinken oder uns anfeuern – ganz im Gegenteil: Tod – überfahren von Fahrzeugen (mit ganz grosser Wahrscheinlichkeit nicht von Fahrrädern). Ein Stück nannten wir im Nachhinein „die Todesstrecke der Fasane“, denn auf wenigen Kilometer sahen wir so unglaublich viele tote Tiere und wurden fast noch Zeuge, wie einer life überfahren wurde. Sooooo schade, doch die Tiere haben ihre Wege und wenn diese sich mit dem vom Menschen kreuzen, dann endet es primär schlechter für das Tier. Auf der anderen Seite schienen mir die vielen hundert Schafe und Kühe sehr happy in den Wiesen zu stehen.

Unsere Tour führt uns so ziemlich genau zwischen den beiden Großstädten Liverpool und Manchester durch, die knapp 60 Km auseinander liegen. Wenn das auf der Karte auch nicht so aussieht doch in real life sieht es so aus, als ob diese Städte fast zusammen gewachsen sind. Mit der Folge, dass wir uns immer in urbanem Gelände bewegt haben und so auch wieder einiges an Verkehr mitbekommen haben. Alles ist etwas entspannter – gut heute war ja auch Sonntag – und etwas weitläufiger.

Kurt buchte uns ein Hotel in Haydock. Zu was das gehört – keine Ahnung, doch was ich heute gelernt habe – ein Restaurant zu finden ist in diesem Haydock gar nicht so einfach. Mit Hilfe vom Navi fuhren wir mehr als eine halbe Stunde herum und als wir etwas Passendes fanden, wurden wir sehr freundlich darauf hingewiesen, dass wir bitte eine Stunde auf einen Tisch warten dürfen….. Wo denken die den hin, hier stehen zwei fahrende Maschinen, die Treibstoff brauchen und sei es nur schon das „Notfallbier“, denn den Recoveryshake hatten wir ja schon.

Die Suche ging weiter und wir endeten in irgend einem Stadtteil, in einem in die Jahre gekommenen Pub. Man wollte nichts so richtig anfassen, doch die Menschen waren aufgestellt und wir kamen in den Genuss einer life Karaokeshow. Ja und das Restaurant hatten wir immer noch nicht und nun kommt es – am Horizont sahen wir das rettende, gelbe M vom Mac. Marcus wehrte sich mit allen Argumenten, doch heute durfte Kurt auswählen und dank meinen Inputs, wurde Marcus überstimmt. Der Vorteil vom Mac? Die Menue’s sind so angeschrieben, dass der Esser / Genießer immer schön weiß wie viele Kcal er gerade genossen hat….. Als ob uns das eine Rolle spielt, denn wir verbrennen jeden Tag ein paar Kalorien mehr, als wir zu uns nehmen, denn sonst würden wir ja nicht Woche für Woche an Gewicht verlieren. Also eine Tour wie die unsrige ist eine wunderbare Diät – Erfolg garantiert und Mann / Frau hat dabei nie Hunger – was für eine tolle Sache oder? Also Velo kaufen und losfahren, ganz einfach jeden Tag im Durchschnitt 150 Km in 5-6 Std.

Mal sehen wie gute Beine wir morgen haben werden, nach diesem aufbauenden und lustigen Dinner in einem der Mac’s von Haydock. Marcus, so scheint es zumindest, hat diesen Abstecher überlebt, wahrscheinlich will er morgen einfach schon um 07h00 zum Frühstück, weil er vor lauter Hunger frühzeitig aufgewacht ist.

Fazit: Diese Grossstädte haben es in sich. England verfügt über sehr viele Tiere – tod oder lebendig. Ein Pub- und Mac-Besuch für die Ewigkeit.

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Etappe 20 – gesponsert von Physiotherapie ManoMed 155 Km / 1’188 Hm

Start:                                               09h45 Lanark
Ziel (Ankunftszeit):                         16h30 Penrith
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         5h44  / 107h16
Durchschnitt:                                   27.1 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           155 Km / 2’942 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       1’188 Hm / 27’256 Hm

Schottland ist geschafft – England wir kommen. Beinahe keine Hotel im Umkreis von 30 Km von Penrith gefunden. Es geht nichts über eine geplante und auf dem Garmin abgespeicherte Route.

Schottland liegt hinter uns, d.h. wir sind über 107 Std im Sattel gesessen und haben per dato fast 3’000 Km und 27’000 Hm absolviert – nicht so schlecht oder? England wir kommen!

Gestern Abend hat Kurt noch sehr lange nach einem Hotel im Großraum Penrith gesucht und hat leider bis um 01h15 nichts gefunden – jede Booking Seite zeigte nur eines an: fully booked. Wow, das haben wir nun wirklich nicht erwartet – ist den jeder UK-Mensch unterwegs an diesem Weekend? Die Sucherei ging am Morgen weiter, in dem Kurt sicher noch 10 Hotels und B&Bs telefonierte – ohne Erfolg. Mental begannen wir uns darauf einzustellen, dass wir heute Abend zum ersten Mal campen werden. Nun kam der Frauenpower aus Oban zum Zuge! Um 14h30, wir waren gerade im obligaten 100 Km-Pausenrast, erhielten wir von Rita die Erfolgsmeldung: Hotel in Penrith gefunden – es ist nicht ein 5, 4, 3, 2 und nicht 1 Stern Hotel – sondern ein Pub mit einigen Zimmern darüber. Alles ist besser als campen und vor allem jetzt, da es noch zu regnen begonnen hat. DANKE Rita für Deinen 2-Stunden-Powereinsatz.

Kurt ist unser Garmin-Profi (unser Navi auf dem Radel) und investiert sehr viel Zeit am Computer in die Routenplanung für uns. D.h. er plant die ganze Route am Bildschirm und lädt uns diese dann pfannenfertig auf unsere und sein eigenes Gerät. So fahren wir alle nach den gleichen Vorgaben und haben die besten Chancen uns immer punktgenau zu finden. Sehr dankbar sind wir jeweils beim Passieren von Städten, denn sonst würde das noch sehr viel mehr Zeit und Nerven kosten.  Danke Kurt für den tollen Einsatz, der uns sehr viel Zeit und Ärger vermeidet.

So zum krönenden Abschluss in Schottland, genossen wir heute Morgen ein typisches schottisches Frühstück. So gut wie es war, so intensiv und lange habe ich es beim Radeln noch gespürt…….  – richtig nachhaltig. Zum Glück waren die ersten 100 Km mehr oder weniger flach, mit vielen Bodenwellen, die wir einfach „durchdrücken“ konnten.

Die letzten 20 Km hatten es dann aber wieder in sich – eine endlose Gerade (entlang der großen Autobahn) mit ständigem auf und ab – nicht schlimm aber halt ein Rhythmusbrecher.  Und dann dieser Gegenwind, der einem so richtig die Energie aus dem Körper bläst. Manchmal habe ich das Gefühl, dass meine interne „Tankanzeige“ nicht zuerst orange aufleuchtet, d.h. es hat noch „Benzin“ für 15 km, sondern gleich der Motor abstellt und ich das Gefühl habe den TCS anrufen zu müssen. Zum Glück habe ich dann meinen TCS-Mann vor Ort: Marcus, der mich dann im Schlepptau ins Ziel zieht, sprich mir Windschatten gibt und voraus fährt.

So beim Fahren habe ich mich immer wieder gefragt, wer und warum nach Penrith (https://en.wikipedia.org/wiki/Penrith,_Cumbria) geht und so alle Hotelzimmer belegt sind? Nun habe ich eine Ahnung. Es hat eine sehr schöne und gut erhaltene Altstadt, die so einiges zu bieten hat für den Touristen. Wir fanden einmal mehr einen super Italiener und füllten unser „Body-Tanks“ mit sehr guten italienischen Kohlehydraten (in fester und flüssiger Form).

Dadurch, dass wir etwas Zeit gut machen müssen auf die Marschtabelle, bleibt leider keine Zeit für einen Ruhetag – im Gegenteil, jeden Tag (neun Tage am Stück) müssen mind. 150 Km auf den Tacho, denn am 31.8.16, 23h15, haben wir die Fähre nach Le Havre gebucht. Unsere Beine und unser Füdli zeigen uns auf ihre Art und Weise was sie von diesem Monsterprogramm halten – sie tun jeden Tag etwas mehr weh. Doch wie heisst es so schön: „Pain is for the moment, glory forever!“

Fazit:  So viele Tage am Stück fahren hinterlässt Spuren. Vorausplanung wird noch wichtiger.  Alle UK-Menschen scheinen on tour zu sein. 

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Etape 18

Etape laborieuse – Beaucoup de circulation et vent latéral

La ligne droite est le plus court chemin d’un point à un autre, c’est ce qu’on apprend à l’école, mais aujourd’hui, cela a été différent.

Nous avons rapidement trouvé le bon rythme,  si bien que nous roulions à 30 km/h, j’étais mieux assis  sur ma selle, et avec un nouveau pneu  j’étais moins secoué, et avais moins de douleurs, grâce à l’intervention de  Marcus que je remercie.

Comme on ne veut pas traverser les Highlands, cela signifie qu’on va rouler au milieu de la circulation sur des routes très fréquentées, ce qui n’était pas le cas hier. Pour commencer nous avions longé les nombreux  lochs (fjords).

On voulait laisser derrière nous cette étape  pénible le plus vite possible. A l’heure du déjeuner  en passant devant le Mercedes, j’ai vu quelque chose d’incongru : mon short suspendu à un cintre à la porte du fourgon devant l’image de nos deux visages, mais c’était pendant la cuisson des œufs et au moment où nos accompagnateurs faisaient les courses.

Après un bon repas nous sommes repartis pour les 70 km restants, et avons commencé à ressentir le vent latéral et le relief des Highlands ( bien nommés). Je me suis fait tout petit derrière Marcus pour prendre le moins de vent possible, mais comment un athlète de 1,86m et 102 kilos peut imaginer se cacher derrière Marcus ? le fait que Marcus roule devant moi m’a quand même protégé d’un peu de vent.

Cette étape n’en finissait pas, après une montée, on ne voyait pas le bout de la route, le vent latéral était là , le ciel couvert, et à 400m la température a chuté  à 12°. Nous n’étions pas aussi heureux qu’hier et n’avions pas la tête à admirer le paysage,  nous étions entourés de montagnes culminant à 2000m, le trafic était dense. Bref, tout à une fin. Nous sommes  arrivés à notre hotel au bout de 164 km avec l’impression d’en avoir fait 200. A ce moment, nous sommes fatigués et avons besoin de nous ressourcer. Nous prenons un bain bien chaud et étirons notre dos et nos jambes.

Après un repas délicieux, le monde semble plus clément, et nous avons plaisanté joyeusement.

Chers lecteurs, si nous perdons le sens de l’humour, vous devez vous inquiéter .

Nous apprécions tous les messages que nous recevons des lecteurs que nous remercions vivement, nous les  lisons tous les  jours.

Etappe 19 – gesponsert von Natalie Pedrocchi 145 Km / 1’239 Hm

Start:                                               10h30  Crianlarich
Ziel (Ankunftszeit):                         18h15 Lanark
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         5h25  / 101h32
Durchschnitt:                                   26.7 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           145 Km / 2’787 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       1’239 Hm / 26’068 Hm

Beinahe ein Tilt erlebt – physisch und psychisch viel Energie verbraucht.  

Ganz ehrlich, heute Abend hänge ich ganz schön in den Seilen – nicht nur ich, denn es war heute eine ganz spezielle Etappe – psychisch und natürlich auch physisch sehr anstrengend.

Heute Morgen hat uns Leonie verlassen und ist nach Taynuilt, Nähe Oban (sie lebt und studiert dort) zurückgekehrt. Leider war meine Lieblingstochter nur eine kurze Zeit mit uns, doch ich habe diese Zeit sehr genossen. Es war so schön zu sehen, wie sie das alles gemeistert und gemanagte hat. Es ist noch nicht so lange her, da habe ich ihr noch die Windeln gewechselt und nun macht sie das für mich im übertragenen Sinne. Ihr könnt mir glauben, dass ich so was von stolz auf meine Leonie bin – danke Dir, dass Du mir / uns diese Zeit geschenkt und uns so super unterstützt hast – jederzeit wieder.

Der wunderbare Tag begrüßte uns mit abwechselnden Regenschauer, so dass sich die Abfahrt verzögerte, denn wir wollten A) nicht mit der vollen Regenmontur starten und B) nicht gleich ganz nass werden. Das machte uns auch gar nicht nervös, da wir heute eine „Znüni-Etappe“ vor uns hatten mit knapp 140 Km.

Bald merkten wir, dass es heute eine „stopp & go“ – Etappe werden wird. Sonne, Regen, Unterstehen, Warten, Sonne, Fahren usw. In den ersten 80 Km mussten wir zweimal unterstehen und warten. Der Zufall wollte es, dass wir jedes Mal bei einem Kaffeeshop oder eine Bäckerei warten mussten und so noch kurz etwas „einwerfen“ konnten. Eine Ladenbesitzerin gab uns netterweise noch etwas Süßes auf den Weg. Wenn dann die Sonne schien, blies uns der Gegenwind ohne Erbarmen mitten ins Gesicht – wow so mühsam. Ach ja und dann waren da noch die holprigen Straßen und die vielen Autos. Kein Wunder wenn man Sterling und Glasgow umfahren muss.

Irgendwann meinte Marcus: „wir müssen heute wohl für irgend etwas büßen“ und ich erwiderte: „nein wir verschaffen uns Kredit für ein anderes Mal“. Wir hatten wohl beide Recht als wir uns am Freitagabend, im Weekendverkehr, durch die Suburbs von Glasgow unseren Weg bahnten. Was für ein Sch…. – sorry ich kann es nicht anders formulieren. Stellt euch folgendes vor: Gegenwind, dass es einem nur so um die Ohren pfeift und gleichzeitig fahren ständig Autos an einem vorbei, die auch einen „Saumeis“ machen. Ständig ist man den Löchern und Abwasserdeckel am ausweichen und sich irgendwie durch die Kreisel am „schleichen“. Was für ein Gegensatz zur zweiten Etappe im Norden Schottlands. Als dann auch noch ein Kranken- und Polizeiwagen mit Sirene an mir vorbeirauschten, hatte ich das Gefühl mein Großhirn hat gleich einen Tilt (https://en.wikipedia.org/wiki/Tilt_(poker).  Wir hielten kurz an und schauten uns nur an – und wir dachten gestern sei eine Arbeitsetappe gewesen – was war das heute???? OHNE WORTE!!!

Es ist keine gute Idee, eine Stadt wie Glasgow, an einem Freitagabend im Abendverkehr zu durchqueren und sei es auch nur in den Suburbs. Dieser Verkehr und diese Hektik ist nichts für Radfahrer. Also! Abhaken und nach vorne schauen.

Wie gesagt, wir sind ziemlich müde, denn die gestrige und heutige Etappe haben sehr viel Energie gekostet. Wir haben auch nur ganz wenige Fotos gemacht, zu fest waren wir mit uns und allem drum herum beschäftigt.

Dafür war das Nachtessen beim lokalen Italiener ein echtes Highlight. Die Speicher sind wieder gefüllt und als es dann noch um den Dessert ging, meinte Marcus: „ja schon, aber nur etwas, das wir nicht auch noch kauen müssen, denn wir haben keine Energie mehr – wir sind zu müde“.  In diesem Sinne – gute Nacht!

Fazit:  Grossstädte sind nicht geeignet für Radfahrer an einem Freitagabend. Gestern und heute viele „Körner“ liegen gelassen. Das Team besteht nur noch aus drei Leuten.  

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Etape 17

Journée de rêve : temps magnifique, paysages de conte de fées

L’Ecosse se montre sous son meilleur jour : douceur de la température et rayons de soleil dès le début. Petit déjeuner à 8h05 et départ à 9h05 en culottes courtes.

Petite côte dès le début ce que je trouve toujours super pour commencer quand les muscles sont froids et que le derrière n’a pas trouvé la bonne position sur la selle. Mais dans ce cas précis on était béni, car la départementale nous a fait découvrir un paysage extraordinaire, on a jeté un dernier coup d’œil sur Tongue notre village étape, et les mots ne peuvent pas décrire ce que nous voyions. Cela s’est poursuivi pendant une centaine de km. La température est montée à 24°.

Bous étions sur une petite route de 3 m de large, où il est difficile de se croiser, et c’est le genre de route que j’apprécie, très reposante, C’est ce que Marcus voulait faire depuis des années, cette traversée de l’Ecosse, et il a réalisé son rêve. Il n’a jamais fait autant de photos de sa vie. J’étais content de faire partie de ce rêve devenu réalité avec mon ami.

Si je dois faire une remarque négative, c’est sur l’état de la chaussée qui n’est pas vraiment entretenue, ou ne l’est plus depuis des années. Pour le postérieur ce n’est pas l’idéal, car il y a des creux et des bosses, et une chaussée inégale.

Nos accompagnateurs sont toujours étonnés de voir avec quelle rapidité nous arrivons car pendant que nous roulons, il doivent faire les courses, trouver un hébergement pour la nuit, préparer le repas, et en plus faire des photos. Kurt a apporté sa machine à café et on va pouvoir déguster des Nespresso, Merci Kurt. Nos nouveaux accompagnateurs sont au top !

Nous arrivons au Loch Ness mais nous ne trouvons pas Nessie. Le repas est traditionnel écossais :  black pudding et Haggis.

Etappe 18 – gesponsert von Martin Tromp 165 Km / 1’402 Hm

Start:                                               09h45 Drumnadrochit
Ziel (Ankunftszeit):                         16h30 Crianlarich
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         5h41  / 96h07
Durchschnitt:                                   29.0 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           165 Km / 2’642 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       1’402 Hm / 24’829 Hm

Arbeitsetappe endet in richtiger Arbeit. Sehr viel Verkehr und Gegenwind.

Die kürzeste Verbindung zweier Punkte ist die Gerade – so steht es im Lehrbuch und so war es für heute geplant – ganz einfach, doch es kam etwas anders.

Wir fuhren los und fanden sehr rasch den Rhythmus, so dass wir immer  mit über 30 Kmh unterwegs waren. Ich sass heute deutlich besser im Sattel und der Pneuwechsel auf einen 28er hat sich als sehr positiv erwiesen – deutlich weniger Schläge und somit weniger Schmerzen. Danke Marcus für den Effort.

Da wir die Highlands nicht durchqueren wollen, müssen wir uns nun auf den Hauptverkehrsachsen bewegen und da hat es logischerweise deutlich mehr Verkehr, vor allem wenn man mit gestern vergleicht. Primär folgten wir immer wieder einem der vielen Loch’s (Fjorde).  Rasch fuhren wir in den bewährten 5 Km Ablösungen mit dem Ziel, diese Arbeitsetappe a.s.a.p hinter uns zu bringen.

Kurz vor dem Mittagsrast überholte uns der Mercedes und ganz erstaunt sah ich wie hinten an der Türe eine meiner Velohosen an einem Kleiderbügel im Wind flatterte!  Ähm ??? das sollte wohl nicht sein oder? Also kurz anrufen. Wie sich herausstellte, wurden diese während dem Eierkochen und Einkaufen zum Trocknen in die Sonne gehängt. Hat noch lustig ausgesehen wie die Hose unter den beiden großen Köpfen so flatterte.

Wunderbar gespiesen, kurz die Bidons gefüllt und schon nahmen wir die restlichen 70 Km in Angriff – eigentlich ein „kurzer Chut“. Plötzlich setzte der Gegenwind ein und wir befuhren bereits die Ausläufer der Highlands, d.h. es begann anzusteigen. Ich versuchte mich nun im Versteckspiel mit dem Wind – ganz klein machte ich mich hinter Marcus, doch „heiterä Fahnä“ wie soll sich ein 1.86 grosser und 102 Kg schwerer Athlet hinter Marcus verstecken? – bin für jeden Tipp dankbar….. Mit anderen Worten ich verlor das Versteckspiel mit dem Wind, denn er „fand“ mich immer wieder und doch war ich sehr dankbar, dass Marcus im Aufstieg vorausfuhr und mir zumindest einen schmalen Streifen Windschatten gab.

Diese Überführungsetappe wollte und wollte einfach nicht enden. Kaum hatten wir eine Steigung hinter uns, sahen wir dahinter wie sich die Straße Kilometer um Kilometer weiter ins Tal schlängelte und dabei einfach nie in Richtung Tal zeigte. Die Landschaft wäre eigentlich wunderschön, doch bei soviel Gegenwind und dem doch recht mühsamen Verkehr, kommen nur sehr begrenzt Glücksgefühle auf wie gestern. Wir fuhren bis auf knapp 400 MüM und schon war es wieder nur 12 Grad und bewölkt.  Links und rechts hatte es Berge, die bis auf knapp 2’000 MüM gehen und ja sogar ein Skigebiet haben wir passiert. Auch in dieser für uns sicher nicht ganz einfachen Herausforderung bewährte sich einmal mehr der banale Spruch: „irgendwann hat alles ein Ende!“ So war es auch heute und nach 164 Km (gefühlt waren es sicher 200+) sind wir vor dem Hotel vorgefahren. Kurzer Check: Was tut mir eigentlich nicht weh? Großhirn an alle: Schadensmeldungen! Ja und es kamen so einige und sie ähnelten sich alle so ziemlich: „wir sind müde und brauchen Energie“. Gesagt, getan und schon waren Marcus und ich an den Recoveryshakes – heute in XXL. Das Notfallprogram ging dann noch weiter indem wir uns beide je ein heißes Bad gönnten und dann noch die Beine und den Rücken stretchten.

Jetzt, nach einem köstlichen Abendessen, sieht die Welt bereits wieder super aus und wir sind wieder munter am Sprüche klopfen. Erst wenn wir den Humor verlieren, dann müsst ihr Leser euch Sorgen machen – okay?

Einige von Euch senden uns immer wieder aufbauende und motivierende Kommentare – danke dafür. Ich bin aber sicher, wir haben mehr als nur diese Blogleser und darum hier mein Aufruf: wir freuen uns über jeden Kommentar und das auch täglich :-).

Fazit:  Alles hat einmal ein Ende und Gegenwind und unerwartete Steigungen sind in der Kombination eher etwas mühsam Notfallprogram zeigte sehr rasch Wirkung – we are back on track. 

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Etape 16

A nouveau à hauteur d’Oslo, mais en Ecosse, sur nos pédales avec nos nouveaux accompagnateurs

En regardant une carte de l’Europe vous verrez que nous sommes à la même latitude qu’Oslo, mais à John o’ Groats. Dimanche  à Amsterdam Marcus a dû dire  au revoir à sa famille  car nous prenions le bateau pour Newcastle à  15h. Une partie de ma famille m’a accompagné pendant la traversée

Très bon repas, du roulis qui nous envoyait sur les murs, mais personne n’a eu le mal de mer et nous sommes arrivés lundi matin pour repartir en voiture sur une distance de 350 km vers Oban où nous attendait Kurt qui nous accompagnera avec Léonie en Ecosse et en Angleterre. Marcus a fait une révision complète des vélos . Le lendemain debout à 6 h pour 6h de route jusqu’à John o’ Groats, le début de notre prochaine étape http://www.rideacrossbritain.com/home/lands-end-to-john-ogroats-route/

Le disque du frein avant de mon vélo a été endommagé, et Marcus  s’est à nouveau transformé en mécanicien, puis ce fut le tour du pneu…à plat ! Je me demanderais ce que je ferais sans Marcus, le pauvre, il devait changer sa tenue de cycliste et mettre à nouveau celle de mécanicien. Qu’est- ce que je ferais sans lui ? on a fini par être sur la ligne de départ, nos accompagnateurs étaient bien présents sur la route, Léonie au vélo, et Kurt était notre photographe attitré.

Nous voilà tous les deux côte à côte jusqu’à ce que l’on se retrouve nez à nez avec le sigle d’une Mercedes, nous roulions à droite ! Ca nous a complètement réveillés. Le vent de côté, beaucoup de nuages, ça ressemblait au cap Nord ce paysage : Il y a beaucoup d’eau, de superbes plages de sable, des rochers,  de l’herbe, des moutons, des vaches. Quand le soleil brille c’est paradisiaque, mais pour le moment, ce n’est pas le cas.

Les jambes qui n’ont pas travaillé depuis quelques jours  se réchauffent lentement et retrouvent les températures norvégiennes, 11°. Pour cette première étape  de mise en jambes en Ecosse nous avons fait le choix délibéré de parcourir 100km.

Leonie nous a trouvé  de la place pour 4 dans une auberge de jeunesse et ce n’était pas chose aisée, car il n’y a pas toujours de connexion Internet ou de ligne téléphonique par ici.

Etappe 17 – gesponsert von Honegger Philatelie AG 162 Km / 1’536Hm

Start:                                               09h15 Tongue
Ziel (Ankunftszeit):                         16h30 Drumnadrochit
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         6h07  / 90h26
Durchschnitt:                                   26.5 Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           162 Km / 2’477 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       1’536 Hm / 23’427 Hm

Ein Traumtag: Wetter mega – Landschaft märchenhaft.

Schottland zeigt sich von der absolut besten Seite – angenehme Wärme und viel Sonnenschein von Beginn weg. Wenn die Sonne lacht stehen alle viel lieber auf – so auch das JMZ-Team. Bereits um 08h15 waren wir am Frühstück und um 09h15 fuhren wir los – im Kurzdress (oben und unten).

Sogleich begann eine kurze Steigung von knapp 200 Hm, was ich immer super finde gleich nach dem Start (im Fall ironisch gemeint). Die Muskeln sind noch kalt, der Po hat die richtige Sitzposition noch nicht gefunden und überhaupt, wer findet das schon lässig! Doch in diesem Fall wurden wir umgehend belohnt, denn diese Nebenstraße führt uns in eine wunderschöne Landschaft, doch zuerst durften wir noch ein Blick über Tongue werfen – beschreiben? Nicht möglich, denn Worte können dem nicht gerecht werden.

Wir fuhren auf den typischen 4-Klass-Strassen, dh. ca. 3 Meter breit und es hat immer wieder die „Passing Place“, an denen zwei Fahrzeuge aneinander vorbei fahren können. So hat es natürlich viel weniger Autos und keine Lastwagen. Ich liebe es mich auf diesen Straßen zu bewegen – es hat so etwas beruhigendes. Wenn dann noch eine Landschaft wie heute dazu kommt, könnte man meinen im Paradies unterwegs zu sein und Radfahren wird zum „Wolkenspringen“. Auf den ersten 25 Km überholten uns weniger Autos, wie ich Schweißtropfen vergossen habe. Marcus wollte ja im Vorfeld unbedingt und das seit vielen Jahren, Schottland mit dem Velo befahren. Heute ist er definitiv angekommen – ohne Worte! Ja so blieb es fast die ganzen ersten 100 km. Auch noch nie hat er so viele Fotos gemacht….. Er sog es einfach nur rein und seine Emotionen schienen, wie Van Gogh, in seinem Geist Bilder für die Ewigkeit zu malen. Schön, dass ich Teil davon sein konnte und meinen Freund so erleben durfte.

Auch bei uns anderen blieben die Emotionen nicht aus – zu schön war alles. Der Verwandte von Thor, hier in Schottland, beschenkte uns mit allem was er hatte – Sonne und noch einmal Sonne, mit max. 24 Grad. (vgl. die Fotos).

Wenn ich einen Makel anbringen dürfte, dann sicher wegen dem Straßenbelag. Immer wieder hat man das Gefühl, auf einem Schüttelbecher unterwegs zu sein. Die meisten dieser Straßen haben einen Rollsplitt Belag, der aber schon in die Jahre gekommen ist und dadurch hat es sehr viele Rillen, Furchen und Unebenheiten. An einem Tag wie heute, ist das zwar Jammern auf sehr hohem Niveau, doch wenn das Hinterteil sich dann irgendwann bemerkbar macht,  ist es eben anders – einmal mehr eine Frage der Verhältnismäßigkeit. Die gute Nachricht: morgen werde ich wieder mit den 28er-Reifen unterwegs sein – also im „comfort style“.

Die Crew ist immer wieder überrascht und beeindruckt wie schnell das Peloton unterwegs ist. Auf dem Papier haben sie eigentlich sehr viel Zeit, doch am Ende wird es dann doch immer eng, denn unterwegs muss eingekauft, der Lunch vorbereitet und dann noch die Hotelreservierung für die Übernachtung gemacht werden. Und dazwischen sollten auch noch ein paar Fotos geschossen werden. Die neue Crew schlägt sich aber bereits sehr gut und Kurt hat seine private Kaffeemaschine mitgebracht. Schon noch cool, wenn man zum Frühstück, in der Pause oder am Abend einen Nespresso erhält – danke Kurt für den Effort.

Nun sind wir am Loch Ness auf der Suche nach Nessie – bis jetzt noch erfolglos aber gestärkt durch ein traditionelles Essen aus Schottland: Black Pudding und Haggis.

Fazit:  Marcus ist in Schottland angekommen und sog die Eindrücke nur so rein. Strassen sind wie ein „Schüttelbecher“ für das Hinterteil.
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Etape 13

Jour de repos – Enfin l’été, on va se baigner !

Bonne nouvelle, tous nos vêtements trempés ont séché à l’intérieur, et heureusement on n’en n’a pas eu besoin. En effet le soleil brillait, bien qu’il fasse frais.

Nous avons dit au revoir à notre photographe et choisi de prendre une route avec moins de circulation et qui semblait plus « courte ». Ca montait déjà, et j’avais l’impression que cela allait durer un moment. J’ai regardé Marcus et lui ai dit «  si ça continue comme ça je vais être de mauvais poil »   et  il a répondu «  Eh bien je croyais que tu t’en sortais bien, tu es tellement rapide ».

On a ricané et finalement on était près du sommet, et bientôt la descente.  Le rêve pour des cycliste cette descente, un temps magnifique, vent arrière, et joli paysage, on roule à 35km/h. Nous traversons des bois de pins et de bouleaux,  en cherchant des yeux un élan. Nous n’en voyons pas mais pas mal d’entre eux nous ont certainement aperçu.

A 90 km du point de départ, après 2h3/4 , nous atteignons l’étape déjeuner. Pas mal pour un jour de repos, car aujourd’hui théoriquement c’était notre jour de repos !

Le changement aujourd’hui c’est le beau temps, le moral formidable, les bonnes jambes, dont on avait bien besoin . Quel contraste avec hier.

Thor ( le dieu norvégien) a définitivement capitulé. Après nous avoir mis à l’épreuve, à laquelle nous avons résisté, il a jeté son marteau dans le désert. Que du beau temps !!!

Il y eut des moments quand nous traversions les forêts, où on ressentait vraiment l’été, et la beauté des lieux était presque ennuyeuse. Cela a été aussi une belle journée pour nos accompagnateurs qui nous attendaient au camping de Rena.

Pour la première fois on voit des gens en maillot de bain. On se déhabille, on enfile les notres , achetons une glace et  nous voilà dans l’eau du lac à 15°, rafrapichissant certes mais bonne pour les jambes.

Les photos ne seront pas de la même qualité maintenant mais elles auront le mérite d’être authentiques

Nous avons un sponsor pour l’étape 16 et nous le remercions

Etape 14

Journée de détente à vélo et du temps pour une pause café

Dernière nuit sur le sol norvégien. Nous avons profité de notre logement douillet et du petit déjeuner en plein air.

Nous sommes comme les femmes ce matin «  Comment allons nous nous habiller ?» C’est la question que nous nous sommes posé tous les matins ( à cause du temps incertain) . Allons nous mettre des T-shirts  et des shorts ?  les shorts posent un problème, car nous n’avons pas les jambes rasées et un cycliste (chevronné) n’ a pas de poils aux jambes. Tant pis on met quand même les shorts et on se rasera les jambes dès que possible.

C’est tout à fait détendus que nous démarrons pour une étape courte de 110 km. C’est dingue de voir comme le corps et l’esprit se sont vite adaptés à ce changement.  Sulement 3h50 de vélo, merci à nos corps et esprit de nous protéger.

Nous sommes confiants car nous avons de la marge pour être à Oslo demain. Routes secondaires sans asphalte et peu de circulation. Nous passons par le centre d’Elverum ou nous tombons sur un café où nous trouvons du vrai bon café, pas croyable ! On apprècie le soleil sur le visage et notre cappuccino.

Arrivée à Sand à 15h15. Nous avons vu et apprécié le paysage, les maisons , les gens lors de cette étape reposante mémorable. Les maisons sont très bien entretenues. Sur les routes norvégiennes on ne voit pas beaucoup de panneaux indiquant les distances en km.

Ce soir c’était notre dernier dîner avec Franziska et Klaus qui s’envolent d’Oslo demain. Nous les remercions chaleureusement pour leur présence,  leur  implication, et le job parfait qu’ils ont accompli pour nous.

Demain,  nous allons traverser la ville d’Oslo jusqu’au port où nous allons prendre la bateau. La traversée d’une grande ville est quelque chose de nouveau pour nous

Etape 15

On a traversé le 1er pays – la Norvège – il nous en reste 5. Journée à vélo agréable , Objectif atteint

Aujourd’hui on a pour objetctif d’être à Oslo à 15h. A 9h10 on est déjà sur la route, et avons juste un peu plus de 100 km à parcourir, ce qui est tout à fait possible , mais on ne sait jamais ce qui peut arriver, par exemple ce matin le compresseur n’a pas fonctionné et heureusement nous avons une pompe manuelle pour regonfler les roues.

Une grande ville, c’est comme une boite de chocolat, tu ne sais pas ce que tu vas y trouver ! On a une idée de  la direction à prendre, mais on ne sait pas exactement où on est, on va donc se fier à notre intuition. Nous sommes restés très concentrés, et avons bien avancé,  en approchant d’Oslo, fort heureusement il y avait une piste cyclable et nous avons trouvé l’arrivée. Je trouve ça génial de sillonner une grande ville à vélo, on voit beaucoup de choses  en roulant et la ville nous procure du plaisir.

Franziska et Klaus nous attendaient au port (avec le fourgon), où ils nous ont quittés après de chaleureuses embrassades. Nous nous sommes changés, avons rangé, effectué les formalités pour la traversée, regardé ce qu’il y avait dans le frigo du fourgon , et comme c’était l’heure du déjeuner nous nous sommes installés pour manger Puis on a pris une douche et on s’est installé sur le solarium du pont supérieur.

Nous savourons notre cigare , et  notre diner au steakhouse. En deux semaines nous avons parcouru 2200km en 15 étapes, beaucoup d’ instants et d’impressions inoubliables. Oui  nous sommes fiers de ce que nous avons accompli, nous nous entendons bien, notre confiance est renforcée. La confiance dans l’équipe et nos capacités est plus grande, et cela nous donne de l’énergie positive.

Cette traversée nous repose plus que nous en avons l’habitude et nous en profitons . Après une nuit à bord nous arrivons à Copenhague à 9h45 d’où nous repartirons vers Amsterdam avec le fourgon Mercedes, et le 21 toujours en bateau nous partons pour l’Ecosse, l’endroit le plus au Nord d’où nous remonterons sur nos vélos le 23 août.

Etappe 16 – gesponsert von Peter Oeschger 103 Km / 1’251Hm

Start:                                               15h30 John o’Groats
Ziel (Ankunftszeit):                         19h15 Tongue
Fahrzeit im Sattel (Tag/Total):         3h44  / 84h19
Durchschnitt:                                   27.7  Km / Std
Gefahrene KM (Tag/Total)*:           103 Km / 2’315 Km
Absolvierte HM (Tag/Total)*:       1’251 Hm / 21’891 Hm

Wieder auf Höhe Oslo die Tour aufgenommen – einfach in Schottland. Die Pedalen kreisen wieder. Neue Crew hat ihre Tätigkeit aufgenommen.

Stellt Euch, vor eurem geistigen Auge,  kurz die Europakarte vor………. Wir sind nun wieder auf der Höhe von Oslo –  in John o’Groats – einfach nun in Schottland. Kurz ein Update was dazwischen passiert ist:

Am Sonntag hieß es für Marcus Abschied nehmen von seiner Familie in Amsterdam, denn wir mussten um 15h00 die Fähre nach Newcastle nehmen. Des einen Leid, des anderen Freud – so war es nun für mich, denn ich sah nun einen Teil meiner Familie wieder – Rita meine Frau und Leonie meine Tochter. Die beiden sind von der Schweiz angereist und zusammen nahmen wir die Fähre nach Newcastle. Rita hat diese Überfahrt für JMZ organisiert und gesponsert – noch einmal ganz herzlichen Dank.

Die Fähre legte um 17h30 ab und erreichte Newcastle am nächsten Morgen (Montag). Auf der Überfahrt genossen wir das wunderbare Essen und die einmal mehr „chillige“ Atmosphäre auf einer dieser großen Fähre von DFDS. Einzig der recht hohe Wellengang lies uns etwas den Wänden nachgehen – zum Glück wurde niemand Seekrank.

Und wieder standen 350 Km Autofahrt vor uns bis nach Oban. In Oban, dem vorübergehenden Wohn- und Studienort von Leonie, war der nächste Halt geplant. Auf der Autobahn sind 350 Km nicht so viel, doch hier in England und Schottland dauert es leider viel länger, da auf dieser Achse nur Hauptstraßen vorhanden sind. Wir trafen um 15h00 in Oban ein. Hier war Kurt Flückiger bereits am Warten auf uns (er reiste bereits vor einer Woche an). Kurt wird uns, zusammen mit Leonie, in Schottland / England begleiten und betreuen.  Sofort begannen die Vorbereitungsarbeiten für den erneuten Start mit den Rennräder. Marcus nahm sich Maximus und Mr. /Mrs. X vor: Komplettreinigung, Einstellungen und Service Integral.

Tagwache 06h00, Frühstück, packen und Auto laden, denn es standen wieder 6 Std. Autofahrt vor uns von Oban nach John o’Groats, dem Start oder Ende der berühmten End to End Veloroute durch UK: http://www.rideacrossbritain.com/home/lands-end-to-john-ogroats-route/

Marcus und ich schauten uns immer wieder an – so richtig im Velofahrmodus sind wir noch nicht gewesen – zu lange war wohl die Pause. Ja! es ist ganz einfach: Velodress anziehen, Bidon füllen, Riegel einpacken und auf den „Hobel“ steigen – next stopp in 100 km. Schön wäre es, wenn da nicht noch die Pannenhexe auf Maximus gewartet hätte…..

Beim Öffnen der Schiebetüre stand Maximus zu nahe und wurde voll getroffen, mit der Konsequenz, dass die vordere Bremsscheibe ersetzt werden musste. Marcus war noch nicht in den Velohosen und schon musste er wieder in die Mechaniker Hosen. Gekonnt und flink wurde die Scheibe ausgewechselt und alle Reifen gepumpt.  Und da war es wieder: Pffffffffff –ich glaube es nicht: Plattfuß vorne bei Maximus. Oh Marcus Du armer, statt Velodress nun noch einen Platten fixen. Was hätte ich nur gemacht ohne den Mechaniker on site? Einen ganz schlechten Eindruck! Endlich war es dann soweit, wir konnten an die Startlinie rollen und die von den Print-, Social-Medien und Freunden gewünschten Fotos vom Start machen. Es war bereits spürbar, dass sich die neue Crew von Beginn weg ins Zeug legte. Überall legten sie Hand an und dann unterwegs waren sie immer wieder präsent und machten Fotos. Mit Kurt haben wir wieder einen leidenschaftlichen Fotografen dabei und Leonie ist die designierte „driverin“ – Womanpower am Lenkrad von Mercedespower.

Wir fuhren los – endlich! Der Wind schien sich mit uns zu verbünden und diese freudige Erkenntnis lenkte uns voll ab – von was wohl? Dem Linksverkehr natürlich. Nebeneinander und plaudernd fuhren wir gewohnt auf der rechten Straßenseite los und es ging nicht sehr lange, schauten wir einem Mercedes-Stern (was für ein Zufall) und einem schmunzelndem Ehepaar in die Augen….. So nun waren wir definitiv wach. Unterstützt von wunderbarem Seitenwind ging es der Nordküste sehr flott voran. Leider war es stark bewölkt, doch wir bemerkten sehr rasch, dass es hier landschaftlich sehr ähnlich aussieht wie am Nordkap. Es hat nichts, außer viel Wasser, super Sandstrände, Felsen, Gras, Schafe, Kühe und eine Art rote Alpenrosen. Wie sieht es hier wohl aus, wenn die Sonne volle Kanne scheint? Ein Paradies – aber eben, so hat es sich nicht präsentiert und doch gefiel es uns sehr.

Die Beine merkten noch nicht von selber, dass der Alltag nun wieder da ist, will heissen? strampeln, krampfen und Vollgas geben. Also gaben wir einige mentale Impulse und so langsam aber sicher begannen sich die Beine zu „öffnen“.  Ach ja die Temperaturen waren wieder nahe an denen von Norwegen – 11 Grad und teilweise mit leichtem Regen.

Bewusst haben wir heute eine Kurzetappe geplant, +/- 100 Km, so zu einfahren und aufwärmen. Etwas unterschätzt haben wir auf den vorhandenen 1:300’000 Karten, die Höhenmeter, denn am Ende zeigte der Tacho über 1’200 Hm an.

Leonie hat für uns ein 4er-Schlag in einer Jugendherberge gefunden. Es war gar nicht so einfach während der Anfahrt von Oban etwas zu finden. Hier oben ist es nicht so, dass das Telefonnetz immer voll da ist. So ist surfen im Internet und telefonieren mit den Hotels nicht ganz einfach.

Fazit:  Back on the bike again – neue Crew macht es super – Landschaftlich wie am Nordkapp – wieder zwei Pannen

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Weekend in Amsterdam

Family-Days in Amsterdam – spannende Stadt – Freunde

Von Hengelo fuhren wir direkt an den Flughafen in Amsterdam, wo die Familie von Marcus bereits freudig auf ihn wartete. Wie schön zu sehen und zu erleben, wenn Familien sich wieder sehen. Es ist ja nicht so, dass wir nun ewig weg waren, doch es ist eben speziell sich nach gut drei Wochen wieder zu sehen. Marcus Kinder waren natürlich gleich auf Vollgas, erzählten, fragten und wollten gleich los legen…… wow was für ein Rhythmuswechsel zu den vergangenen Tagen.

So beim Fahren in die Stadt und dem Zuhören bei diesem munteren und fröhlichen hin und her, wurde mir einmal mehr bewusst, was für ein Privileg wir haben. Ohne gross zu überlegen, können wir unsere Kinder kurz „einfliegen“ lassen, viel Qualitätszeit mit ihnen verbringen und uns dann wieder unserem Abenteuer widmen. Dieser „Luxus“ ist nicht jedem vergönnt. Und ja es gibt so viele Familien, denen ist noch viel weniger vergönnt. Das ist einer der vielen Gründe warum JMZ#2 überhaupt passiert – wir wollen im Leben von wenigen Kindern und Jugendlichen etwas, und sei es nur etwas ganz Kleines, verändern oder ermöglichen. Bekanntlich erobert ein Lächeln die Welt und wenn es dann noch von einem Kind ist, dann ist es für mich noch viel wertvoller. In den vergangenen  Tagen hier in Amsterdam, habe ich viel Lachen gehört von Julie, Mathieu (zwei der drei Kinder von Marcus) und von happy kids hier in Amsterdam. Bald geht das Strampeln und Spendensammeln weiter, so dass wir dann hoffentlich sehr bald auch viele Kinder in der Schweiz Lachen hören.

Neben den üblichen Touristenaktivitäten (Bootstour, Schlendern durch die Stadt (jeden Tag mind. 15 km), Besuche von Parks und Museen und Shopping) hatten wir auch die Möglichkeit einen weiteren Buddy von mir zu treffen: Anuraag. Er lud uns ein in ein wunderbares Restaurant mit traumhaftem asian Food. Es ist immer wieder super gemeinsam über „the good old days“ zu lachen und sich gegenseitig zu informieren was gerade aktuell läuft. Anuraag, geboren in Indien, aufgewachsen in London und nun arbeitend in Amsterdam, brachte noch seine vietnamesische Kollegin Phuong mit, die ebenfalls in Amsterdam arbeitet.  Dieser Austausch über die Landes- und Kulturgrenzen hinaus, ist für mich immer wieder so bereichernd und relativierend. Zu oft sind die eigenen Herausforderungen die Größten und die Schwierigsten, doch das ist doch immer eine Frage der Verhältnismäßigkeit. Darum sind diese Reisen und Abenteuer so wertvoll für mich. Und um den Bogen zu den Kindern noch einmal zu machen, diese hatten auch eine super Zeit, denn sie versuchten mit ihrem „Playstation-English“ eine Konversation mit Anuragg und Phuong, wie auch mit dem Servicepersonal zu führen. Spannend wie sie das gemacht haben und wie unkompliziert und unvoreingenommen sie das machen – ja! darum sind die Kinder, mit ihrer Leichtigkeit des Seins, unsere Zukunft.

Zusammen waren wir im Anne Frank Museum. Ein Museum mit einem ganz speziellen touch, der wohl niemanden unberührt lässt. Ich habe bereits etwas über die Kinder geschrieben und darum könnt ihr euch sicher vorstellen, dass mir dieser Besuch sehr unter die Haut gegangen ist. Da ist diese 13-jährige Anne, die ein Tagebuch schreibt in einer Art und Weise und unter Umständen, die ich mir gar nicht richtig vorstellen kann. Nur schon die Vorstellung, und das Durchwandern dieses Verstecks, in dem die zwei Familien mehr als zwei Jahre waren – immer im Dunkeln, immer leise sein und keine Abwechslung habend, ist so erdrückend. Da ist sie wieder die Verhältnismäßigkeit – was ist schlimm oder was ist wirklich eine Herausforderung? An dieser Stelle noch eine Empfehlung zu einem meiner Lieblingsfilmen, der u.a. das Tagebuch von Anne Frank als Basis hat: „The freedom writers“ https://www.youtube.com/watch?v=JhXMJlm852A

Zum Abschluss muss ich sie noch einmal erwähnen, die vielen Velo’s. Auf der Bootstour erfuhren wir, dass Amsterdam die Fahrradhauptstadt der Welt ist – es sollen 880’000 Velos in Betrieb sein und das bei einer Bevölkerung von 810’000 in der City……. „Ein Fahrrad ist kein Transportmittel, es ist ein Lebensgefühl“ und das ist hier wirklich spür- und erlebbar.

Fazit:  Ein Lächeln erobert die Welt und die Kinder sind unsere Zukunft